Nachsorgehebamme: Ja oder Nein?

Hallo,

ich habs nicht so mit Krankenhäusern, Ärzten und Hebammen (nichts Persönliches!) und mache lieber alles allein.

Mein Freund wird auch die ersten Tage nach der Geburt noch bei mir zu Hause sein, und ich habe meine Mama und meine Schwiegermutter, die mir mit Rat und Tat zur Seite stehen. Wie wichtig ist da noch eine Nachsorgehebamme? (nebenbei: mein Freund ist Krankenpfleger und Rettungssanitäter + er hat mal einige Monat auf der Entbindungsstation gearbeitet) Ich möchte eigentlich ungern eine Fremde hier bei mir haben, die mir was erklärt.

Wie wichtig ist das denn mit der Nachsorgehebamme, wenn man zB keinen Dammriss hatte, den sie nachschauen könnte? Was machen die so?

Gibt es evtl. Frauen hier, die schon ein Kind haben und keine Hebamme nach Hause haben kommen lassen?

LG,
Galli

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warte mal wenn ich das richtig verstanden habe, willst du dein kind alleine bei dir zuhause auf die welt birngen???

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Ich möchte ambulant entbinden!

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ja wenn du ambulant entbindest, dann gucken die eh nach ob bei dir alles ok ist.

und danach gehst du einfach wieder zu deinem FA, da brauchst du dir keinen ins haus holen, habe ich bei meinem ersten kind auch nicht gemacht.

solange du zum FA gehst, wirste keine probleme bekommen, mach dir keine sorgen.

selbst wenn du jetzt angst hast, dann besorge dir eine hebamme, die du bevor dein baby kommt, einfach kennen lernst. dann ist das fremde auch weg.

ansonsten, möööö ist KEIN muss auch nciht beim ersten kind

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Hi

meine Meinung: beim ersten Kind ein MUSS!

weil: sie erklärt dir wie der Nabel versorgt werden muss, sie hilft dir bei Stillproblemen (hat fast jede Frau am Anfang) und sie versorgt deine Dammnähte (dass eine Frau gar keine Wunden hat, vor allem beim ersten Kind, ist sehr unwahrscheinlich).
Das alles kann dein Freund nicht machen, event. noch Nabelpflege ja, aber kennt er sich mit Stillproblemen aus?

Such dir eine, du wirst es nicht bereuen, ich mach auch lieber alles alleine, aber ich war froh, dass ich meine Nachsorgehebamme hatte.

LG
BIrgit mit MAx 2, und 27. SSW

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Hallo ich war auch der Meinung ich braüchte keine Hebamme (bzw. nachdem mir eine abgesagt hatte)..doch auf der Wochenstation als ich massive Stillprobleme hatte, haben die mir dringenst geraten eine hebamme zu nehmen.
zum Glück habe ich eine bekommen, und werde Sie auch beim zweiten Kind nehmen.

Sie hat z.B ganz schnell meine Brust Entzündugn erkannt womit ich ins KH musste.

Ich würde auf jedenfall eine nehmen.

lg

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Hallo,

die Hebis kontrollieren z.B. ob der Wochenfluss in Ordnung ist, ob sich das Baby zeitgerecht entwickelt, helfen bei der Nabelpflege, geben generell Tips zur Babypflege, ob die Rückbildung gut klappt und generell sind sie auch als 'Jammerkasten' da :-)

Achja, bei Beschwerden können sie dir z.B. auch genaue Tips und Dosierungen für homöopathische Medikamente geben.

Ich glaube nicht, dass deine Familie dem allen gerecht werden kann.

Übrigens: Eine Nachsorgehebi kommt nur auf Abruf. Das heisst, du musst vorher keine fixen Termine abmachen an die du dich zu halten hast. Sondern eben nur bei Bedarf.

LG
Murmel

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"Übrigens: Eine Nachsorgehebi kommt nur auf Abruf. Das heisst, du musst vorher keine fixen Termine abmachen an die du dich zu halten hast. Sondern eben nur bei Bedarf. "

Ah, das ist gut! Ich kann sie also anrufen, wenn ich mir unsicher bin und es bleiben lassen, wenn es keine Probleme gibt?!

