Vater des Kindes konsumiert Drogen, Trennung?

Hallo ihr Lieben der Text wird etwas länger ich fange mal an, mit vor drei Jahren da haben wir uns kennengelernt und sind zusammen gekommen und auch relativ schnell zusammengezogen ich wusste damals nicht dass diese Person Gras konsumiert und habe es erst nach einem oder zwei Monaten erfahren als ich das erfahren hatte habe ich mich aber schon soweit in diesen Mann verliebt dass ich das ganze bereit war zu tolerieren auch wenn es nicht einfach gewesen ist.
Er hatte derzeit keine Arbeit somit als ich ihm immer unter die Arme sei es mit Essen Klamotten der wohnungsunterkunft und auch damals für seine Drogen. Er sagte immer dass das Kiffen ihn nicht verändern würde charakterlich was auch stimmte er war dadurch entspannt und nicht aggressiv sondern eher gelassen deshalb ich das ganze soweit auch tolerierte. Das ganze ging so weiter dass wir in eine andere Wohnung zogen und dort fing es dann auch noch an mit Alkohol war dann der Konsum zusammen mit Gras und Alkohol wo ich das ganze nicht mehr ausziehen und gegangen bin. Ich bin dann zurück zu meinen Eltern anschließend nach einigen Monaten hatte er sich entschuldigt und gesagt er würde den ganzen Konsum mit Alkohol und Gras sein lassen wo ich ihn wieder geglaubt hatte und ihn wieder zurück genommen hatte damit wir es wieder probieren könnten.
Ihr müsst verstehen ich liebte wirklich diesen Mann sehr deshalb habe ich ihn so viele Chancen gegeben er hatte da wieder keine Arbeit weil er schon wieder gekündigt hatte. Das heißt die ganze Finanzierung ging wieder mal von mir aus. Wir sind dann wieder in unsere Stadt zurückgezogen und haben dort einen Neuanfang gestartet er hat mir gesagt dass er den ganzen Konsum sein gelassen hatte und eines Abends kam ich nach Hause und fand dann wieder Marihuana bei ihm. Wir waren verlobt und ich bin schwanger geworden und habe eine wunderschöne kleine Tochter zur Welt gebracht. Geändert hat sich aber nicht wirklich viel nach dem ganzen Kontaktabbruch sagte er dann dass er unsere Tochter sehen wollen würde was ich ihm denn natürlich auch erlaubte er hatte zwischenzeitlich eine Arbeit gefunden und arbeitete dort seit ca einem Monat.
Er kann dann vorbei und brachte Geld für die Kleine mit damit man Windeln und alles weitere kaufen konnte. Es ging dann aber so weiter dass er ständig klagte kein Geld zu haben und was zu essen brauchte oder für sonst was Geld benötigte somit hatte ich natürlich ein schlechtes Gewissen und gab ihm dann das ganze Geld was er immer für die kleine mitgebracht hatte wieder zurück. Das ging so von Woche zu Woche heißt er hat alles was er mir für meine Tochter hier gelassen hat wieder zurück bekommen ich wusste auch dass er wieder angefangen hatte zu konsumieren bezüglich des Alkohols weiß ich nicht aber dass er Gras raucht kann ich zu hundertprozentig bestätigen. Nun hatte er mich letztens wieder um Geld gebeten weil er keinen Vorschuss bekommen hat und sagte mir immer wieder dass er mir das Geld zurückgeben würde wobei ich wusste dass das nicht passiert da ich unendlich viele Schulden durch ihn auf mich genommen hatte.
Da hat es bei mir irgendwie Klick gemacht es kann nicht sein dass er denn noch obwohl wir eine gemeinsame Tochter bekommen haben seinen Konsum nicht beenden kann wobei er gesagt hatte bevor ich schwanger wurde, dass er aufhören würde sobald wir ein Kind kriegen.
Als ich ihn letzte Woche darauf ansprach sagte er dass mir Drogen also das Gras zu ihm gehören würde und es ja nichts schlimmes sei und warum ich mich so anstellen würde dass er damit nicht aufhören will. Er könnte ja immer wenn er wollen.
Daraufhin sagte ich ihm dass ich mich von ihm trennen möchte und auch werde. Er konnte dies absolut nicht nachvollziehen und nannte mich in tolerant und dass ich ihn ständig als Opfer darstellen würde und für alles ihm die Schuld in die Schuhe schieben würde.
Ich hatte aber das Gefühl jedes Mal wenn er am Wochenende zu uns kam mit dem Vorwand zu der kleinen zu kommen habe er sich kaum um sie gekümmert und super wenig Zeit mit ihr verbracht so dass er nach maximal zwei Stunden wider fahren wollte mit irgendwelchen Ausreden wobei wir uns ja nur am Wochenende gesehen haben.
nun habe ich als Bezugsperson nur meine Mutter mit der ich über sowas sprechen kann dir das ganze natürlich auch schrecklich findet und mir geraten hat mich endlich von ihm zu trennen wir doch möchte ich gerne auch noch andere Meinungen hören. Wenn ich das ganze jetzt auf Papier bringe und Hier nieder schreibe, klingt das für mich auch eindeutig danach,dass ich mich von ihm trennen sollte aber ihr wisst ja wie das ist das Herz will manchmal nicht verstehen würde gerne eure Meinung dazu einholen.

