Starke Zweifel an Entscheidung - Panik vor Geburt?

Liebe alle,

erstmal vorweg - ich weiß, dass das Luxusprobleme sind, aber es liegt mir trotzdem sehr auf dem Herzen und ich kann mit niemandem darüber reden, und es würde mich sehr freuen Eure Meinungen zu hören. Ich lese hier schon seit Anfang der Schwangerschaft mit, aber das ist mein erster Post :)

Ich bin kurz vor der Entbindung von unserem ersten Kind - erwarteter Termin ist der 15.08. - und eigentlich läuft alles super. Die Schwangerschaft war anfangs medizinisch schwierig mit einigen Komplikationen und gleichzeitig beruflichen und familiären Problemen (nicht in meiner Beziehung), aber jetzt bin ich wieder und immer noch relativ fit. Es läuft auch alles gut - mein Freund und ich freuen uns sehr und die anderen Sachen konnten wir auch alle ziemlich gut regeln.

Vor einigen Wochen sind wir umgezogen und ich habe mich erst gefreut, aber seit einer guten Woche bereue ich die Entscheidung total, kann nicht mehr schlafen deswegen, weine viel... es ist etwas lächerlich, wir sind immer noch in der selben Stadt, aber in einer komplett anderen Gegend. In unserer alten Wohnung habe ich seit Anfang meines Studiums mit ein paar Unterbrechungen gelebt, erst mit Mitbewohnern, dann mit meinem Freund. Sie war sehr zentral und es gab darum alles was man braucht. Außerdem war sie recht günstig.

Die Whg. war eine Spur zu klein und ziemlich laut, und sowohl meine Eltern als auch die Eltern meines Freundes haben seitdem wir ihnen von der Schwangerschaft erzählt haben auf uns eingeredet, dass wir umziehen müssen. Ich bin eigentlich sehr meinungsstark und lasse mich nicht so stark beeinflussen, unsere Eltern sagen uns sonst auch nicht, was wir tun sollen, aber das war in einer Phase, in der es mir körperlich nicht gut ging - ich musste mich bis Ende des 2. Trimesters täglich übergeben, war sehr schwach und müde, konnte/wollte mich gleichzeitig nicht krankschreiben lassen (lange Geschichte) und hatte einfach so viel im Kopf, dass ich mürbe wurde und wir uns nach langem Nachdenken für eine Wohnung entschieden haben, die die Eltern meines Freundes über einen Bekannten organisiert haben und die alle (also unsere Eltern und mein Freund) super toll fanden.

Die Wohnung ist wirklich sehr schön, ruhig, gute Größe, aber ich fühle mich so unwohl. Sie ist etwas draußen, alle meine Freunde, mit und ohne Kinder, wohnen nicht in der Nähe, es gibt keine Cafés und Läden im Umkreis, die Leute hier sind anders als wir... ich bin ein totaler Stadtmensch und würde einfach gerne wenn das Baby kommt mit dem Kinderwagen in einem Café sitzen und Freunde treffen (vllt. stelle ich mir das auch zu einfach vor :-) und nicht erst ewig Bus fahren (wir haben kein Auto und es ist auch nicht geplant eines anzuschaffen aus verschiedenen, guten Gründen). Außerdem ist die Wohnung teurer und mich macht das ganz nervös.

Ich überlege schon die ganze Zeit, wie wir wieder in die alte Wohnung können (wir haben sie untervermietet), aber ich kann mit niemandem darüber reden - alle unsere Freunde und Familie haben uns beim Umzug geholfen, das wäre jetzt wirklich lächerlich, es wieder rückgängig zu machen. Ich glaube aber einfach nicht, dass ich hier glücklich sein kann und nette Leute kennenlerne, mit denen ich mal in der Elternzeit spazieren gehen kann oder so.

