Gibt es Vorteile bei einem Kaiserschnitt? (Bauchdeckenstraffung)

Hey ihr Lieben,

ich habe noch ca 4 Wochen bis zum ET und ich Frage mich ob es überhaupt Vorteile gibt bei einem geplanten KS?

Was bevorzugt ihr und wieso ?

Ich hatte auch überlegt eine Bauchdeckenstraffung zu machen wenn mein Bindegewebe sich gar nicht gut zurück bilden sollte, hatte das Problem schon bei der ersten SS und Frage mich ob dabei die KS Narbe einfach wieder geöffnet wird oder ob es vorteilhafter ist wenn man gar keine hat.

Mich schreckt generell diese Narbe und die Erzählungen der schmerzen die bei einem KS oder Bauchdeckenstraffung entstehen bisschen ab, weshalb ich auch hoffe das mein Bindegewebe wie von Zauberhand durch Sport und Fleiß vllt doch noch zurück geht ..

Meine erste Geburt war allerdings spontan und hatte einige Komplikationen, zudem war ich sehr unzufrieden mit der Vorgehensweise da überhaupt nicht auf mich und meine Schmerzen eingegangen wurde, ich konnte mir nichtmal die Geburtsposition aussuchen und musste auf dem Rücken entbinden da ich letztendlich gezwungen wurde meine Beine auf diese stützen zu legen hatte ich Beinkrämpfe ohne Ende während den Wehen weil die Rückenlehne zu hoch war und niemanden hat's interessiert. Mal abgesehen davon das sie mir gewaltsam währenddessen die Lachgas Maske ins Gesicht gedrückt haben obwohl ich diese gar nicht wollte da mir nur zum spucken zumute war..

Was sagt ihr ?

LG 🌸

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Würdest du den KS mit der Bauchdeckenstraffung verbinden wollen oder wie versteh ich das?

Ich hatte letzte Mal einen KS und obwohl der komplikationslos verlief, hätte ich dieses Mal gern spontan entbunden. Klar, man spart sich die Wehen und mögliche Geburtsverletzungen, dafür holt man das hinterher nach.. obwohl ich am Abend schon wieder mobil war und nach 3 Tagen gehen durfte, waren die ersten Wochen danach trotzdem von Schmerzen und mit Einschränkungen begleitet.

Alles Gute

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Nein nein, nicht verbinden nur ob jemand Erfahrung damit hat, ob dieselbe Narbe am Ende auch für die Bauchd. Strf. Genutzt werden könnte..

Okay das klingt nicht nach wirklichen Vorteilen, wenn man Wochenlang eingeschränkt ist durch den KS.

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Bei der Straffung muss ja ganz anders vorgegangen werden, als bei einem Kaiserschnitt. Das sind zwei grundverschiedene Operationen. Der Kaiserschnitt wird quer über den Unterbauch bzw knapp über der Schamhaargrenze angesetzt, während bei der Bauchdeckenstraffung ja ein Teil der Haut entfernt und der Rest wieder miteinander vernäht wird.
Ob der Operateur die Kaiserschnittnarbe miteinbindet, kannst du ja dann deinen plastischen Chirurgen fragem. Bei meiner Kollegin wurde es nicht gemacht, da der Chirurg unsicher wegen der Verwachsungen war. Da wollte er das Resultat seiner Arbeit nicht gefährden und schnitt den Teil über der Narbe raus. Sie hatte aber drei Kaiserschnitte, davon waren zwei Notsectios...
Sie hat aber nach und nach alles machen lassen. Für mich persönlich kommt nur eine Brust OP in Frage, da sie nach vier Kindern echt durchhängen. Meine Kollegin hat sich aber neben der Straffung auch die Flanken machen und Fett absaugen lassen.

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Hey, ich hatte beides.
Zuerst KS und dann eine spontane Geburt.

