Frage zum Thema Stillen

Hallo liebe Mit- Schwangeren,

Ich bin schwanger mit dem 1. Kind in der 33. SSW und mache mir gerade Gedanken zum Thema stillen. In meiner Familie und meiner Schwiegerfamilie wurde keiner gestillt, weil es wohl nicht geklappt haben soll oder die Brüste zu empfindlich waren.
Ich möchte furchtbar gerne stillen und alle gucken dann nur und sagen ja ja warte mal ab, ob das überhaupt klappt.
Hier im Forum kommt mir das immer ganz natürlich vor, dass die Babys gestillt werden und es scheint auch keiner in Frage zu stellen, dass das klappen wird.
Reicht es also den Wunsch und den Willen zu haben? Oder habt ihr noch Tipps und Tricks was ich jetzt schon tun könnte ?

Lieben Dank für's Lesen über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.

LG Jodi

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Hallo,
Mach dich bitte nicht verrückt und setze dich nicht unter Druck .

Es kann sein das deine Brustwarzen schwer für das Baby zu saugen sind. Da gibt es aber Stillhütchen die helfen können . In der Regel helfen dir die Hebammen und Stillberaterinnen im Krankenhaus. Du kannst dich auch jetzt schon bei deiner Hebamme darüber informieren. Man kann sogar schon vorher die Brustwarzen "formen" das es leichter ist.


Noch was anderes, falls es mit dem stillen warum auch immer nicht klappen sollte. Es ist auch okay nicht zu stillen.
Lass dich nicht mit Sprüchen wie "jede Frau kann stillen" , "es ist das allerwichtigste dass das Kind gestillt wird" etc.

Nein das stimmt so nicht ! Wichtig ist es das es dir gut geht. Happy Mommy Happy Baby !

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Vielen Dank für die Antwort, hab schon mit meiner Hebamme gesprochen, sie fragte wie meine Brustwarzen seien, und ich meinte gut 🤣
Werde die Sache wohl einfach auf mich zukommen lassen müssen
LG

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Hey
Als 1. Finde ich es toll wenn eine Frau ihr Baby stillen möchte,ich habe 2 Kinder jetzt 4,5 Jahre und 3 Jahre alt,stillen hat nicht geklappt und irgendwie war das auch nich so mein Ding 😅obwohl ich es wollte (versteh das mal einer..)
Meine Mädels sind per Flasche groß geworden ich hab es nicht bereut und uns gings super dabei.
Meine Schwester hat meine nichte lange gestillt, ohne Probleme bis etwas über 2 Jahre.. nur weil deine familie nicht stillen konnte/wollte muss es also nicht dir so ergehen..
Versuch dich einfach nicht zu stressen und schon garnicht reinquatschen,versuch es gelassen zu nehmen,vllt ne stillberaterin aufsuchen die kann dir helfen und Tipps geben
und sollte es dann doch nicht klappen wie gewünscht dann bloß nicht durchdrehen und depressiv werden (hab hier schon einiges gelesen von Muttis die total durchgedreht sind weil für sie stillen ein MUSS ist🙈🤦‍♀️)wichtig ist das du dein Kind liebe und Nähe gibst egal ob mit brust oder Flasche..

Lg

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Ja ich versuche gelassen dran zu gehen, wie ich mich dann fühle beim Anlegen, das kann einem ja keiner beantworten. Klar, groß geworden sind wir alle auch ohne Brust. Aber stelle mir das stillen einfach auch sehr praktisch vor, vor allem Nachts.
Vielen Dank für deine Antwort
LG

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... mir wurde es auch so gesagt („Bei den Frauen in unserer Familie klappt das Stillen nicht, stell‘ dich drauf ein“). Ehrlich gesagt, habe ich das einfach nicht so ernst genommen... früher war früher, jede Frau ist anders, jeder Busen, jedes Baby...

Habe also gestillt😊 ich wünsche dir jedenfalls für dich und dein Baby einen guten Start - ob nun am Ende mit Flasche oder Brust, hoffentlich mit einem guten Gefühl dazu.
Aber nur dass irgendeine von den Verwandten nicht stillen konnte, ist bestimmt kein Grund, dass es bei dir nicht klappen kann!
(Manchmal neigen andere Frauen ja auch dazu, die eigenen Erfahrungen allen anderen auch zuschreiben zu wollen, das hört ja beim Stillen nicht auf...🤷🏻‍♀️).

