Gar keine Lust mehr - bereuen und schlechtes Gewissen

Hallo,

ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll.

Aktuell bin ich in der 27 SSW mit einem kleinen Mädchen, ich habe schon eine 8 Jährige Tochter aus einer gescheiterten Beziehung, der Erzeuger hat sich noch in der SS vrtabschiedet. Sie kam damals in der 30 SSW zur Welt wohl aufgrund einer Infektion und dadurch vorzeitigen Blasensprung, ich hatte damals aber auch extrem viel Stress sowohl beruflich als auch privat.

Nun bin ich mit meinem neuen Partner zusammen, das Familienleben hat immer gut funktioniert und wir wollten noch ein gemeinsames Kind, wobei ich immer eine fixe Deadline hatte (Geburt bevor ich 35 bin
weil dann die Komplikationsrate rapide steigt sowie auch alle anderen Risiken) wenn es bis dahin nicht klappt, dann lassen wir es gut sein.

Es hat nicht geklappt und auch so ausgesehen das es ohne Unterstützung nicht klappen wird, ich war zwar traurig, hatte dann aber schon entschieden mich unterbinden zu lassen, damit es zu keinem Hoppala kommt und ich mich auf andere Dinge konzentrieren kann. Ich wollte mit dem neuen Jahr das ganze Angehen und vorher aufpassen.

Am 01.01 habe ich positiv getestet, nach einem Zyklus und wir haben uns sehr gefreut.

Nach einer sehr schwierigen ersten Schwangerschaft mit vielen Problemen, hatte ich mich auf eine ganz ndere SS gefreut und wollte diese einfach nur genießen, leider ging das nicht lange gut.

Nachdem Organscreening hat der erste Horror begonnen, mit Überweisung zum Kardiologen sowie V.a. Chromosomenstörung. Nachdem Kardiologentermin hatte seit entschieden keine weiteren Untersuchungen bezüglich einer Chromosomenstörung machen zu lassen und auf unser Herz und Bauchgefühl zu hören.

Die Ruhe hielt aber nur kurz an, beim nächsten Gyntermin wurde ein verkürzter Gebärmutterhals mit Trichterbildung festgestellt und dadurch diverse Einschränkungen.

Ich solle mich schonen und entspannen, das habe ich nun eine Woche probiert. In dieser Woche hatte ich jetzt einen Wasserschafen, das Bad musste aufgestemmt werden, 6 Wochen Trocknungszeit, insgesamt wohl 8 Wochen bis wir wieder eine Dusche haben werden.

Dann gleich gefolgt von einem schweren Schaden am Kamin, mit starkem Wassereinzritt, komplette Kaminsanierung ist erforderlich

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Ich sollte möglichst viel entspannen und es ist keine Sekunde Entspannung möglich, abgesehen von der Baustelle, ist es eine dermaßen psychische Belastung.

Finanziell natürlich bevor ein baby auf Die Welt kommt auch nochmal ein intensiv Genickbruch.

Auslandsurlaub wurde abgesagt aus medizinischen Gründen, der Alternative Inlandsurlaub wird heute storniert, weil nicht mehr leistbar. - das war bis gestern noch mein Lichtblick, weil ich den Tapetenwechsel dringend gebraucht hätte.

Jetzt bin ich an dem Punkt, dass ich es zutiefst bereue schwanger geworden zu sein, ich weiß das der Gedanke furchtbar ist, aber er ist zu 100% da.

Ich hab keine Lust mehr irgendwas für das Baby zu kaufen, zu erledigen, das Zimmer vorzubereiten oder sonst etwas... ich würde einfach gerne nur mehr Die Zeit zurück drehen...

Und ich weiß selber das dieser Gedanke ganz schrecklich ist, aber im Moment ist es leider genau das was ich empfinde. 😥

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Oh man da kommt alles auf einmal.. Fühl dich ganz fest gedrückt.
Ist es dir möglich vllt ein paar Tage bei einer Freundin oder Familie unterzukommen? Einfach um kurz abzuschalten das Chaos nicht mehr zu sehen und du dich entspannen könntest?

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Leider nicht wirklich, meine Eltern wohnen genau unter mir und sind von meinem Wasserschaden ebenso betroffen, da bei ihnen das Wasser von der Decke kam.

Sie sind auch leider den ganzen Tag nicht da und allgemein nicht unbedingt diejenigen welche gerne unter die Arme greifen und sich Zeit nehmen.

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Hallo du arme. Das tut mir furchtbar leid, du hast aber wirklich ein Pech nach dem andern! Aber das Pech ist jetzt bestimmt aufgebraucht, und es kann nur noch besser kommen! Ich hoffe fest für dich, dass du dich trotzdem noch ab und zu etwas erholen kannst! Fühl dich gedrückt!! #herzlich

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Vielen, vielen Dank für deine Worte ❤

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Oh je, das hört sich ja alles nicht prickelnd an bei dir 😳 Kannst du nicht evtl erstmal zu deinen Eltern oder so? Dann können die dich umsorgen und dein Mann regelt das zu Hause. Das war immer so mein Plan B, wenn hier zu Hause sowas wäre, wäre ich erstmal zu meiner Mutter gegangen, denn die Schwangerschaft geht ja jetzt vor. Hast du denn schon abschließende Diagnosen erhalten bzgl deines Babys?

LG jodi

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Es ist wie verhext, die Probleme geben sich die Hand und es reißt nicht ab.

Unserem Baby geht es gut, die Kardiologin hat einen rechten Aortenbogen festgestellt, der meistens gar nichts ausmacht und einfach nur eine Variante ist, im aller schlimmsten Fall musste unsere Tochter mit 6 Monaten operiert werden, aber nur bei einer Form des rechten Aortenbogens und auch nur dann wenn sie dadurch Schluckbeschwerden haben sollte.
Wegen des weiterhin eher unwahrscheinlichen Falles eines DiGeorgesyndrom haben wir die Diagnostik komplett eingestellt, weil ein Abbruch von einem Baby welches ansonsten bei allen Untersuchungen unauffällig und immer bestens entwickelt war nicht in Frage gekommen wäre.

Jetzt warte ich gerade auf den Zug im zur Kontrolle zum Gyn zu fahren.

Meine Eltern wohnen im gleichen Haus ein Stockwerk unter uns und sind diejenigen die den Wasserschaden in unserem Bad gemerkt haben, da es bei ihnen von der Decke getropft hat. 🙈

Ich hatte noch nie so ein Tief wie momentan aber ist es einfach sehr schwer positiv zu bleiben, wenn sich ein Mist an den nächsten reiht... und diese ganzen SS Probleme bestätigen mich so sehr in dem eigentlichen Plan ab 35 keinesfalls mehr ein Kind zubekommen ..

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Ohmannomann... ich kann das jeweils auch nicht, positiv denken wenns mir schlecht geht. Ich denke dann immer dass es nie mehr besser wird. Wie alt bist du denn jetzt?

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