Trotz das es mir nach der spontanen Geburt wesentlich schlechter ging, weil ich durch den Dammschnitt unheimliche Schmerzen hatte und wochenlang nicht richtig sitzen konnte, würde ich niemals freiwillig einen KS machen wollen.
Es ist nunmal einfach eine große OP die immer mit Risiken verbunden ist.
Manchmal hab ich das Gefühl, dass das vielen gar nicht so bewusst ist.

LG

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Ich habe schonmal von Bauchdeckenstraffungen im Zuge von Kaiserschnitten gehört.

Meins wäre es nicht.

Grundsätzlich muss jede sich für ihren Geburtsmodus selbst entscheiden. Sich für einen Kaiserschnitt zu entscheiden, um hinterher möglichst schnell einem fragwürdigen Schönheitsideal zu entsprechen setzt deutliche Prioritäten. Bei mir würden sie woanders liegen.

Die Vorteile für einen Kaiserschnitt liegen für mich eher im medizinischen Bereich.
Wenn das Kind schlecht liegt oder die Plazenta z.B., wenn das Kind sofort auf die Welt kommen muss. Oder wenn die Mutter durch Ängste nicht in der Lage ist eine normale Geburt durchzustehen.

Ich plane auch beim dritten Kind eine natürliche Geburt zu Hause.
Vor einem Kaiserschnitt habe ich Angst.

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Ich glaube, dass eine Bauchdeckenstraffung unter einem KS gar nicht wirklich gemacht wird, einfach weil sich das Gewebe durch die Schwangerschaft nicht berechenbar zurückbildet. Am Ende hat man vielleicht eine schiefe Narbe oder so.

Ich hätte vor einem Kaiserschnitt viel zu große Angst und hatte schon als Jugendliche mit meiner Leistenbruch-OP zu tun. Meine Narbe war ewig wetterfühlig und auch wulstig.

Ich bin froh, dass ich mein erstes Kind natürlich entbinden konnte, obwohl ich einen Dammschnitt und Dammriss hatte. Nach 7 Tagen habe ich davon nichts mehr gemerkt und war wieder fit. Die Narbe ist auch so gut verheilt, dass es nur medizinisches Personal noch erkennen würde.

Ich hoffe trotzdem, dass ich in den nächsten Wochen ganz ohne Eingreifen und Verletzungen natürlich entbinden kann 😁

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Also dass eine Bauchdeckenstraffung einfacher ist nach Kaiserschnitt halte ich für ausgeschlossen. Narbengewebe ist doch für nichts gut.

Meine erste Geburt war ein Kaiserschnitt. Seit dem (7 Jahre her) spüre ich meinen halben Bauch nicht mehr und das ist nicht gerade unüblich, aber ich vermute mal nicht mal das hilft hinsichtlich einer Bauchdeckenstraffung weil es nur eine oberflächliche Taubheit ist.

Was die "nicht invasive" Straffung angeht, muss man nach einem Kaiserschnitt länger warten bis man mit dem Sport beginnen darf.

Wenn deine erste Geburt so übel war weil man dich nicht hat nach deinen Wünschen gebären lassen würde ich mir in jedem Fall ein anderes Krankenhaus suchen, egal ob Kaiserschnitt oder spontane Entbindung. Das klingt ja nach Folter!
Beim Kaiserschnitt ist man ja auch extrem fremdbestimmt, unter PDA oder Spinalanästhesie ist man zwar wach, aber einem werden ja dennoch die Arme fixiert usw. Vertrauen ist da der Schlüssel und nach der Erfahrung würde ich die Klinik sicherlich nicht mehr betreten

Alles Gute dir!

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Ohmann das hört sich nicht so schön an, dann wohl doch lieber natürlich gebären wenn es denn möglich ist.

Ja, ich habe mich bereits auf Empfehlung in einem anderen KH angemeldet und dort hat man mir auch schon gesagt das ich die Geburtsposition selbst aussuchen darf und alles nach den Empfindungen der Mutter gemacht wird.

