Schwangerschaften nicht mehr wie damals?

Hi meine lieben,

wollte eine Thema ansprechen weil ich seh das viele Frauen Angst haben, wegen einer fg oder Herzschlag usw. meine Mutter hat mir immer erzählt das es früher sowas gar nicht gab mit Ultraschall Untersuchungen oder Fotos vom Baby Geschlecht man hat einfach auf sich vertraut das alles ok ist und postiv gedacht. Heute sehe ich das gar nicht mehr man rennt direkt zum fa man möchte Herzschlag hören, obwohl man weiß wie schädlich das fürs Baby ist. Ich meine die ganzen Geräte usw denke mal das es nicht so gesund ist fürs Baby, wieso sind wir immer so Ängstlich wieso, lassen wir einfach nicht die Natur alles erledigen.Ich finde wie machen uns viel zu verrückt damit 😘😘😘😊sorry für den langen Text
Was meint ihr dazu???

Was für ein Quatsch, meinst Du früher hatten die Frauen keine Angst vor einer Fehlgeburt? Die Mutter einer Freundin hatte 8 (!!) Stück vor 40 Jahren bevor dann meine Freundin zur Welt kam, meinst Du nicht sie hatte vielleicht auch Sorgen?!
Das können nur Leute sagen die problemlos schwanger geworden sind und keine Komplikationen hatten...

😂😂😂😂😂ok alles klar vlt zu sehr reingesteigert in den Text ???

Damals war es aber eher üblich ängstlich zu werden, wenn man solche Erfahrungen selbst schon gemacht hat und ist nicht von den Erfahrungen anderer von ausgegangen selbst plötzlich besonders gefährdet zu sein.

Damals gab's auch keine künstliche Befruchtung. Somit fällt die hauptgruppe der ängstlichen schwangeren von Haus aus weg. Früher wurde man nur natürlich schwanger oder gar nicht. Ich merk schon das die ängstlichen sehr oft die sind, mit langen ÜZs oder unterstützten Kinderwunsch. Aber auch tatsächlich zunehmend viele die ohne negativen persönlichen Erfahrungen und die problemlos schwanger würde, in jeder regung ihres Körpers völlig irrationale Schlussfolgerungen ziehen und dann in Foren fragen, ob ihnen jetzt ne FG oder schaden am Kind droht, weil sie ne Grapefruit gegessen haben oder ihrem Partner ein Sandwich mit Salami belegt haben und jetzt vom hautkontakt Sorge vor Toxoplasmose haben. Wenn ich mir manchmal die Posts anschau, hab ich schon das Gefühl das manche plötzlich schon Ängste bekommen wenn sich ihre Atemfrequenz verändert vom Treppen steigen.

Ich versteh wirklich jeden der einen Kinderwunschmarathon hinter sich hat oder ggf vorher mal ein oder gar mehrfach eine FG. Aber man merkt wirklich die Zunahme an nicht nachvollziehbaren Ängsten.

Ja und nein 😊
Die heutigen technischen Möglichkeiten bringen Vorteile (frühe medizinische Erkennung) und eben auch „Nachteile“.
Sie decken sehr viel auf und machen viel möglich, wodurch man sich verrückt machen kann.

Meine erste Schwangerschaft war einerseits von Hiobsbotschaften durchlaufen, die damals nie aufgefallen wären (möglicher Herzfehler, IUGR Diagnose, etc.?.
Auf der anderen seite musste aufgrund einer Unteeversorgung tatsächlich eingeleitet werden. So war mein Kleiner zwar ein spätes Frühchen- aber gesund .

Liebe Grüße

Ich finde deine Aussage sehr treffend. Die moderne Technik und Medizin ist manchmal Fluch und Segen zugleich. Wie das eben bei allem so ist, jede neue Technik hat auch seine Schattenseiten.

Fest steht: keiner möchte in deine Situation kommen und seinem Kind damit einer Gefahr aussetzen. An diesem Punkt können wir sehr froh sein, dass es heute ist wie es ist.

