Schwangerschaft verkünden (Arbeit) *angst*

Hallo zur späten Stunde 👋🏼🙃

Ehrlich gesagt habe ich gar keine Frage und würde einfach mich gern einmal austauschen. Ich bin aktuell in der ssw 11+3 und habe auf der Arbeit bisher noch nicht gesagt, das ich schwanger bin. Ich habe tatsächlich Bange davor, es zu verkünden. Ich arbeite als Arzthelferin und in dieser Praxis erst seit einem Jahr, nachdem ich bereits ein Jahr in Elternzeit war. Ich kann mir gut vorstellen das die Frau vom Chef nicht sehr begeistert sein wird. Ich denke sie rechnen nicht damit, da ich noch „recht jung (24)“ bin und bereits ein Kind von 2 Jahren zuhause habe. Es ist nun mal passiert und ich freue mich natürlich sehr auf unser zweites Wunder. Lange kann ich es nicht mehr für mich behalten, für mich stehen mehrere Untersuchungen an, die ich leider teilweise nur während der Arbeitszeiten erledigen kann.Leider ist meine betreuende Fachärztin nur Dienstag und Donnerstag in der Praxis und das auch nur morgens, also genau dann wenn ich arbeite. Ich habe in meiner alten Praxis leider schlechte Erfahrungen gemacht, deshalb bin ich jz auch so stutzig. Meine damalige Chefin hat mich damals quasi gemobbt und hatte leider überhaupt kein Verständnis für mich ( Blutdruckprobleme, musste alle 2 Wochen zum Arzt, mehrmals stationär gewesen wg Verdacht auf Schwangerschaftsvergiftung). Hatte dann ein Beschäftigungsverbot bekommen weil ich einfach seelisch auch nicht mehr konnte und nur am weinen war. Und ich habe einfach Angst es könnte mich wd so treffen. Ich weiß gar nicht wie ich es überhaupt meinem Chef sagen soll, ich habe Angst wd nicht verstanden zu werden. Nicht unbedingt von meinem Chef selbst, sagen wir eher seine Frau, die immer ein Wort mitzusprechen hat. Wobei sie auch natürlich nett sein kann, aber wenn Ich mich an einer bestimmten Situation erinnere als ich frei haben wollte wegen der Beerdigung von meinen Opa, kam mir das schon blöd vor als sie meinte „ wir müssen mal gucken ob das überhaupt geht, weil an diesem Tag es sehr voll sein wird“, letztendlich hat alles trotzdem geklappt. Naja ich schreibe zu viel rum herum. Jz wird meine große noch eingewöhnt also geh ich aktuell sowieso früher von der Arbeit & jz kommt noch die Schwangerschaft hinzu... Jedenfalls hab ich Angst es zu verkünden!

Lg und gute Nacht wünscht euch Erika mit Emilie an der Hand (2) und Krümelchen im Bauch (11+3) 💚

Hallo,
Mach dir nicht so viele Gedanken. Raus muss es so oder so - damit meine ich das verkünden der ss :D

Geh nicht ängstlich an die Sache ran - verkünde es mit leichter Freude, nicht mit Angst. Ich würde auch nie sagen, dass es 'einfach passiert' ist - das ist zu persönlich und gibt nur Fläche für unangebrachte Anmerkungen.

Du kannst auch Verständnisvoll sein und sagen, dass du weißt, dass es mit künftigen Terminen leider unvorteilhaft sein wird, du aber bemüht bist, passende Termine beim Arzt zu erhalten.

Ändern kann es dein AG eh nicht, er muss dir diese Termine in der Arbeitszeit gewähren und dich freistellen vor allem..

Ich drück dir die Daumen, kannst ja später mal verkünden, wie es lief :) Vll ist deine Angst unbegründet.

Liebe Grüße

Du eierst viel zu viel rum.

Die Aussage der Chefin mit deinem Urlaub wegen der Beerdigung finde ich nicht schlimm, eher völlig normal. Ich habe das Gefühl, dass du wegen deiner früheren Erfahrung sofort mit negativer Erwartungshaltung rangehst.

Also Rücken gerade, selbstbewusst deine Schwangerschaft bekannt geben.

Guten Morgen.. Ich kann deine Sorge absolut nachvollziehen. Ich bin genau wie du und hab immer sofort unbegründet ein schlechtes Gewissen, sobald ich mal krank bin usw.
Hab auch schon oft solche Erfahrungen gesammelt. Vor allem Frauen, die etwas zu sagen haben, sind in der Arbeitswelt oft unfair.. Erst recht zu anderen Frauen... Keine Ahnung warum das ist.

Aber wir müssen aufhören uns dafür zu entschuldigen, dass wir auch ein Privatleben haben und eine Familie gründen und eben versorgen. Wenn ich daran denke, was es bei meiner letzten Arbeitstelle immer für ein Unverständnis gab, wenn mein Kleinkind mit Fieber oder ähnlichem krank war und ich mit zu Hause blieb... So nach dem Motto.. Hat das Kind keine Oma?
Da wird mir jetzt noch schlecht.... Sowas ist doch zum kotzen.

Die Familie und die eigene Gesundheit steht nunmal an erster Stelle und das müssen die Chefs dieser Welt leider akzeptieren. Wir sind doch keine Sklaven. Unter einem guten Arbeitsverhältnis verstehe ich auch ein bisschen Flexibilität von beiden Seiten und nicht immer nur von Seite des dummen, vielleicht sogar unterbezahlten Arbeitnehmers.

Sag es einfach und sei ruhig offensichtlich sauer, wenn sie sich nicht mit dir freuen. 😊

Naja "offensichtlich sauer sein, wenn sich der Chef nicht freut" halte ich für unangemessen.

Ich bin in einer leitenden Position einer 30 man Abteilung (davon 27 Frauen) und wenn man eine unabsehbare ss mitgeteilt bekommt, ist man erstmal überrumpelt, weil einen 100 andere Dinge durch den Kopf gehen, die den betrieblichen Ablauf angehen.

Natürlich freut man sich später, wenn der Schock weg ist. Wer die Schwangeren über Wochen dann aber mies behandelt, ist einfach ein Ar***.

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