Neuer Hund vom KV- Angst um Baby

Hallo.

Ich habe ein sehr aufreibendes Gespräch hinter mir, bzw einen großen Streit mit dem KV des Kindes.

Kurze Vorgeschichte: Wir sind seit dem 5. SSM nicht mehr zusammen. leonies Papa war bei der Geburt dabei, und wir versuchten, alles gut über die Bühne zu bringen als Eltern mit der Kleinen. das hat mehr oder weniger gut geklappt. Nun allerdings ist der Bogen völlig überspannt und ich kann einfach nicht mehr.

Ich war zu besuch bei meinen Eltern mit der Kleinen. Sie ist jetzt 5 Monate alt. Über Weihnachten waren wir da. Der KV ruft mich an, und sagt mir, er habe mir etwas "freudiges" zu erzählen.....naja, ich hörte zu, und er eröffnete mir, dass er sich einen Hund angeschafft habe. Dieser ist ein Belgischer Schäferhund, 3 Jahre alt und wurde aus der Familie abgegeben, da diese ihn angeblich misshandelt hat. Daraufhin hat er gebissen.

ich bin ganz allein in der Stadt, in der ich wohne. meine Eltern wohnen 500km entfernt. ich bin (eigentlich) auf Leonies papa angewiesen. Doch nun weiß ich nicht mehr weiter.....ich habe Leonie bis jetzt 1x bei ihm abgeben, das hat auch alles super geklappt. Doch nun ist dieser Hund da, und ich habe Angst um leonie.

Das habe ich Leonies Vater auch gesagt, und er hat nur gesagt, ich sollte ihm vertrauen, und hat mich völlig angeblafft, mit dem Anwalt gedroht, etc, als ich ihm sagte, dass ich ihm leonie unter diesen Umständen nicht geben kann.

ich weiß, dass ich ihm leonie noch nicht geben muss. schließlich ist sie noch ein baby, und bis jetzt besucht er leonie immer hier bei mir Zuhause, 1x in der Woche. das klappt auch eigentlich ganz gut. Nur hätte ich sie ihm gern mal ein paar Stunden gegeben, zB wenn ich ins Kino gehen wollte, oder so- Aber nun ahbe ich wirklich Angst. er ist sich so sicher mit diesem Hund und kennt ihn doch erst 1 Woche!!! ich finde das unverantwortlich.....und das Schlimme ist, dass er mich einfach nicht versteht! ich habe schließlich nur Angst um die Kleine, ich habe nichts gegen ihn, bzw ich will ihm nichts!!!!Im gegenteil, ich hätte mich so gefreut, wenn er mich unterstützen würde. Aber mit diesem Hund habe ich Angst.....und nein, versteht mich nicht falsch, ich bin selbst mit 2 Hunden aufgewachsen, ich liebe Hunde. aber was die Kleine angeht, habe ich Angst....

Über Meinungen würde ich mich freuen...sehe ich das denn verkehrt?

#danke+ LG

Inga

1

Hallo Inga

Was hättest Du denn gemacht , wenn dieser Hund von Anfang an da gewesen wäre ?

fahr doch mal mit der Kleinen zusammen zu ihm und guck Dir den Hund an !
gleich zu sagen , nein dann bekommst du die Kleine nicht mehr , finde ich etwas überzogen , sorry !

genauso Du brauchst ihm die Kleine ja nicht geben , weil sie noch ein baby ist , was ist das denn ? Er ist der Papa !

Schade das manche gleich ausflippen wegen sowas , anstatt zu sagen , oh ein Hund dürfen wir denn vorher mal zusammen vorbei kommen ?

Naja das ist meine Meinung !

Jeromé

2

Hi du,

ich kann deine Angst gut verstehen.

Wenn der Vater mit Hunden gut umgehen kann und diesbezüglich eine vernünftigen Ton anschlägt (Hund nicht in die Nähe von Baby, niemals allein lassen zusammen) und der Hund gut sozialisiert wär, dann hätte ich keine Bedenken. Meine Eltern haben auch einen Hund, aber ich weiss sie passen gut auf und der Hector ist auch eine treue Seele und Kinder gewöhnt.

Bei einem ehemalig misshandeltem Hund würde ich allerdings wirklich vorsichtig sein. Man kann ihn noch nicht einschätzen.
Wieviel Erfahrung mit Hunden hat Leonies Vater?

Liebe Grüsse

3

Hallo,

versuch mal die Übermutter abzulegen und rational an die Sache heran zu gehen. Geh mit Leonie zu ihm und schau, wie sich der Hund verhält.