Ich fühle mich total verzweifelt und mache mir solche Vorwürfe, dass ich diese Entscheidung getroffen und mich selbst in die Situation gebracht habe. Habe ich vllt. nur Panik vor der Geburt und übertreibe? Kann ich das alles wieder rückgängig machen und ein paar Monate nach der Geburt zurückziehen, wenn ich immer noch mich nicht wohlfühle hier? Das wäre halt ein Umzug in eine kleinere 2-Zimmer-Wohnung aus einer großen 3-Zimmer-Wohnung, mit einem Neugeborenen... Wir schauen auch jetzt schon nach Kitas, das macht das natürlich auch nochmal schwieriger.

Sorry, das wurde sehr lang. Wenn jemand trotzdem bis ans Ende gekommen ist und mir einen Rat geben kann (und mich nicht zu sehr verurteilt), würde ich mich freuen.

Danke Euch!
<3
Lena

1

Noch zwei Anmerkungen: Wir haben natürlich vorher alles durchgerechnet und unsere Finanzen geplant, trotzdem macht mich die zusätzliche Miete immer noch nervös (das war auch einer meiner Gründe gegen den Umzug, am Ende hat sich mein Freund durchgesetzt - aber es ist nicht so, dass er sehr dominant ist, normalerweise setze ich mich eher durch :-D... irgendwie habe ich, trotz sehr viel Nachdenken, hier einfach nicht zu Ende gedacht, oder vllt. kommt es mir auch nur so vor).

Und ich habe schon versucht, hier Leute kennenzulernen, z.B. beim Schwangeren-Yoga (das auch total weit weg ist), aber da war niemand nett und offen, sodass ich dann wieder zum Yoga neben meiner alten Wohnung gegangen bin (ich weiß, ich kann nicht erwarten, dass man durch ein paar Mal Yoga Freunde findet, aber die Frauen waren wirklich unglaublich verschlossen).

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Ich denke es ist total
Normal !

Gib der Sache Zeit ... du kannst nicht nach so vielen Jahren erwarten , von jetzt auf gleich in eine neue Wohnung anzukommen !

Ich hab fast ein Jahr gebraucht noch hier RICHTIG zuhause zu fühlen ... so weit weg von meinen Eltern 🤣( 10 statt 5 Minuten mit dem Auto ) also auch total Banane 🤣

Von außen betrachtet war es die richtige Entscheidung !

Größer, mehr Ruhe ...

Du bist kurz vor der Entbindung, wie ich auch (21.8) ...ich zieh nicht um... ist aber das 2. Kind... bin auch grad in der Phase „wie klappt alles und wie schaff ich alles“

Lass das Kind kommen, komm dann erstmal in Ruhe an... und dann wird es schon 😘

2

Ich würde sagen: Gib dir und gib euch Zeit. Es geht jetzt auf die Geburt zu und da drehen Gedanken und Hormone extrem durch.

Rational gesehen ist eure jetzige Wohnung ein Jackpot. Ihr habt drei Zimmer und somit ein eigenes Zimmer für euer Kind. Ihr seid nicht komplett in der Stadt und habt Ruhe. Etwas, was man mit Baby durchaus zu schätzen lernt. Freunde finden kannst du auch in der Ecke und/oder dich mit alten Freunden dennoch in "alter Umgebung" treffen. Öffentliche Verkehrsmittel gehen erstaunlich gut mit Kind und Zubehör. Und je nachdem, wie weit es ist, kannst du alles mit einem längeren Spaziergang verknüpfen. :)

Ich habe selbst zur Geburt unserer Tochter komplett zentral gewohnt. Alles war laut und schnell, aber ich war halt auch in 3 Minuten zu Fuß mitten in der Stadt. Einen Monat später sind wir in unser Haus gezogen, in einen ruhigen Stadtteil. Ich war anfangs so genervt, weil ich immer weit ins Zentrum hatte. 15 Minuten Bahn oder 30 Minuten laufen. Aber... ich habe es schnell zu lieben gelernt. Alles war dort in Ruhe und richtig idyllisch und perfekt. :)

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Liebe Lena,

ich kenne Dich nicht und von dem Text ist es schwer einzuschätzen, aber ich gehe ehrlich gesagt davon aus, dass es sich um Panik handelt wegen der ganzen Veränderungen.