Alles Gute🌼

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Ich glaube Geduld und Entspannt sein ist ein wesentlicher Faktor. Da Stillen 2 Personen betrifft, kann man sich nicht wirklich vorbereiten. Höre auf die Hebamme und gib nicht auf 😀 Lass dich durch deine Familie nicht entmutigen. Ich glaube eher, wenn man sich im Kopf verkrampft, überträgt man es aufs Baby. Also Tschakka, du schaffst das! 🍀

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Tschaka, auf gehts, danke dir,
LG

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Hi 🙋🏻‍♀️
also ich hab schon eine Tochter (Fast 3) und ich hab mit vor der Geburt so viele Sorgen bezüglich des Stillen gemacht und sogar sone Art Vorlesung zu dem Thema besucht. Im Endeffekt hab ich dann knapp 2 Jahre gestillt und es war einfach nur schön.

Also Tipp kann ich dir geben:
Die Brustwarzen schon ab der Geburt mit Purelan ( Ist eine Brustwarzensalbe krigste bei DM) einzucremen. Das Baby stört sich daran nicht und es hat mir echt geholfen. Ansonsten ab der Geburt das Baby echt so im Schnitt 20 Mal amTag anlegen ( das haben dir mir im Krankenhaus gesagt und das hat mich erst voll gestresst, aber im Nachhinein hat sich dass dann echt bewährt und eingewuppt.

In den ersten Monaten nach der Geburt wird es immer mal wieder Phasen geben wo du gefühlt 40 mal am Tag anlegst, aber das wird besser. Lass dich bitte bitte nicht verunsichern. Ich glaube die meisten geben einfach aus Unsicherheit und Unwissen super schnell auf. Vertraue dir und deinem Körper. Gibt dir und dem Baby Zeit und achte beim Stillen auf ein wirklich bequeme Position für dich. Ich hatte gerade Nachts am Anfang total die Nackenschmerzen, weil ich mich im Bett so mega grade hingesetzt hab.

Hui ich hoffe es hilft dir ein bisschen. 😃Alles Gute für dich und dein Baby ❤️ Bin auch grad wieder schwanger ( 15 Ssw)

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Vielen Dank für die vielen praktischen Tipps, werde morgen mal bei DM gucken fahren 🤗

LG

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Ich hatte den Wunsch und es hat nicht geklappt. Ich war gestresst, meinem Baby ging es nicht schnell genug, ich war noch gestresster - bevor ich es gehasst habe, gab es Pre. ;-)

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Ja es ist wirklich super, dass es heutzutage auch gute Alternativen gibt, danke für die Antwort,
LG

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Ich muss aber noch sagen, dass ich zweieinhalb Monate Zwiemilch, also auch abgepumpt, gegeben habe. Selbst wenn stillen nicht klappt, kannst du wahrscheinlich Muttermilch geben! Pumpe gibt es auf Rezept in den Apotheken (Rezept vom Gyn oder Kinderarzt). Werde ich beim zweiten Kind auch so machen. Ich bin mit stillen, glaube ich, durch. ;-)

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Ich kann dir ein als "Babyfreundlich" zertifiziertes Geburtskrankenhaus empfehlen. Dort wird dir sehr geholfen zu stillen.

Alternativ scheint eine außerklinische Geburt ein Garant für Stillerfolg zu sein. 98% der Frauen, die außerklinisch gebären stillen ohne weitere Probleme.

Vielleicht liegt das daran, dass Mütter auf Wochenbettstationen von unterschiedlichen Auskünften und Verhaltensweisen verunsichert werden.
Stillberaterinnen kommen schon ins Krankenhaus und helfen, allerdings derzeit wegen Corona eher nicht. Eine alternative wäre eine ambulante Geburt und dann gleich Kontakt zu einer kompetenten Stillberatung.

Meistens liegt es nicht an Mutter und/oder Kind, wenn das Stillen nicht klappt. In dem Falle, darf man sich keine Vorwürfe machen.
Was man braucht, ist kompetente Unterstützung, gerade, wenn man selbst noch keine Erfahrung hat.

Dann ist stillen ganz einfach und geht von selbst.

