An die privat Versicherten!

Wie läuft es bei Euch mit den Kosten für die Untersuchungen? Was muß man selber bezahlen und welche Untersuchungen sind sinnvoll wenn man eine Behinderung so gut wie es geht ausschließen will?
Bin Beamtin und 50 % der Rechnungen übernimmt die Beihilfe, oder ist nicht alles beihilfefähig?

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Hallo,
bin ebenfalls Beamtin und 50% übernimmt die Beihilfe. Also die Wahlleistungen wie Nackentransparenzmessung usw., die die gesetzlichen Kassen nicht übernehmen übernimmt die Beihilfe soweit ich weiß auch nicht. Inwieweit die Krankenversicherung Kosten davon übernimmt, hängt ganz von deinem Vertrag ab. Also im Allgemeinen werden die normalen Vorsorgeuntersuchengen, Entbindung, Hebammengebühren und Nachsorge übernommen. Am besten du fragst direkt bei deiner Beihilfestelle nach. Die sollten dir das genau beantworten können.

Gruß Arica (13. SSW)

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Hallo,
bin auch 50% beihilfeberechtigt und bei mir wurde bisher alles bis auf die nichtverschreibungspflichtigen Medikamente (Folsäure, Jod, eisen) bezahlt. Also auch der Papp-A-Test, die Nackentransparenz-Messung, Toxoplasmose-Test etc.
Was du sinnvoll findest, musst du selbst entscheiden. Bei der Messung der Nackentransparenz in Verbindung mit zwei Blutuntersuchungen geht es eigentlich nur um Wahrscheinlichkeiten, aber es beruhigt doch ein bisschen. Was ich empfehlen kann, ist eine ausführliche Ultraschalluntersuchung, bei einem Arzt, der quasi nix Anderes macht. Das hatte ich in der ersten Schwangerschaft und es war wirklich sehr beruhigend. Die können dann schon eine Menge ausschließen.
Wirklich sicher bist du nur nach einer Fruchtwasseruntersuchung, aber die bezieht sich ja eigentlich auch nur auf genetische Defekte.
Gruß, Sybille

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Hallo,

ich bin auch Beamtin - 70% Beihilfe und 30% KK... (hab schon 2 Kinder...).

Bei mir wurden bisher ALLE Rechnungen, die mit der SS in Verbindungen stehen, anstandslos bezahlt. Auch Nackenfaltenmessung, Organ-US, Chorionzottenbiopsie, Zuckertest - gab nie Probleme.

Zu den Untersuchungen - kommt auch drauf an, welche Konsequenzen du ziehen würdest, wenn das Kind behindert ist.

Ich hab ne Nackenfaltenmessung machen lassen, die dann auffällig war - Risiko auf Down von 1:26 #schock. Hat mir einige Tage Hölle auf Erden beschert, obwohl dann nach der folgenden Chorionzottenbiopsie zum Glück alles in Ordnung war. Ich würd´s nicht nochmal machen lassen.

Richtig verlassen kannst du dich im Prinzip nur auf ne Chorionzottenbiopsie oder ne Fruchtwasseruntersuchung, wo dann die Chromosomen untersucht werden. Alles andere ist nur Statistik und sagt nichts über DEIN Baby aus.

Bei diesen Methoden besteht allerdings eine geringe Gefahr, eine FG zu erleiden.

Muss jeder für sich entscheiden.

LG Ulrike 36.SSW

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