Wenn du in der Wohnung schon so lange gelebt hast und du vielleicht generell eine Gewohnheitsliebende bist, ist das sicherlich normal. Zumal du dich zu der Entscheidung gedrängt gefühlt hast - wobei ich auch dazu sagen muss... niemand kann einen zu so etwas zwingen. Letzten Endes sagt man ja doch selbst „Ja!“ (Vielleicht hilft diese Einstellung?).

Ich weiß nicht was für dich eine ewig lange Busfahrt ist, aber glaube mir eine 2-Zimmer-Wohnung mit Kind mag am Anfang noch gehen (hatten wir auch) aber mit einem Jahr wird das echt meeeega eng und man sehnt sich nach Platz.

Im Moment sträubst du dich gegen alles in der neuen Gegend aber versuche doch mal offener zu sein. Es gibt bestimmt Krabbelgruppen, Spielplätze und nette Cafés. In den Bus setzen mit Kind ist sicher auch kein Problem und Deine Freunde können dich doch auch mal besuchen kommen.
Denke nicht so negativ sondern versuche Vorteile zu finden und konzentriere Dich auf die.

Du wirst bald Mama und dein Leben wird sich komplett auf den Kopf stellen. Das macht Angst und gehört dazu, aber deine Prioritäten werden sich ebenfalls verändern und vielleicht bietet diese neue Wohngegend auch Chancen, die du im Moment noch gar nicht erkennen kannst.

Ich wünsche Dir alles Liebe und Gute.

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Danke Euch allen, es hilft total das zu lesen und zu hören, dass es anderen ähnlich ging. Ich hoffe einfach, dass wenn das Kind da ist ich gar keine Zeit mehr habe für meine Zweifel :-p Und natürlich habt Ihr recht, es ist alles noch ganz neu und ich sollte nicht so ungeduldig sein.

Ich habe ehrlich gesagt einfach ziemlich Angst davor kein Netzwerk zu finden von Leuten/Eltern/Müttern, mit denen man sich mal gegenseitig aushelfen oder einfach ratschen kann, und alle sagen das ist so wichtig (unsere Familien sind nur teilweise in unserer Stadt und werden auch nicht so viel helfen können, es ist etwas kompliziert). Und ironischerweise lerne ich seitdem ich weggezogen bin die ganze Zeit super nette Familien kennen, die in unserer alten Gegend wohnen und ebenfalls ein Kind bekommen - vor ein paar Tagen habe ich bei meinem Frauenarzt im Wartezimmer eine Frau kennengelernt, die lustigerweise ausgerechnet in unser altes Haus gezogen ist, und mit der ich mich super verstanden habe, das war wie ein Zeichen, dass der Umzug ein Fehler war (vllt. spinne ich auch bisschen #augen).

Naja, ich versuche echt mal die positiven Seiten zu sehen, Ihr habt recht, das ist auch etwas das mir oft schwer fällt, und schaue wie alles so wird.

Danke Euch #herzlich

6

Meine bescheidene Meinung:
Ich glaube, es ist muffensausen 😊 und das ist auch total in Ordnung.
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, du hast sehr lange in dieser Wohnung gelebt. Es war bzw ist dein Zuhause.
In der neuen Wohnung bist du noch nicht recht angekommen, daher dir Zweifel.
Ich glaube aber, dass spätestens wenn euer Kind da ist, du es zu einem Zuhause für euer Kind machen wirst.
Du wirst neue Erinnerungen schaffen und irgendwann wirst du froh darüber sein.

Und wenn du nach, sagen wir Mal, 6 Monaten merkst, dass es nicht besser wird, dann musst du den Mund aufmachen 😊
Aber kommt Zeit, kommt Rat.

Und du wirst bestimmt neue Leute kennenlernen. Und deine alten Freunde wirst du weiterhin sehen.
Es ändert sich sowieso recht viel mit Kindern. Nicht alle Freundschaften bleiben bestehen, auch wenn man es sich fest vornimmt (bei mir jedenfalls so Geschehen), dafür treten neue Leute in dein Leben.
Und es gibt ja auch noch das Rad.
Vllt findest du irgendwo einen gebrauchten croozer.
Und dann geht's halt damit los 😊

Kopf hoch. Genieße die letzte Zeit allein mit dir und deinem Freund und freu dich auf euer Baby.