Du mußt dem Vater vertrauen, etwas anderes bleibt dir nicht. Du kannst dein Kind nicht immer nur beschützen, du musst Vertrauen lernen, sonst geht es nicht.

"ich weiß, dass ich ihm leonie noch nicht geben muss. schließlich ist sie noch ein baby"
Wo bitte hast du denn diesen Mist her? Dir haben sie das Kind doch im Krankenhaus auch mitgegeben, oder? Selbstverständlich hat auch ein Vater das Recht, das Kind alleine zu sehen.

Einige dich lieber friedlich mit dem Vater, es ist besser für das Kind und damit auch für dich.

lg

6

Ach ja?? Bist Du der Hundeflüsterer??? Hunde sind unberechenbar und es steht ihnen nicht im Gesicht geschrieben ,ob sie auch aggressiv werden können!!!Schau dir doch mal spaßeshalber das Gebiß eines Schäferhundes einmal an und dann den KOpf eine Babys.....Oder lies mal ab und zu die Zeitung ,waren die betroffenen Eltern einfach nur blöd????Ich war vor einiger Zeit mit meinem Sohn im Krankenhaus.Da kam ein etw 10jähriger Junge mit Tuch vor dem Gesicht.Ihm hat ein KLEINER Hund die Nase abgebissen!!!!! Hab mitgekriegt ,wie die telefoniert haben ,ob zuhause die Nasenspitze gefunden wurde.Mir ist schlecht geworden....Der Junge hatte den Hund wohl geärgert... Pech gehabt????
Im übrigen bin ich der Meinung ,dass die Mutter das Recht hat ,so zu entscheiden!!!Es ist vielleicht nicht gerecht ,das sind Trennungen und die Konsequenzen nun mal meistens nicht.Hin und Hergezerre bringt dem Kind auch nichts und einer muß Entscheidungen treffen!!
Mona,mit Hund und Kind und uneinsichtigem Ex(inzwischen der liebste,einsichtigste Kerl#freu)

4

Also: "diesen Mist" dass ich Leonie noch nicht ganz allein ihrem Vater (Erzeiger wohlgemerkt) abgeben muss....habe ich vom Jugendamt.

Heißt: leonies Vater saß dabei, als sie mir das sagte.

2. ich habe den Hund kennegelernt, und er ist lieb ja.

Aber das hilft mir nicht. Ich habe dennoch Angst bei einem Hund aus dem Tierheim, der bereits gebissen hat.

3. ich denke nicht, dass ich eine Übermutter bin, oder mich so verhalte. Der Hund interessiert mich nicht, es ist leonies Vaters Sache, ob er den Hund hat, oder nicht. ABER: es interessiert mich, wenn leonie und der Hund sich zusammen in einer Wohnung aufhalten. Und da leonies Vater sie gerade mal 1x in der Woche sieht (also nicht viel Ahnung von babys hat) ist das eine schwierige Sache für ihn; dass hat er selbst zugegeben, als sie bereits 1x bei ihm übernachtet hat)...ich glaube also nicht dass das einfacher wird, wenn ein hudn dazu kommt.

sehe ich das wirklich so verkehrt?

ich habe doch nichts gegen einen Hund! Aber sie ist ein baby! Und das ist ein hund mit einer schwierigen Vergangenheit. es weiß doch niemand, wie der Hund sich verhalten wird!

8

Hi,

du schreibst dass der Vater nicht viel Ahnung von Babys hat, das alleine macht mich schon immer stutzig im Vergleich dazu, dass man das Kind dem Vater nicht geben muss wenn es noch ein Baby ist.#kratz
Wäre es in diesem Falle nicht viel sinnvoller GERADE deswegen dafür zu sorgen dass der Vater mehr und intensiveren Kontakt zum Baby bekommt UM eben die Ahnung zu bekommen?
Den Frauen wird doch auch nicht gleich eine nette Frau vom JA zur Seite gestellt wenn sie aus dem KH kommen, weil sie ja noch gar keine Ahnung vom Baby haben! Wobei es bei manchen (bezieht sich nicht auf dich oder andere hier sondern ganz allgemein) gar nicht verkehrt wäre.
Trotzdem halte ich den Weg für falsch, egal was das JA rät.
Das also dazu.

