Diagnose: FB-US

Hallo zusammen,

meine Freundin ist im 6.Monat schwanger. Wir freuen uns sehr auf die Kleine. Jetzt zum Grund meiner Frage. Sie war gerade beim Frauenarzt, der sie schon vor 4 Wochen zum Spezialisten schicken wollte. Heute bekam sie die Überweisung mit der Diagnose: Verdacht bitte FB-US. Ich bin kein Arzt und kann damit leider nichts anfangen. Zudem hat sich meine Freundin nicht getraut nachzufragen, was das ist. Im Moment bin ich ziemlich erregt und ärgerlich, dass ich nicht mitgegangen bin, denn ich hätte nachgefragt.
Falls jemand mit dieser Diagnose etwas anfangen kann, bin ich für eine Antwort sehr dankbar.

FB-US heißt Fehlbildungsultraschall

lg butterfly mit #klee 34+6

Wenn der Arzt einen Verdacht auf eine Fehlbildung hat, bekommt man eine Überweisung zur Feindiagnostik (FB-US) bei einem Spezialisten.
Ich möchte euch aber keine Angst machen, viele Ärzte schicken all ihre Patienten grundsätzlich zur Feindiagnostik.
Ich würde auf jeden Fall nochmal beim Arzt anrufen und nachfragen, welchen Verdacht er genau hat.

Alles Gute für euch #liebdrueck

Liebe Grüße Lena 23. SSW

Hallo!

Mal ganz ruhig. Viele Ärzte schicken ihre Patienten routinemäßig zum FB-US. Damit die KK das bezahlt, muss es aber eine Indikation geben. Meine FÄ hat immer gerne geschrieben: Verdacht auf Wachstumsretadierung, d.h. dass das mein Kind zu klein für die SSW sei. Luis kam dann mit 55cm und 4120Gramm, es war also wirklich nur ein Vorwand.
Wenn der FA tatsächlich einen Verdacht auf eine Fehlbildung hätte, dann hätte er sich schon dazu geäußert.
Ich finde es aber troztdem fraglich euch eine solche Überweisung mitzugeben, ohne darüber aufzuklären, dass es eben nur ein Vorwand ist.
Auf den US könnt ihr euch aber freuen. Diese Spezialpraxen haben super Geräte, mit einer tollen Auflösung und meistens auch mit 3D Bildern.
Wenn ihr noch beunruhigt seid, ruf doch nochmal in der Praxis an.

LG
Sonja

Hallo alle zusammen,

nachdem ich die ersten Antworten hier im Forum erhalten habe, hat mich nichts mehr auf der Arbeit gehalten. Ich habe mir meine Freundin geschnappt und dann ging es zum Frauenarzt. Dort erklärten uns die Schwestern, dass der Arzt alle Schwangeren routinemäßig dorthin schickt. Mit dieser Antwort zufrieden und glücklich gingen wir von dannen. Derweil müssen wohl die Schwestern den Arzt informiert haben. Dieser rief dann meine Freundin an und beruhigte sie nochmal. Er meinte, dass wenn er einen Verdacht hätte, dann würde er sie viel früher überweisen und einen Termin vereinbaren. Im Nachhinein ärgere ich mich, dass ich nicht gleich mitgekommen bin. Das hätte eine Menge Sorgen erspart.
Noch eine kleine Anmerkung. Auf dem Überweisungsträger stehen drei Begriffe zusammen. Auftrag/Diagnose/Verdacht. Meine Freundin hat mir nur von Diagnose und Verdacht berichtet :)

Na dann ist ja alles super :-) Hatte ich mir schon gedacht :-)

Ich finde das Verhalten des Arztes allerdings nicht gut :-[
Er schreibt eine definitiv falsche Indikation auf die Überweisung, nur damit die Krankenkasse die Kosten übernimmt. :-[ Und das für eine Untersuchung, die nicht nötig ist. Dadurch steigen all unsere KK-Beiträge :-[
Ich bin der Meinung, wenn es keinen Grund für eine Feindiagnostik gibt, die Patientin aber dennoch diese Untersuchung möchte, sollte sie selbst zahlen (bis zu 350 Euro)

Aber gut, ist ja nicht euer Problem...

Liebe Grüße Lena 23. SSW

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