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Du hast dir da einen absoluten Versager und Drogensüchtigen zum Vater deines Kindes auserkoren. Verzeih mir, dass ich es so knapp zusammenfasse.

Mein Rat: Baue dir eine absolut (finanziell/ familiäre) eigenständige Zukunft mit deiner Tochter auf. Von diesem Mann kannst und wirst du nichts erwarten können. Den Umgang würde ich mir bei solch einem Verhalten auch schwer überlegen. Lass dich vom Jugendamt beraten, auch in Hinblick auf Unterhalt.

Alles gute deiner kleinen Tochter.

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Hey ich danke dir für die schnelle Antwort ich bin wirklich sehr froh solche aufbauenden und unterstützenden Worte zu hören ich sehe das Ganze genauso und daher tut es wirklich gut da eine Bestätigung zu bekommen dass ich auf dem richtigen Weg bin und dass ich die richtige Entscheidung hier bei getroffen habe und dass ich mir keinerlei Vorwürfe zu machen brauche

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Ich kann mich nur anschließen.... Hast alles genau geschrieben.

Weg mit dem und selbst was machen, wenn ihn seine eigene Tochter so wichtig ist... Soll er damit aufhören Drogen zu nehmen, dich auszunehmen und eine Arbeit suchen.

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Ich möchte nichts hinzufügen, das er derzeit in einem Wohnheim lebt weil er nichts anderes finanzieren kann. Deswegen sehen wir uns nur am Wochenende.
Er war dann auch nur den Samstag d weil er Sonntag Kopfschmerzen hatte.
Da ihr euch vorstellen könnt es nicht so leicht ist alleine mit der kleinen hatte meine Mutter mir vorgeschlagen dass er zwischenzeitlich bis er was Eigenes findet zu uns kommen könnte ich hatte ihm den Vorschlag dann auch geäußert weil er immer gesagt hatte wenn diese Möglichkeit besteht würde er uns so gut es geht sofort unter die Arme greifen als ich ihm das jedoch vorgeschlagen hatte bzw.ihn da drum gebeten hatte sagte er mir dass das nicht möglich sei und er lieber in dieser Wohngemeinschaft bleiben möchte bis er was Eigenes für uns gefunden hat weil er sich sonst so vorkommt als hätte er es nicht selbst auf die Beine stellen können. Dadurch fühlte ich mich dann wirklich sehr im Stich gelassen und auch teilweise belogen.

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Ist deine Mutter auch Co-abhängig oder hat entsprechende Strukturen erlebt?

Meinem Kind würde ich NIE dazu raten, einen drogensüchtigen bei sich aufzunehmen. Schon gar nciht unter der Selbstlüge, er könnte helfen.

In seinem Zustand und dass er dich schon finanziell ausnimmt, wäre er eine noch größere Belastung für dich.

Mein Kind würde ich schnappen und mit ihr zu Beratungsstellen gehen
- Angehörige von SUCHTerkrankten
- Jugendamt
- ich würde anbieten, sie und das Kind zu mir zu nehmen; sicher nicht ihn
- mich informieren welche Therapien es für ANGEHÖRIGE gibt, damit sie aus der Co-Abhängigkeit rauskommen kann. Klarer Kopf. Danach kann sie wieder selbst entscheiden. Die Möglichkeit hinter die SUCHT-Strukturen sehen, die sich auf die gesamte Familie auswirken, finde ich wichtig!

Anzubieten,d ass er bei euch wohnt, ist in etwa so, als würde sie dich in einen Käfig hungriger Raubtiere stoßen #schwitz

Entweder kann sie dich gar nicht leiden
oder sie ist selbst mit Co-Abhängigkeit aufgewachsen und so in ihrer Vernebelung drin, dass sie bei dem Thema selbst in Mustern drin ist (die sie an dich weitergibt und dir schaden).