Was den Hund betrifft, ich kann auf einer Seite deine Sorgen und Ängste verstehen, andererseits zeige wirklich vertrauen. Der Vater hat doch gesagt wo das Problem bei dem Hund liegt, d.h. er ist sich dessen bewusst und wird wohl mit dem Hund arbeiten. Ebenso wird er sicherlich nicht den Hund mit dem Kind alleine lassen, denn er weiß ja das er schon einmal gebissen hat.
Gehst du jetzt voller Panik jedesmal an die Sache ran, machst du es eigentlich selber zum Problem, denn er ist ein erwachsener Mensch und du unterstellst ihm damit quasi dass er nicht in der Lage ist Verantwortung zu übernehmen, das hemmt ungemein und setzt vor allem unter Druck.

Angst kannst du haben, aber habe auch Vertrauen und vor allem zeige ihm dass du vertrauen hast, dann wird er auch genauer darauf achten dass nichts passiert. Wenn man vorher schon die Pferde scheu macht, blockt man automatisch ab.

LG
Kleene

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Hallo Inga!!
Ich kann DEine Sorge gut verstehen!!!Ein Tier ist und bleibt ein Tier und damit unberechenbar!!!Wir haben einen absolut gutmütigen Labrador ,niemals würde ich ihn unbeaufsichtigt in der Nähe unserer Tochter(2J) lassen!!!!!ER lebt nicht im Haus ,sondern auf dem Hof!!!
Kannst Du Dich auf Deinen Ex verlassen????Vielleicht wäre es eine Lösung ,dass der Hund solange ,wie Eure Tochter da ist ,draußen bleibt???
Ein Hund der schon einiges mitgemacht hat ,ist mit besonderer Vorsicht zu genießen und kleine Kinder sind ja nicht immer vorsichtig!!!!
Vielleicht sind da ja noch andere unausgesprochene Probleme ,die es jetzt so schwierig machen sich zu einigen???
Wenn Du Angst hast ,würde ich auf Besuche bei Dir zuhause bestehen!!!Eure Tochter ist noch so klein und Du bist ihre Mutter und hauptverantwortlich!!!!Wenn sich DEine Sorge als berechtigt herausstellt ,ist es zu spät!!!!
Ich hatte auch große Probleme mit meinem Ex ,ich hab mir Sorgen gemacht und für ihn war ich die hysterische Alte:-p.Inzwischen hat es sich gelegt und er hat
Ich weiß ,das ist nicht einfach und das wird wohl nicht die letzte Diskusion bleiben!!!
Ich habe mir übrigens Unterstützung bei einer Erziehungsberatungsstelle geholt ,kann ich Dir auch nur empfehlen!!!
Alles gute für Euch Mona

7

Ich versteh dich ehrlich gesagt,weil man kann einem Hund niemals ansehen was er tun wird,egal wie lang man ihn hat.Vielleicht sollte er den Hund vorläufig erst mal mitbringen,schließlich ist er dann nicht in seinem revier,was nicht heißt das er dann nicht auch beißen kann das weiß man nie.Wenn er aber immer bei dem Hund und dem kind ist sieht er ja wenn was ist,meist knurren die ja vorher.Meine mag auch keine anderen Kinder,oder überhaupt andere Meschen außer mich und meinen Sohn außer uns darf sie auch niemand streicheln.Aber wie gesagt,außer testen wie der Hund reagiert könnt ihr nichts machen.
lG germany

9

Hi ,

also lass dich hier mal nicht so verrückt machen.

1. wenn das JA der meinung ist das er sie nicht alleine bekommt weil sie zu klein ist, dann ist das ok so.

2. wenn er genug verantwortungsbewusstsein seinem kind gegenüber hätte, hätte er sich mit dem hund auch zeit lassen können bis das kind äter ist, vielleicht so 3 jahre, desweiteren hätte er sich dann einen welpen holen können der mit dem kind zusammen aufwächst und es nicht als konkurrenz ansieht und evtl. eifersüchtig wird.

3. triff doch eine vereinbarung mit ihm das der hund , wenn das kind da ist , woanders hinkommt. ich weiß ja nicht wie er wohnt, z.b. zwinger, zu seinen eltern oder seiner freundin oder dergleichen. das wird er doch wohl verstehen oder ?

und es ist ein kompromiss zum wohle des kindes.

ich liebe hunde, würde aber keinen hund der welt mit einem baby alleine lassen. außerdem steckt man gerade bei tierheimhunden wirklich nicht drin und braucht als neuer besitzer auch lange um die macken seines tieres kennenzulernen, hab ebenfalls einen aus dem tierheim.

hab noch eine frage. wie habt ihr das jetzt geregelt, wie oft sieht er das kind und was hat das JA gesagt wann er es dann länger kriegen kann?

gruß ailin

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