Vorfreude oder Angst?

Hallo ich habe mal eine Frage weil ich mich nicht traue mit jemandem darüber zu sprechen außer mit meinem Partner aber iwie brauche ich eine Antwort von Schwangeren oder die die Kinder haben oder einfach einer Frau ^^ ich bin in der 33. Woche schwanger (geplant) und eig bin ich sehr happy darüber aber seit einiger Zeit habe ich einfach nur noch Angst ob das alles so sein soll. Ich wohne mit meinem Freund in unserem Haus in das wir frisch eingezogen sind wir haben zwei Katzen die ich über alles liebe und könnte glücklicher nicht sein. Aber ich habe so Angst davor wie es ist wenn die kleine da ist.. mir schießen immer wieder Gedanken in den Kopf: ich werde nie wieder mit meinem Freund einfach nur daliegen können oder einfach einen Film anschauen können. Ganz alleine. Ich liebe es alleine mit meinem Partner zu sein und den Katzen das ich gar nicht weiß ob ich mehr möchte. Ich möchte meinen Katzen meine volle Aufmerksamkeit geben immer weil sie mein ein und alles sind. Und dann kommt jemand der die ganze Aufmerksamkeit will und ich nicht weiß ob ich mir denke : nein mein Partner und meine Katzen waren aber bisher das wichtigste. Ich weiß das klingt alles furchtbar Vorallem weil ich endometriose habe und froh sein kann das ich überhaupt schwanger geworden bin aber die Zeit zu zweit ist immer so schön und ich habe so Angst das das Kind dann alles „kaputt“ macht :( und wir gar nichts mehr machen können. Meine Katzen sich von mir abwenden und ich nicht einfach mal daliegen kann und einfach nur Netflix schauen kann. Bitte verurteilt mich nicht ich weiß einfach nicht weiter was ich machen soll. Ich freue mich ja auf die kleine aber es sind einfach soviele Gedanken in meinem Kopf das ich gar nicht loslassen kann :(

1

Ich verstehe deine Sorgen aber meine Meinung zu solchen Mütter bzw werdende Mütter. Ihr wisst doch alle wie anstrengend ein Kind ist und ihr wisst doch auch alle dass ein Kind 24/7 die Mutter braucht. Also mein Baby is 13monate schläft seit 20:30uhr und ich liege mit mein Mann auf der Couch und gucken Weihnachtsfilme. Bevor man ein Kind plant sollte man mit so sachen rechnen. Das muss doch jede Frau bzw Eltern wissen dass ein Kind keine puppe ist sonder angewiesen auf Mama und Papa ist. Und deine Katzen hin oder her wenn du jetzt schon so redest über dein ungeborenes, dass deine Katzen sich von dir vernachlässigt fühlen werden wegen dein Kind hört sich das schon bisschen traurig an immerhin sind das Tiere die kommen damit schon klar und solange du die bei allem einbindest passiert da schon nichts. Aber denk dran dein Baby hast du 9/10monate unter deinem Herz getragen. Wenn es auf die Welt kommt hat es nur dich als Vertrauensperson. Es wird nur jammern heulen wenn es dich braucht denn nur du kannst und wirst die kleine verstehen können. Der Anfang is immer schwierig aber es werden schöne Tage kommen vertraue mir. Dann kannst du wieder mit dein Katzen schmusen und mit dein Mann netflix schauen :-)
Denk dran dein Baby hat NUR DICH als bezugsperson sonst niemanden. Sie braucht deine Liebe Wärme Geborgenheit Vertrauen alles💕 zum kuscheln nimmst du einfach die Katzen mit🥰

Alles alles Gute und ich hoffe wirklich dass sich deine Ängste in Glücksgefühle wandeln🤗🙏

2

Ich glaube, du hast einfach kalte Füsse. Wir haben hier eine ähnliche Konstellation (Mann, Frau, 2 Katzen, 1 Kind) und rate mal: das Kind schläft seit 18:30 und mein Mann und ich liegen mit den beiden Katzen auf dem Sofa und schauen fern. Natürlich gibt es diese Momente weiterhin! Du solltest versuchen, im Denken wieder flexibler zu werden und dich von den absoluten Gedanken abzuwenden.

"Meine Katzen sind mein ein und alles"
"immer die volle Aufmerksamkeit"
"die Zeit zu zweit ist immer so schön"
"das Kind macht alles kaputt"
"ich könnte glücklicher nicht sein"

Rein logisch betrachtet KANN das alles doch nicht stimmen. Nein, deine Katzen sind bestimmt nicht 100% deines Lebensinhaltes, sondern lediglich ein wichtiger Teil. Sie bekommen auch nicht IMMER ALLE deine Aufmerksamkeit, schliesslich musst du auch mal essen, schlafen, arbeiten, Zähne putzen etc. Zu zweit ist es meistens schön, aber sicher auch nicht immer - und so weiter... ;-)

Es ist verständlich, vor einer grossen Veränderung Ängste zu spüren und sich zu fragen, ob man das wirklich so wollte. Lass es einfach geschehen und sei offen. Es wird anders - nicht schlechter!

