Verkündung und gleichzeitig Angst..

Hallo ihr lieben,
Ich befinde mich derzeit in der 11ssw. Mein Mann und ich wollten es eigentlich nächste Woche unseren Familien sagen, da ja die sogenannte kritische Phase durch ist. Nun ja, in 2 Wochen habe ich die Nackenfaltenmessung und bin natürlich schon ganz aufgeregt und dennoch plagt mich auch so eine Angst. Angst davor, dass irgendetwas nicht stimmt. Dadurch bin ich mir unsicher ob wir es die nächste Woche verkünden sollen oder doch erst nach der Nackenfaltenmessung. Ich lüge einfach zurzeit alle an die mich fragen wie die Arbeit läuft etc., bin nämlich im Berufsverbot und gehe zurzeit nicht arbeiten. Es belastet mich sehr weil es eigentlich nicht meine Art ist. Dadurch das ich im Dezember aber eine FG hatte, will ich niemandem aus meiner Familie unnötige Hoffnungen machen falls es doch nicht klappt. Ich bin 21 Jahre alt, ist die Angst denn eigentlich begründet das irgendwas nicht stimmt mit dem Baby? Ich habe gelesen, dass viele Frauen ab 30/35 Babys bekommen wo mit den Organen etwas nicht in Ordnung ist oder die kleinen Mäuse eine "behinderung" haben. Wie seht ihr das?

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Das kann man dir pauschal nicht beantworten.
Es kann auch über die 12.ssw hinaus immer etwas passieren. Diese heilige Hürde ist kein Garant. Und es kann auch bei unter 30jährigen zu Organfehlbildungen kommen.
Die Nackenfaltenmessung zeigt euch evtl. weitere auszuschließende Faktoren auf. Aber sie schließt auch nicht alles aus.

Wenn es euch besser geht bis zur NFM zu warten, dann tut das. Mit dieser Untersuchung hat man ja nochmal etwas mehr Gewissheit, dass bis dahin (!!!) "alles" okay ist.

Die Sorge wird leider in einer Schwangerschaft nie aufhören. Glaub mir. Man ist immer etwas unruhig.

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Wo du recht hast, hast du natürlich recht. Oh man, bei der ersten Schwangerschaft haben wir es gleich der Familie erzählt ohne erst zu überlegen aber man will den Angehörigen diesen Schmerz ja auch ersparen falls was nicht in Ordnung ist.. danke auf jede Fall für deine Meinung :)

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Kann meimaus nur zustimmen!

Ich war das erste mal mit 26 schwanger und meiner Familie habe ich es sofort als ich es erfahren habe erzählt.
Wusste erst in der 5ssw das ich schwanger bin. Ging alles gut aus!
Nun bin ich 35 und habe 2 FG letztes Jahr gehabt.
Nun bin ich in der 13ssw und meine Eltern wussten es schon seit der 9ssw, gute Freunde wussten das seit der 8ssw und meine Tochter weiß es seit der 10ssw.
Seit der 12ssw wissen es nun alle die ich in meiner WhatsApp Liste habe.
Wir machen nun kein Geheimnis mehr, nächste Woche in der 14ssw habe ich auch meine NFM und bin aber guter Dinge das alles gut aus geht!

Wenn du noch warten möchtest dann warte bis zur nächsten Untersuchung ☺️

Wünsche dir alles Gute ☺️🍀☺️

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Hi,

hier habe ich einen Link, da wird dir die Wahrscheinlichkeit berechnet, anhand der SSW.

https://datayze.com/miscarriage-reassurer.php

Alles Gute ☘️☘️☘️

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Super vielen Dank :)
Alles gute :)

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Die statistische Risiko ist mit höheren Alter höher. Statistik ist aber Statistik. Es hilft dir nicht unbedingt zu wissen, dass in deinem Alter die Wahrscheinlichkeit nur 1:1667 beträgt. Wenn du die 1 bist und nicht eine von die anderen 1600, dann ist es leider so. Mein Risiko (werde in Kürze 35) ist 1:446 für T21, rein altersbedingt. Aber das hilft dir nicht wirklich, dass mein Risiko 3x so hoch ist als deins, oder? Es sagt nun mal über dein Baby nichts aus.

Wir haben Harmony machen lassen inkl grosse US. Ich bin ja aber älter und es war ein ICSI, dadurch wird rein statistisch auch etwas höhere Fehlbildungsrate vorgesagt. US war unauffällig und auch die Testergebnisse. Ich bin in der 15 ssw und weiss, dass es ein Junge ist. Ich weiss trotzdem nicht, ob er wirklich gesund ist oder ob was beim Geburt passiert oder... Aber wir wollten uns diese Sicherheit, die wir haben konnten. Wir haben lange auf das Ergebnis gewartet, da der Arzt vergessen hat, anzurufen. Unsere Familie haben wir erst danach erzählt. Bei uns war der entscheidende Punkt: mit wem würde ich auch über Fehlgeburt oder Abbruch bei nicht lebensfähigem Embryo mit zB T18 sprechen wollen und können. Die wussten, dass ich schwanger bin, aber keiner sonst.

