Verhalten essen - wie kann man das bloß ändern??

Hallo.

Es geht um unseren 5 jährigen Sohn.
Er hat von Anfang an schon nicht gut gegessen, war wählerisch.

Als er noch ein Baby war und Gläschen bekam, da gab es nur 2 Sorten die er gegessen hatte. Alle anderen spuckter er aus. Kann mich noch gut daran erinnern das in einem Gläschen Fleischbällchen waren - die spuckter er sofort aus.

Weiter ging es als er älter wurde.... Er mochte kein Eis..Wir sind extra mal in eine Eisdiele gegangen und haben dem Kleinen ein Kindereis bestellt..Er wollte es nicht.

Dann gab es mal Esspapier von der Oma, spuckte er aus....
Trauben - spuckte er aus - Erdbeeren spuckte er aus..

Paprika, Gurken etc rührt er erst gar nicht an. probiert es nicht einmal.
An Obst und Gemüse isst er gerade mal folgende Sachen:
Bananen ( früher Äpfel)ROtkohl.

Erbsen und Möhren rührt er nicht an. Er hatte als Kind sogar geweint als ich ihm das auf dem Teller gemacht habe. Ich sollte es runter nehmen.

Reis probiert er erst gar nicht - Nudeln isst er, aber nur diese Spiralnudeln oder Spaghetti Nudeln....Kartoffeln isst er auch nicht, nur Kartoffelpüree -immer ohne Soße....

Früher hat er gar nichts probiert, mittlerweile macht er es wenn ich Glück habe....

Als er kleiner war hat er oft Käse gegessen -rührt er jetzt auch nicht mehr an.

Er isst gerne Fleich, Frikadellen, Hackbraten, Bratwurst, Schnitzel etc....aber bei anderen SAchen habe ich meine Probleme.

Als er kleiner war habe ich das gekochte auf seinen Teller getan. Ich wollte mich durchsetzen das er die Sachen probiert, aber das hat er nicht. Ich habe ihn gesagt das er bis zum Abend nichts anderes bekommt. Er wollte nicht probieren. Es gab sozusagen ein Essenskampf und es endetet so das er heulend ins Zimmer ging und bis zum Abend nichts gegessen hat.

Das fand ich nicht die optimale Lösung.

Die Erzieherin in der Krabbelgruppe meinte das es wichtig ist das er überhaupt etwas vom Teller ist. Okay, ich setzte das dann um. Er isst meist nur das Fleich und rührt nichts anderes an...Egal was ich koche - er probiert es nicht.

Es ist aber nicht nur beim normalen Essen so, sondern auch bei Süssigkeiten...
Unser Nachbar hängt ab und zu eine Tüte mit Süßigkeiten an die Tür. Meist sind folgende Sachen drin: Schokoriegel wie Twix und Co,Shokoladen Riesen ( oder wie die heissen ) , Haribo Lakritzbonbons etc.

Er probiert es nicht.

Popcorn spuckt er aus.
Eis: Wassereis und so ein Schokowaffelhörnchen - diese bunten Fruchtsorten mag er meist nicht.
Weingummis jeglicher Art spuckt er aus, verschiedene Schokobonbons spuckt er aus...
Manche Lollies mag er nicht...

Ich hatte echt gedacht das sich das mit der Zeit legt - aber nö -unverändert -ausser das er mit viiiiiel Glück auch maaaaal probiert....

Manchmal denke ich das mit seinen Geschmacksnerven etwas nicht stimmt?? Gibt es so etwas??

Ach so, was uns noch aufgefallen ist:

Er möchte immer eine zeitlang das selbe haben - dann plötzlich gar nicht mehr.

Beispiele:

Er 2 Wochen lang jeden Tag Mett auf seinen Brot haben( habe natürlich auch andere Sachen eingepackt) dann eine Zeitlang gar nicht mehr. Das selbe mit Bifis..WOchenlang wollte er immer mal eine Bifi haben...Dann rührt er sie nicht mehr an...
Das hat er bei mehreren SAchen: Leberkäse, Bockwürstchen etc..

Früher hat er Fruchtzwerge gegessen - jetzt will er die nicht mehr...
Sämtliche Puddingsorten, mit Smarties etc... Will er nicht - Probiert er nicht...

Suppen -probiert er nicht...Habe sogar Schlumpfsuppe gekauft weil er die Schlümpfe so toll findet - nö....keine Chance...

