Geburt rückt näher ... Angst

Hallo ihr Lieben,

Seit einiger Zeit plagen mich blöde Gedanken bezüglich der zweiten Geburt die bald bevor steht. Aktuell ssw 30

Bei unserem ersten Kind war ich nachts ins Krankenhaus gefahren nach fast 16 Stunden wegen zuhause. Nachts waren noch 2 Hebammen da aber als es dann los ging war nur noch eine Hebamme da die anderen hatten sich krankgemeldet. Eine andere Dame und ich haben waren gleichzeitig bei 9cm also konnte uns die Hebamme nicht mehr wegschicken und sie hat uns beide betreut, dadurch war sie immer wenig bei einem und mein Mann musste herhalten 😛 nach über 24 Stunden Wehen dachte ich wirklich ich geh kaputt und zu allem Glück hing genau vor meiner Nase eine Uhr ... stunde um Stunde verarmtete ich wegen, iwann wurden sie schwächer und ich bekam immer mehr Wehen mittel was ich selber gar nicht mehr richitg mitbekommen habe. Wehensturm und wenn die Hebamme mal da war meinte sie schon wieder eine Wehe? Wie kommt schon wieder eine Wehe ... ich war wirklich am Ende meiner Kräfte konnte Die Augen schon mind zwei Stunden nicht mehr aufhalten dann kam sie endlich 4260g Prinzessin und dammriss aber nur leicht. Dann wurde ich auf eine liege gelegt ins Nebenzimmer zum kuscheln, da merkte ich wie es mir immer schlechter ging ich hatte starke Nachwehen und das Blut floss - Hebamme wechselte Binde keine 5Min später sagte ich ihr das Blut läuft wie ein Wasserfall , das tat sie ab mit ach das kann nicht sein ich hab doch gerade die Binde gewechselt. Ich pochte darauf doch es läuft und die hat sie dann nochmal gewechselt, beim abmachen spritze ihr das Blut schon ins Gesicht so voll war die Binde und das Bett - Frauenärztin kam hat aber nichts gefunden mir wurde immer kälter ich habe kaum noch was mitbekommen und bin immer weggedämmert. Dann hat sie mir in die Blase gestochen damit die ablaufen kann... danach wurde darüber nicht mehr geredet ich war tagelang total im Eimer weil der Eisenwert durch dem hohen blutverlust im Keller war - laufen alles ging zwei Tage kaum ich war so schwach... und nun verfolgt mich die Angst seit einigen Tagen in vielen freien Minuten das es diemal wieder so ist und ich vlt bei der Geburt sterben könnte -.- mich macht das so unglaublich fertig ... weiß vlt jemand was ich da machen kann ?

Entschuldigung für den langen Text und eventuellen Schreibfehlern 😟

Liebe Grüße
Cindy

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Hey 😊 ich kann deine Ängste gut verstehen meine erste Entbindung war auch nicht gerade ne traumgeburt und dementsprechend groß war die Angst als die zweite Geburt näher rückte. Einmal dachte ich es geht los und hab richtig derb Panik bekommen, hab mich weinend wie ein Kleinkind auf dem Bett zusammengerollt und nur gesagt „ich geh da nicht hin, mich bekommt niemand dazu freiwillig den Kreißsaal zu betreten“. Hab mich dann auch lange mit dem Thema geplanter KS auseinander gesetzt mich aber dann doch dagegen entschieden. Ich kann dir nur sagen trotz dieser ganzen Angst in den Wochen und Monaten vorher war ich als es tatsächlich losging die Ruhe in Person und hab mich voll und ganz auf meinen Körper verlassen. Nicht mal zwei Stunden im kh und der kleine war da, obwohl 8 Jahre zwischen 1. und 2. Geburt lagen. Ich war so fit bin aus dem Kreißsaal rausspaziert als ob nie was gewesen wäre und hab überlegt gleich nach Hause zu gehen...das wäre bei Nummer 1 nicht mal ansatzweise denkbar gewesen.

