Wer begleitet die geburt?

Hey leute,
Die geburt meiner Tochter war aus verschieden Gründen sehr traumatisch und ich überlege, wie ich die geburt meines 2.kindes stressfreier gestalten kann.
Ich denke darüber nach, welche menschen mir gut tun und wem ich vollkommen vertraue, wer mir kraft gibt. Und da denke ich gerade dran, dass meine beste freundin vielleicht hilfreich wäre.
Wie sind eure erfahrungen, welche lieben menschen habt ihr in die "kliniktasche" getan 😁?
Wer lässt die geburt nicht vom partner begleiten?
Wer hat bei euch gut funktioniert und wer nicht?
Ich bin total gespannt auf eure pläne und erfahrungen. Danke und LG!

1

Bei der Geburt meines Sohnes waren mein damaliger Partner und meine Mutter dabei..
Die anstehende Geburt im Juli würde ich ehrlicherweise total gerne alleine machen. Da muss man keinerlei andere "Bedürfnisse" beachten.
Es war zwar schön,jemanden dabei gehabt zu haben,aber es war unnötig. War eh total in meiner Welt. Wessen Hand ich zerquetscht habe, war mir völlig egal.

2

Hallo,

Ich kann dir nur von Kaiserschnitt Geburten berichten...
Bei unserem ersten Sohn ist mein Papa mit rein gekommen, da wir nicht dachten das wir nochmal ein Wunder bekommen, unser erster Sohn hat 5 Jahre auf auch warten lassen. Wir wollten das der Opa als erstes seinen Enkel sehen darf. Er ist ein Frühchen und leider war der Start alles andere als angenehm sodass mein Mann auch bei unserem zweiten Sohn nicht dabei sein wollte, da ist meine Schwester mit gekommen.
Nun sind wir mit unserem dritten Wunder schwanger in der 18 SSW und diesmal wird mein Mann dabei sein, das war mein Wunsch.

Lg
Hummelchen88 mit 2 💙 an der Hand und Krümel 💜 im Bauch

3

Bei mir war beide male mein Partner mit dsbei, ohne ihn gätte ich es nicht so leicht gepakt. er hat mir jeden wunsch erfüllt ohne das ich was sagen musste, er hat es einfach gespührt🥰
Jedoch hat er bei der ersten Geburt um eine kurze 20 Minuten Pause gebeten, ich hab zugestimmt wenn dsfür seine mama bei mir bleibt, haben ein sehr gutes Verhältnis.
Bei der zweiten Geburt war keine Pausr möglich da es der kleine seeeehr eilig hatte😆
Würde in panik geraten wenn ich wüsste das er nicjt dabei sein könnte.

4

Huhuuuu, ich denke, das ist echt typabhängig. Je ängstlicher man ist, umso mehr wünscht man sich vielleicht jemanden, der für die eigenen Interessen einsteht, wenn man sich verletzlich fühlt. Eine beste Freundin kann doch eine gute Wahl sein, wenn ihr vorher genau über alles sprecht und sie weiß, wie sie dir helfen kann und soll.

Ich hatte bei meiner ersten Geburt meinen Mann dabei, er wollte es gern miterleben. Während der ersten Stunden Wehen hat er mit schlechtem Gewissen TV geschaut, weil ich mit mir beschäftigt war und er noch nicht unterstützen konnte. Dann hatte ich starke Blutungen und es lief auf einen schnellen Kaiserschnitt raus - da war ich dann sehr froh, dass er da war, weil ich unser Kind nicht direkt hätte nehmen können und unbedingt wollte, dass sie sofort nackig kuscheln kann. Dann natürlich wirklich gerne beim Papi. Er hat die Zeit, als ich versorgt wurde, toll überbrückt und dann hab ich meine süße Maus zum Kuscheln bekommen.

Auch das ist aber typabhängig. Horch am besten in dich hinein und überlege, wer in welchen Fällen 'was' für dich tun kann (auch bei Sonder-/Not-fällen). Und dann entscheidest du. Du kannst dir immer auch vorbehalten (und das vorher schon kommunizieren), dass du deine Begleitung mal für ne Stunde oder mehr nach Draußen schickst. Das ist ja auch nix schlimmes. So hab ich es mit meinem Mann auch ausgemacht. 💪🍀

Alles Gute!! 💕

5

Hallo!

Ich war bei der Geburt unserer Tochter allein. Corona halt... Besuchszeit war vorbei, mein Mann schon lange im Bett, als die Wehen kamen.

Zu den Presswehen durfte er dann in den Kreißsaal kommen, aber es ging so schnell, er hat tatsächlich die Geburt um zwei Minuten verpasst 😅

Ich muss sagen, dass ich es tatsächlich nicht schlimm fand, allein zu sein. Ich konnte ganz ruhig da liegen, oder hocken und mich völlig auf mich konzentrieren.

