Ab wann Zimmer alleine aufräumen lassen??

Huhu an alle Mamis und Papis..

Meine Frage steht ja schon oben..

Mein Junior ist 6 Jahre alt, wird im Februar 7..

Ist es zu viel verlangt wenn ich sage er soll sein Zimmer alleine aufräumen?
(es ist nicht groß) Oder ist es noch in Ordnung wenn ich ihm helfe?

Irgendwann soll er es ja alleine schaffen und können...

LG Schokomuffin

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Meine Söhne sind zwar schon ein wenig älter, aber vielleicht hilft es dir ja auch. Zumal wir das schon seit 2 Jahren so machen.
Wenn es nur darum geht, Legos wieder in die Kiste zu räumen, Papierschnipsel vom Basteln zu beseitigen, also eine grobe Unordnung zu beseitigen, das können sie durchaus schon alleine.
Auch Bücher wieder schön ins Regal sortieren, Klamotten in die Wäsche und solche Dinge machen sie alleine.
Wenn es allerdings um eine große Aufräumaktion geht, in der Schränke richtig ausgemistet und ausgeputzt werden, da brauchen sie Hilfe. Sie sind dann aber mit Feuereifer dabei und freuen sich hinterher über ihr blitzsauberes Zimmer.

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gründliches ausmisten fällt ja selbst uns erwachsenen manchmal schwer gell ;-) ich mache es aber IMMER mit den kindern, damit sie selber entscheiden was sie nicht mehr wollen, das will ich nicht über ihre köpfe hinweg entscheiden, meine mutter hat es gemacht, ich habe regelmäßig dinge vermisst, die sie einfach entsorgt hat "ich danke das brauchst du nicht mehr" das war teilweise sehr grausam für mich... kinder hängen ja manchmal an so "wertlosen" dingen..

wir haben seit je her zwei kleine schubladen in einer kommode wo die kinder ihre schätze aufbewahren, und wenn es eine Üerfigur ist oder ein absolut doofes zerfleddertes comicheft... soviel privatschatz braucht auch ein kleiner mensch! ich finde das sehr wichtig die kinder da miteinzubeziehen.

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Das unaufgeräumte Kinderzimmer ist ja in der Regel eher ein Problem für die Eltern und weniger ein Problem für die Kinder. Also meinem Spatz war es mit 6 erschreckend egal, wie ordentlich/unordentlich sein Zimmer aussah. Er war da absolut unerschütterlich. Das hat sich erst 4 Jahre später gewendet, als seine Freundin das erste Mal zu besuch kam #huepf

Das er das alleine hätte aufräumen können (zumindest die Spielzeuge wieder zurück in den Schrank legen etc.), habe ich ihm in diesem Alter aber definitiv zugetraut. Kleinkinder können damit durchaus überfordert sein und, wenn das Zimmer zu chaotisch aussieht, ein Schulkind sicherlich auch noch. Aber wenn man einem Schulkind sagt: „Räum doch bitte die ganzen Legosachen wieder in die Kiste“ oder „Pack bitte die Bücher wieder in den Schrank“ wird ein Kind, dass die Schulreife besitzt, damit ganz gewiss nicht mehr überfordert sein. Könnte aber schon noch, wenn das ZImmer so aussieht, als ob eine Bombe eingeschlagen hat und sie einfach sagen: „Räum bitte das Zimmer auf“.

Ich denke aber nicht, dass man sich als Elternteil hier großartige Sorgen machen muss. Da es dabei ziemlich wenig gibt, was Kinder daran überhaupt lernen müssen; das Problem ist hier hauptsächlich die mangelnde Motivation.

Ich würde mir einfach eine feste Uhrzeit am Abend aussuchen, und, dass Kinderzimmer dann jeden Abend um genau diese Uhrzeit mit dem Kind zusammen aufräumen. Bei 6-Jährigen lässt sich das noch sehr lustig gestalten; Kinder sind eigentlich noch gerne mit Ihren Eltern zusammen und, dann dauert das auch in der Regel keine 2 Minuten, bis das Kinderzimmer wieder strahlt. Das ist vielleicht viel entspannter, als sich täglich auf einen Machtkampf einzulassen, damit das Kind das alleine macht. Wenn sich daraus mal so eine Art Ritual entwickelt hat, kann man sich da als Elternteil dann irgendwann ganz von alleine aus der Affäre ziehen, weil das Kind einfach weiß, das um 18:00 Uhr, nach XYZ im Fernsehen, das Kinderzimmer aufgeräumt wird. Weil es ja um 18:10 Uhr schon das Abendbrot gibt.

