Sohn(10) hat keine Relation zum Geld :-(

Hallo Muttis, gebt mir mal bitte einen Tip !

Unser Großer (10) denkt er ist Krösus.

Ich bin selber ein sehr sparsamer Mensch und habe immer versucht meinen Kindern das beizubringen.

Mein Sohn hat gerade nach der Trennung von meinem Ex-Mann vor 6 Jahren sehr viel von seinen Großeltern väterlicherseits in den Hintern gepustet bekommen. Er hatte immer mehr Spielsachen als die anderen Kinder in unserer Gegend, war aber trotzdem ein dankbares Kind und die Welt war noch in Ordnung.

Angefangen hat das Übel als ich angefangen habe ein paar Spielsachen für Ihn bei ebay zu verkaufen. Mein Sohn hat ab seinem 3 Lebensjahr Actionfiguren, Lego und Cars Autos gesammelt. Nun wollte er etliche Sachen nicht mehr haben und ich habe diese bei ebay eingestellt um sein Taschengeld aufzubessern.

Als die Sachen ausliefen saß ich mit offenem Mund vor dem PC. 3 Spielzeugautos für 60 Euro, 1 Legoset für 200,- Euro, 1 Kinder DVD für 60 Euro u.s.w.

Scheinst waren es Sammlersachen die im Handel nicht mehr erhältlich sind.

Mein Sohn hat insgesamt einen hohen 4 stelligen Betrag verdient. Ich war total überrascht, hab mich für ihn aber auch gefreut. Einen kleinen Teil von dem Geld durfte mein Sohn haben, um sich etwas neues schönes zu kaufen. Alles andere haben wir angelegt.

Nun hat sich aber die Einstellung von meinem Jungen total geändert. Er ist ja reich.....

10 Euro ist für Ihn nichts...egal in welchen Laden wir sind, er fängt an zu betteln das er was haben möchte. Bei Rossmann ein Parfüm, im Baumarkt eine Lampe oder einen Teppich, bei Media Markt einen Film u.s.w. Wenn ich nein sagen wird er trotzig und frech.

Ich bekomme langsam die Krise. Eigentlich habe ich mir geschworen ihn zum Einkaufen nicht mehr mitzunehmen aber das ist nicht immer möglich.

Noch dazu kommt das er seinen "Reichtum" vor seinen Freunden so raushängen läßt.

Das geht jetzt schon über ein halbes Jahr so. Wie kann ich Ihn auf den Boden der Tatsachen zurückholen????

Ich hab mir schon den Mund fusselig geredet aber es fruchtet nicht.

LG

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Hallo,

ich hätte das erhaltene Geld auf ein Konto oder zu einer Anlage gepackt und ihm nicht gesagt, wie viel es ist. Eventl. hätte ich von einem Teil des Geldes etwas Neues für ihn gekauft (je nach Wünschen).
Ich hätte damit auch nicht sein Taschengeld aufgebessert. Taschengeld ist das, was meine Kinder ab einem gewissen Alter in regelmäßigen Abständen von uns bekommen, damit sie sich auch mal ungefragt etwas kaufen können und einen Bezug zum Wert erhalten.
Wenn er selbst sein Taschengeld aufbessern möchte, soll er selbst auf einen Kinderflohmarkt gehen und dort seinen alte Spielsachen verhökern.

Was ich nicht verstehe: Warum fängt er im Laden an zu betteln, wenn er denkt, das Geld gehört ihm? Wie hast Du ihm denn den "Reichtum" vermittelt?

Ich sage meinen Jungs, dass ihr Geld auf der Bank ist (wie viel, wissen sie nicht) und dass weder ich noch Papa daran gehen, und sie darüber verfügen können, wenn sie alt genug sind.

Ich würde an Deiner Stelle meinem Sohn sagen: Er hat eine gewisse Menge Taschengeld zur Verfügung - die kann er ausgeben, wie auch immer er möchte.
Alles andere gehört selbstverständlich ihm, wird aber bis zu seiner Volljährigkeit bei der Bank "bewacht". Er hat keinen Zugriff darauf, Du wirst auch nicht drangehen. Fertig.

Dann kann er sein Sparschwein schlachten und schauen, was dabei rauskommt.
Und beim Einkaufen kann er sein Taschengeld mitbringen und sich selbst etwas kaufen oder Dich um etwas bitten. Dies hätte dann aber nichts mit dem Geld auf der Bank zu tun.