Muss man nicht eigentlich auch zum FA, damit der alles kontrolliert??

LG,
Galli

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Ja, genau! Wenn was ist, Telefon schnappen und anrufen. Wenn du sie nicht brauchst, kommt sie auch nicht. Wäre ja sinnlos ;-)

Zumindest ist das hier in München so.

Laut meines Wissens gibt es nach ein paar Wochen eine Abschlussuntersuchung beim Frauenarzt, bei der nochmals alles kontrolliert wird.
Aber sonst glaube ich, musst du nicht mehr zum FA... Meine Freundinnen zumindest mussten nicht mehr hin.

LG
Murmel

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Hallo!

Klares Votum FÜR eine Nachsorgehebamme! Ich hab zwar noch kein Kind und daher keine Erfahrung. Aber gerade deshalb werde ich unbedingt eine Nachsorgehebamme haben.

Sie schaut nach, ob sich alles wieder gut zurückbildet (Gebärmutter), ob der Nabel beim Baby gut verheilt, ob es sich gut entwickelt, hilft dir bei Stillproblemen. Meine Hebamme kommt auch, wenn ich das Baby zum ersten mal bade und zeigt, wie das so funktioniert.

Ich will dir nicht zu nahe treten, aber ich denke nicht, dass dein Freund als Krankenpfleger bei Stillproblemen helfen kann oder sehen kann, ob sich die Gebärmutter gut zurückbildet...

lg nadinsche

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"Ich will dir nicht zu nahe treten, aber ich denke nicht, dass dein Freund als Krankenpfleger bei Stillproblemen helfen kann oder sehen kann, ob sich die Gebärmutter gut zurückbildet... "

Meine Hebamme vom GVK meinte, dass Stillprobleme meist nur durch falsches oder zu kurzes Anlegen entstehen. Ich weiß mittlerweile so viel über das Stillen, ich könnte selbst ein Buch schreiben ;-)

Im Ernst: die Techniken, die einem die Hebamme dann gibt, die findet man doch auch in Büchern, im Internet usw. Und man lernt sie im GVK.

Ich kenne mich halt auch, und ich weiß, dass eine Hebamme im Haus mich evtl. mehr stressen könnte als keine ;-)

Ich werds wahrscheinlich so handhaben, dass ich mir eine besorge, die ich dann im Notfall anrufe. Und vielleicht muss ich sie dann ja gar nicht anrufen!

LG,
Galli

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Hallo,

ich finde auch das das beim 1. Kind ein Muss ist...

klar, meine Mum hat es auch ohne schaffen müssen, aber mit Hebi hätt sie gewusst wie sie die Brustentzündung behandeln o. verhindern kann damit sie uns stillen kann, die Hebi hätte ihr geholfen damit ich überhaupt was esse...

Ich finde es einfach schön wenn ich Hilfe bekomme u. da finde ich die Hebi netter als das ich zur KOntrolle immer zum FA muss.

Ich denke man kann es ohne Hebi schaffen aber eine in der HInterhand zu haben WENN Fragen auftauchen find ich besser.

Dein Freund kann Dir in bestimmten Babyfragen auch net helfen u. viel macht man anders als bei unseren Müttern.

LG Maike

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hallo

ich muß ehrlich sagen : die einstellung hatte ich auch aber ich hatte trotzdem eine hebi bei der ersten und jetzt beim kleinen auch , es gibt immer mal probleme wo man eine hebi benötigt . auch wenn dein freund fast vom fach ist kan er leider nciht beurteilen wie sich deine GM zurück bildet . ich bin auch vom fach und war recht dankbar das ich eine hebi hatte .

ich würde mir eine suche ganz klar zu einem JA !selbst kann dein freund nicht wirklich auch notfalls eine stillberaterin ersetzen was auch die hebi macht .

lg

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hmm also entweder habt ihr alle panik vorm stillen oder ich weiß auch nicht.

bitte wieso soll es denn ein MUSS sein, beim ersten kind??
und den wochenfluss kann auch mein FA konrollieren, dafür gebe ich garantiert kein geld aus.

