Geburtsplanung... WAS genau ist das?

Hallo ihr Lieben =)


Da ich ja nun meine panische Angst vor der anstehenden Geburt in den Griff bekommen habe, riet mir ne Bekannte zur Geburtsplanung im Krankenhaus...

Bloß, was genau wird da gemacht und ist es wirklich so sinnvoll/nützlich?

Würd mich über n paar Erfahrungen freuen =)


Liebe Grüße

Jess und Benny (32+4)

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Hallo Jess,

also die Geburt an sich kann kein Mensch planen ausser man wählt einen Kaiserschnitt. Das ist m.E. das einzigste wo man planen kann WANN, WO und WIE (Vollnarkose oder PDA) das Baby kommen soll.

Bei einer mehr oder weniger natürlichen Geburt kannst du gar nix planen. Vielleicht war es so gedacht das man sich das KH aussucht und sich dort eben vorstellt das man dort entbinden möchte. Deine Daten, Allergien und/oder medizinischen Fakten werden aufgenommen so dass man voll auf dich eingehen kann wenn es soweit ist und man nicht dich erst im Empfangsraum ausquetscht #;-) Und das du dir die Möglichkeiten anschaust, dir überlegst möchtest du eine Wassergeburt, gibt es einen Hocker, gibt es Möglichkeiten eines variablen Bettes wo du dich wohler fühlst etc. etc.

Aber im Endeffekt wird man erst am Tag der Entscheidung sagen können was geht und was nicht. Vielleicht willst du ja ne Wassergeburt und medizinisch geht es nicht oder so.

Ich wollte damals unbedingt bei meiner Hebamme zu Hause entbinden mit meinem FA zur Seite und es völlig ohne KH schaffen. Und ich hatte so schmerzen das ich hab fast alles mit mir machen lassen, Zäpfchen, Hebi hat mich ins KH gefahren, ich schrie und bettelte nach meiner PDA obwohl ich nie eine wollte weil ich so Angst davor hatte und wurde sogar fertig gemacht zum Kaiserschnitt und meine Tochter kam doch noch mit Saugglocke. Das zum Wunsch "natürliche" Geburt zu Hause #;-)

LG Sabrina

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Hi Jess!

Also bei mir war die Geburtsplanung beim zweiten Kind ganz sinnvoll. Mein erster kan mit Kaiserschnitt und beim zweiten lag die Planzenta an der Vorderwand und keiner wusste genau, ob sie sich an der Narbe verwachsen hat oder nicht.

Bei der Geburtsplanung sind wir dann noch mal alle möglichen Szenarien durchgegangen, was passieren könnte usw. Das hat mir ganz gut getan, weil der Arzt (dermir damals beim ersten das "Leben gerettet" hat) sich ganz viel Zeit gelassen hat und alles haarklein erzählt hat und ich auch fragen konnte, was ich wissen wollte!
Beim zweiten ist man dann nicht mehr ganz so zurückhaltend:-D
Letztendlich habe ich eine wundervolle natürliche Geburt gehabt- aber die Plazenta kam nicht von alleine, wie wir das schon befürchtet haben- also haben sie die nachträglich unter einer kurzen Narkose im Kreissaal geholt- und danach war ich quasi im Zauberwald aber wie neu;-)

Mach dich nicht verrückt! Such die ne gute Hebi, die mit dir das Atmen lernt und dann wird alles gut. Das ist nichts, was so schlimm ist, dass du es nciht packst. Bei meinem ersten habe ich die ganze zeit alles kontrollieren wollen und bin bald kaputt gegangen. Beim zweiten hab ich es einfach machen lassen- wie eine Woge, die mich davon trägt... und das war der bessere weg! Akkupunktur hat mir auch gut getan!

Du schaffst es!!! und die Geburtsplanung gibt dir Sicherheit, weil du weißt, was im Falle des Falles auf dich zukommt!

Liebe Grüße

MAMA karen mit Arne, Vera und Krümel#ei

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