Hat jemand Erfahrung mit so einen Verhalten??

Und es war wirklich von Baby an so..Ab den Gläschen schon.

Also ich freue mich auf ernstgemeinte Antworten.

Und vorab:: Ich möchte kein Machtkampf mit meinem Sohn ausüben. das habe ich hinter mir und es hat nichts gebracht..

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Ja das kenne ich. Mein 4-jähriger Sohn hat eine Ess- und Fuetterstoerung. Er war auch schon im KH deswegen. Allerdings ist es bei ihm glaube ich noch etwas extremer...
Zähle mal für dich durch, was an Kohlenhydraten, tierischen Produkten und Obst/Gemüse dein Sohn zu sich nimmt. Deckt er alle Kategorien ausreichend ab, dann ist er "nur" ein selektiver Esser. Das ist ok.
Und nun zu dein einzelnen Punkten...
* Eis wollen viele Kinder nicht...ist einfach zu kalt - versuche mal geschmolzenes Eis, diese Kinder stehen drauf
* esspapier muss man nicht mögen
* hast du mal versucht ihm verschiedene Sachen pubertiert zu geben, bzw. Ihm einige Dinge in sein gewöhntes Essen zu mischen? Die Söhne meiner Freundin essen z.B. Keine Gemüsesuppe-also kocht sie für die Beiden immer, wenn es diese Suppe gibt eine Extra Suppe ohne Gemüse und zeigt es denen auch extra oft in der Küche. Und sobald die beiden schwer beschäftigt sind, nimmt sie das Gemüse aus dem anderen Topf und püriert es für die Beiden ...
* es ist völlig ok, wenn er "nur" 2 Nudelarten isst
*brot isst er anscheinend auch und Fleisch auch...
Also sooo schlimm klingt das gar nicht. Versuche mal grünen Salat. Keine Ahnung warum, aber aus irgend einem Grund steht mein Sohn darauf. Und irgendwie scheint es auch mit den Farben zusammenzuhängen. Rotes essen geht gar nicht, genauso wie alle Sachen, die eine ganz feste runde Begrenzung haben, oder sehr klein sind. Es ist nicht so, dass es ihm nicht schmeckt, sondern eher, dass es falsch aussieht. Falls so etwas also auf einer Pizza drauf ist, drehen wir die Pizza um, bevor wir das Stück ihm in den Mund schieben.

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Hallo :)

Das ist wirklich so das ich das noch nie bei einem Kind miterlebt habe.

Ich kann wirklich die Sachen aufzählen die er isst.

Ich verstehe halt nicht warum er das nicht probiert? Habe ihn öfter mal gesagt das manche Sachen richtig gut schmecken und das er das merken wird wenn er es wenigstens mal probieren würde -aber er macht das nicht.

Was er nicht kennt rührt er nicht an, warum auch immer?

Früher hat es mich richtig gestört, mittlerweile sehe ich das lockerer.

Wenn blöde Sprüche von der Familie und vom Bekanntenkreis kommen dann bekommen die schon einen blöden Spruch zurück, so in etwas das sie doch froh sein sollen das sie die Probleme bei Ihren Kindern nicht haben.

Die Kinderärztin meinte nur das ich mal zur Ernährungsberaterin gehen soll. Nur was nützt es wenn er das nicht probiert? Nichts würde ich mal sagen.

Er ist jetzt nicht unterernährt oder so, deswegen brauche ich mir keine Sorgen machen. Bin auch dünn und der Rest von meiner Familie ebenfalls.

Ich frag mich halt nur warum er das nicht probieren möchte.

Ich habe auch mal diese Gemüsetoasties gekauft die man in den Toaster steckt..Er hat reingebissen und direkt aufgehört zu essen.

Ich weiß nicht ob er genügend Vitamine , Kohlenhydrate etc zu sich nimmt.
Man kann sagen er ist ein Fleichesser. Nudeln un dKartoffelpüree rührt er nicht großartig an.

Gibt es Spinat mit FIschstäbchen, dann isst er nur die Fischstäbchen.

Ab und an holen wir noch eine Vitaminpaste, diese hier:
https://www.sanicare.de/produkte/redirect/?productNr=8671142&campaign=gmc&partner=gmc

Ich habe sie als Kind bekommen weil ich Anämie hatte, denke sie kann nichts schaden.