Zumal, meiner ist jetzt 11 und liebt seine Privatsphäre über alles. Der kriegt einen Anfall, wenn wir sein Zimmer betreten und dort einfach an seine Sachen gehen würden, um aufzuräumen. Alleine um dieser (für ihn) peinlichen Situation aus dem Wege zu gehen, würde meiner sein Zimmer ganz von alleine aufräumen, wenn wir ihm "androhen", dass notfalls selbst zu machen.

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Hallo,

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Das unaufgeräumte Kinderzimmer ist ja in der Regel eher ein Problem für die Eltern und weniger ein Problem für die Kinder. Also meinem Spatz war es mit 6 erschreckend egal, wie ordentlich/unordentlich sein Zimmer aussah. Er war da absolut unerschütterlich. Das hat sich erst 4 Jahre später gewendet, als seine Freundin das erste Mal zu besuch kam
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Ja, vllt ist es oft so, daß die Eltern die Ordnung wollen.
Meine Tochter ist aber schon anders, sie sucht nicht gern und sie möchte Platz, das ist auch schon länger so, dabei ist sie erst 6,5.
Und sie mag es aufgeräumt, tatsächlich. Sie räumt auch alles uf, bevor Besuch kommt, sogar die Sofakissen und den Tisch #schein

Also sie fordert auch Hilfe, wenn sie nicht klarkommt.

So verschieden kann das sein :-)


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Das er das alleine hätte aufräumen können (zumindest die Spielzeuge wieder zurück in den Schrank legen etc.), habe ich ihm in diesem Alter aber definitiv zugetraut. Kleinkinder können damit durchaus überfordert sein und, wenn das Zimmer zu chaotisch aussieht, ein Schulkind sicherlich auch noch. Aber wenn man einem Schulkind sagt: „Räum doch bitte die ganzen Legosachen wieder in die Kiste“ oder „Pack bitte die Bücher wieder in den Schrank“ wird ein Kind, dass die Schulreife besitzt, damit ganz gewiss nicht mehr überfordert sein. Könnte aber schon noch, wenn das ZImmer so aussieht, als ob eine Bombe eingeschlagen hat und sie einfach sagen: „Räum bitte das Zimmer auf“.
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Ja, das erlebe ich auch. Wenn es zu viel ist, ist sie deutlich überfordert und ich helfe und gebe auch sozusagen den Plan raus, was zuerst wohin soll usw. Aber meine Tochter nimmt da zum Glück auch Hilfe gut an bzw. bittet darum.

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Hey,
meine Tochter mit Ihren 5 Jahren bitte ich auch darum Ihr Zimmer aufzuräumen.
Es dauert manchmal ein wenig länger aber sie weiss schon ganz genau wie das Zimmer auszusehen hat, sie ist jeden Tag aufs neue sehr Stolz darauf mir Ihr aufgeräumtes Zimmer zeigen zu können.

LG Daniela

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Meine Tochter ist 3 1/2 Jahre alt und ich kontrolliere eigentlich jeden Tag ihr Zimmer. Wenn es unordentlich ist, räumt sie auf. Alleine meistens. Das machen wir schon ein halbes Jahr so. Sie hat eine große Kommode mit 3 Schubladen. Ganz unten kommen Lego-/Duplo-Steine ein, in die Mitte die Knete und das Ausstech-Zeugs, ganz oben die ganzen Barbie-Sachen. Sie wirft das dann immer wild rein - hab ich kein Problem damit, sind Spielsachen, keine Deko-Objekte.
Meine Vorraussetzung ist immer: Der Boden muss frei sein von irgendwelchen Spielsachen, die Kleidung übers Bett gehängt oder auf die Garderobenhaken und STifte müssen wieder zurück ins Regal am Mal-Board gebracht werden.

Das kann sie prima alleine. 1x pro Woche gibts dann großes Aufräumen mit Mama, wo alles sortiert wird.

lg

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Meine Große ist 5 und räumt fast alles alleine weg. Ich meine sie hat es ja auch geschafft alles beizuholen..........

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Unsere Kids sind 7 u. 3 Jahre alt u.
das KiZi wird jeden Abend aufgeräumt,meist machen
sie das alleine ...
es klappt wunderbar.
Ist irgendwie ein Ritual ...gehört einfach dazu ...

LG Kerstin

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aufräumen oder putzen? also selbst meine 2 jährige fast 3 räumt ihr zimmer alleine auf, machmal helfe ich noch, wenn es schnell gehen muss, aber sie macht es super allein, dafür braucht si mama nicht, putzen tu ich natürlich, sie geht zwar mit den akku besen mal durch an den kommt sie alleine ran, wenn mal was auf den boden liegt am tag, aber staubsaugen tu ich jeden tag.