Wie meinst du das mit „in die Blase gestochen“ ich versteh gerade den Zusammenhang zur übermäßigen Blutung nicht recht.

Lg 😊

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Hast du eine Hebamme zur Vorsorge? Vielleicht kannst du mit ihr deine Ängste besprechen.
Warst du schon im Anmeldegespräch in der Klinik? Wird es wieder die gleiche sein? Ich denke, solche Ängste und Befürchtungen kann man auch dort besprechen und eventuell dann während der Geburt berücksichtigen. Das scheint ja eher suboptimal gelaufen zu sein mit nur einer Hebamme und dass dein Blutverlust anscheinend nicht richtig ernstgenommen wurde. Vielleicht kann man auch um ein Nachgespräch in der letzten Klinik bitten, um damit im Nachhinein einen anderen Umgang zu finden?

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Huhu Cindy,
Ich kann deine Ängste verstehen und ich hoffe das du das nicht nochmal erleben musst. Meine zwei ersten SS waren echt Traumgeburten, schnell ohne Komplikationen. Bei der 3.ss mit Twins war das nicht so, an sich die Geburt lief reibungslos und schnell, aber die Hebamme war grob und hat mir damals so eine auf den Oberschenkel gegeben, dass ich über zwei Monate schmerzen hatte. Die war wirklich eine Horror, gewalttätige, Hebamme und durch meine Beschwerde( auch von der Oberärztin, zweite Hebamme jeweils Beschwerde über sie) wurde sie gekündigt. Ich hab auch Ängste davor noch einmal das erleben zu müssen, weil ich knapp 2 Jahre zu kauen hatte mit dem erlebten. Bitte denk positiv und nur an dein Baby, dann wird alles gut🍀🍀

Lg Ines

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Sie hat dich geschlagen?? 😱

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Ja nicht nur das, sondern als ich pullern ging hat sie mich noch geschubst, weil ich für sie zu langsam war. Als ich fragte ob sie meinen Mann anruft, sagte sie nur: das sie keine Zeit dafür hat und als ich anfing mit weinen, meinte sie ich soll nicht solange auf die Toilette bleiben. Ach meine Beschwerde war damals zwei Seiten A4... zum Glück hat die Chefärztin meinen Mann informiert... das mit der Hebamme war echt krass... noch bevor ich im Kreissaal lag, meinte sie: Aso eins von den Twins ist bestimmt Tod... also soetwas wünsch ich niemanden. Bye the Way, beide erfreuten sich bester Gesundheit ( Geburt 36+4SSW€und waren Tip Top( selbstständiges Atmen, Wärmeregulierung)

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Die Geburt unserer Tochter vor 3 Jahren war auch ein Albtraum. Mit jeder Presswehe hatte ich so unglaublich Schmerzen im rechten Oberschenkel, das ich dachte da platzt gleich was und ich fall tot um, die Hebi glaubte mir nicht. Sie wirkte genervt nach Geburtsstillstand weil ich natürlich ohne spürbaren Wehen nicht mitpresste usw.

Am Ende stellte sich heraus das unsere Tochter die Hand am Kopf hatte u deswegen feststeckte. Der ganze Spaß natürlich ohne wirkende Betäubung, Schneiden, Glocke usw. Ich hatte DR 3ten Grades und ewig u sogar heute noch Probleme. Psychisch hab ich es nicht verarbeitet.

Ich wollte das jetztige Kind erst nicht weil ich den Geburtshorror nicht nochmal wollte.
Nach viel hin und her hab ich mich für den KS entschieden bzw mir diese Option offen gehalten. Und nach dem letzten Nervenzusammenbruch im Zusammenhang mit der Geburtsvorstellung (vaginal) auch fix für dem KS entschieden und bin seither entspannter. Falls der Zwerg ehr kommen mag kann ich mich immer noch umentscheiden. Aber mit dem KS Termin geht es mir persönlich für mein eigenes Befinden besser. Spätestens am 13.8. dürfen wir kuscheln.