Auf jeden Fall ist es mal schön zu lesen das man nicht allein damit ist :-)

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Das klingt wirklich, als würdest du meinen Sohn beschreiben. Ein absoluter Fleischesser, aber ansonsten hat er nichts gegessen...bis er ins KH kam und therapiert wurde. Lasst ihr regelmäßig das Blut deines Sohnes kontrollieren auf Anämie in jeglicher Hinsicht?
Im KH hatte dann mein Sohn jeden Tag 3 mal Logo und dort hat die Logopädin ihn gefüttert ganz streng nach Plan. Außerdem hat er noch 2 Zwischenmalzeiten von den Schwestern bekommen - nach Plan. Ich durfte ihm zwischendurch nichts geben. Alles was er gegessen hatte, wurde abgewogen und jedes Gramm genau berechnet. Auch das, was er nicht gegessen hat, wurde wieder abgezogen. Die Regel war einfach, dass er ALLES in NORMALEN Portionen bekam, also nicht hauptsächlich sein Lieblingsessen. Dann hatte er 30 Minuten Zeit zu essen (bzw. wurde gefüttert - aber nicht gezwungen!). Alles was er bis dahin nicht gegessen hatte, ist verschwunden und er musste "hungern" bis zur nächsten Mahlzeit. Und so ging das 3 Wochen lang. Seit dem ist er etwas offener anderem Essen gegenüber. Jetzt isst er z.B. auch Brötchen, Käse, Paprikachips ;-) und Nutella - natürlich alles in mundgerechten Stücken (Daniel hat eine gestörte Mundmotorik und kann nichts abbeißen)

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Warum das so ist, kann ich dir auch nicht sagen.

Meine Tochter hat als Baby echt absolut alles gegessen, also zu Breizeiten.
Und dann behaupten hier immer viele, das Eßverhalten begründe sich schon im Baby-/Kleinkindalter. Nee, falsch gedacht ;-)

Damals dachte ich ja, toll, dann werde ich keine Probleme haben, sie ißt ja echt alles.
Von wegen.
Als es mit dem Brei vorbei war, ging es los.
Sie ißt auch tausend Sachen nicht, genauso auch tausend Süßigkeiten nicht, nur ganz bestimmte.
Es ist im Prinzip ähnlich wie bei deinem Kind.

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Er möchte immer eine zeitlang das selbe haben - dann plötzlich gar nicht mehr.
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Das ist aber normal, finde ich, dieses "Phasenessen".
Und ein bißchen habe ich das auch. Mal esse ich echt jeden Tag Cornflakes, dann erstmal gar nicht mehr.
Darüber würde ich mir keine Gedanken machen.

Das wichtigste ist doch, daß er prinzipiell seine Nährstoffe bekommt.
Und wenn es nur ein Gemüse ist, daß er ißt. Und wenn er nur Rotkohl und Bananen ißt, ist es doch okay.
Unser KiA ist da echt ganz entspannt, war meiner damals zum Glück auch ;-)
Irgendwie holen sich die Kinder, was sie brauchen.

Es ist nicht so einfach mit so einem mäkligen Kind und meiner Meinung nach liegt das auch nicht am Verhalten der Eltern. Denn viele Familien mit mehr als einem Kind haben sowohl Totalmäkler als auch Allesesser.
Ich habe als Kind auch sehr vieles nicht gegessen und auch Probierzwang finde ich echt grausam, wenn mich schon der Geruch ekelt o.ä..
Ich mache es nicht.
Trotzdem hat sich mein Umfang an Sorten mit Mitte 20 noch drastisch erhöht.

Das einzige Problem haben doch die Eltern, weil sie gern vielfältiger kochen wollen.

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Hallo.

Ja da hast du recht. Möchte auch mal andere Sachen kochen, nur weiß ich das er das dann nicht essen würde und lass es sein. Möchte ja nicht IMMER 2 mal kochen.

Mein Partner ist auch super wählerisch mit dem Essen. Viele haben es arauf geschoben, aber daran liegt es nicht.

Mein Freund ist nur jeden 2ten Tag Zuhause, so dass ich da Gerichte mache, die mein Partner nicht isst. Unser SOhn bekommt das also nicht mit.

Ausserdem isst mein Sohn Sachen die mein Freund nicht ißt, wie z.B Pizza oder Mett.