LG

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Hallo, ja ich habe damals den Fehler gemacht, das ich mich nicht groß informiert habe was wir da verkaufen.

Gut, viele Sachen hätte ich bei ebay auch garnicht gefunden, weil sie halt selten sind. Das erklärt auch die Preise....
Für mich war es Spielzeug/Figuren die mein Sohn nicht mehr möchte. Mehr nicht. Und wenn er seine Sachen verkauft, ist es auch sein Geld.

Das es da soviel Geld für gibt hätte ich ja selber nie gedacht. Mein Sohn hat natürlich den Verkauf verfolgt und was dabei rauskommt. Da konnte ich ihm das ja auch nicht verheimlichen.
Sonst hätte ich ihm bestimmt nicht erzählt wieviel Geld er hat !!!!!

Nun weiß er es aber :-(

Und er versucht halt jedesmal aufs neue etwas von "seinem" Geld zu bekommen um sich oder anderen etwas zu kaufen.

Klar habe ich ihm erzählt das er das Geld später bekommt und es nicht einfach so verprasst wird. Das versteht er auch bis wir wieder in einem Laden sind und er irgendetwas "unbedingt" braucht. Dann geht das generve wieder los.

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"Und er versucht halt jedesmal aufs neue etwas von "seinem" Geld zu bekommen um sich oder anderen etwas zu kaufen."

Hi,

dann sag ihm doch, dass das Geld bis zum Tag X fest bei der Bank angelegt ist und Zinsen bekommt und er deshalb erst am Tag X darüber verfügen kann! Mal eben drangehen geht nicht, weil die Bank das eben mit einem vertrag so geregelt hat (er muss ja nicht wissen, dass es durchaus Möglichkeiten gibt ;-)).

Gruß
Kim

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1

Hallo,

Ein hoher 4-stelliger Betrag???? Ich muss dringend unser Spielzeug verkaufen, wenn sih das so lohnt.

Sorry, zweifel ich etwas dran, aber gut!

Lass ihn alles was er möchte von seinem Geld kaufen, lass ihn Buch über Einnahmen und Ausgaben führen, das klappt normalerweise ganz gut und die Kids lernen Geld zu verstehen!

LG

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Es klingt verrückt aber es stimmt wirklich.

Gut, viele von de Autos und Figuren hatten wir aus U.S.A. Die waren hier in Deutschland wohl garnicht erhältlich. Deshalb waren auch die Preise so hoch.

Und schau mal bei ebay nach Lego Harry Potter und den alten Batman und Star Wars, oder bestimmte Marvel/DC Figuren.

Den Betrag den mein Sohn zur Verfügung hatte, hat er verknallt. Das angelegte Geld werde ich ihm nicht zur Verfügung stellen. Das soll für später bleiben. Irgenwann werden ja mit Sicherheit auch größere Wünsche kommen. PC, Führerschein, Auto u.s.w.

Es ist halt so das er immer was will, da er ja noch sooo viel Geld hat. Und leider ist es echt "fast" nur Blödsinn. Und wenn es ein bunter Klostein ist. Hauptsache er kauft etwas...... Und jedesmal habe ich diese sinnlosen Diskusionen im Laden. Ich habe eigentlich gedacht wenn ich konsequent bleibe hört er irgendwann auf zu nerven, aber nein !!!!

Andererseits : Er will sein Geld nicht nur für sich ausgeben. Macht Geschenke an seinen Bruder, seine Freunde. Das finde ich ja schon wieder niedlich.

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Dann lern dich durchzusetzen. Das Geld ist angelegt und bleibt da auch. Ende der Diskussion. Sein Taschengeld kann er ausgeben wie er will, aber wenn es aufgebraucht ist, gibt es nichts mehr nach. Und im Laden würde ich einfach nur ablehnen und mich gar nicht erst in eine Diskussion verwickeln lassen.

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Wenn meine Kinder im Laden quengeln, sage ich nie nein. Ich sage ihnen, dass sie es sich gerne von ihrem Taschengeld kaufen dürfen.

Ihn nicht mitnehmen löst das Problem ja nicht wirklich, er muss ja trotzdem lernen mit seinem Geld auszukommen und zwar bevor er Kredite aufnehmen darf.

lg

4

Das Problem ist ja das er weiß was er damals bekommen hat.

