Double-Test sinnvoll???

HALLO Ihr Lieben,

war heute beim FA zum 1. Screening. Er meinte, wenn ich den Double-Test machen wollte, bräuchte ich für nächste Woche einen Termin (sollte zw.10-12 Woche gemacht werden). Dieser würde zu 95 % belegen können, ob das Kind an Down-Syndrom, Trisomie 13 .. erkrankt sein könnte. Wir haben uns dagegen entschieden - denn so sicher ist der ja auch nicht und die Kosten von 100 Euro müßten wir selbst tragen. Wie war das bei Euch???

#liebdrueck Bianca

1

Ist das so was ähnliches wie der Triple-Test?#kratz

Wie auch immer, ich hab so was nicht gemacht.

2

Meinst du die Blutuntersuchung?

Die lag bei mir voll daneben. Ich hatte nach der Blutuntersuchung (PappA und beta hcg) ein Down-Risiko von 1:9 #schock.

Hab dann eine Chromosomenanalyse machen lassen und siehe da - unauffälliger Chromosomensatz #freu.

Ich kenne auch einige andere Mütter, bei denen die Blutwerte auffällig waren und trotzdem nichts ist.

Ich werde diesen Test nie wieder machen lassen, viel Aufregung um letztendlich nichts.

LG Ulrike

3

Was ist das?

Ich mache die Nackenfaltenmessung nächste Woche!

Die wird zwischen der 12. und 14. Woche gemacht.

Ist das auch sowas?#kratz

Peachii 11+5#ei

4

Hallo!

Hört sich an wie die Nackentransparenzmessung, oder? Zusätzlich kann man dann noch eine spezielle Blutuntersuchung machen. Daher bestimmt Double-Test. Der Triple-Test ist erst ein paar Wochen später!

Bei der NTM wir die Dicke der Nackenfalte gemessen. Ich habe das machen lassen, auch auf eigene Kosten. Allerdings war die Nackenfalte unauffällig, so dass wir uns die Blutuntersuchung dann gespart haben.

Wir haben uns auch sehr gefreut, weil das Kleine dort sehr gut zu sehen war. Es wurde schon einmal komplett vermessen und auch verschiedenen Organe konnten schon gesehen werden.
Außerdem war es die erste Untersuchung, bei der mein Mann dabei war.
Ich würde es wieder machen!

LG,
Evendi mit Krümelchen (18+3)

5

Ist das die Kombination aus Blutuntersuchung und Nackenfaltenmessung? Mein Arzt hat mir die Blutuntersuchung nichtmal angeboten, weil er die für zu unsicher hält. Ich habe mcih dann außerdem gegen die NFM entschieden, weil ich keine verwendung für Lottoquoten habe und die Kosequenz (Fruchtwasseruntersuchung und ein Schwangerschaftsabbruch in der 24. Woche, wenn die Diagnose Down lauten sollte) nicht tragen wollte. Die 95%, die Dir dein Arzt verspricht, stimmen auch nur bedingt: die Tests spucken eine Wahrscheinlichkeit aus und selbst dei Fruchtwasseruntersuchung hat nur eine Sicherheit von 90%, habe ich neulich gelesen.

Für Dich bedeutet das: ich würde die Entscheidung "von hinten" angehen und mich fragen:

- was würde ich machen, wenn mein Kind Down / Trisomie 13, etc hätte. Würde ich deie Schwangerschaft abbrechen lassen? Das kann im schlimmsten Fall bedeuten: das getötete Baby gebären.

Lautet die Antwort "ja", dann folgt:

- will ich das Risiko, das eine Fruchtwasseruntzersuchung mit sich bringt (Blasensprung, Fehlgeburt, falsche / irreführende Ergebnisse!) tragen, um herauszufnden, ob mein Kind gesund ist oder nicht? Kann ich mit dem Ergebnis umgehen?

Wenn wieder "ja", dann:

- brauche ich vorher zwei Wahrscheinlichkeitsrechnungen, auf die ich mich nur bedingt verlassen kann, die aber ansonsten risikolos sind, bevor ich mich endgültig zur FWU entscheide?

Wenn auch hier ein "ja" kommt, dann mach' die Tests. Wie gesagt, ich habe für mich beschlossen, daß ein Kind mit Down genauso lebenswert ist, wie ein gesundes (zumal die meisten Behinderungen erworben sind, nicht genetisch bedingt) und daß ich nach zwei FG im letzten Jahr das Risiko einer FWU nicht tragen will. Ich habe allein ein Organscreening machen lassen, um zu sehen, ob organisch alles in Ordnung ist. Ich glaube, ganz konsequent war das auch nicht, aber ich habe mcih damit bis jetzt ganz gut gefühlt.

Lieben Gruß und alles Gute,
Kali.

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