Wenn mein Freund jeden Tag Zuhause wäre, dann würden wir richtig einseitig essen - da hat der 24 Stunden-Dienst echt Vorteil :-)

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Ich glaube auch nicht, daß es an deinem Freund liegen kann.

Mein Bruder zb ißt echt so gut wie alles, schon immer. Ich eben nicht.
Und auch ein Sohn einer Freundin ißt alles, ich glaube wirklich ausnahmslos außer rohe Möhren, er ist 6. Seine eine Schwester (8) ißt fast gar nichts. Und da läßt sich er eine auch nicht vom anderen beeinflussen.

Wenn das Umfeld überhaupt so einen Einfluß hätte, dann würden so krasse Unterschiede ja nie auftreten.

Meine Mutter und auch wir heute zuhause arrangieren uns immer so, daß nicht automatisch 2x gekocht wird, aber es sich zb aus Resten ergibt. Oder man macht keine Kombisachen, sondern einzeln (Gemüse, Soße, etc.) dann nimmt sich meine Tochter eben nur Kartoffeln und macht sich Käse drauf.

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Hallo,

vielleicht findest du hier Tipps für dich:

http://www.urbia.de/forum/4-kindergartenalter/3526298-warum-koche-ich-ueberhaupt-noch/22535753

Zum Thema "Süßigkeiten nicht essen" kann ich nur sagen, dass ich absolut nichts dagegen hätte, wenn mein Sohn Süßigkeiten verweigern würde ;-)

LG,
J.

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Hallo.

So meinte ich das mit den Süßigkeiten auch nicht. Im Umfeld kommen so Sprüche wie: " Aber Süßigkeiten isst er ". Deshalb hatte ich es erwähnt. Wollte nur damit sagen dass es nicht nur beim Mittagessen so ist, sondern auch bei Süßigkeiten.

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Mein 'Kleiner' (7) is(s)t auch so. Die Liste der Dinge die er erst anrühren würde, wenn er kurz vor dem Hungertod steht, ist ungefähr 100mal so lang, wie die Liste der Dinge, die er gerne isst.

Selbst bei bunten Tüten bleibt das meiste für Mama ;).

Ich mache mir da keine Sorgen, obwohl es manchmal etwas anstrengend ist. Insbesondere wenn er Gericht von 'Mmh lecker' binnen Tage auf 'Mag ich nicht' rutscht (umgekehrt passiert das aber auch manchmal). Aber auch das halte ich für nicht sooo ungewöhnlich. Mir geht das auch so - ich kann wochenlang Appetit auf etwas haben und dann gar nicht mehr.

Ich schaue halt beim Kochen drauf, das zumindest etwas dabei ist, was er mag. Wenn ihm plötzlich einfällt, das er davon gar nix mag, gibt es eine Stulle. Aber das ist wirklich selten.

Grüsse
BiDi

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Hallo.

SO mache ich das mittlerweile auch. Er ist dann vom Teller nur die Fischstäbchen.

Naja, was heißst er isst das vom Teller. Er macht ja schon ein Aufstand wenn ich das alles auf dem Teller packe.

Ich frag mittlerweile was er haben möchte damit es keinen Streit gibt und es so endet das er weinend aufsteht und aus Sturheit gar nichts isst.

Und beim kochen nimm ich Rücksicht auf ihn...Koche immer so das er auf jeden Fall etwas dabei ist das er isst. Aber meistens ist er dann nur das Fleisch.

Hatte schon mal überlegt eine Woche lang kein Fleich zu machen damit er mal wieder Nudeln oder Kartoffelpüree ist, aber ich denke das wird nicht klappen:-)

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Kommt mir alles sehr bekannt vor und ich mache mir da inzwischen keinen Kopf mehr, auch wenn ich es nicht verstehe.

Ich denke ich war als Kind nicht viel anders....

Mein Kind behauptet eben steif und fest, dass Spiralnudeln anders schmecken als Spaghetti.

Sind wir halt nicht der gleichen Meinung,...mir bricht es keinen Zacken aus der Krone, dann gibt es halt Spaghetti.

Oder sie rührt ihr Püree nicht mehr an, weil das schmeckt nicht...ich habe bestimmt andere Kartoffeln drinn als sonst (hab ich nicht).

Solange sie ihre Äpfel isst denke ich mir auch nichts wegen Mangelernährung.

Sie mag keine Bananen, aber wenn ich Bananenmilch mache, die liebt sie.