Hätte ich gewußt das so eine Summe dabei rauskommt hätte ich das anders geregelt.

Aber ich war ja selber völlig von den Socken.

Und nun heißt es immer : Ich hab ja noch sooo viel !!!!

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Hat ER ja auch, es waren ja auch seine Spielsachen.

Aber bevor man Sachen verkauft, kann man sich doch erkundigen, was die Dinge wert sind. Grade bei eBay ist das doch total einfach.

Wenn ich im Auftrag meiner Kinder etwas verkaufe, überlegen wir vorher, wie viel vom Erlös sie zur freien Verfügung bekommen, und was ich auf die Konten einzahle oder ob vom Erlös etwas anderes finanziert werden soll (z.b. alte Fahrzeuge werden verkauft, und ein neues Fahrrad wird gekauft).

Ich glaube auch, dass in dem Alter einfach noch die Weitsicht fehlt, dass man von dem Geld in 10 Jahren ein Auto kaufen könnte oder die erste Wohnung einrichten, wenn man jetzt die neue Konsole haben möchte.

Was ist denn mit regelmäßigem Taschengeld oder kleinen Zuverdiensten?

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Ich verkaufe auch alles im Ebay ,gut auf deinen Betrag komme ich nicht, aber wir misten ja auch 2x im Jahr aus, so kommt aber auch einiges zusammen.

Meine Kinder haben diese Sachen einmal selbst erspart oder geschenkt bekommen, Deshalb dürfen Sie auch selbst über den Gewinn vefügen.

Beim ersten Geld haben auch alle jeden Blödsinn gekauft, haben aber schnell gelernt das es Mist war.und sich geärgert das das Geld so schnell weg war.

Meim zweiten. mal haben sie sich dann einen größeren Wunsch erfüllt und seitdem wird das Ebaygeld gehortet wie ein Schatz.

Ganz erlich, wenn dein Sohn so ein kleiner aroganter Angeber;-) ist, kann er sich schnell Feine(Neider ) machen.

Ich würde ihn einen Teil des Geldes geben, und ihn kaufen lassen was er will. Es macht ihn sicherlich spaß und dann würde ich ihn zeigen was von seinem Reichtum noch über ist.
So als Beispiel, du hattest Geld für ein Rennrad, jetzt reicht es gerade mal für ein uncooles Baumarktfahrrad,
Es ist zwar schade ums Geld nur hättet ihr die Spielsachen verschenkt wäre auch kein Geld da.

Oder noch besser, du legst ihn sein ganzes Geld in Spielgeld vor die Nase und dann ziehst du ab was er schon gekauft hat, und das was er alles wollte..(Bei Rossmann ein Parfüm, im Baumarkt eine Lampe oder einen Teppich, bei Media Markt einen Film u.s.w.)
Er wird dann sehen wie schnell sein Reichtum schrumpft.Vielleicht wacht er dann auf.

Wir haben auch von je her eine Regel.

Taschengeld kommt in eine Geldbörse, was Kind von sich aus spart in eine Spardose und große Beträge (aus Spardose) mit Zustimmung des Kindes aufs Sparbuch.

Ausgegeben werden darf nur das Geld aus der Geldbörse.
Es darf aber in der Spardose auf große Wünsche gespart werden.aber vom Sparbuch wird nichts abgehoben.

Sind wir Einkaufen und Kind hat keine Geldbörse mit oder kein Geld mehr, dann kann es sich nichts kaufen.
Ich hatte da noch nie gebettel.
Und wenn ein Kind im Laden mit mir diskutieren wollte weil das Geld nicht reichte und ich sollte einen Euro oder mehr dazugeben, habe ich sie zur Verkäuferin geschickt, sie sollten mit ihr verhandeln, das hat aber Keine gemacht,;-)

VG 280869

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ICH wäre da vermutlich schmerzfrei.

Zu allererst denke ich aber, dass ich das Geld nicht angelegt hätte (es sei denn es war explizit so gewünscht und abgesprochen seinerseits), DENN: Es war sein Spielzeug, sein Eigentum.

Meiner Auffassung nach wäre es nur sinnvoll und gerecht, wenn das Geld nach dem Verkauf ausschliesslich ihm gehört und er darüber verfügt.