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Wende dich an eine Beratungsstelle für ANGEHÖRIGE von Suchterkrankten.


1. er sagt selbst, dass er nicht aufhören will.
2. Selbst wenn er wollen würde: solche Sätze glaube ich erst, wenn jemand handelt. Therapie sucht, sich in Therapie begibt, Entzugsklinik mit anschließender Therapie.

3. Informiere dich zu Co-Abhängigkeit.

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Ich bin bereits in solch einer Beratungsstelle vielen dank, auch hat er keine kontakterlaubnis zum kind das Jugendamt ist auch informiert.

Nein meine Mutter lebte nie in einer co Abhängigkeit, Gott sei dank habe ich einen wundervollen Vater. Wie gesagt die Großeltern greifen da sehr unter die Arme.
Meine Frage diente lediglich dafür um mir eine zweite Meinung einzuholen darüber wie aussenstehende das ganze betrachtet weil er mir immer wieder versucht schuldgefühle zu machen, und meine Mutter hatte angeboten ob er zu uns kommen könne. Weil ich ihr damit in den Ohren lag weil er ja sonst obdachlos wäre und mir das Leid tat und ich zweitens, eine Unterstützung in ihm sah die es mixut gab wie sich aber erst später rausstellte.

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Ich verstehe die Frage nicht. Ihr wohnt nicht zusammen, Ihr wirtschaftet nicht zusammen, er darf laut JA keinen Kontakt zum Kind haben(?? hat er aber ja offensichtlich), Ihr seid doch längst getrennt?!

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Nein Kontakt hat er keinen zum Kind, er möchte ihn aber erzwingen und bombardiert mich auch ständig mit Nachrichten diesbezüglich.
Es ist ja auch keine Frage hier von meiner Seite gewesen sondern eine Schilderung meiner Lage und eine Einholung von Meinungen die gewünscht ist, ob ich richtig gehandelt habe da ich damit vertraut bin von diesem Mann immer mit Vorwürfen bombardiert zu werfen.

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"Nein Kontakt hat er keinen zum Kind, er möchte ihn aber erzwingen und bombardiert mich auch ständig mit Nachrichten diesbezüglich."

Äh, aha. Das liest sich hier aber anders:

"Ich hatte aber das Gefühl jedes Mal wenn er am Wochenende zu uns kam mit dem Vorwand zu der kleinen zu kommen habe er sich kaum um sie gekümmert und super wenig Zeit mit ihr verbracht so dass er nach maximal zwei Stunden wider fahren wollte mit irgendwelchen Ausreden"

oder hier:

"dann dass er unsere Tochter sehen wollen würde was ich ihm denn natürlich auch erlaubte er hatte zwischenzeitlich eine Arbeit gefunden und arbeitete dort seit ca einem Monat."

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So, meine Meinung? Eindeutig trennen!

Ich selbst habe zu meiner Schande als Jugendliche gekifft und kann dir dementsprechend sagen: das was dein freund da macht sind nicht nur die Drogen, sondern Charakter.

Für mich war das auch harmlos, "kiffen, nichts dabei". Als ich meinen Ehemann kennengelernt habe, hat er das am Anfang noch gut toleriert, bis er sagte "er kann das nicht mehr". Den ersten Tag war ich fassungslos, hab mir gedacht er stellt sich an und ist total verklemmt. Am nächsten Tag ist mir sein Zwiespalt aufgefallen. Er liebte mich und war verzweifelt, er hat darunter gelitten. Also habe ich sofort aufgehört und tatsächlich sogar meinen Freundeskreis nach und nach verlassen. Das war einfach. Kiffen mal eben sein lassen ist ein Klacks. Heute wenn ich alte Bilder von mir ansehen, sehe ich wir verkorkst ich war und es ist mir echt peinlich. Ich habe kein Problem damit wenn Menschen mal kiffen, muss aber gestehen dass ich keine mehr kenne. Mein Freundeskreis ist "sauber" und ich will auch nicht dass mein Sohn damit was zutun hat. Also sobald ich höre da kifft einer, bin ich weg.

Es macht nämlich sehr wohl was mit den Menschen. Manche können das gut kompensieren und haben das im Griff, dein Freund aber eindeutig nicht weil er charakterlich schon schwach ist. Selbst wenn er das kiffen weglassen würde, würde er so bleiben wie jetzt. Ehrliche Meinung.