Irgendwann konnte sie mir verraten, dass sie die Fäden die an der Seite öfter noch hängen nicht mag....also die weg machen (penibelst) und sie aß Bananen.

Inzwischen ist sie alt genug, dass sie selbst die Fäden wegmacht.

Im Schwimmbad mampft sie Riesenschüsseln mit Salat...zuhause nur alle heilige Zeiten mal.

Beim Nachbarn liebt sie Fleisch (da war sie noch klein und ging zu Nachbarskindern spielen),...zuhause rührte sie kein Fleisch an.

Bei der Oma ißt sie Käse....hier nicht.

Ich denke soziales Gefüge spielt da auch eine Rolle,...und sie bekommt alle Nährstoffe die sie braucht und bei Mama ist ja so oder so alles anders...da muß man sich auch nicht "zusammenreissen".

Und Eltern stehen halt öfter auf der Leitung und kapieren auch gar nix, ich kann mich gut erinnern als Kind...manchmal war meine Zunge (vielleicht zuviel Orangen gegessen vorher?) überempfindlich und ich mochte nichts heisses essen, weil es weh tat.

Nur wie soll man das selbst als Zwerg erklären?

Wenn man sagt: "Tut weh" wird man als Spinner abgetan und so komplexe Zusammenhänge wie: "Ich habe wohl zuviel Orangen gegessen und meine Zunge ist jetzt etwas rauh, ich vertrage im Moment nichts heisses" kann man noch gar nicht formulieren.

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Hallo,

was sagt der Kinderarzt?

Eigentlich bin ich der Meinung: ein Kind holt sich, was es braucht. Auch Babys schon!

Aber genau deswegen frage ich vorweg nach dem Kinderarzt:

Hat er eine/Mehrere Unverträglichkeiten?
Wird bei ihm zu wenig Speichel gebildet?

Hat/hatte er Schmerzen beim Essen und verbindet das jetzt als unangenehm.

Ich selbst habe als Kind Obst gemieden. Heute vermute ich eine Fructoseintoleranz und esse meine Kleinstportionen sehr bedacht.

Meine mochte in den ersten zwei Jahren kein Eis (zu kalt!), heute maaaaaaaanchmal
keine Schokolade (zu süß)
Milch-Getreide-Brei mochte sie ab dem 2. Geburtstag (durfte einen Teller essen bei einem kleineren Kind zu Besuch), davor nur wenn nicht ich gefüttert hab und auch nicht so gern.
Erdbeeren mied sie auch - sie bekam später Ausschlag davon.

Insgesamt mochte sie süß nicht wirklich.

Als Baby verweigerte sie alle Gläschen mit Apfel - sobald sie einen Löffel doch probierte, hatte sie Bauchweh. In fast allen Obstgläschen ist Apfel drin und gitl eigentlich als gut verträglich. Ohne Apfel ging es.

Sie hat ihren eigenen Geschmack: Sauerkraut, Oliven, saure Brombeeren, scharfes Essen, Fisch ... kurz: all das, was ich nicht mag. Was ich mag, mag sie nicht.

Das mit dem wochenlang dem gleichen Essen, kenne ich von mir und meinem Kind. Das ist normal.

Wie ist es denn insgesamt bei Tisch? Atmosphäre?
Seid ihr beide schon innerlich auf einen Kampf eingestellt? Oder bist du inzwischen soweit "locker" zu bleiben und ihn einfach machen zu lassen?

Ich selbst habe als Kind sehr wenig gegessen in sehr kleiner Auswahl
1. ich habe Obst und manches Gemüse nicht vertragen
2. wurde ich immer wieder gefragt und aufgefordert zu essen/probieren mit Tricks, Drohungen usw.
Dadurch ging irgendwann der Appetit flöten und ich war vor jedem Essen schon so angespannt, dass ich einen Kloß im Bauch hatte und mit Kloß im Bauch passt nicht wirktlich was dazu. Ich war klein zierlich, habe Obst und Gemüse komplett verweigert und war selten krank.
Seit der Schwangerschaft esse ich viel Gemüse, Obst passend dosiert. Seither fragt mich keiner mehr zu meinem Essverhalten. Und wenn doch, lass ich alles stehen und gehe vom Tisch weg.

Ich selbst brauche für mich eine entspannte Atmosphäre bei Tisch. Nur schöne Themen, kein Stress, zwischen zwei Terminen essen geht nichts runter...