uns stillen?? also was daran schwer sein soll verstehe ich immer noch nicht.
ich hab 2 kinder gestillt,und es hat geklappt.
wenn man jedoch probleme damit haben sollte, gibt es immernoch deinen FA der dir weiter helfen kann.

also ich weiß nicht was mit den heutigen frauen los ist, es gab mal eine zeit, wo man solchen luxus nicht brauchte, weil der instinkt jeder frau wusste, was zu tun ist.

zudem, wenn frauen im KH entbinden, dann wird ihnen ja alles erklärt, was mit der nabelschnur,dem stillen etc, passieren muss.
selbst wenn man ambulant enbindet, sind hebammen da, die einem erklären was man am besten machen kann.




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Hi!
Die Hebi kostet nichts!!
Ich hatte superleichte Geburten und keinerlei Stillprobleme. Dennoch hatte ich jedes Mal eine Hebi und brauchte keinen Arzt!!!
Im Wochenbett fand ich es schön, dass sie jeder Zeit anrufbar war und ich eben nicht für jeden Pillepösel zum FA oder zum KiA musste. Direkt nach der Geburt tickt man ja irgendwie anders und ich war immer froh, dass sie kleine Probleme auf dem kleinen Dienstweg löste. So musste ich mich nicht reinsteigern und wir hatten alle unsere Ruhe.
Ich kann gar nicht verstehen, wie man auf ein solches Angebot verzichten kann. Wenn alles gut läuft, halten sich Hebis in der regel doch zurück und wenn man sie braucht, sind sie da. Wo ist das Schlimme daran?
Viele Grüße
Susanne

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öhmmm..was heißt denn "was soll schwer am stillen sein " oder "Stillprobleme kommen durch das falsche anlegen"....
ich war 9 Tage Stationär im KH, weil meine Maus ganz heftige gelbsucht hatte, und ich habe immer im Stillzimmer gestillt, dort standen mir die Hebis vom KH auch immer mit rat und Tat zur Seite..
udn es war NICHT falsches anlegen oder sonstwas...ich habe z.B zu kleine Brustspitzen( Warzen) wie auch immer, so das meine Maus die nicht zu fassen bekommen hat, und dann natürlich sauer wurde....
ich musste nachher teilweise auf die Silikon Spitzen zurückgreifen...udn ich bin frog die Unterstützung und Hilfe der Hebammen gehabt zu haben...
es ist jedem sein Sache ob er eine Hebi will oder nicht, alleine das Sie meine Brustentzündung damals so früh erkannt hat, und ich deshalb rechtzeitig im KH war und NICHT operiert werdeb musst, allein aus dem grund würde ich beim zweiten Baby auch eine Hebi nehmen!

lg

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Hallo Galli,

ich persönlich finde die Tatsache, dass die KK eine Nachsorge-Hebi, die zu einem ins Haus kommt, zahlt toll und lobenswert. Mir persönlich geht es besser zu wissen, da ist jemand den man ansprechen kann und man nicht gleich zum Arzt rennen muss. Hebis sind eigentlich die "natürlichen" Ansprechpartner und stehen Frauen schon seit Jahrtausenden bei Geburt und Nachsorge zur Seite. Sie haben eine etwas andere Einstellung und Perspektive auf das Ganze als die Ärzte mit ihren Geräten. Ärzte sind erst seit 150 Jahren verstärkt überhaupt im Geburtsprozess involviert. Man kann sich fragen, ob das so eine wahnsinnig gute Entwicklung war, SS plötzlich als "Krankheit" zu behandeln. Von daher kann ich Deine Abneigung/Weigerung nicht ganz nachvollziehen. Aber gut, muss jeder selber wissen. Ich denke, es ist ein tolles Angebot und man sollte es nutzen. Oftmals hilft auch die Tatsache, dass die Hebi eben eine Außenstehende ist und etwas mehr Abstand hat. Meine Mutter, SchwieMu und mein Mann wären bei Problemen irgendwelcher Art einfach viel zu emotional, denke ich. Außerdem, es ist schon über 30 Jahre her, dass meine Mutter und meine SchwieMu Kinder hatten. Was wissen die denn davon noch?! #kratz Zeiten ändern sich. Einstellungen ändern sich. Methoden ändern sich. Das sagt sogar meine Mutter, die mal Kinderkrankenschwester war und jahrelang als Helferin in einer Frauenarztpraxis gearbeitet hat.

