Aha...so beschreibt man Wehen....Info für Erstgebärende

Welche Wehen für was?
Wehen in der Schwangerschaft werden Sie immer wieder haben. Der Bauch wird hart, vielleicht drückt und zwackt es nach unten. Das ist ganz normal bis zu einem gewissen Grad. Die Gebärmutter übt! Sie ist dann für die große Aufgabe gewappnet. Es darf zwar spürbar sein, sollte aber nicht schmerzen. Ist der Muttermund geschlossen, brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen.

Frühzeitige Wehen
werden als Risiko eingestuft, weil man befürchtet, dass das Kind viel zu früh geboren wird. Leider kann das natürlich passieren, aber oft sind sie auch ein "Warnschuss". Haben Sie sich zuviel zugemutet, kommt oft dieses Signal, damit Sie es langsamer angehen lassen!! Ruhe wirkt da wirklich wahre Wunder. Oft wird auch Magnesium verabreicht, damit der Muskel Gebärmutter sich beruhigt. Damit kann man aber echte Frühgeburten leider nicht aufhalten.

Senkwehen
hat Frau so ca. ab der 36. Woche. Mehrgebärende merken das oft viel stärker als beim ersten Kind Da denkt man eher mal an Rückenschmerzen, hat zwischendurch ziehende Schmerzen in den leisten, die Oberschenkel fühlen sich an wie beim Muskelkater. Der Bauch wird hart, Ihre Blase fühlt sich an, als würde Ihr Baby Trampolin darauf springen. Das alles kann eintreten, muss aber nicht unbedingt sein.

Vorwehen
vermischen sich häufig mit den Senkwehen. Allerdings sind sie meist schmerzhafter. Möglich ist auch, dass sie richtig regelmäßig kommen, und man schon in den Startlöchern steht, und dann sind sie weg! Das kann sogar öfter passieren. Darum ist es eigentlich viel zu früh, wenn man als Erstgebärende mit 10minütigen Wehen schon mit dem Beginn der Geburt rechnet.Auch wenn es in noch so vielen "Ratgebern" steht, muss dieser Anhaltspunkt nicht zutreffen!

Eröffnungswehen
kann ich nicht beschreiben. Das werden Sie sicher schon oft gehört haben. Jedenfalls sind sie sehr schmerzhaft, und kommen, wenn es ernst wird in drei- bis zweiminütigen Abständen. Sie dauern ungefähr 60 bis 90 Sekunden und lassen Sie an Ihre Grenzen stoßen. Damit fertig zu werden ist aber nicht unmöglich, nur sehr anstrengend und Sie brauchen Ihre ganze Kraft. Sie sorgen dafür, dass der Muttermund sich öffnet, und Ihr Kind sich durch Ihr Becken windet.

Presswehen
Müssen Sie sich ungefähr vorstellen, als hätten Sie Verstopfung und müssen gaaaaaaaanz dringend zu Toilette. Unterdrücken Sie dieses Gefühl, oder pressen nicht in die richtige Richtung, sind sie sehr schmerzhaft. Machen Sie mit, tut es immer noch weh, ist aber viel besser auszuhalten. Außerdem kann man endlich etwas tun, ist nicht mehr so passiv, und weiß, dass das Baby bald auf dem Bauch liegt.

Nachwehen
brauchen Sie, damit die Nachgeburt noch geboren werden kann. Sie sind nicht sehr schmerzhaft beim ersten Kind, aber natürlich werden Sie sie merken. Nur ist dann Ihr Kind da, und es ist wirklich nicht schlimm! Man kann sie mit Beschwerden bei der Periode vergleichen. Im Wochenbett sind sie nötig, damit die Gebärmutter sich gut zurückbildet.

lg
Ela und #baby ET-16

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Sehr interessanter beitrag. Ja die Eröffnungswehen tun echt weh.
Ich hatte NUR Eröffnungswehen, und die waren... #schwitz#heul:-[#heul#schwitz... naja. Ich habe eine Beschreibung dafür im Kreissaal abgegeben. Aber die verrate ich dir lieber nicht #schein

Schöne Geburt.

Lg
Kathy

2

Uiii Kathy,
deinem Posting nach sind die Eröffnungswehen die schlimmsten...danke das du sie mir nicht näher beschreibst;-)
Ich glaube es ist ganz gut, das man echt null Ahnung hat, was genau auf einen zukommt...

lg
ela

3

Hihi, das denke ich auch. Ach is alles halb so wild... :-p.
Man schafft es. Und auf einmal machts plopp und du bist Mutter.


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