Da ein Kind sich normalerweise das rauspickt, was der Körper gut verträgt, würde ich mal beim Kinderarzt nachfragen, ob organisch/nahrungsmittelverträglich alles in Ordnung ist.

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Hallo :-)

Also er verträgt alles. Er hat keine Allergien etc.

Die Kinderärztin meinte mal das wir zu einer Ernährungberaterin gehen sollten ( AOK), aber das bringt ja nichts wenn er das nicht mal probiert.

Also ein Kapf hatten wir mal vor 2 Jahren ( in etwa). Er wollte das Essen nicht anrühren und etwas anderes haben. Ich meinte er sollte es soch wenigstens mal probieren. Das hat er natürlich nicht gemacht. Es gab ein Aufstand und er rannte weinend ins Zimmer..Das machte ich dann ein paar Tage.

Hauptsächlich waren es wohl die ganzen Tipps und Meinungen der Bekannten/Familie/ Freunde etc die mich dazu gebracht hatten. Das zog ich dann ein paar Tage durch. Ich kam damit aber nicht weiter, es brachte nichts. Er hat dann wirklich bis zum Abend gewartet bis er ein Butterbrot bekam. Das war auch nicht mein Ziel, also ich hörte ich damit auf.

Es ist so das ich ihn vorher frage was er von dem gekochten haben möchte...Isst er nur das Fleisch, dann ist das halt so. Will er kein Spinat und nur Fischstäbchen, dann bekommt er nur die Fschstäbchen.

Ich sehe das mittlerweile locker weil es niemanden bringt sich wegen sein Essverhalten aufzuregen. Ich habe keine Lust ein gestörtes Verhältniss zu ihn zu bekommen, nur weil ich darauf bestehe das er auch andere Sachen isst.

Von meiner Mutter musste ich mir mindestens schon 10 mal was anhören:

"Also das verstehen wir ja alle nicht, dass du ihn fragst was er essen will. Ich hatte 3 Kinder und kenne das überhaupt nicht. Das Essen wird auf den Teller gemacht und gut ist. Ich verstehe nicht warum du ihn vorher fragst was er haben möchte"

Ich erkläre ihr das jedes Mal, das ich es probiert habe, das er dann einen Aufstand macht und es so endet das er dann gar nichts isst...

Nur verstehe ich einfach nicht warum er Sachen nicht wenigstens probiert?????
Er sieht doch das alle das essen und das es lecker ist....WÜrde mich einfach mal freuen wenn er es probieren würde :-)

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"Ich sehe das mittlerweile locker weil es niemanden bringt sich wegen sein Essverhalten aufzuregen. Ich habe keine Lust ein gestörtes Verhältniss zu ihn zu bekommen, nur weil ich darauf bestehe das er auch andere Sachen isst." #pro

Warum er nicht probiert, kann viele Ursachen haben.

Beim Kind einer Bekannten war es so, dass der Speichelfluss geringer war und er nur manche Sachen aß.

Bei mir war es als Kind so, dass ich vieles Obst nicht probierte. Instinktiv irgendwie. Als Erwachsene probierte ich bewusst und merkte, dass ich geringe Mengen gut essen kann, bei "größeren" (halber Apfel aufwärts) Bauchweh bekomme. Als Kind war das nur ein "unangenehmes Gefühl", das ich mir selbst nicht mal erklären konnte.

Bei meiner war es so, dass sie als Baby Erdbeeren nicht mochte, lehnte komplett ab. Brombeeren und Himbeeren aß sie mit Genuss. Weder als Ganzes noch pürriert. Mit 2,5 Jahren probierte sie dann doch mal und wurde total rot.

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gibt es die möglichkeit ihn im Kindergarten essen zu lassen?

meiner erfahrung nach essen die aller meisten kinder in einer gruppe vollkommen anders als zu hause.

wenn ich das so lese, merke ich, wie angsepsnnt euer verähltnis zum essen mittlerweile ist- ich glaube unverkrampft kann bei euch gar keiner mehr damit umgehen.

wenn es die möglichkeit gäbe, würde ichdas zumindest füt 6 monate ausprobieren- nicht gleich entmutigen lassen, falls es dort nicht auf anhieb besser wird

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Nein, das essen ist wirklich nicht angespannt. Der Papa sieht es noch nicht so locker. Er sagt ab und an: Aber nicht nur Fleisch essen auch etwas Kartoffelpüree. Trotzdem macht es der " Kleine " nicht.