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Hallo Liebes.
Mir geht es Momentan ganz genauso nur das ich erst in der 11. SSW bin, glaube also liegt nicht an der Angst vor der Geburt sondern daran daß wir Menschen Gewohnheit brauchen und eben alles jetzt neu ist. Ich erzähle dir Mal von mir.
Mein Mann und ich haben 8 Jahre in einer kleinen 2 Zimmer Bude gelebt. Hatten alles relativ zentral, zum Einkaufen gerade Mal 15 Minuten laufen und man hatte alles von 2 Supermärkte bis zu DM und co. Es gab Wirtschaften, Kitas, Schulen einfach alles. Die Bahn zur Stadt gerade Mal 2 Minuten weg. Wir haben vor 2 Jahren unseren Sohn bekommen und uns jedesmal aufgeregt das die Wohnung zu klein ist,wir beide sie hassen es furchtbar dort finden etc etc. Schlussendlich haben wir dann spontan und durch viel Glück eine 3 Zimmer Wohnung gefunden, beim besichtigen waren wir hin und weg wollten am liebsten direkt einziehen. Die Bedenken kamen dann von meiner Seite aus erst als wir kurz darauf umgezogen waren, 200€ teurer als die alte, abgelegener wenn auch im selben Ort. Zu den Einkaufsläden brauche ich jetzt 1 Stunde hin wo vorher Mal eben fix hin ist.
Gefühlt ist alles ewig weit weg und wir haben auch kein Auto. Hier wird man ständig komisch angeschaut, und ich fühle mich hier nicht wohl. Und das obwohl wir jetzt schon 3 Monate hier wohnen. Am liebsten wäre ich auch wieder zurück in die doofe kleine Wohnung,man hat sich schließlich abgefunden und irgendwie hinbekommen. Ich hoffe einfach auch für dich das sich das bald einspielt und die Gewohnheit auch kommt.

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Du arme :-( Ich kann Dir nur von mir erzählen, vielleicht wird’s bei dir ähnlich?

Also in Februar 2014 haben wir uns ein Haus gekauft. Ich war frisch schwanger. Wir wollten raus aus der Stadt aufs Land, damit unsere Kinder im Dorf aufwachsen können.
Ich persönlich lebte sehr gerne in der Stadt. Dort waren all meine Freunde, ich wohnte dort schon immer und auch gerne. Wollte aber nicht, dass meine eigene Kinder dort groß werden.

Unser neues Haus war in einem Kartoffeldorf. Nur 15 Autominuten entfernt aber eine gefühlt andere Welt. Keine Läden, keine Cafés, nur ein Restaurant und nicht mal ein Metzger. Aber immerhin Kindergarten, Grundschule und Vereine. Und das war doch das wichtigste, immerhin machen wir das alles für die Familie!

Ich wurde während meiner Schwangerschaft immer unglücklicher. Ich vermisste unser altes Zuhause, bin mit meinem Mann aber viel spaziert und stellten uns vor wie schön es mal wird wenn unser Sohn hier im Feld spielen oder Fahrrad fahren lernen kann.

So wirklich geholfen hat es aber alles nix, und ich habe unsere Entscheidung betreut. Das Haus habe ich geliebt, nur nicht die Umgebung.

Sobald mein Sohn jedoch mit 2 in den Kindergarten kam, hat sich alles geändert. Ich lernte die Ruhe zu schätzen, das Familiäre, dass sie jeder grüßte und wir lernten immer mehr Familien kennen.

Jetzt ist mein Sohn 4 und wir erwarten Nummer 2. Ich liebe das Leben auf dem Dorf und würde niemals wieder tauschen wollen. Es ist einfach das Paradies für Kinder und auch wir erwachsene fühlen uns wohl.