Ich hoffe es wird dieses mal besser.
Hatte mich einfach gewundert wieso so viele einen KS planen obwohl er ja so, nichtmal benötigt wird.

Dachte auch immer bei einem KS bekommt man das Baby nur kurz zu sehen und dann wird es weg gebracht oder dem Vater gegeben und man bekommt es erst nach einer sehr langen Zeit, wegen dem Nähen und nachdem die Narkose vorbei ist.

Ich hatte mich nämlich sehr gefreut nach der Geburt direkt meine kleine in die Arme zu bekommen und außer Messen, wiegen etc konnten wir schon die kennenlern Zeit beginnen..

Vielen Dank dir ebenso 🌸

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Das kommt auf den Grund des KS an und sicherlich auch auf die Klinik.

Bei mir z.B. bestand der VD einer Unterversorgung, da sie so klein und leicht war für ihre SSW. Als sie entbunden war, zeigt man sie uns kurz für ein Küsschen, dann ging sie für wenige Minuten zum KiA, der mit im OP war. Der hat sie ganz genau angeschaut und als keine Anpassungsschwierigkeiten zu erkennen waren, legte man sie mir noch im OP auf die Brust. Dort lag sie dann bis zum Ende. Mein Mann trug sie rüber in den "Aufwach-Raum", wo ich sie dann mit Hilfe direkt anlegen konnte.

Ich hatte sie zumindest immer im Blick und die paar Minuten, die sie untersucht wurde, verschmerze ich. Auch ich war auf alles Mögliche an Anpassungsschwierigkeiten vorbereitet und fand es sehr erleichternd, dass sie sofort dahingehend untersucht wurde. Als ich sie dann "rosig" von einem sehr entspannten Neontologen wieder bekam, konnte ich mich selbst richtig entspannen.

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Eine Bauchdeckenstraffung erfordert meines Wissens einen deutlich breiteren Schnitt als eine Kaiserschnittnarbe und man muss auch in der Regel länger warten, bis das überhaupt möglich ist. Würde also eine zweite OP bedeuten, in einem Aufwasch geht das ja definitiv nicht. Ob man den Schnitt so tief ansetzen kann, bezweifle ich, weil das problematische Gewebe ja meistens ein ganzes Stück höher sitzt.

Ich würde mir wahrscheinlich einfach ein anderes Krankenhaus suchen, es ist doch ziemlich veraltet, diese Geburt in Rückenlage - das wird eigentlich nur noch gemacht, wenn es wirklich medizinische Indikationen gibt. Es gibt doch sicher Bekannte oder Freundinnen, die dir da was empfehlen können.

Das Geburtserlebnis beim Kaiserschnitt ist nicht wirklich schöner, würde ich sagen. Ich hatte einen Notkaiserschnitt, was man natürlich nicht vergleichen kann, aber die Nachwirkungen sind, wie schon jemand schrieb, nicht ohne. Für mich läge der Vorteil eigentlich nur darin, dass man vaginale Geburtsverletzungen ausschließen kann (dafür hat man dann andere) und die Geburt schmerzfrei abläuft. Danach sieht es anders aus, und je nachdem, wie es einen da erwischt, hat man einige Wochen echte Freude und darf sich mit Schmerztabletten abschießen.

Ein Kaiserschnitt ist und bleibt eine sehr große Operation. Ich würde sie mir nicht freiwillig antun. Im Normalfall (ja, es gibt immer Ausnahmen) heilen die allermeisten vaginalen Geburtsverletzungen irgendwann aus, während man z.B. beim Kaiserschnitt höchstwahrscheinlich nie wieder seinen kompletten Bauch in gleicher Intensität überall spüren kann. Ich habe mich bis heute nicht daran gewöhnt, ab dem Nabel wahlweise taub zu sein oder Missempfindungen zu spüren - schön ist das echt nicht. Insofern wäre ich immer dafür, es normal zu versuchen und mir die Möglichkeit eines Kaiserschnitts offenzuhalten. Ich hatte zeitgleich mit mir eine Frau im Kreißsaal, die irgendwann auch darauf bestanden hat, weil es nicht mehr auszuhalten war. Einfach mal bei der Geburtsanmeldung besprechen und vorher bei der Wahl des Krankenhauses schon darauf achten.