Aktuell ist es bequem, er hat eine Frau die ihn mit Geld versorgt und ein Kind um was er sich nicht kümmern muss. Gras zu kaufen ist wichtiger als ne gescheite Wohnung, selbstständig sein. Merkst was? Da stimmt doch schon was nicht.

Also gut gemeinter Rat: schieß ihn ab. Kümmere dich um dich und dein Kind, verschwende keine Energie für so jemanden und genieße dein Leben. Glaub mir, danach wird es wesentlich entspannter. Ebenso muss man an "Vorbilder" denken. Willst du das dein Freund eurem Kind sowas vorlebt? Dem Kind klar macht dass Gras harmlos ist und es dann so aufwächst? Es wird dann selbst so, kann ich aus Erfahrung sagen.

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Danke liebe Julie,
Sowss gibt eindeutig Kraft und zuversicht das ich richtig gehandelt habe!
Es ist schön das nochmal von jemandem gesagt zu bekommen der mit dem thema auch vertraut war.
Ich sehe das zu 100% genauso, ixh habe das ganze versucht auszublenden aber seit dem die kleine da ist, möchte ich nicht das es ihr finanziell durch ihn an irgendetwas fehlt und das sie darunter leidet weil er von ihrem Geld was ich für sie spare Gras kaufen geht. Und 2. Natürlich wie du erwähnt hast soll sie niemals so eine Vorbildfunktion bekommen denn dann wird sie das ganze auch normalisieren und verharmlosen und irgendwann sogar akzeptieren oder das so hinnehmen und das darf auf keinen Fall sein !
Vielen Dank, fühl dich gedrückt!

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Fühl dich auch lieb gedrückt!

Du machst das schon richtig. Aber blockier ihn noch im Handy und am Telefon. Kläre vorher mit dem Jugendamt ab dass jeglicher Austausch nur noch über die Familienberatung stattfindet. Wenn er dann bspw seine Tochter sehen möchte, muss er bei der Familienberatung das abklären und die setzen sich dann mit dir in Verbindung. Dann musst du dir die Vorwürfe nicht mehr anhören. So als Tipp.

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Hey du!

Du machst das schon richtig und hast dabei alle wichtigen Instanzen auf deiner Seite.

Lass dir von dem Kerl kein schlechtes Gewissen machen.
Ja, es wäre schön, wenn Kinder wohl behütet mit beiden Eltern aufwachsen. Wenn allerdings der Vater so ein Vollausfall ist, der ein Heim einer gescheiten Wohnung vorzieht, weil er im Heim unbeobachtet kiffen kann und sich derweil alles von der Ex finanzieren lässt - dann ist es sinnvoll, das Kind von ihm fernzuhalten.
Er scheint ja keine "normale" Beziehung unterhalten zu können, sondern über Manipulation zu gehen.. Das wäre mir im Bezug auf das Kind zu gefährlich. Außerdem ist er ein ganz schlechtes Vorbild, von dem mein Kind nicht lernen sollte, wie man Beziehungen aufbaut, unterhält, Konflikte löst und Stress kompensiert.

Du solltest den persönlichen Kontakt zu ihm einstellen und nur über das Jugendamt laufen lassen. Das steht auf deiner Seite..

Liebe Grüße
Schoko

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Danke liebe Schoko,
So ist es.
Ich halte es auch für sinnvoll nicht mehr darauf einzugehen und seine Nachrichten nicht an mich rankommen zu lassen.
Ich habe früher immer versucht ihm vom Gegenteil zu überzeugen das ich nicht so bin wie er behauptet aber daran habe ich kein Interesse mehr.
Ich muss ihm da nichts beweisen sondern nur für die Zukunft meiner Tochter Verantwortung zu übernehmen.
Ich muss für mich selbst wissen das dies der richtige Weg ist und für deine Unterstützenden Worte Danke ich nochmal sehr!
Wie du sagst, er bevorzugt das Heim nur weil er dort Kiffen kann eventuell auch Alkohol soviel er möchte und ab da sollte eigentlich jedem klar sein um was für einen mann es sich handelt nur war meine rosarote Brille leider zu lange aufgesetzt.

Ich hab wirklich lange überlegt ob ich das ganze mal mit jemandem teilen soll aber ich merke wirklich ich hätte mich da viel früher trauen sollen und diesen Schritt gehen weil ich immer Angst hatte die Vorwürfe die ich mir mache sind begründet.

Danke, ich drücke dich Herzlich!