Brauche eure Erfahrung zum Thema Eileiterschwangerschaft!!!

Hallo!

Meine Freundin hätte heute vor einer Woche ihre Mens bekommen sollen und verhütet seit März nicht mehr. Jetzt hat sie letzten Do schwach positiv und FR klar positiv getestet, doch der FA konnte Freitag nix erkennen. Bluttest auch positiv wenn auch ßHCG nicht all zu hoch. Auf dem US war nix zu sehen. Der FA meinte gleich das sei ne EileiterSS und erzählte ihr lauter Gruselkram von OP, entfernten Eileitern und folgender Unfruchtbarkeit und so. Jetzt war sie natürlich voll von der Rolle und hat das ganze WE geweint. Heute war sie dann bei nem anderen Arzt, Auf dem US ist immernoch nix zusehen aber das ßHCG sehr hoch. Auch die Ärztin sagte es könne durchaus ne Eileiterss sein. Hat jemand vielleicht ähnliches erlebt??? Ich würde ihr gern helfen und ich weiß das man bei meiner letzten ss auch erst sehr spät was gesehen hat, aber ich will ihr auch keine falsche Hoffnungen machen.


Danke, eure mani:-(

Hallo,

ich habe zum Glück mit EL-SST keine Erfahrungen, weiss aber, dass die eingenistete Eizelle operativ entfernt werden muss. Und das muss passieren, bevor der Zellhaufen bzw. Embryo so gross wird, dass er den EL sprengt oder so. Dann drohen tatsächlich sehr üble Konsequenzen, da hat der erste Doc leider recht. Ist sicherlich keine schöne Sache, aber bei einer EL-SST gibt es leider keine Alternativen.

Ich wünsche Deiner Freundin, dass alles gut ausgeht - und vielleicht ist einfach nur noch nichts zu sehen gewesen ...?

Liebe Grüße, Jette

oh je das hört sich an wie bei mir.Bin auch eine woche drüber test positiv und Bluttest kriege ich morgen gesagt.Auf dem Ultraschall kann man noch nix sehen.Habe bei mir auch schon gedacht das es eine E.-Schwangerschaft ist.Die Frauenärztin meinte aber wenn sich die Regel veschiebt um eins zwei tage und der Eisprung auch dann verschiebt sich eh alles.Ich wäre laut Ärztin in der fünften woche und alle sagen da kann man per schall noch nix sehen.
Drücke euch ganz fest die daumen#klee

Hallo Mani...

Mir kamen fast die Tränen, als ich deinen Taxt gelesen habe.
Ich hatte leider am 3.4.2006 eine eileiterschwangerschaft. Oder sagen wir mal, da wurde sie operativ entfernt.
Ich wußte damals bis zu dem Tag nichtmal, das ich schwanger bin.Ich hatte blutungen, aber die waren termingenau mit meiner periode.Allerdings hatte ich wahnsinnige unterleibsschmerzen.
Diese wiederum habe ich auf den Umzug geschoben, den wir an diesen Tagen hatten.Kisten schleppen...
Habe mich mit schmerztabletten vollgepumpt.
Am 3.4.06 bin ich dann aber doch zur ärztin gegangen.
Sie hat per Urin festgestellt, das ich schwanger bin.Und vom rechnerischen her, in der ca. 6-7. woche. Man hätte also auf dem ultraschall wenigstens nen punkt sehen müssen.Hat man leider nicht.
Es blieben also nur 2 Diagnosen. Fehlgeburt oder Eileiterschwangerschaft.
Aufgrund der schmerzen ging meine ärztin von einer eileiterschwangerschaft aus.
Sie hat mich dann direkt ins Krankenhaus überwiesen, wo ich dann abends auch gleich noch operiert wurde.
Es war bei mir auch höchste zeit, denn das Ei war im eileiter schon geplatzt und hat in die Bauchhöhle reingeblutet.

Ich hoffe sehr, das die Ärztin deiner Freundin nen Kaputtes gerät hat und es alles gut wird.

Ich denk ganz fest an sie und wünsche ihr alles alles gute. #liebdrueck

liebe grüße Anne

P.S. die dinge, die bei der op passieren können, wie entnahme des eileiters u.s.w. müssen die ärzte erzählen. man muß ja leider auch dafür unterschreiben.

Hallo Mani,

ich hatte am 28.03. eine Not-OP wegen ES. War bei mir ähnlich wie bei Deiner Freundin. Man konnte bei mir auch nichts sehen, obwohl Test und ßHCG positiv waren. Die ganze Prozedur hat sich ca. 2 Wochen hingezogen. Immer wieder zum Arzt "nachgucken" lassen, weil ich eigentlich beschwerdefrei war. Aber dann hab ich Blutungen bekommen und musste sofort ins Krankenhaus. Leider hat sich dort der Verdacht bestätigt und ich wurde operiert. War zwar alles nicht so schön aber ich kann nur sagen, dass es gut war, dass mein FA Arzt bei der ersten Untersuchung sofort eine ES in Erwägung gezogen hat. So konnte mein Eileiter noch erhalten werden. Von daher ist es zwar nicht so Ermutigend sowas von seinem Arzt zu hören und auch ziemlich frustrierend und nervenaufreibend bis man endlich ein Ergebnis hat, aber besser so, als wenn manche Ärzte das einfach so "abtun". Von wegen "ist halt noch zu früh". Ich bin meinem Arzt jedenfalls auf eine Art dankbar dafür.
Ich wünsche Deiner Freundin ganz viel Kraft...und wer weis, vielleicht ist es bei ihr ja wirklich so, dass es noch zu früh ist um was erkennen zu können. Sie soll auf jedenfall den Mut nicht verlieren.