Kommt mir vor, als ob Du da auf einem ganz schön hohen Ross sitzt, von wegen ich brauch das nicht, ich weiß das, ich mach das schon. Aber gut, mag jetzt auch bloß so rüberkommen. Würde mir an Deiner Stelle die Option auf jeden Fall offen lassen.

Grüße
Sooza (30. SSW, ET 12.08.)

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"Kommt mir vor, als ob Du da auf einem ganz schön hohen Ross sitzt, von wegen ich brauch das nicht, ich weiß das, ich mach das schon."

Hatte ich befürchtet...

Ich wollte damit bloß sagen, dass ich ein total intuitiver Mensch bin, der absolutes Vertrauen in seinen Körper und dessen Fähigkeiten hat. Und dass mich fremde Menschen mit ihren Weisheiten eher stressen als umgekehrt.

Ich habe nichts gegen Hebammen, aber auch die vertreten größtenteils die Schulmedizin und haben - je nach Ausbildungsjahr - noch einen veralteten Wissensstand.

Früher waren Hebammen Nachbarinnen, Schwestern, Mütter oder nette Frauen aus dem Dorf, zu dem man eh schon einen ganz anderen Bezug hatte. Heute ist das alles irgendwie anders. Die Hebamme ist und bleibt doch eine Fremde, finde ich.

Ich werde mir die Option, eine anzurufen, auf jeden Fall offen lassen! Und ich finde es auch absolut begrüßenswert, dass KK die Nachsorgehebammen bezahlen, keine Frage!

Ich wollte bloß wissen, ob es unbedingt notwendig ist, wenn man keinerlei Komplikationen gibt und ob hier evtl. Frauen sind, die keine hatten.

Danke trotzdem für deine Antwort!

Gruß,
Galli

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"Ich habe nichts gegen Hebammen, aber auch die vertreten größtenteils die Schulmedizin und haben - je nach Ausbildungsjahr - noch einen veralteten Wissensstand."#schock

Das zu lesen tut schon fast weh, denn auch wenn z.B. ich vor 24 Jahren Examen gemacht habe, bin ich gezwungen regelmäßig auf Fortbildungen zu gehen und diese Stunden und die Themen der FB dem Amtsarzt/Gesundheitsamt vorzulegen und zwar 60 Stunden in 3 Jahren, also kann man da wohl kaum von einem veralteten Wissenstand reden.

Außerdem machen die meisten Hebammen auch alternativ sehr viel wie Homöopathie, Akupunktur und und und- je nachdem, worauf sie sich grad so spezialisiert hat.
Manchmal können wir mi solchen Maßnahmen den Frauen sogar mehr und besser helfen als die FÄ - hier jedenfalls schicken die die Frauen sogar zu den Hebammen, wenn sie manchmal nicht mehr weiterkommen.

Du hast anscheinend schon ein noch etwas "veraltetes" Bild von uns und unserer Arbeit- schade eigentlich

Gabi

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Zwischen der 36.-72.Lebensstunde muss Fersenblut für den Guthrietest entnommen werden (auch wenn es im Krh vor der Entlassung gemacht wurde) ---> kann dein Freund das, hat er alle Sachen dafür da?
Der Zeitrahmen ist wichtig und liegt noch vor der U2 beim KiA, zu der du zusätzlich auch noch gehen musst.

Wie fit seid ihr in der Nabelpflege, was tut ihr, wenn er matschig aussieht und sehr unangenehm riecht?

Könnt ihr eine Neugeborenengelbsucht einordnen- was dabei normal und was schon ins kontrollbedürftige reingeht?

Bedenke, dass du ansonsten für jeden Pups zu Arzt musst, die kommen für sowas nicht zu dir nach Hause, aber die Hebamme.

