Das Leben einer Alleinerziehenden

Erst mal ein liebes Hallo zusammen,

ich wollte euch mal fragen wie es ist alleinerziehend zu sein.

Mir ist bewusst dass es anstrengender ist als eh schon regulär zu weit.

Aber habt Ihr erwartet dass es so schwer werden würde?

Bereut Ihr es im Nachinein versagt zu haben, und diesen Weg gegangen zu sein?

Vielen Dank für eure ehrlichen Meinungen.

LG Eva

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Hallo,

Wieso haben wir versagt?

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Hallo sunnyo,

danke für deine Frage.

Ich denke schon, dass zu einem funktionierenden Familienmodell auch noch ein Papa als zweite Bezugsperson gehört.

In der Gesellschaft hält sich ja doch sehr hartnäckig die Meinung dass es bei nur einem erzieherischen Teil, sich die Entwicklung und Sozialisierung nicht komplett entfalten kann.

Mit ist natürlich bewusst, dass man das nicht pauschalisieren kann, aber ich denke schon dass da was drann ist.

Frohe Weihnachten, Eva

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AE leben ja nicht mit den Kindern isoliert in einer Höhle. Es gibt doch in den meisten Fällen weitere Bezugspersonen, die an der kindlichen Entwicklung beteiligt sind.

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Worauf willst du hinaus mit der Frage?

Für mich ist es eine Frage der Perspektive.
Kurz: es ist easy Alleinerziehend zu sein. Sehr viel einfacher, als mit einem Ex, der ... ohne ihn ist es sehr viel einfacher. Die Kämpfe um den Unterhalt über das Jugendamt. Dort kann er sich austoben.

Versagt habe ich in keinster Weise.

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Hallo, bin alleinerziehend mit zwei Kindern, und dass eigentlich schon seit der Schwangerschaft des zweiten.
Ich wußte schon, dass es nicht leicht wird, aber ehrlich gesagt war es dann zeitweiser noch viel stärker, als ich vorher glaubte.
Im Nachhinein würde ich manches anders machen. Ich bin ja sehr schnell wieder arbeiten gegangen und dass Vollzeit, da ich große Angst hatte, sonst finanziell abzustürzen. Damit habe ich aber nicht nur mich am Rande des Burnt-out gebracht, sondern auch zuwenig Zeit für die Kinder gehabt. Jetzt würde ich sagen, Sch.. auf das Geld, es wäre auch mit weniger zum Auskommen gewesen.
Aber meine Kinder habe ich definitiv nie bereut, bin sehr froh über die beiden 😍

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Deine Nachricht hat mich sehr berührt. Ich bin fast in Trennung, habe 2 kids und arbeite 26std und überlege ob es sich echt lohnt mehr zu arbeiten, oder grad durch die Trennung nicht noch weniger für die kids da zu sein. Ich habe einen riesen Respekt und habe echt Angst davor. Schon jetzt habe ich das Gefühl das mir job, Haushalt und kids über den Kopf wächst. Die Kinder sind 4 und 6

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Peadi nicht den Kopf hängen lassen. Wenn gar nichts mehr geht kannst du so weit ich weiß auch bei kleinen Kindern eine Haushaltshilfe bei der Krankenkasse beantragen.

Falls deine Kinder größer sind können sie dir sicher auch im Haushalt helfen. Das schöne an alleine Erziehenden ist das die Kinder meist doch schneller eigenständig werden, denke ich.

Ansonsten scheu dich nicht Freunde nach Hilfe zu fragen denn dafür sollten Freunde auch da sein.

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Ich finde es auch ziemlich unverschämt wie du die Frage hier stellst.
Ich bin seit August getrennt. Seit September alleine mit dem 1,5 jährigen.
Bin umgezogen und habe zeitgleich wieder vollzeit angefangen zu arbeiten.
Versagt habe ich in keinsterweise!
Bin mehr und mehr über mich hinausgewachsen und habe mehr stärke als je zuvor.
Und vorallem bin ich jetzt wieder glücklich und meinem Kind damit so viel mehr Wert als vorher unglücklich und unmotiviert.