Danke für deine liebe Antwort.

Liebe Grüße

Ich sehe das grundsätzlich schon auch so wie du. Früher gab es bestimmt genauso viele fehlgeburten wie heute, Kinder kamen mit Arten der Behinderung zur Welt, ohne das man es wusste, meine Oma hat nach der Geburt des einen Kindes erfahren, dass da tatsächlich noch eins nachkommt 🤣

Die permanente Überwachung und Information die man erhält verunsichert viele. Das fängt bei Schwangerschaft an und wird noch schlimmer wenn das Kind erstmal da ist. Es gibt Frauen, die Vertrauen lieber auf irgendwelche Ratgeber als auf ihre Intuition und ihr Bauchgefühl zu vertrauen. Man verliert schon ein bisschen das Gefühl für sich, seinen Körper und im Endeffekt auch für seine Kinder.

Damit jetzt niemand meckert: selbstverständlich ist meine Aussage nicht pauschal zu betrachten sondern spiegelt lediglich meine eigene Meinung wieder. Mit Sicherheit gibt es Frauen, bei denen es anders ist 😊

Nicht dass ich mich intensiv darüber erkundigt hätte, aber woher kommen immer diese aussagen, dass die geräte so gefährlich fürs baby sind?? Wenn es so gefährlich ist dürfte man es ja nicht machen, oder seh das nur ich so? 🤔

Natürlich war es früher anderst. Früher gab es das alles auch nicht oder nur vereinzelt mal. Wenn es diese geräte in dem ausmaß mit den heutigen funktionen damals gegeben hätte, dann hätte man das früher bestimmt auch so gemacht.
Vielleicht werden in 30 jahren virtuelle figuren von den fötussen so projiziert dass man mit denen reden kann und dann werden wir auch sagen „was! Sowas hats früher aber nicht gegeben!“ 😄😄 (soll nur ein beispiel sein)

Das beste ist natürlich trotzdem, wenn man auf sich und den körper vertraut 😉 alle zwei wochen zum US rennen ist ja auch nicht sinnvoll da bin ich gabz bei dir 👍🏼 aber so ganz ohne untersuchungen geht halt auch nicht. So ist das heut zu tage nunmal. Man erkennt krankheiten usw. viel eher und kann sich drauf vorbereiten. Ist doch schön, dass die medizinische technik heute so weit ist und wir keine unsummen dafür zahlen müssen um zu wissen, dass alles gut ist. (Oder eben nicht) 😉

Es gibt künftig nur noch die 3 großen Ultraschall... mehr nicht. Ab 2020 meine ich.

Eben weil es nicht so ungefährlich ist

2021 🤗

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Schwachsinn.. meine Mutter hat 3 Kinder durch Fehlgeburten verloren und mich nur bekommen, weil sie eine Cerclage bekommen und die halbe Schwangerschaft gelegen hat. Das War vor 45-35 Jahren. Meine Mutter war amals U30.

Hallo ich will nur damit sagen das auch wenn es fg gab ,war es nicht wie jetzt. Wo man sich im Kopf verrückt macht usw. meine Mama hatte 4 fg und sie war immer über 5monate schwanger aber sie hat es hingenommen und weiter gemacht sie hat mir immer gesagt sei nicht traurig es geht weiter die Natur hat seine Gründe wieso es passiert ist also bitte verschont mich bitte mit Anschuldigungen als ob es früher keine fg gab ich möchte nur sagen das wir durch die ganze Technik uns verrückt machen und wen mal das Baby behindert war dann was es so und wenn es eine fg gab ist man nicht in ein Loch gefallen die Frauen von früher sind meine Meinung nach sehr stark gewesen körperlich und seelisch ich finde wir heulen viel zu sehr rum.😊😊😊