#liebdrueck Kessi

Hallo Mani,

tja, da muss deine Freundin wirklich abwarten, und den ßHCG immer wieder überprüfen lassen.

Ich hatte 2 Eileiterschwangerschaften und beide waren unterschiedlich.

Die 1. war im Februar 2006. Der SS-Test an einem Freitag zuhause war positiv. Ich war total glücklich, denn mein Eisprung ist sehr unregelmässig und meine 1. Schwangerschaft konnte nur duch Mithilfe von Clomifen passieren. Am Sonntag bekam ich Schmierblutungen, die mich allerdings nicht in Alarmbereitschaft versetzten, da ich bei der 1. SS auch über 2 Wochen Schmierblutungen hatte. Am Montag bin ich dann aber gleich zum FA, um die SS feststellen zu lassen und über evtl. Maßnahmen wegen der Blutungen zu sprechen. Der FA konnte auf dem US nichts erkennen meinte, dass man eine Eileiter-SS in Erwägung ziehen muss. Zu dem Zeitpunkt war ich noch total positiv und konnte mir das überhaupt nicht vorstellen. 2 Tage später war immer noch nichts zu erkennen und der ßHCG war nicht stark genug angestiegen. Der FA sagte immer wieder, dass ich bei Schmerzen, Schwindel o.ä. sofort in die Klinik müsste, da es sich vermutlich um eine Eileiter-SS handeln würde. An dem Abend bekam ich extreme Kreislaufprobleme und ich rief aus Angst vor inneren Blutungen den Krankenwagen. In der Klinik wurde ich am nächsten Tag ausgeschabt, weil "nur" eine Fehlgeburt vermutet wurde.
Mein ßHCG wurde nach ca. 1 Woche erneut gemessen und er war wieder sprunghaft angestiegen! Der FA sagte, ich müsse sofort für einen operativen Eingriff in die Klinik. Die Klinik sah es allerdings gelassener und wollte mit dem ßHCG an die 1000, da man vorher nichts sehen könne. 3 Tag später war er dann auf 916 und ich bekam ein starkes Ziehen im Unterbauch. 2 Stunden später lag ich dann im OP.

Die 2. Eileiterschwanger war gerade. Ich bin am Samstag aus der Klinik entlassen worden.
Ich wusste gar nicht, dass ich schwanger war. Ich sollte meine Mens erst 1,5 Wochen später bekommen. Also fand die Befruchtung wohl erst einige Tage vorher statt. Ich bekam ziemlich heftige Unterleibschmerzen und konnte die überhaupt nicht einordnen. Es hätte wirklich alles sein können. Schwangerschaft, Magen-Darm-Grippe. Auf jeden Fall ging es mir nicht gut. Im Laufe des Tages ging es wieder weg. Als ich am nächsten Morgen aufwachte, hatte ich leichte Blutungen. Ich war sehr verblüfft. Die Mens sollte - wie gesagt - erst in der übernächsten Woche kommen und für einen SS-Test war es ja noch viel zu früh. Ausserdem fühlte ich mich nicht schwanger, was ich bei den anderen beiden SS tat. Vorsichtshalber rief ich in der Klinik an, da die Schmerzen vom Vortag nun eine andere Bedeutung bekamen. Mir wurde gesagt, dass ich nur bei Schmerzen kommen solle, ansonsten bitte am Montag den Gyn aufsuchen. Das tat ich. Der FA erkannte etwas im US und meinte, dass es sich um eine Zyste handeln würde. Die verursachen schon mal Schmerzen und Blutungen. Um ganz sicher zu gehen, wollte er allerdings eine SS ausschließen und ließ mir Blut abnehmen. Am Nachmittag bekam ich das Ergebnis. Schwach positiv! Ich war total von der Rolle. Ich sollte 2 Tag später wieder kommen. Auf dem US war immer noch etwas zu erkennen, allerdings schwächer. Am nächsten Tag bekam ich den ßHCG - er war etwas gesunken. Der FA vermutete eine von selbst abgegangene Fehlgeburt, wollte mich allerdings gleich nach dem Wochenende wieder sehen. Am Montag war auf dem US immer noch ein schwacher "Schatten" zu erkennen. 2 Tage später bekam ich den ßHCG und er war auf das Doppelte angestiegen! Mein FA riet mir zu einer Bauchspiegelung, um nachzugucken. Am nächsten Morgen wurde ich operiert. Es war wieder eine Eileiter-SS.

Tja, das waren meine Erfahrungen.

Beide Male war es ein nervenaufreibendes Auf und Ab, das ich wirklich niemandem wünsche.


Alles Gute für deine Freundin!
nordhexe

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