Wie fit bist du im Stillen- wenn du es machen willst- und wie versiert mit den verschiedenen Stillpositionen und was machst du, wenn die Brustwarzen bluten und du trotzdem weiter stillen willst?

Du kannst gerne auf uns verzichten, aber bedenke immer, wenn du sehr kurzfristig eine suchst kann es sein, dass es erst mal jede Mnge Absagen hagelt, weil du in den Sommerferien entbindest und viele dann entweder garnicht da sind oder aufgrund der Familie erst mal ne Auszeit nehmen.

Ach ja- manche Krh. entlassen sehr ungerne nach ambulanter Geburt ohne Hebamme - kommt auf´s Krh. an.

Solltest du dennoch eine haben wollen- wie gesagt-zwingen kann dich niemand- findest du hier 3 Hebammensuchmaschinen und vielleicht lernst du eine Nette dort kennen und die Chemie passt, denn ich weiß ja nicht wieviele Hebammen du schon kennengelernt hast , um dir so eine Meinung bilden zu können?!

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=2&id=460673&pid=3033475

LG

Gabu

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Ich weiß nicht, ob ich mich generell im Ton vergreife, so dass sich hier immer alle gleich angepisst fühlen, oder ob es mir einfach nur "gelingt", wunde Punkte zu treffen #kratz

Wie gesagt (ich erwähne es zum 3. Mal):

1. ich bin ein sehr intuitiver Mensch
2. Fremde stressen mich (und ist Stress nicht Gift beim Stillen??)
3. ich habe nichts gegen Hebammen persönlich!

Ich wollte nur fragen, was genau die machen und ob das was die machen, so wichtig und unersätzlich ist, so dass man IMMER und AUF JEDEN FALL eine Hebamme haben muss. Ich wollte wissen, ob die Nachsorge nicht ein FA machen kann, was genau eine Hebamme zu Hause macht, und ob man nicht - wenn man keine Komplikationen hat - auf eine verzichten kann.

Ich habe mich schon zum GVK überreden lassen mit den Worten "Das ist ein MUSS", "Da lernst du voll wichtige Sachen", "Das kann dir nur eine Hebamme rüberbringen" usw. Und bis jetzt habe ich nichts gehört, was ich nicht schon wusste, nichts gesehen, was ich nicht schon gesehen hätte, über nichts gesprochen, über das ich nicht schon gesprochen hätte - denn all diese Dinge kann man sich auch selber anlesen. Eigentlich bin ich eher genervt von dem doofen Kurs, und das, obwohl die Hebi echt nett ist (!), ich werde auf keinen Fall jemals wieder so einen Kurs machen!

Ich fürchte halt, dass es bei einer Nachsorgehebamme nicht anders sein wird. Daher wollte ich mich erkundigen, was die so macht.

Danke trotzdem.

Gruß,
Galli

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Ach ja- ich hatte nicht das Gefühl "agepisst" zu reagieren, sondern eher "Aufklärung" über den Umfang der Hebammenarbeit zu leisten und was alles so kommen kann, womit man nicht rechnet oder was halt einfach dazu gehört.


Es ist auch schön, dass du intuitiv bist, aber glaube mir - bei so einem Neugeborenen und gerade beim eigenen Kind- geht einem so manche Intuition abhanden - auch ich habe vor meinem 1. Kind gestanden und geheult, weil ich echt keinen Plan hatte, was Sache war und ich hatte doch schon Ahnung von dem, was da kommt- war da schon fast 5 Jahre Hebamme.

Du brauchst keine Hebamme - aber wie gesagt kurzfristig ist es immer schwer jemanden zu kriegen, je nachdem wo du wohnst.

Ich hab auch Frauen, die sich bei mir angemeldet haben und wo ich nach dem Krh. vielleicht ganze 2-3 Mal (nach vorheriger Absprache) war, wenn ansonsten alles okay war und die Frauen meinten, sie brauchen mich nicht mehr.
Aber ich konnte sie zeitlich schon mit einplanen, damit halt auch die Qualität meiner Arbeit nicht darunter leidet.

Vielleicht gibt es Kolleginnen, wo es anders läuft, ich kann da halt nur von mir reden.

LG

Gabi

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