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Also ich hatte zwei Kaiserschnitte (und eine spontane Geburt) und bei mir ist nichts taub, ich hab noch nie gehört, dass das üblich ist. Keine meiner Bekannten und Freunde ist dort „taub“ geblieben, am Anfang vielleicht ja, aber nicht mehr nach einem halben Jahr. Das wundert mich jetzt etwas, dass Du solch zahlreiche Erfahrungen gemacht hast? Ich denke, es kommt vor, aber die Regel ist das nicht.

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Laut Hebamme ist das sehr oft der Fall. Es ist auch nicht komplett taub überall, aber von den Empfindungen her deutlich anders als der Rest des Körpers. Der Chirurg meinte lapidar, dass alles, was nach einem Jahr noch taub ist, auch taub bleibt und dass das sehr häufig vorkommt. Also nicht im Sinne von "Ich merke überhaupt nichts mehr", sondern punktuell bzw. einfach anders als vorher. Mein Kaiserschnitt ist jetzt fast zwei Jahre her, und nach den ersten Verbesserungen im ersten halben Jahr hat sich da nichts mehr getan. Ich kenne jetzt nicht allzu viele Kaiserschnitt-Mütter im Umfeld, aber die, die einen hatten, sagen durch die Bank weg, dass die Empfindungen nie wieder so geworden sind, wie sie mal waren. Das ist einfach eine der potenziellen Begleiterscheinungen, die man einkalkulieren muss - kann eben passieren.

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Hallo 🤗
Ich habe bei meinem ersten Sohn einen KS gehabt und werde jetzt in ein paar Wochen wieder per KS entbinden.
Es waren beide geplante KS ohne medizinische Indikation😊
Für mich käme eine natürliche Geburt nie in Frage und zum Glück darf das heute jeder selber entscheiden 😉
Ich kann diesbezüglich nichts negatives sagen,die Schmerzen danach waren okay,ich hatte Ibu genommen und war nach einer Woche fit. Narbenschmerzen habe ich auch nie gehabt.
Über eine Bauchstraffung habe ich auch schon Mal nachgedacht aber ich bin mit meinem Arzt nicht wirklich tiefer ins Gespräch gegangen,nur dass man es nicht kombinieren könne mit dem KS.
Wünsche dir alles gute und ich hoffe du hast dieses Mal eine schöne Geburt so wie du es dir vorstellst 🍀🤗

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Mein ks, obwohl es ein notKS war, war die beste Entscheidung die ich treffen konnte.

Er wurde um 8:30 gemacht... 4 Stunden später konnte ich schon laufen und die Schmerzen waren auch auszuhalten.

Eine Woche später, habe ich nichts mehr gemerkt.

Was dir aber bewusst sein sollte ist dass es bei jedem anders ist. Eine Freundin musste Wochen lang liegen und hat immer noch Probleme (3 Jahre später).

Mit der bauchstraffung kann ich leider nicht helfen. Da würde ich mich aber vielleicht mit nem Arzt bzw einem Chirurgen der sowas macht in Verbindung setzen und fragen. :)

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Ich hatte schon eine BDS. Ich würde es dir nach der Geburt nicht empfehlen. Denke auch nicht, dass sie das machen im kh. Du darfst die ersten Wochen nur maximal eine 1,5 ltr. Flasche heben. Die Schmerzen und das Spannungsgefühl sind auch nicht ohne. Du kannst zudem die ersten 2 Wochen nicht aufrecht laufen. Nach einer Geburt echt ungünstig

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