Wir Eltern rollen wohl oftmals mit den Augen ob der Käufe oder Wünsche unserer Kinder, im Grunde aber sollte es uns (sofern altersgerecht und nicht gefährdend) egal sein.

Im hier vorliegenden Fall würde ich vermutlich sagen: "Hier dein Geld und zwar alles (natürlich nicht bar auf die Kralle, da muss man eine Möglichkeit überlegen, Kontokarte etc), gib aus was und wofür du willst, führ Buch"

Du kannst beratend da sein, Ratschläge geben. Entweder bekommt er die Kurve und kriegt es hin, oder aber er läut auf und seine Kohle ist futsch.

Beides wäre "okay". Kriegt er es hin: Gut.... Wenn nicht, dann ist die logische Konsequenz: Spielzeug weg (hat er ja verkauft) UND Geld weg und ggf. noch Schund dafür gekauft den keine Sau braucht.

Das wäre meine Herangehensweise.

Aber wie gesagt, ich wäre auch anders herangegangen an "Geld anlegen und Co."

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<<Meiner Auffassung nach wäre es nur sinnvoll und gerecht, wenn das Geld nach dem Verkauf ausschliesslich ihm gehört und er darüber verfügt.>>

Ehrlich jetzt, würdest du einem 10 Jährigen mal eben 5 bis knapp 10.000 € überlassen zum verpulvern?

Sie schrieb ja es kam ein hoher 4 Stelliger Betrag zusammen.

10

Naja, hoher 4 stelliger Betrag ist ja immer subjektiv unter den einzelnen Leuten aufzufassen. ;-)

Aber ja, ich bleibe vermutlich trotzdem bei meiner Meinung hierzu. Mir ist bewusst wie viel 10.000 Euro sind. Vermutlich hätte ich getrickst (den Großteil des Geldes "versteckt"...), den Rest gegeben.

Selbst wenn dies "nur" 1500 Euro wären (wow wie viel Geld): Eine Erfahrung hier wohl sehr heilsam und bei Negativbeispiel: Geld futsch. Tja was dann. Versuch macht kluch, sagt man hier.

Erfahrungen macht man ausschliesslich selbst, immer. Wenn das seine spezielle Baustelle ist, würde ICH das so machen.

Im Grunde bin ich da aber (vielleicht nicht verständlich für andere) nicht geldfixiert, obwohl ich schon weiß wieviel das ist. Das Spielzeug gehörte dem Jungen, der Verkaufserlös meiner Auffassung nach auch ihm. Gemeinsame Absprache zu eventueller Anlage --> na klar, im Grunde ist es aber sein Geld.

Vermutlich sehe ich hier auch das Alter 10. Klar mit 4-5-6. Da ist es was anderes. Mit 10-11-12 denke ich schon das die von mir vertretene Meinung anwendbar und in jedem Fall heilsam wäre.

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Hallo,

ein vierstelliger Betrag ist doch eine ganze Menge Geld.

Für einen 10-jährigen fühlt sich das in jedem Fall wie Reichtum an.

Ich sehe also hier keine ungewöhnliche Reaktion.

Allerdings würde ich ihm beibringen, dass man mit Geld nicht protzt. Das schürt nur Neid.

GLG

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Protzen ist vielleicht nicht das richtige Wort.

Beispiel: Er wollte eine Nerf-Pistole haben. Hab ich gesagt ok.....

Denn sagt er: Ich brauche aber 3 davon, damit ich mit meinen Freunden damit auch spielen kann. Die haben ja keine.

Das bekommen seine Freunde natürlich auch mit und fragen nach. Und er erzählt wie ein Buch was er denn alles für wieviel verkauft hat :-(

Der Schuss kann ja auch ganz schön nach hinten losgehen....:-(

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Ersteinmal er ist 10 Jahre alt. Das heisst du verfügst über das Geld und Punkt. Dann wenn er sich so verhält dann hat er das irgendwo mal gesehen. 10 jahrige definieren sich in aller Regel nicht über Geld. Wenn es nur ein kleiner Teil des Geldes war das du ihm zur freien Verfügung gegeben hast dann war dieser Teil offenbar immer noch zu gross. Nimm das Geld was er immer noch übrig hat weg und gib es in Form eines erhöhten Taschengelds zurück.

