Mit Maske Entbindung im Kreißsaal?!

Hallo zusammen,

gestern war ich zur Voruntersuchung (36
SSW) in meiner Geburtswunschklinik. Ich bekam eine Maske am Eingang zur Station und mit etwas viel Drama durfte meine Begleitung mit, obwohl das sonst nicht erlaubt ist. Dann die Aussage: "Wenn Sie die Maske abnehmen, müssen wir Sie nach Hause schicken". Nun ging es meiner Kleinen nicht so gut und es wurden 5h diverse Tests gemacht. Immer wenn das medizinische Personal nicht im Raum war musste ich die Maske abnehmen, zwischendurch 2x Asthmaspray nehmen.
Als ich nachfragte wie es zur Geburt dann ist Maske im Kreißsaal kam als Antwort: "Ja, wir nehmen Blut ab, schicken das ein und sobald Covid19 negativ getestet ist, dürfen Sie die Maske abnehmen. Dauert meist 5-6h das Ergebnis und auch nur, wenn es vor 15 Uhr eingeschickt wird, erfahren wir es noch bis 20 Uhr."
Ich bin chronisch-allergischer Asthmatiker und gehe so schon nicht mit Maske raus (Einkauf etc macht alles mein Mann oder meine kleine Schwester). Dazu kommt meine Nase ist immer zu. Stundenlang kriege ich unter so einem Ding keine Luft und auch echt Panik. Zur Geburt kann ich mir das so gar nicht vorstellen.

Hat schon jemand Erfahrungen gemacht mit Masketragen bei der Entbindung? Oder irgendwelche Tipps wie das auszuhalten ist? So bin ich fast gezwungen den Geburtsort kurzfristig nochmal zu ändern...

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Ich hab noch Zeit und eine Geburt schon hinter mir. Für mich kommt es nicht in Frage mit ner Maske auf dem Gesicht zu gebären. Die haben im Kh doch Masken die den Träger schützen, soll das Personal diese verwenden u gut ist. Hab auch noch nicht gesehen das ein Kind aus dem Hals kam, also eine gewisse Distanz ist da. Ich würde auch nach einer anderen Klinik schauen. Ggf bleib ich heim.

Ich hab nix gegen Masken, aber unter der Geburt ein absolutes NoGo.

Lg Manu

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Hi. Ich finde es ein Unding das du die Maske bei solchen Beschwerden tragen musst. Sowas darf garnicht sein. Würde mir auf jedenfall noch ein anderes Kh anschauen an deiner Stelle.
Vg

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Hi,

das KH scheint ja gut organisiert. Ich war gestern vor vier Wochen zum Test und bis heute kenne ich das Ergebnis nicht. Auch bei meinen Ärzten ist nichts angekommen, obwohl ich extra im Testzentrum danach gefragt habe...

Ich würde mir eine Alternative suchen. Ich finde zwar schon, dass man das mit der Maske probieren kann, aber wenn die dann runter muss, dann ist das eben so. Und unter der Geburt eine Maske tragen ist schon für Gesunde undenkbar.

Das mit der Begleitperson, da kann ich dir leider null zustimmen. Das ist ja nun seit Wochen bekannt, dass man alleine zu gehen hat und das ist bei so einem Gespräch auch möglich.

Ich wünsche Dir alles Gute für die Geburt und dass du ein anderes KH findest. ☘️☘️☘️

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Die Begleitperson ist bei mir gesundheitsbedingt nicht anders möglich. Ist auch unter Corona-Bedingungen nach kurzer Absprache und ein Blick in meine Akte meist problemlos machbar.
Sonst gebe ich dir da völlig recht.

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Wussten sie dass du Asthma hast? Soweit ich weiß besteht nämlich für Asthmatiker keine Maske Pflicht. Ich weiß allerdings nicht ob dafür ein Attest oder Ähnliches nötig ist.

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Ja, war bekannt aus meiner Akte und mein Hausarzt hat ganz lieb auch nochmal was geschrieben. Hat aber keinen interessiert. :-(

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Ich würde im Vorfeld schriftlich um Stellung bitten für deinen Fall als Asthma Patientin. Sobald so etwas schriftlich ist, wird meist doch etwas genauer darüber nachgedacht bevor es eine Pauschalantwort gibt und du hast obendrein dann ein Schriftstück der Klinik, das du mit zur Entbindung nehmen kannst.

Ansonsten könntest eventuell fragen, ob du zumindest Sauerstoff über eine Nasenbrille bekommen kannst unter der Maske? Ich würde aber ehrlich gesagt die Geburtsklinik wechseln wenn sie da unerbittlich bleiben. Für mich wäre das keine Option und ich habe kein Asthma. Ich bin das Mundschutz tragen auch unter einer gewissen Belastung aus dem OP gewöhnt und dennoch würde ich mir unter einer Geburt eher nicht zutrauen. Alles, was die Konzentration nachhaltig stört, verschlimmert die Schmerzen und die sind echt nicht ohne....

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Ich habe auch allergisches Asthma und wollte über das Thema Geburt und Maskenpflicht auf jeden Fall nochmal mit meiner Lungenfachärtzin sprechen.
Ich bekomm unter dem Ding nämlich auch keine Luft und kann mir nicht vorstellen, wie ich da Wehen veratmen soll....habe jetzt schon ein paar mal gelesen, dass man ein Attest vom Arzt zur Befreiung bekommen kann.

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Also ich hab ja letztens erst gelesen dass man wenn man Asthmatiker ist sich ein Attest vom Arzt ausschreiben lassen kann und wenn man das vorzeigt hat man nirgendwo Maskenpflicht weil das nicht zumutbar ist. Leider finde ich den Link nicht mehr aber es galt auf jeden fall für die komplette Bundesrepublik. Frag vielleicht einfach mal bei deinem Hausarzt nach?
Ich finde es ein Unding bei der Geburt drauf zu bestehen...

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https://soziales.hessen.de/gesundheit/infektionsschutz/corona-hessen/maskenpflicht

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Ja genau, vielen Dank! Das ganze habe ich aber dann für Bayern gelesen da lebe ich nämlich und da stand es gilt in ganz Deutschland 😊

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Hier tragen alle bis auf die Gebärende im Kreißsaal eine Maske.

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Bei uns hier in der Umgebung muss man in jedem KH eine Maske tragen bei der Geburt! Ich finde es ein Unding!!!

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Empfinde ich auch als Unding. Man hat es ohnehin schon schwer mit der Atmung (je fortgeschrittener die Schwangerschaft), dann kommt noch die Hitze dazu und dann solltste so ein Dingen aufsetzen.
Gestern im Geschäft habe ich die Maske ausziehen müssen, weil es echt nicht mehr ging und die Verkäuferin hatte vollstes Verständnis gehabt. 🙏🏾

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