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kommt sehr auf die bedingungen an...

meine kinder ahben immer nur ein spielzeug im zimmer, d.h. aufräumen bedeutet eigentlich nur alles was auf dem boden liegt in eine kiste zu schaufeln, lediglich ein paar bücher und kuscheltiere rauszunehmen. DAS kann auch ein 5 jähriger.

bevor es ganz böse wird helfe ich mit: ich schiebe mit meinem wischer alles in eine ecke und er muss es nur noch aussortieren, also tiere in die tierekiste, bauklötze, trecker und anderer kram entsprechend... meist reicht das.

wenn ein kind aber lego, playmobil und metallautos durcheinanderliegen hat, dazu bücher hefte und anderes kleinzeug ist das zu viel für ein kind, das würde mein 8jähriger vielleicht hinbekommen, aber auch zwischendurch die motivation verlieren.

also gibts bei uns das bücherregal, die plüschviecher auf dem kindersofa, eine zeitungsschublade und EINE sote spielzeug... entweder lego, playmo, autos/parkhaus/straße, trecker/bauernhof/tiere ODER straxbahn... DAS ist dann zu schaffen... machen wir immer samstags nach dem frühstück. oft ist es binnen 30 miniten so ordentlich dass ich saugen oder wische kann... im schlimmsten fall schaufel ich alles mittels kehrblech in eine kiste oder schiebe es mit dem besen in eine ecke und die jungs sortieren es aus... da es dann auf einem überschaubaren raum zusammenliegt klappt das gut und schnell..

außerdem muss man das schon mal geübt haben... also wenn es bisher mama alleine macht wenn das kind im kiGa ist ist es sicher schiwerig auf einmal zu wissen wo alles hingehört... ich habe IMMER mit den kinder naufgeräumt. seit sie gut eineinhlab sind haben sie mehr oder weniger mitgeholfen. auf jeden fall durften sie in der zeit icht aus dem raum und auch nicht spielen. nötigenfalls habe ich sie mal an die hand genommen und "das gehört hier hin" und "dies gehört da hin" gemacht. dauert, aber hilft... dann hab ich immer weniger geholfen und bei den jungs (bald 6 und 8) helfe ich seit einem jahr kaum mehr... höchstens wenn sie keinen bock haben mit dem müllsack - also ich raschel damit auf dem flur: wer sein zeug nicht aufräumt, braucht es wohl nicht mehr - dann geht es besonders schnell... ein einziges mal habe ich in den gleben sack geschaufelt und ihn in die garage gebracht, da war drei tage trauer, und dann habe ich sie gefragt, ob ich den sack nun an die straße stellen soll wenn das müllauto kommt oder ob sie es wegräumen wollen, und dass ich die säcke beim nächsten mal nicht wegstelle wondern gleich rausbringe, und seit dem brauchte ich nur 2mal sagen "oder soll ich doch den üllsack holen?"

also wenn ihr das schon mal geübt hat, er weiß wo und wie alles weggeräumt wird und er nicht allzuviel krämpel (durcheinander) im zimmer hat denke ich könnte er es schon hauptsächlich selber machen...

ach ja: was ich immer mache ist mit dem besenstiel die reste unterm schrank hervor holen vor dem saugen. soweit denken sie beide noch nicht immer... und zum wegsaugen sind mir die playmoteile einfach zu teuer...

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hallo,

als ich meine meinung äußerte dass mein sohn (6) alleine aufräumen soll wurde mir hier bei urbia doch ernsthaft eine tatsache ans herz gelegt.

mein kind ist 6 und keine 18. und ich sollte aufräumen, nicht er. und wenn ich die nötige ruhe nicht habe ( weils ärger gab nachdem er sich weigerte aufzuräumen) sollte ich für heute ganz aufs aufräumen verzichten.

blödsinn. mein sohn sollte durchaus in der lage sein aufzuräumen. aber er hat glück denn er muss selten aufräumen. seine spielsachen sind alle doof und langweilig und daher spielt er so gut wie nie und muss daher auch so gut wie nie aufräumen...

meine tochter (2) räumt abends vor dem schlafen ihr zimmer auch alleine auf - ich würde ihr natürlich helfen wenn sie es wollte aber das ist nicht nötig da sie sich das mit dem aufräumen schön abguckt ( bei uns eltern fg).

sollte mein sohn alles rausgerissen haben ( 3 legokisten voll,1 kiste ramsch,1 kiste autos...) dann würde ich natürlich helfen - sofern er mir dabei auch hilft. oft sitzt er dann gerne da auf dem bett und kommandiert mich rum. dann verlasse ich nach androhung beim zweiten mal rumscheuchen (mama da hinten liegen auch noch sachen,bist du bald mal fertig usw) den raum und er darf alleine aufräumen...

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