Unser Kind ist knapp 18 Monate alt und sein Highlight des Tages ist es, wenn er morgens und abends die Katzen füttern darf (Mamaaa! Miau Miau Fleisch!"). Dazwischen schenkt er ihnen regelmässig sein Spielzeug (das die Katzen gar nicht wollen, aber gut...). Er kuschelt mit ihnen, streichelt sie, läuft ihnen jauchzend nach. Paarzeit gibt es weiterhin. Ja, das erste Jahr war anstrengend, aber alles findet seinen Weg.

Alles Gute für euch #blume

3

Also, ich liege gerade mit meinem Mann und unseren 2 Katzen auf dem Sofa und schaue Netflix, während unsere Tochter (19 Monate) friedlich in ihrem Bett (im eigenen Zimmer) schläft. Babyphone sei Dank 😊.

Ich habe mir vor der Geburt unserer Tochter auch sehr viele Gedanken gemacht bzgl. Katzen, Mann, Zweisamkeit usw. Aber es hat sich alles als gegenstandslos erwiesen. Lass es einfach auf dich zukommen. Du wirst bestimmt eine tolle Mutter sein und deinen (eigenen) Weg finden 🤗.

Lg, babyelf mit babygirl (19 Monate), babyboy im Bauch (35+4) und ⭐⭐⭐

4

Also, ich weiß von mir noch, dass ich diese Phase beim ersten Kind auch hatte. Wir wollten unbedingt ein Kind, wir haben uns wie blöd darauf gefreut und eines Tages habe ich meinen Mann angeguckt und gefragt: „Wie blöd sind wir denn eigentlich??? Was wir alles aufgeben!!! Warum tun wir und das an?“ Genau deine Gedanken waren auch in meinem Kopf! Mein Mann guckte mich damals mit großen Augen an, starrte auf meinen Bauch und antwortete: „Bisschen spät jetzt für diese Einsicht, oder?“ 😅

Die Phase verging und unsere Tochter wurde geboren und ja, auch nach ihrer Geburt habe ich manchmal meine Freiheiten vermisst. Denn obwohl man ahnt, wie viel Arbeit so ein Baby mit sich bringt, mir war das in dem Ausmaß vorher nicht bewusst. Und diese Aussage kenne ich von all meinen Freundinnen auch. 😄 Aber! ☝🏼 Die Freude überwiegt eindeutig und ich würde meine Maus nie wieder hergeben wollen. Auch meinen Sohn nicht. Und mittlerweile freue ich mich auf Baby Nummer 3.

Also, ich tippe auf kalte Füße bei dir und hoffe, ich konnte dir ein bisschen Mut machen. Ja, alles wird sich verändern, aber es gibt auch Momente aus der „guten alten Zeit ohne Kind“ und viele tolle neue Momente mit Kind!

Alles Gute für dich!

5

Also ich bin in einem noch recht frühen Stadium, aber ich kann dir sagen, dass ich genau dieselben Gedanken habe. Es ist ebenfalls mein erstes Kind und ich habe tausend Gedanken u. a. ob das ganze dann doch zu früh war, ob ich eine gute Mama sein werde, ob ich das schaffe mit dem Schlafentzug, ob ich eine Geburt überhaupt schaffe etc. also Gedanken über Gefanken... Dann schaue ich aber immer in mein Umfeld und denke generell daran, dass es das natürlichste der Welt ist Mutter zu werden, ich denke an alle Frauen, die nicht gewollt schwanger geworden sind und trotzdem in die Rollen gefunden haben und gute Mütter sind. Man muss sich einfach vor Augen halten, dass dies vermutlich die größte Veränderung im Leben ist, die man widerfahren wird. Aber man wird da rein wachsen, da bin ich mir ganz sicher. Also Versuch dir (so wie ich das auch tun sollte) keinen Kopf zu machen. Wir werden in die Situation rein wachsen. Und denk daran vor welchen neuen Abschnitten in deinem Leben du ebenfalls Angst hattest. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und neue Sachen sind meistens mit Ängsten verbunden.

6

Mach dir keine Sorgen! Das Baby ist ein Geschenk und wird dein/euer Leben bereichern. Du wirst es intensiver lieben als irgend etwas anderes auf der Welt. Mutterliebe ist mit nichts vergleichbar. Und trotzdem wirst du es schaffen, auch noch für deine Katzen und deinen Mann da zu sein.
Alles Gute für euch! ❤️

Top Diskussionen anzeigen