Wie kommst du darauf das ich/ wir versagt haben?
Ist schon ziemlich frech von dir

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Hallo Eva,

ich würde das so nicht unterschreiben. Das kommt wohl auch auf das "Vorher" an... Mein Ex war immer unterwegs und hat gearbeitet, wenn er zu Hause war, hat er geschlafen oder war eher genervt von der Familie.

Für mich war die Trennung ein Befreiungsschlag. Ich kann entscheiden, wie ich es für richtig halte. Ich habe auch das Glück, dass der Ex gut verdient und anständig Unterhalt bezahlt (mittlerweile). Außerdem habe ich weiter Glück, dass ich eine Vollzeit-Stelle im Home-Office habe und dazu noch selbstständig ein bisschen was verdiene. Viele glückliche Umstände, das ist mir bewusst...

Aber aus MEINER Sicht: Es ist nicht schwerer als vorher, nur schöner.

LG und alles Gute!

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Schönen Abend,

vielen Dank für eure vielen Antworten und den damit verbundenen verschiedenen Lebenssituationen.

Ich freue mich dass es einen breiten Blickwinkel und eine große Spannweite gibt. Bei manchen läuft es ja besser als vorher, und andere wiederum würden einen anderen Weg gehen.

Es ist sehr erstaunenswert wie arg man wohl doch kämpfen muss damit man alles unter einen Hut bekommt.

Ich finde es einfach mal interessant zu hören mit was für Problemen man durch ein Kind so konfrontiert wird.

Da bin ich dann doch ganz froh keine Kinder zu haben.

Ich habe ja schon öfter mal Berichte gelesen dass die Zahl der Alleinerziehenden steigt, bzw. sehr hoch ist.

Ich weis dass einige diesen Weg nicht freiwillig gewählt haben, aber gibt es wirklich so viele Männer die ihre eigene Familie, insbesondere ihr eigenes Kind zurücklassen?

Wie erklärt ihr euch das?

Frohe Weihnachten,
Eva

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Wie erklärst du dir das du nicht mal kinder hast und dir solch ein Urteil erlaubst " alleinerziehende hätten versagt".
Und wieso überhaupt diese Frage ? Was bezweckt du damit ? Vllt kommst du auch mal in die Situation mal gucken wie du das dann siehst dann kannst du den Mann ja mal fragen warum es so viele Männer gibt die ihre Familien zurück lassen. Es gibt übrigens auch Frauen die sich für diesen Weg entscheiden🤦‍♀️

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Ich bin allein erziehende, obwohl ich offiziell verheiratet bin. Ich feiere hier mit 4 meiner 5 Kinder Weihnachten, während mein "Ehemann" 1000km weit weg am anderen Ende von Deutschland mit seiner "neuen Partnerin" zusammen ist.
Nein, versagt habe ich bestimmt nicht, aber ich hätte schon eher diesen Weg gehen können, dann wäre für die Kinder und mich das Leben zum Teil einfacher gewesen. Versagt hat eher mein Mann, da er dich immer nur die Rosinen im Leben rausgepickt hat. So wie jetzt auch.
Traurig bin ich schon, da ich mir mein Leben mit Familie und auch die Zeit nach der Kinderphase anders vorgestellt habe. Ich bin ein Familienmensch, alleine leben ist nicht so mein Ding.
Aber es ist jetzt einfacher. Und ja, ich arbeite jetzt in Vollzeit, um unabhängig zu sein. Und bin natürlich immer wieder total erschöpft. Aber das war ich vorher mit Teilzeit bei meinem Mann zu Hause auch.
Nein, nach Außen wirke ich auch bestimmt nicht, wie eine Versagerin! In der Arbeit bin ich in leitender Position, die Großen Kinder sind schon erwachsen und haben sich zu tollen Persönlichkeiten entwickelt, ich habe schon viele Schwierigkeiten gemeistert, da mein einer Sohn schwer chronisch krank und schwerbehinderte ist...
Ich habe mir nur mein Leben anders vorgestellt, als es gekommen ist. Aber das dürfte ja jedem irgendwie passieren, denn das wahre Leben ist unvorstellbar!

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Die Umstände , die dazu führen, "Alleinerziehend" zu sein, sind vielfältig. Es sind auch nicht nur Frauen, sondern auch Männer, die in so eine Situation geraten können ...

Niemand hat versagt!!!!

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