White Spot

Guten Morgen zusammen,
komme gerade vom Organschall. Alles war gut bis auf einen sog. white spot im herzen. Dieser gilt wohl als ein Anzeichen für das Down-Syndrom. Die Ärztin sagte, ich solle mir trotzdem keine Sorgen machen, eine Fruchtwasseruntersuchung hielt sie für überflüssig, da das Kind ansonsten völlig gesund sei. Gibt es hier vielleicht noch eine werdende Mutter, deren Kind einen white spot hat?

Liebe Grüße,
Juanita, 22. Woche

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Mir sagt das leider gar nix, aber ich wollte dir einfach nur alles Gute wünschen, dass alles gut läuft und das Kleine nix hat!!!!

Liebe Grüße
Aussi (auch 22. SSW)

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Hallöchen,

ich kann dich beruhigen.

Bei meinem Schatz wurde in der 24. SSW ein White Spot am Herzen fest gestellt. Lt. Ärtzen aber nichts schlimmes.
Dann war er auf einmal zu leicht und alle haben mich verrückt gemacht.
Ich habe mich im Internet doof und dämlich gesucht und mich immer mehr verrückt gemacht.
Aber ende vom Lied.
Mein Kleiner schatz ist kerngesund und ist halt ein leichtes Baby.
Heut ist er 4 Monate und alles ist bestens.
Ich kann dir nur sagen, mach dich nicht verrückt.
Viele kinder haben diesen White Spot (weißer Fleck am Herzen).
Und es ist bei den meisten überhaupt nicht schlimm.

Mach dir keine Sorgen es wird schon alles in ordnung sein.
Glaub mir wenn irgendwas wäre dann würde das noch mehr untersucht werden.
Mach dich nicht Kirre und geh nicht so viel im Internet darüber lesen, dass hat mich nur fertig gemacht.

Lg
Anna mit Luca der Kerngesund und Superlieb ist

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Hallo Juanita,

wenn sonst bei Deinem Baby nichts negatives festgestellt wurde, dann ist sicher alles in Ordnung. Meine heute fast 2- jährige Tochter hatte damals in der ss gleich 3 white spots und sie ist völlig gesund.
Der Befund ist auch bei gesunden Kindern sehr häufig, verschwindet im Laufe der ss wieder und kann (!!!) bei weiteren (!) Auffälligkeiten ein Hinweis fürs Down- Syndrom sein. Es gibt eine Studie der Charité Berlin, wo das alleinige Vorhandensein von white spots keinen einzigen Fall mit Down-Syndrom aufwies.

Also mach Dir keine weiteren Gedanken und genieß die Schwangerschaft!!! Schade nur, dass man Dich so sehr im Unklaren gelassen hat und nichts weiter erklärt hat!

LG

Yvi + #baby Gustav, 23. SSW

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Hallo Juanita,

ach Du Arme, lass Dich nicht verrückt machen. Habe grad mal gegoogelt und kopiere Dir das unten rein. Man liest also, dass 3-5% aller "normalen" Kinder diese White Spots haben. Wenn sie da sind, geht man davon aus, dass das Risiko, dass das Kind Trisomie hat, sich etwas vergrößert. D.h. es steht vielleicht nicht mehr 1:600, sondern 1:300 oder so. Es bleibt also ganz unwahrscheinlich, dass Deine Kleine was hat. Anders sähe es aus, wenn weitere Indizien hinzukämen. Wenn das Kind also eine dicke Nackenfalte UND einen kurzen Oberschenkelknochen UND eine Nierenstauung usw. usw. hätte. Das hat Deine Ärztin aber alles ausgeschlossen. Insofern gibt es tatsächlich keinen Grund zur Sorge!

Wir haben uns übrigens gegen all diese Untersuchungen entschieden (weil sie einen nur verrückt machen) und ein gesundes Kind bekommen. Schau mal, Du bist in der 22. Woche - die Fruchtwasseruntersuchung dauert bis zu drei Wochen, ehe Du ein definitives Ergebnis hast. Dann ist das Kind lebensfähig. Würdest Du es dann noch abtreiben? Da wird man doch seines Lebens nicht mehr froh hinterher!

Wenn Du meinen Rat möchtest: Lass Dich nicht verrückt machen. Glaube daran, dass es Deinem Kind gut geht (das tust Du ja eigentlich, wie man aus Deinem Brief liest). Das ist das beste Zeichen!

Ganz herzlich

Christiane mit Magdalene (*29.9.05)



White Spot am Herzen

Als sogenannte „White Spot“ werden punkförmige Verdichtungen des Herzen im linken oder rechten großen Ventrikel bezeichnet. Für sich selbst stellen sie keine Erkrankung dar und werden auch im Normalkollektiv in 3-5% gefunden. In der Literatur wurde das Hintergrundrisiko für Trisomie 21 als erhöht beschrieben. Nachdem man von einer Erhöhung des Hintergrundrisikos um das 4-fache ausging, vermutet man heute nur noch den Multiplikator 1,5 wie bei der Pylektasie. Eine abschließende Bewertung steht noch aus.

Durch die erweiterte Fehlbildungsdiagnostik und Darstellung oder Ausschluß von diskreten Chromosomenmarker lassen sich Eltern in ihrer Entscheidungsfindung bei Ambivalenz zur invasiven Diagnostik unterstützen. Da allerdings nur bei 50 % der Schwangerschaften mit Trisomie 21 in der 16. bis 20. Schwangerschaftswoche solche Hinweiszeichen vorliegen, bieten auch diese Kriterien keine Sicherheit gegenüber einer invasiven Diagnostik. Andererseits kann angenommen werden, daß sich bei Nichtvorhandensein von Hinweiszeichen das Hintergrundrisiko verbessert. Vorausgesetzt es wurden keine Hinweiszeichen übersehen, kann davon ausgegangen werden, daß sich das Hintergrundrisiko halbiert (Hintergrundrisiko * 0,5). Die Durchführung einer Farbdoppler-Untersuchung des fetalen Herzens sollte in diesem Falle immer mit durchgeführt werden, da sich bestimmte Herzfehler nur damit erkennen lassen und gerade ein AV-Kanal, Ventrikelseptumdefekt oder schwere Herzfehlbildungen eine signifikante Erhöhung des Hintergrundrisikos für Trisomie 21 aber auch andere z.B. Trisomie 18 oder 13 bedeuten.

Hier der Link auf die Seite: http://www.praenatalsono.de/

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Schau mal hier, das wird dich sicher beruhigen :-)

Liebe Grüße
Sabine


http://de.wikipedia.org/wiki/Golfballph%C3%A4nomen


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Vielen Dank für alle lieben Antworten. Ich bin richtig gerührt.
Es soll Euch und Euren Kleinen immer gutgehen!
Juanita

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