Das ungünstigste sind Ängste und Sorgen, die vielleicht sogar von Außen an eine Mutter herangetragen werden. Z.B. zu wenig Milch.

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Oh ich weiß garnicht ob das KH meiner Wahl zertifiziert ist oder nicht. Eine ambulante Geburt trau ich mir ehrlich gesagt nicht zu, da fühl ich mich zu alt für 😅
Ich habe aber eine Hebamme mit 40 jähriger Erfahrung, da werd ich einfach versuchen drauf zu vertrauen.

Vielen Dank für die Antwort,
LG

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Es IST normal bzw. natürlich das Baby zu stillen.
Viele geben zu schnell auf.
Meine Hebamme in der ersten Schwangerschaft sagte im Geburtsvorbereitungskurs als fast alle meinten "ich würde eigentlich gerne stillen, aber man muss ja erstmal abwarten, ob es klappt", dass es fast keine Frauen gibt, bei denen wirklich zu wenig Milch kommt. Die meisten bei denen es angeblich nicht klappt, machen sich wohl nur zu viel Stress, wenn das Kind mal etwas unzufrieden wirkt oder ganz oft an die Brust will und denken dann es käme nicht genug und greifen zu Pre...oder machen eben sowas wie stillen, aber nachts und unterwegs usw doch Ausnahmen mit Fläschchen, was natürlich nicht förderlich ist, wenn sich Brust und Baby eigentlich grade noch einspielen müssen. Andere hören sofort auf, wenn sie nach 2-3 Tagen schmerzende Brustwarzen haben etc.

Das alles ist legitimes Vorgehen und ich verurteile absolut niemanden, der nicht stillt, aus welchen Gründen auch immer. Aber wirklich (!) zu wenig Milch ist wohl sehr sehr selten.

Also wenn du gerne stillen willst, geh gelassen drann und vertrau auf deinen Körper, der dafür gemacht ist. Und gegen Säschmerzende Brustwarzeb hilft kühlen und es gibt gute Salben ;-)

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Ja ich denke auch so ein hin und her kann weder für die Mutter noch für das Kind gut sein. Aber wenn man dann in Not ist, das Kind brüllt und nicht satt zu kriegen ist dann wird es schwierig ruhig zu bleiben 🤔

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Früher hat man den Frauen gesagt, nur alle 4 Stunden anlegen.. das war mit der Todesstoss für eine gelungene Stillbeziehung.
Heute stillt man nach Bedarf, am Anfang auch teilweise alle 30-60 Minuten. Babymagen sind winzig, die Milch ist sofort verdaut.
Also lass dich nicht Stressen von den Aussagen, dass es halt nicht geklappt hätte. Früher war es anders, das kann man nicht mehr vergleichen.
Es gibt Frauen, die produzieren trotz häufigen Anlegens nicht genug Milch. Das ist aber prozentual gesehen ein kleiner Anteil.
Dann ist Pre ein Segen natürlich.
Das wichtigste für eure Stillbeziehung ist am Anfang Ruhe, Ruhe und nochmals Ruhe.
Keine Termine, keine Sprüche der Verwandtschaft („Was, du stillst schon wieder? Das Baby wird wohl von deiner Milch nicht satt“ und ähnlicher Quatsch.)
Eine erfahrene Hebamme hilft dir beim korrekten Anlegen (gut darauf achten!), dann läufst du nicht Gefahr gross Schmerzen zu haben.
Ansonsten kannst du eine Stillberaterin kontaktieren. Evtl gibt es sowas schon im KH bei dir. Einfach fragen. (IBCLC)

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Ja, heftig das es Zeiten gab wo wir noch weniger Bauchgefühl hatten als heute.
Ruhe werde ich bestimmt haben, für irgendwas muss die Pandemie ja gut sein.

Danke schön für deine Antwort
LG

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Ich kann dir sagen es wird nicht einfach aber wenn du dran bleibst ist es das schönste überhaupt. Was haben wir beim ersten Kind geweint, mein Mann war kurz davir Milchpulver zu kaufen.... Dank einer tollen hebamme bin ich dran geblieben an machen Tagen gefühlt Dauer gestillt aber danach wars das schönste überhaupt und Bein zweiten gab's gar keine Probleme weil ich wusste wir schaffen das. Nun ist das 3 unterwegs und auch hier werde ich das stillen genießen ❤️

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