Du kannst nicht erwarten das er eine Wertvorstellung hat was Geld ist und alles was damit zusammenhängt. Das muss er lernen und genau dazu ist ja ein Taschengeld da. Zu lernen mit Geld umzugehen.
In meinen Augen trägst du bzw. ihr die Verantwortung für sein Verhalten. Ihr habt ihn damit überfordert und wahrscheinlich ihm auch ausgemalt , im Überschwang der verständlichen Freude, was man mit dem vielen Geld alles machen kann.
Wie gesagt, ich würde das Geld wieder einziehen und entweder auf die Bank oder ganz sachte und allmählich mit einem moderart erhöhten Taschengeld in den Verkehr bringen bzw, er darf sich etwas teures zu Weihnachten oder Geburtstag wünschen was er vielleicht im Normalfall nicht bekommen würde.

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Hallo, das hast du falsch verstanden.

Er hat das Geld nicht. Das ist auf der Bank und er kommt da natürlich auch nicht ran.

Ich bin auch der Meinung das er mit 10 nicht in der Lage ist über so einen großen Betrag zu entscheiden. Als zusätzliches Taschengeld würde ich es auch ungerne auszahlen. Denn wird auch nur Blödsinn gekauft und irgendwann hat er da auch nichts mehr von.

Es ist nur so das es seit dem das Geld da ist, er nur noch nervt und kaufen möchte.

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Ok das ist normal. Und ja er darf sich von seinem Taschengeld Blödsinn kaufen. Genau dazu ist es da. Er kann sich davon leisten was er will aber wenn es alle ist ist es alle. Dazu festlegen welche fixen Ausgaben er vom TG bestreiten muss aber ansonsten - nur zu. Dadurch lernt er mit Geld umzugehen.

Wen er nur noch nervt - ich bleibe dabei dann spielt Geld in seinem Leben eine übergrosse Rolle. Das ist für einen 10 jährigen eher untypisch und würde in meinen Augen bedeuten das das ein wichtiges und häufiges Thema bei euch in der Familie ist. Er orientiert sich da wahrscheinlich sehr an euch bei diesem Thema.

Ansonsten ie gesagt erklärt ihm warum es gut ist das das Geld angelegt ist, ein grösseres Geschenk damit er auch unmittelbar was davon hat und dann ist gut. Ich würde da nicht immer wieder diskutieren. Nochmal er ist 10. Wenn er 12/13 Jahre alt wäre liegt das etwas anders.

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Hallo,

ich überlege, wie man ihn wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen könnte...

Erstmal: es ist ja wirklich viel Geld. Was für einen Weg manche hinter sich haben, bis sie mal 3000 Euro auf dem Konto haben.

Ich würde also ein Gespräch einleiten, um mal rauszuhören, was er denn meint, was er sich alles kaufen kann und dass ich meine, das man reich ist, wenn man sich ein schönes neues Auto kaufen kann oder ein Haus (vielleicht glaubt er das ja ?!).
Ich würde Ihm teure Autos und Häuser und Reisen nennen und ihm zeigen, was sein Geld wirklich wert ist.
Er kann davon quasi den Führerschein bezahlen und einmal in den Urlaub fahren, da würde ich mal fragen, ob er meint, dass man dann reich ist.

Das Geld wird ja nicht mehr (also nicht viel) , dein Sohn aber reifer.

Ich würde sagen:

50% darf er verwalten, da es sein Speilzeug war, 50% du, da du die Arbeit hattest und als Sicherheit (als Argument vor ihm)
Ich würde also sagen: es sind noch 10 Jahre bis zum 20. Geburtstag (= Schulabschluss/evtl .Auszug/evtl Studienbeginn)
3000/10 sind 300 Euro, 50% darf er selbst verwalten, das sind dann pro Jahr 150 Euro.
Das finde ich vertretbar.
Ab 14 ist das dann vielleicht Taschengeld im Urlaub, ein Snowboard, Musikinstrument etc. Da denkt er dann vielleicht auch schon an den Führerschein.

Viel Erfolg

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Hallo,

wir machen das inzwischen so, daß meine Tochter wöchentl. Taschengeld bekommt, mit dem sie lernen soll, auszukommen. Also wenn sie etwas möchte, dann muß sie Ihr Taschengeld nehmen, und ist es alle, dann muß sie warten, bis sie wieder welches hat. Alles, was sie zwischendurch an Geld bekommt, das artet nämlich manchmal aus, kommt auf Ihr Sparbuch, ohne wenn und aber.

LG

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