Ich dagegen packe ihn eine Bratwurst drauf und gut ist. Dann isst er halt keine Nudeln oder Kartoffelpüree. Das stört mich nicht mehr so. Ich habe es sozusagen aufgegeben :-)

Bin froh wenn er überhaupt etwas isst.

Möchte ja nur verstehen warum er nicht probiert.

Wenn er da probieren würde und würde dann sagen das er das nicht mag , dann könnte ich das ja nachvollziehen.

Ich dachte auch das sich das späterstens im Kindergarten legt wenn er sieht das die anderen das alles essen. Er ist aber ein 35 Stunden-Kind und diese bekommen kein warmes Essen.
Die 45 Stunden Kinder aus seiner Gruppe gehen gegen 12:30 Uhr nach untern zu den anderen Essen. Und die 35 Stunden Kinder können oben ihre Butterbrote essen.

In der Situation passt es ganz gut das er so wählerisch ist. Ansonten würde er wahrscheinlich die ganzen leckeren Sachen riechen und dürfte nicht mit essen.

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finde gerade den link zur studie nicht- hier aber in kurzfomr eine mögliche erklärung, warum kinder so wählerisch sind und ds eher evolutionsbedingt ist.

http://eltern.t-online.de/essverhalten-eltern-sollten-einseitiges-essen-tolerieren/id_51118882/index

dennoch glaube ich nicht, daß das thema "essen" bei euch total entpsannt ist.
schon alleine die tatsache, daß es dich nervt immer extra zu kochen, eure "vergangenheit" und die sprüche deiner mutter usw. lassen mich nicht glauben, daß bei euch ganz vieles mitschwingt, wen nes ums thema esse ngeht (das heißt ja nicht, daß es jedes mal in stress ausartet)

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ist doch i.o.! er isst was er möchte und gut. ich hatte als kind auch immer mal zeiten wo ich ein halbes jahr nur ein was gegessen haben und das zu jeder mahlzeit, was solls! testen muss hier keiner, warum auch ich würd auch nie was testen was ich einfach nicht mag.

meine ist auch viel nicht, auch bei den süssigkeiten. was sollst ich esse auch keine fruchgummies oder so.

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Hallo

>>>Nudeln isst er, aber nur diese Spiralnudeln oder Spaghetti Nudeln<<<
und andere Nudelformen von der gleichen Marke würde er nicht essen???

Zum Probieren kann ich dir einen Tipp geben... Meine haben auch nie probiert. Erst mal eines vorweg, ich habe meine Kinder nie gezwungen etwas zu essen, wenn es ihnen nicht schmeckt und trotzdem probieren sie jetzt, seit ich ihnen gesagt habe sie dürfen es in den Müll spucken, wenn es nicht schmeckt.
Seither probieren sie es immerhin.
Interessant fand ich, dass mitunter schon das Gesicht verzogen wurde - die Gabel war zwar schon im Mund, aber der Gaumen hat das noch nicht mal berührt. Ich hab die Kids dann gebeten, dem Essen wenigstens eine Chance zu geben ;-)

lg bambolina

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Wir haben auch gesagt das er das sofort ausspucken kann. Und wenn er nicht mag braucht er es nicht essen. Er macht es nicht...Da ist er meist stur drin :)

Und mit den Nudeln..Es müssen Spiralnudeln sein. Bei allen anderen Formen sagt er immer: Mag ich nicht.

Haben ihm erklärt das die Nudeln gleich schmecken, das nur die Form anders ist.
Er ist ja auch Ravioli, da sind die Nudeln ja auch anders. Spaghetti Nudeln isst er nur mit Tomaten-Soße oder Bolognese Soße.

Und diese Spiralnudeln nur bei Bolognese oder Gulasch.
Nudeln mit Bratensoße: nö....Nudeln mit Ketchup ( extra mal ausprobiert) nö :-)

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"Haben ihm erklärt das die Nudeln gleich schmecken, "

das finde ich übrigens nicht...
für mich gibts auch für jede nudelsorte eine spezielle sauce/ zubereitungsart, die ich bevorzuge

- spaghetti (bolognes oder tomatensauce)
- bandnudeln zu rahmsaucen/ bratensaucen...
- ravioli- mag ich nicht
- tortellini mit sahe- oder käsesauce
- spätzle als käsespätzle oder mit linsen(suppe)
usw...

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