Muss aber dazu erwähnen, dass ich eine sehr schöne Geburt hatte. Allerdings ohne Schmerzmittel.

Ich wünsche dir alles Gute für die Geburt!

6

Es war immer mein Mann dabei, und könnte mir auch keinen anderen vorstellen.

Mein Mann wäre glaub ich auch sauer, wenn er nicht dabei sein dürfte.
Ist ja genauso sein Kind... Und er möchte ja genauso die ersten Momente mit erleben.

Er hat Schon sehr gelitten, dass er uns nicht mehr besuchen durfte nach der Entbindung

7

Hallo 🙋🏼‍♀️

Bei meinen ersten beiden Geburten war mein Mann dabei, das war auch ok.
Bei unserem 3. Wunder werde ich allein sein, das ist mein Wunsch.
Ich möchte mich ausschließlich auf mich konzentrieren und mich nicht verstellen müssen.

Lg

8

Ich fände es unfair meinem Mann gegenüber ihn nicht mit zu nehmen. Er darf nicht mit zu den Ultraschallterminen, darf uns nicht im Krankenhaus besuchen. Soll aber ein toller Vater ab der Geburt sein...dazu muss man ihm schon auch die Möglichkeit geben.

Selbst wenn ich es lieber alleine machen würde, würde ich meine Bedürfnisse in dem Fall hintenan stellen. Schließlich ist er der Vater und soll sich nicht ausgeschlossen fühlen...wie er sich wohl fühlen würde, wenn ich dann noch sagen würde, das ich nicht nur ihn nicht dabei haben möchte und dann auch noch meine Freundin mit nehme.

Zum Glück freue ich mich dass er dabei sein möchte und ich dieses auch möchte 😉😅

9

Ich habe mich schon zur 1 Geburt dazu entschieden nicht nur meinen Mann, sondern auch meine mama mitzunehmen, weil ich wusste das meine mama nicht zu allem gleich ja und amen sagen wird und nach 4 eigenen Kindern die Lage sicher gut einschätzen kann.

Trotzallem war die 1. Geburt lang und schwierig und nicht wirklich schön. Beide Begleiter haben ebenso gelitten wie ich und waren mir eine tolle Hilfe.

Danach wollte ich eine bessere Geburt und habe mich mit hypnobirthing beschäftigt. Mein Mann ist nicht so der 'spirituelle' und wäre mir da keine Hilfe gewesen. Meine mama ist erfahren in pmr und war mir eine tolle Hilfe. Schon im Vorfeld haben wir zusammen geübt und bei der Geburt hat sie mich gut runtergeholt, sowie meinem Mann die richtigen 'hinweise' gegeben. Die Geburt war traumhaft... kurzweilig, entspannt, schmerzarm und selbstbestimmt.

Bei kind 3 waren auch wieder beide dabei. Mein Mann ist immer sehr wuselig wenn es los geht und macht mich damit ganz kirre. Meine ma findet da eher die richtigen Worte. Während er mich anmeldete machten wir uns im Kreißsaal bereit. 10 min nach dem er ebenfalls im Kreißsaal erschien und mir 2 mal über die Stirn gewischt hatte, war der kleine Mann schon da. Auch hier eine tolle selbstbestimmte und schnelle Geburt.

Beim letzten erweiterte sich das Team um unseren großen Sohn (10). Und er war toll! Er brachte mir trinken, streichelte meinen Rücken, machte Kerzen an und hielt meine Hand. Diese Geburt war selbstbestimmt und vollkommen Interventionsfrei. Unserer Sohn informierte die Hebamme über den blasensprung per Telefon. Mein Mann steckte die Handtücher in die Waschmaschine und meine mum fing das Baby auf. Daraufhin rief mein Sohn noch mal die Hebamme an, brachte uns die warmen Handtücher, während mama und mein Mann mir halfen es mir mit dem Baby bequem zumachen. Die Hebamme kam dann 20 min zu spät zu unserer geplanten hausgeburt.

Wenn es für euch alle ok ist, nimm deine Freundin mit. Bereitet euch nur gut darauf vor. Sprecht miteinander was du willst, wie sie dich unterstützen soll, was du nicht willst, wie du reagieren könntest und wie du es wirklich meinst. Meine Mutter wusste zB gebau6, wenn ich nach einem Kaiserschnitt jammere, dass ich es gar nicht so meine und es nur in den Endspurt geht. Sie hat den quasi immer Deals mit mir ausgemacht, sowas wie "willst du das wirklich? Ich glaube nicht und das weißt du. Du willst dein Baby doch spontan bekommen und ich weiß du schaffst das. Atme ganz ruhig und wenn es nach 5 wehen noch immer dein Wunsch ist, dann besprechen wir das neu"(ganz genau weiß ich die Worte nicht mehr, aber sowas in der art war es).


Ich wünsche dir alles gute

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