Erbkrankheit

Die Oma mütterlicherseits meines Mannes und deren Schwester hatten beide Brustkrebs . Wir kriegen jetzt eine Tochter . Kann die Krankheit 3 Generationen überspringen und wenn ja wie wahrscheinlich ist es dass mein Mädchen es kriegt ?

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Wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, kann keiner hier sagen.

Wichtig ist, in Zukunft regelmäßig zur Kontrolle zu gehen. Eine gesunde und vollwertige Ernährung und möglichst auf raffinierte Zucker verzichten.

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Hey!
Es kommt darauf an, was für ein Gen dafür verantwortlich ist.
Es ist natürlich leider nicht ausgeschlossen.
Bei uns ist es in der Familie der Fall.
Also Oma Brustkrebs gehabt, Tante, Cousine. Und noch viele mehr aber männlich also andere Krebsarten.
Bis jetzt hatten wir also die 3. Generation kein Krebs.
Denke bitte positiv ♡ einfach nur mal im Hinterkopf behalten, damit die Vorsorgeuntersuchungen wirklich eingehalten werden und ansonsten das Leben genießen ohne an den Krebs zu denken

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Achso und es gibt Gentests als Blutentnahme, um einige Gens zu checken, ob man diese in sich trägt. Ich habe es mal machen lassen und die AOK hat die Kosten übernommen

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Die Frage ist ja, was für ein Krebs es war und ob der überhaupt vererbbar ist.
Meine Mama hatte vor 4 Jahren Brustkrebs. Bei mir werden aber keine besonderen Untersuchungen gemacht. Ich werde mich auch nicht auf das gen testen lassen. Denn ganz ehrlich, was bringt mir das?
Im schlimmsten Fall macht es mich wahnsinnig weil ich weiß, dass ich eine etwas höhere Wahrscheinlichkeit habe. Und wenn ich das gen nicht habe kann ich trotzdem wie jede andere Frau auch (brust) Krebs bekommen.
Meine Mama hat sich (bisher) auch nicht testen lassen. Sie möchte auch nicht wissen, ob bei ihr das Risiko höher ist, denn es bringt ihr nichts außer Angst und Sorge vor etwas, was vllt/ hoffentlich nicht mehr passiert

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Die Frage ist, ob es sich bei den aufgetretenen Fällen um vererbbaren Krebs oder Krebs aufgrund des „normalen“ Risikos handelt, dem jeder ausgesetzt ist. Mittlerweile gibt es mehrere Gene, die zu einem erhöhten Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, führen, sofern ein Fehler in einem dieser Gene vorliegt. Dies heißt aber auch, dass man nicht zwangsläufig daran erkrankt, sondern eben ein erhöhtes Risiko hat.
In Deutschland gibt es verschiedene Zentren, in denen man sich zu diesem Thema beraten lassen kann (https://www.konsortium-familiaerer-brustkrebs.de/das-konsortium/zentren-des-konsortiums/).

Ich selbst habe nachgewiesen einen Fehler in einem der Gene, lebe gut damit und bekomme eine engmaschigere Früherkennung/Vorsorge, die von der Krankenkasse übernommen wird.

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