Schwiegermutter, Erziehung, eigener Weg, nicht verletzen wollen....

hallo ihr lieben,

ich habe ein problem mit meiner schwiegermutter!
will mal kurz die situation umschreiben: wir leben im gleichen dorf, wie die eltern meines freundes. meine eltern und der rest der familie leben 600km entfernt. also machen wir viel mit seiner familie. das stört mich auch eigendlich nicht, da die alle sehr nett sind und wir uns super verstehen.
vor 5 monaten habe ich einen traumhaft süßen sohn zur welt gebracht, und eigendlich läuft alles gut.
nur: meine schwiegermutter hat ihre kinder ganz anders erzogen/ernährt als ich es machen würde. eigendlich auch nicht schlimm, ich rede keinem rein! ber sie versteht nicht, warum ich manche sachen anders mache. sie hatte wenig milch und hat dann bald zugefüttert. ich möchte aber die ersten 6 monate voll stillen usw. usw...

sie fängt schon immer an, " wenn der kleine älter ist, dann bekommt er von mir eine milchschnitte und leberwurstbrot....!! da freu ich mich schon drauf...."

ich möchte aber mein kin die ersten jahre vegetarisch und süßigkeiten frei erziehen.

jetzt zu meinem eigentlichen problem:

wenn ich ihr sage, dass ich dass nicht will, weil ich es nicht #bla mache ich ja ihre erziehung von ihren kindern schlecht. denn sie hat ja so erzogen. ich will ihr also meine erziehunge"philosophie" so beibringen, ohne sie zu verletzen... weiß aber irgendwie nicht wie:-(

is jetzt etwas kompliziert beschrieben...

naja, vielleicht wißt ihr ja was ich meine:-)

sie ist wirklich eine ganz liebe, will sie nicht verletzen...

mein freund sieht dass alles nicht so kompliziert, " das kind wird schon groß! " ist sein komentar zu dem allem:-D

euch alles gut mit euren schätzen#baby

alles liebe, gitte


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Hallo,
sag doch einfach daß man einige Sachen heute anders macht. Daß das die aktuellen Empfehlungen von Deinem Kinderarzt, Hebamme, Stillgruppe etc. sind. Sag daß es alle in Deinem Bekanntenkreis so machen, daß es ganz normal so ist und heute die Zeiten anders sind als früher. Außerdem daß Du es gut so findest und so keinen Anlaß zur Änderung hast.

Eine Frage: Wiso die ersten Jahre vegetarisch? Ist in den ersten Jahren was daß man da noch kein Fleisch geben sollte?

LG Z.

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Hallo Gitte

Irgendwie sind Großeltern gerne der Meinung das sie einem Kind besonders viel Zuwendung durch das Essen erst recht in form von Süssigkeiten zukommen lassen

Ich weiß ja jetzt nicht wie alt deine Schwiegereltern sind aber meine leider verstorbenen Eltern waren nunmal Kriegskinder und hatten mit Sicherheit auch in jungen Ehejahren nicht viel und da hat Essen eine ganz andere bedeutung, bei meinen Schwiegereltern verhält es sich ähnlich alles für ein Kind zu haben und ihnen alles zu ermöglichen war früher nicht für sie möglich ( ehemalige DDR) aber jetzt ist es ihnen möglich, einmal finanziell und das Warenangebot ist da

Also versuche ihnen zu erklären das es für das Kind toll ist wenn jemand da ist der rund-um-die-uhr-Animateur spielt

ich benutze immer Trick 17 und erkläre jedem das Oma und Opa Paulina mit Zeit haben verwöhnen und betone auch gerne das die es nicht nötig haben sie mit Essen (Süsses) zu beruhigen und lobe immer den Einsatz der beiden auch in Sachen Ernährung.....

Also ich erkläre das am beispiel Fruchtzwerge

Oma hat extra Fruchtzwerge gekauft ....

Ich: Naja Anette die kannst du ihr geben sie stirbt davon nicht aber ich fand das schon toll das du dir die Zeit genommen hast beim letzten mal als du den Obstsalat selber fertig gemacht hast, mir tut das immer leid das Paulina da schon mal unter meinem Zeitmangel so Industriemist mit Aromastoffen essen muss....funktioniert immer

beim Stillen einfach mal sagen ...ich freu mich schon darauf das du ( also die Oma) ihm seinen Fruchtbrei geben kannst damit entlastest du mich , aber da muss ich wohl die ersten 6 Monate durch denn wir wolle ja nur das beste für das Kind ( sinngemäß)

Mit Omas und Opas ist das fast wie mit älteren Geschwistern wenn man sie mit einbezieht sind sie auch nicht Eifersüchtig

Bei dem Fleischfrei kann ich dir schlecht einen Tipp geben

ich bin gelernte Metzgerin was soll ich dir sagen
ausser das Tiere natürlich Adrenalin freigeben beim schlachten aber nicht in der Menge das es für den Verbraucher wie Dope ist...und unabhängig davon weden das auch die Tiere freigeben dessen Fleisch du von der Hausschlachtung kaufst und ein getötetes Tier bleibt ein getötetes Tier unabhängig welche Vorgeschichte es hat

Liebe Grüße
Ulrike

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Hi Gitte.
Also mit dem total vegetarischen Leben in den ersten Jahren wäre ich auch vorsichtig. Was sagt denn Dein Kinderarzt dazu? Vor nicht all zu langer Zeit stand ein Elternpaar vor Gericht, deren Kind mit 5 Jahren durch rein vegetarische Ernährung derartige Mangelerscheinungen hatte, daß es daran gestorben ist. Habe damals einen Bericht gelesen, daß es später durchaus in Ordnung ist, wenn man nur vegetarisch lebt aber am Anfang sollte es lieber eine ausgewogene Ernähnung sein. Das heiß natürlich nicht, daß es jeden Tag Schnitzel geben sollte aber einmal die Woche Fleisch ist gut für den Körper, ebenso auch Fisch. Und wenn Ihr Euer Fleisch von glücklichen Tieren bekommt, dann sollte das doch kein Problem sein.

Die Schwiegermutter würde ich auch austricksen. Laß sie ihm doch Leberwurstbrot geben, wenn er es mag. Es schadet doch nicht. Aber ich würde immer wieder loben, wie gut ihm bei ihr irgendwas selbstgemachtes geschmeckt hat und er das lieber mag als so einen Fertigkram. Streiten bringt eh nichts aber ein bißchen anspornen kannst Du sie schon.

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Hallo!
Also, ich stimme nicht darin mit Dir überein, Leberwurstbrot und Süßigkeiten auf eine Stufe zu stellen. Leberwurstbrot - auch wenn tierisch - ist okay und nicht in dem Maße gesundheitsschädlich und geschmackssinnverderbend wie Süßigkeiten.

Dass Du Deinen Kindern zu essen geben willst, was Du für richtig hältst und worüber Du Dir viele Gedanken gemacht hast finde ich gut.

Mein Trick gegenüber allen zum Thema Süßigkeiten: Darf unsere Kleine nicht bekommen, da der Arzt ein erhöhtes Risiko für Diabetes festgestellt hat, das durch eine kontrollierte ausgewogene Ernährung minimiert wird.

Stimmt so übrigens für fast alle Kinder - auch wenn ich argumentativ in einer guten Position bin, weil in der Familie meines Mannes einige Diabetes haben und ich Typ I Diabetiker bin.
LG und gute Nerven!

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