Symptome bakterielle Scheidenifektion????

Hallo,

kennt sich jemand mit bakteriellen Scheideninfektionen aus? Habe im Internet ein bischen gegoogelt und bin nun verunsichert. Ich werde seit Monaten auf eine Pilzinfektion behandelt, aber es hilft gar nichts. Nun mache ich mir Sorgen, ob es wirklich eine Pilzinfektion ist. Da ich zur Zeit zu Hause liege mit vorzeitigen Wehen, welche ja bekanntlich durch Bakterien auch ausgelöst werden können.

Kann mir vielleicht jemand helfen?

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Hallo....

hast du das hier auch gelesen???



Bakterielle Infektionen:

* Chlamydien

Chlamydien werden auf sexuellem Weg übertragen und leben in den befallenen Zellen. Vor allem Harnröhre und Muttermundkanal sind von dieser bakteriellen Infektion betroffen, die meist unbemerkt abläuft.
Daher besteht auch die Gefahr, dass die Keime - ähnlich wie bei der Gonorrhoe - in die Eileiter aufsteigen und infolge zu Entzündungen der Eileiter sowie der Gebärmutterschleimhaut führen. Mögliche Konsequenzen daraus sind Sterilität und Verwachsungen im Bauchraum. Chlamydien gelten somit als häufigste Ursache für ungewollte Kinderlosigkeit.

Die Genitalinfektion während der Schwangerschaft kann eine Lungenentzündung und - weit häufiger - eine Bindehautentzündung beim Neugeborenen nach sich ziehen. Sie wird auch für den "vorzeitigen Blasensprung" mitverantwortlich gemacht.
Der Erreger-Nachweis gestaltet sich schwierig und aufwändig.

Die Therapie besteht in der Gabe von Antibiotika über zehn Tage. Die Mitbehandlung des Partners wird in manchen Fällen angeraten.

Die Prophylaxe-Methode der Wahl ist auch hier das Kondom.

* Bakterielle Vaginose (Haemophilus vaginalis, Gardnarella vaginalis)

Die bakterielle Vaginose ist die häufigste Störung der Scheidenflora und kann durch sexuellen Kontakt übertragen werden. Die Bakterien treten gemeinsam mit anderen Bakterien, vor allem Darmkeimen, auf. An sich haben diese Erreger keinen hohen Krankheitswert, sie gelten aber als Wegbereiter für aufsteigende Infektionen, wie z. B. Chlamydien-Infektionen.

Als Symptome treten vor allem ein nässender, weiß-grauer und blasiger Ausfluss sowie ein unangenehmer "fischartiger" Geruch auf. Dieser kann bei der ärztlichen Untersuchung durch Zugabe von zehnprozentiger Kalilauge noch verstärkt werden und stellt somit für den Gynäkologen ein Indiz für diese Infektion dar. Unter dem Mikroskop sind Scheidenzellen erkennbar, die von Bakterien übersät sind, so genannte Schlüsselzellen (Clue-Cells).

Die Therapie besteht entweder aus Antibiotika in Tablettenform oder Scheidenzäpfchen. Eine Partnerbehandlung erhöht die Erfolgsrate.

Auch in diesem Fall schützen Kondome vor der Übertragung.

* Streptokokken

Die Streptokokken gehören zu den verbreitetsten Bakterien auf der Haut aber auch im Darm. Es gibt eine große Anzahl von Erkrankungen, die durch Streptokokken hervorgerufen werden können. Die Palette reicht von Scharlach bis hin zur Lungenentzündung. Am Genitale fällt vor allem ein übel riechender Ausfluss auf.

Für den Gynäkologen sind dabei zwei Bakterienstämme von Bedeutung:

Im Genitalbereich waren die Streptokokken der Gruppe A früher im Anschluss an die Entbindung besonders gefürchtet, weil sie als Auslöser für das "Kindbettfieber" fungierten. Dabei handelt es sich um eine Entzündung der Gebärmutter sowie der Eierstöcke mit anschließender Blutvergiftung. Auch heute noch wird bei einem positiven Abstrich ein Antibiotikum verabreicht. Die Übertragung wird durch Geschlechtsverkehr begünstigt, aber auch die Qualität der Monatshygiene spielt hier eine gewisse Rolle.

Relevant sind weiters Infektionen mit Streptokokken der Gruppe B. Durch die Scheideninfektion kann es während des Geburtsvorganges zu einer Übertragung auf das Neugeborene kommen. Infolge besteht für das Kind die Gefahr einer Lungen- oder Hirnhautentzündung bzw. einer Blutvergiftung. Da die Krankheit mitunter sehr schnell verläuft und die Therapie mit Antibiotika daher in manchen Fällen zu spät ansetzt, kann dies auch den Tod des Neugeborenen zur Folge haben.


Ist von www.netdoktor.de


LG Yvonne 17.SSW

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Halo,

genau das Problem hatte ich auch. Will dir keine Angst machen, aber bei mir wurde ein bakteriellerer Abstrich zu spät gemacht. Denn der Gebärmutterhals hatte sich auf 2,5 cm in der 17. Woche verkürzt und dann kamen noch Wehen hinzu. Ich bekam Antibiotika vaginal und oral und eigentlich musste ich ins Kh. Aber da ich ein Kleinkind zu Hause habe war das nicht richtig möglich. Mit Bettruhe und Magnesium ist mein Gbh wieder i.O. aber ich habe ständige Wehen, die nicht verschwinden aber momentan auch nichts auslösen. Wahrscheinlich muss ich die ganze Zeit liegen.Habe auch jetzt immer wieder erhöhte Leukos im abstrich, ich bin einfach sehr anfällig. Bin jetzt in der 22. Woche und hoffe ganz stark.

Lg Tina

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