Es ist okay abzuwarten. Bei uns hat sich darüber kurz mein Oma "aufgeregt". Dass ich es ihr nicht verraten habe. Da habe ich ihr gesagt, dass ich abwarten wollte, bis es einigermaßen sicher ist. Es kann immer was sein, aber jetzt ist die Wahrscheinlichkeit viel geringer schon. Ich wollte sie nicht mit einem eventuellen Fehlgeburt oder die Sorge davor belasten. Da war sie sofort beruhigt, und hat gesagt, ich hatte recht. Sie war mit meiner Tante in der 12 ssw im KH und die beiden sind fast gestorben, weil der Zwilling abgegangen ist. Kein anderer von über 15 Leute hat auch nur ansatzweise gefragt, wieso sagen wir es erst jetzt.

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Naja, mir helfen solche Statistiken schon irgendwo. Natürlich ist mir bewusst, dass es genau bei mir anders laufen kann aber ich versuche es dann irgendwo realistisch zu betrachten und sehe das allgemeine Bild..

Ja du hast recht, eigentlich hat man nie die richtige Gewissheit ob das Baby gesund ist und gesund bleibt.. ich denke meine Mutter wäre auch so, irgendwie traurig das ich es nicht früher erzählt hätte aber ich würde es ihr genauso erklären wie du :) ich meine, für mich ist es halt irgendwo Belastung alle anzulügen aber auch Belastung wenn es wieder nicht gut geht, allen davon erzählen zu müssen..

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Hey, ich hab es Freunden und Familie schon in der 7./8. Woche gesagt, nachdem der Herzschlag zu sehen war. Ich habe mich auch gefragt ob es ein Fehler ist.
Aber ich wollte auch nicht mehr lügen, habe heftige Übelkeit und die schwiegerfamilie wohnt nebenan. Hab mir ständig was einfallen lassen warum es mir heute nicht so gut geht. Und dann musste ich auch auf der Arbeit ins BV und Kolleginnen von mir kennen Freunde von mir etc. Es war einfach schwer es geheim zu halten.
Inzwischen bin ich in der 10. Woche und es fühlt sich richtig an. Hab trotzdem noch unheimliche Angst dass beim US nächste Woche was nicht stimmt, aber es kann halt immer noch was sein.
Ich versuche einfach davon auszugehen, dass ich die Regel bin und bei mir alles gut geht, auch wenn es echt schwer ist manchmal. Aber das verkünden hat mir auch dabei geholfen nicht so viel negativ zu denken ☺️

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Vielen Dank für deine Meinung! Dir noch eine schöne Schwangerschaft :)

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Was sind denn "viele Frauen ab 30/35"? Statistisch gesehen steigt einfach das Risiko, ganz klar. Aber es gibt immer ein Risiko, immer. Es ist ein Geschenk, wenn man ein gesundes Kind bekommt, eine Garantie hat niemand von uns. Auch unter der Geburt kann vieles passieren, aber das sollte einen trotzdem nicht abhalten oder vorher schon zur Verzweiflung bringen. Die allermeisten Kinder kommen gesund zur Welt.

Und ganz rational gedacht: Du wirst die Neuigkeiten irgendwann so oder so überbringen müssen, auch wenn bei der Nackenfaltenmessung eine Auffälligkeit entdeckt wird (die nicht unbedingt das schlimmste bedeuten muss). Ich würde es deswegen der engsten Familie sagen, zumal du dich selber momentan mit der Situation nicht wohlfühlst. Es nimmt sicher viel Druck von dir, wenn das Thema schon mal erledigt ist.

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Du hast recht! Vielen Dank für deine Meinung :)

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Hi!
Du musst etwas vorsichtig mit deinen Aussagen sein.
Es sind nicht "viele" Frauen, die ab 30 (schon gar nicht) bzw. ab 35 Babys mit Behinderungen oder Organschäden zur Welt bringen.
Ab 35 steigt das Risiko sicherlich, aber von vielen zu sprechen ist sich doch sehr weit aus dem Fenster gelehnt.
Und sein kann immer was, ob Anfang 20 oder Anfang 40.
Das sind aber, zum Glück, Ausnahmefälle (deren Anzahl sich im höheren Alter sicherlich erhöht).
Diese Foren sind da aber auch kein guter Querschnitt, weil hier eher Frauen schreiben, die Sorgen und Nöte haben statt derjenigen, bei denen alles "normal" verläuft.
Das sind oftmals stille Mitleserinnen oder sie sind überhaupt nicht angemeldet.

Zu deiner Situation:
Du bist jung und hoffentlich auch gesund, so spricht also erstmal nichts gegen ein gesundes Baby!
Aber wenn du dich wohler fühlst, deine Lieben erst nach der NFM zu informieren, dann ist das aber doch auch okay.
Wenn du ihnen deine Ängste genauso schilderst, haben sie sicher Verständnis.
Wichtig ist, was du möchtest und womit du dich wohlfühlst!

Ich persönlich lasse z.B. keine zusätzlichen Untersuchungen machen, weil ich nicht vor eine Entscheidung gestellt werden möchte, die ich vielleicht nicht treffen kann.
Es spricht bei uns aber auch erstmal nichts gegen ein gesundes Baby und nach der NF guckt meine Ärztin automatisch mit.

Mach dich also nicht zu verrückt und vertrau auf dein Baby :-)
Alles Gute für euch!

LG sitty mit großer Liebe an der Hand (21 Monate) und Minimops im Bauch (10+4)

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Ich wollte auf keinen Fall, dass sich irgendwer durch meinen Post angegriffen fühlt! Definitiv war das keine Absicht. Nur wusste in dem Moment nicht wie ich es formulieren kann, war ehrlich gesagt auch wirklich sehr müde ..

Danke dir für deine Meinung! Und eine schöne Schwangerschaft wünsche ich dir noch :)

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