Nimm dir also Zeit und lass bewusst Gedanken zu, eventuell sprichst du mal mit deinem Arzt/Hebamme. Ein paar Wochen hast du noch. Hör auf dein eigenes Gefühl, nicht das was andere dir sagen.

Lg Manu

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Hallo Cindy, dass was du durchmachten musstest ist wirklich schrecklich. Da ist es kein Wunder, dass dich dieses traumatische Erlebnis nicht los lässt. Vor allem nicht, da du aktuell wieder schwanger bist. Ich rate dir jedoch Dir vom Hausarzt bzw. von deinem Gyn eine Überweisung zur Psychotherapeutin zu holen. Mit ihr kannst du das alles verarbeiten und so vielleicht positiv an die kommende Geburt herangehen. Ich denke, dass dich die Erinnerung sonst dein Leben lang verfolgt. Und mit jemandem zu reden, der dir helfen kann, ist denke ich der richtige Weg. VG und gute Besserung

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Guten Morgen,

Ich kann dich verstehen. Mir geht's ähnlich. Mein Sohn war auch 4260 g schwer, danach auch schlimme Blutung, Gott sei dank gleich gehandelt worden. Trotzdem war es schlimm. Mir wurde nämlich an der Nabelschnur gerissen das die Plazenta komm t daraufhin diese blutung. Mein Sohn lag drei Std auf dem wickeltisch niemand hat ihn angezogen, mein Mann stand davor um zu schauen das er nicht runter fällt. Wir waren unwissend, erstes Kind. Ich hab danach Angststörungen entwickelt ganz schlimm. Nun bin ich in der ssw 35.0 u d hab auch Angst zu verbluten. Ich hab ein Grburtstplan geschrieben, was ich möchte oder was ich nicht möchte. Hab mir den Geburtsbericht aus der Klinik schicken lassen, meine hebamme hat ihn gelesen. Mir war wichtig zu wissen das damals nichts lebensgefährlich war. Meine FA weiß von meinen Ängsten und jeder lässt mir die Option auch einen KS zu machen. Geburtsgesprãch ist nächste Woche auch da werde ich alles ansprechen.
Mittlerweile bin ich wissend, mein Körper meine Entscheidung, immer meine psyche im Blick. Ich wünsche dir alles Gute.

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Meiner Geburt vor 5 Jahren war auch nicht schön, ich habe auch leichte Panikanfälle wenn ich daran denke. Mir ist es körperlich nicht so ergangen wie dir, aber ich fühlte mich überfordert, übergangen und mein damaliger Lebensgefährte hat mich weder unterstützt noch gesehen das ich vieles was gemacht wurde nicht wollte. (er wollte aber auch nicht mit zur Geburt und ist nur widerwillig dazugekommen nachdem er sich den Vorabend einen hinter die binde gekippt hatte, aber das ist ein anderes Thema)

Ich kann verstehen das du Angst hast nachdem was dir passiert ist. Ich habe mich ebenfalls damit beschäftigt ob ich einen Kaiserschnitt machen lasse, weil ich Angst habe das ich mich verkrampfte. Aber mein neuer Partner ist zum Glück ein ganz anderes Kaliber und somit hat er mir viel Angst genommen, wir reden sehr regelmäßig und so oft ich will über das Thema Geburt, er will genau wissen was ich möchte und was nicht. Er sagt ich soll alles aufschreiben wenn ich möchte, also einen Geburtsplan machen und er wird mich 100% vertreten wenn ich es selbst nicht kann in dem Moment. Das hat mich sehr beruhigt und lässt mich ein wenig entspannter daran gehen. Vielleicht kannst du ja auch einen Geburtsplan schreiben und dort alles sehr genau fest halten, Das hilft deine Gedanken zu sortieren und du hast es schriftlich! Gehst du denn wieder in das selbe Krankenhaus, vielleicht ist es ja auch möglich in ein anders zu gehen schon alleine damit du die schlechten Erfahrungen nicht mit der Umgebung verbindest?


Liebe Grüße, Raupe

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