doch kein kaiserschnitt? (condylome)

guten morgen ihr lieben,

die ganze zeit ging ich davon aus, bei mir sei ein kaiserschnitt nötig, da ich vor ca. 1 jahr condylome (feigwarzen) hatte. die sind ansteckend; deshalb wollte ich kein risiko eingehen, bei der geburt.

hab jetzt den arzt gewechselt. der meinte, solange keine cond. vorhanden sind, gäbe auch keinen grund, nicht normal zu entbinden.
und es sei in den 30 jahren, in denen er nun als arzt tätig ist, noch nie vorgekommen, dass die dinger wieder kommen und/oder ein baby sich damit ansteckt.

irgendwie bin ich ja froh, weil ich eben schneller wieder fit bin, u.a.- hatte aber auch keine angst davor.

bin mir irgendwie unsicher, was nun die beste entscheidung ist!#gruebel
er meint, kaiserschnitt wäre total übertrieben und ja auch ein viel größeres risiko für mutter und kind, als so ein kleines condylom.

wollt das nur mal loswerden...

vielleicht hat ja jemand erfahrung damit!?#kratz

liebe grüße
bluna#blume

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Liebe Bluna,
ich hatte auch vor ca. 1,5 Jahren den Befund Condylome und habe
lange gebraucht bis sie vollständig weg waren.
Gott sei Dank habe ich auch in der Schwangerschaft (jetzt 40 SSW) keine mehr entwickelt und laut Arzt habe ich den Virus erfolgreich bekämpft. Auch ich habe von mehreren Seiten (Arzt, Hebamme, etc.) die Info bekommen dass ein Kaiserschnitt überhaupt nicht notwendig sei so lange keine neuen Condylome auftreten. Und selbst wenn, würden sie bei einem "kleinen" Befund eine natürliche Geburt vorziehen. Es ist wohl so dass nur unter der Geburt eine Ansteckung über die Condylome erfolgen könnte. Da aber keine da sind, ist es auch nicht möglich.

Ich hoffe ich konnte Dir helfen.
Alles Liebe und viele Glück
Capilupi

2

HUHU
Darf ich fragen wie du sie bekämpft hast . Ich habe 1 und hatte vor 1 woche einen abort in 9+2 nun möchte ich sie so schnell wie möglich weg haben#schmoll

#danke Silke

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Hallo Bluna,

ich habe vor einigen Jahren auch Condylome gehabt, leider sind sie mehrmals wieder gekommen und operativ entfernt worden. Im gleichen Atemzug verschlechterte sich hierbei der Krebsabstrich in Verbindung mit HPV High Risk Viren.
Soweit ich weiß haben viel die Condylome haben, auch den HPV-Virus. Bist Du darauf getestet worden??

Ich bin nun auch schwanger und bei mir haben mehrere Ärzte die gleiche Meinung "KAISERSCHNITT"!

Auch wenn keine Condylome sichtbar sind, wenn du den Virus hast, könnte sich das Baby trotzdem anstecken.

Das mit dem Virus würde ich in jedem Falle abklären lassen.

Es gibt mittlerweile auch Krankenhäuser die lassen trotz HPV normal entbinden, aber wenn ich ganz ehrlich bin....muss man denn so ein Risiko eingehen?


LG und alles Gute für Dich und Dein Baby

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Hallo,

bei mir wurde vor ca. 2 Jahren der HPV- Virus festgestellt.
Und zwar wurde beim Abstrich eine Zellenveränderung festgesteltl.
Nach drei Monaten beim Abstrich war wieder alles Ok.
Die Ärztin damals hatte durch einen Mikroskop eine Probe entnohmen und dann stand fest HPV- Virus.
Warzen hatte ich wohl keine.

Danach sind wir umgezogen und ich ging dann zu einem anderen Arzt. Dem habe ich die ganze Geschichte erzählt und auch den Befund von ehem. Ärztin gegeben. Bin dann immer nur halbjährlich zum Abstrich gekommen. Speziell nach Warzen hat er nie geguckt.

Wie ist das, schaut der Arzt irgendwie genau hin, oder merkt man die warzen selber?

Bin jetzt etwas verwirt, bin jetzt in der 38.SSW und der FA macht immer nur Ultraschal und tastet halt den GMH.
Vielleicht habe ich ja die Warzen und weiß es nicht? Vielleicht brauche ich auch einen Kaiserschnitt?

Würde mich über eine Antwort sehr freuen!
#danke

LG Leni

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Hallo Leni,


also mir wurde gesagt das es besser ist bei HPV den Kaiserschnitt zu machen.
Ist denn gar nicht mehr geprüft worden ob du den HPV noch hast?

Hier mal Infos aus dem Netz:

"Während der Schwangerschaft stellen Kondylome manchmal ein gewisses Problem dar, weil sie in dieser Zeit vermehrtes Wachstum zeigen und Größen entwickeln, die mitunter zu Schwierigkeiten bei der Geburt führen. In solchen Fällen kann ein Kaiserschnitt angebracht sein. Zumeist bilden sich die Warzen nach der Entbindung wieder zurück, ohne dass eine weitere Behandlung notwendig ist.

Eine Infektion des Neugeborenen ist möglich. Während des Geburtsvorganges wird eine Übertragung vor allem durch einen vorzeitigen Blasensprung begünstigt. Da sich die Viren ebenso im Fruchtwasser befinden, kann die Infektion des Kindes nicht nur durch den Geburtsvorgang erfolgen. Aus diesem Grund schützt ein Kaiserschnitt nicht zu 100 Prozent vor einer HPV-Übertragung.

Als Folge einer Infektion kann es beim Kind einerseits zu einer an sich harmlosen Bildung von Warzen im Kehlkopfbereich kommen, die meistens chirurgisch abgetragen werden. Andererseits besteht jedoch auch die Möglichkeit, dass neben den harmlosen Warzenerregern auch potenziell Krebs fördernde Viren übertragen werden.

Ob HP-Viren einen schädigenden Einfluss während der Frühschwangerschaft ausüben, ist derzeit noch nicht gesichert. Beobachtungen zeigen jedoch, dass im Abortmaterial häufiger HP-Viren zu finden sind."

Ich hoffe ich habe Dich jetzt nicht verunsichert!!

#liebdrueck


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