Lass dir einfach noch Zeit, es kann alles besser werden :-)

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Danke Ihr Lieben, das hilft mir wirklich total - ich verstehe was Ihr fühlt und Ihr macht mir Mut :-)

Mir fällt es ehrlich gesagt wirklich schwer, positiver zu denken - heute war ich mit dem Frauen aus dem Geburtsvorbereitungskurs beim Sport und was Essen und die wohnen 5 Minuten voneinander und unserer alten Wohnung entfernt und alle haben Pläne gemacht was wir nach der Geburt zusammen machen können, gemeinsame Tagesmütter etc. (natürlich auch etwas Spinnereien, aber ich glaube das könnte echt cool sein), und ich verstehe immer weniger, warum wir umgezogen sind und warum wir die ganze Energie und das Geld nicht darin investiert haben, die alte Wohnung besser zu machen (wir hatten da einen super Vermieter, der uns sehr mochte und auch Untervermietung sofort genehmigt hat falls wir zurückwollen, also es wäre auch okay gewesen dort etwas zu investieren, er hätte uns nie gekündigt). Ich weiß schon warum wir umgezogen sind, aber ich habe immer mehr das Gefühl, dass wir uns zu sehr an Ideen orientiert haben, die andere Leute für uns hatten, und das nicht unser Leben ist, und ich mich einfach verrückt machen hab lassen und die alte Wohnung echt perfekt gewesen wäre.

Aber genug gejammert, ich versuche mir Euren Rat zu Herzen zu nehmen. Bis nächsten Sommer können wir ohnehin nicht ausziehen, da unser Mietvertrag so lange fix ist, jetzt kriege ich mal das Kind und wir schauen wie alles wird. Das Problem ist halt auch, dass der Mietmarkt in unserer Stadt komplett verrückt ist, in unserer alten Gegend finden wir nichts größeres, das wir uns leisten können. Also müsste es dann wieder die alte Wohnung sein, und spätestens wenn das Kind 3 oder 4 ist, oder falls wir ein zweites wollen, steht dann der nächste Umzug an. Ich habe mir heute schon ausgerechnet, wieviel Geld wir in den Sand gesetzt hätten, wenn wir den Umzug einfach rückgängig machen würden, das war auch eine stolze Summe... ok aber jetzt wirklich genug gejammert :) Heute habe ich es nicht mehr ausgehalten und meinen Freund in meine Gedanken eingeweiht und mich etwas ausgeheult, und er war echt verständnisvoll, das hat auch geholfen.

Schlaft gut und Danke Euch!!!!

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Hey, wir sind auch während der Schwangerschaft umgezogen und ich würde behaupten wollen, dass es eine gute und gleichzeitig schreckliche Entscheidung war. In unserem Haus leben gefühlt nur Irre, unser Nachbar gegenüber hat vor zwei Wochen seine Freundin verhauen, dass ich die Polizei gerufen habe, die unter uns streiten sich nach Mitternacht und knallen Türen. Über uns genießt ein Student seine Semesterferien und zockt mit Dauergeballer, Flüchen und lautem Bass. Wir wohnen jetzt auch etwas weiter draußen, aber die Wohnung ist wunderschön, für meinen Freund sogar günstiger als seine WG früher und das Wohnen im Wohnheim war mit Kind keine Alternative mehr. Ich vermisse meine WG und die Stadtnähe gerade jetzt im Mutterschutz sehr und habe mich nach der Sache mit dem Nachbarn erstmal bei meinen Eltern einquartieren müssen, weil mein Freund beruflich weg war, aber mittlerweile gehts wieder.
Ich kann dir also leider auch keine Antwort geben. Fakt ist, dass ich mir hier einfach mein eigenes Netzwerk aufbaue und Leute zu Treffen frage, die in der Nähe wohnen. Es gibt im Stadtteil viele Angebote und über den Vorbereitungskurs habe ich Kontakte knüpfen können.

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Noch ein Tipp, was ich zumindest in den letzten Wochen versucht habe, mir zu Herzen zu nehmen, weil ich wegen meiner Hochsensibilität und den ganzen Hormonen ganz schlecht mit Veränderungen umgehen kann: Fahr zum Möbelschweden, stöbere in Pinterest und dekoriere Kinderzimmer und Wohnung. Ich fühle mich viel wohler seit endlich Regale hängen, Pflänzchen überall verteilt sind und Bilder angebracht sind ^^

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