Darauf antworte ich gar nicht mehr....#augen

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Ich weiß schon, was du meinst. Für meine Mutter waren Fehlgeburten auch eine fremde Welt - bis zu dem Zeitpunkt, wo ich eine hatte. Sie selbst hat das nie erlebt und auch von ihren Freundinnen keine, wobei ich immer nicht recht weiß, ob sowas nicht auch eher damals verschwiegen wurde.
Mir fällt auch auf, dass viele Frauen hier sehr lange testen, also nach dem positiven Test immer wieder einen machen. Auf die Idee wäre ich trotz meiner zwei Fehlgeburten nie gekommen, weil ich denke, dass ein positiver Test reichen sollte und es bei vielen frisch Schwangeren auch eher zu Verunsicherung führt - genauso wie der frühe Frauenarztbesuch und das viele HCG testen. Manche Frauen müssen ja aus gesundheitlichen Gründen früh zum Frauenarzt, weil zusätzlich medizinische Maßnahmen eingeleitet werden müssen. Generell bin ich selbst immer erst in der 8.Woche zum Frauenarzt gegangen, wenn ich sicher war, dass man auch schon einen Embryo und einen Herzschlag sehen kann. Alles andere birgt natürlich auch die Gefahr der Verunsicherung, wenn man schon bei 4+ losgeht und dann nichts zu sehen ist...
Liebe Grüße
Fluribum mit Emil (3 Jahre) und Babyboy inside (31+0)

Ich bin auch eher ein ängstlicher Mensch, zumal ich leider einen frühen Abgang durchmachen musste und mich das für die jetzige SS sehr geprägt hat. Ich konnte mich nicht mehr so unbefangen freuen, wie beim ersten positiven Test. Aber das kommt denke ich auch sehr auf den Menschen an sich an. Es gibt bestimmt andere, die es lockerer sehen und besser auf ihren Körper vertrauen können. Trotz allem versuche ich positiv zu denken und ruhig zu bleiben. Ich finde auch zu viele (eigentlich unnötige) Ultraschalluntersuchungen oder die Geräte für daheim kritisch, da immer wieder diskutiert wird, inwiefern das schädlich für das Baby sein kann. Aber auch das muss jeder selbst entscheiden.

Die Untersuchungen sind tatsächlich nicht so unproblematisch wie viele denken. Deshalb gibt es ja ab 2020 die ganzen wahlultraschall und Flatrate etc nicht mehr....

Ich hab auch immer Sorge gehabt aber mal ehrlich. Der Ultraschall bringt genau in der einen Sekunde Gewissheit...und dann.. bist du draußen auf der Strasse und machst dir wieder Sorgen.

Man muss lernen mit einer gewissen Sorge zu leben. Die bleibt schließlich ein Leben lang wenn man Kinder hat

Ich gebe dir zu 90%Recht. Allerdings,wenn eine Frau schon mehrere Fehlgeburten durchgemacht hat,dann ist die Angst da,es könne wieder passieren.Ich selbst habe das Glück 2 gesunde Schwangerschaften erleben zu dürfen.Habe nie Ängste gehabt und nie dran gedacht,es könne was schief gehen.Habe meinem Körper vertraut.Aber wie gesagt,wenn man schon paar Fehlgeburten hatte und sich so sehr ein Baby wünscht,dann kann ich diese Frauen schon verstehen

Ich denke früher wären die Leute froh gewesen mit den heutigen Möglichkeiten. Meine Oma hatte vor 50 Jahren eine fg. Nicht schön! Sie wollte danach nicht mehr schwanger werden, aber mein Papa hat sich dann eingeschlichen ^^.
Was ich aber schon auch beobachte teilweise ist diese Hysterie vor jedem Furz. Egal ob Schwangerschaft, Ernährung, Entwicklung, Krankheit, .... die Gesellschaft ist zu aufgebauscht. Irgendwie glaubt keiner mehr an sich, das Vertrauen in die Natur und allgemeines Denken scheinen in Vergessenheit geraten zu sein.
Ich stand selbst vor einer fg, aufgrund starker Blutungen. Ich habe zu Hause entspannt, an mein Baby geglaubt und gehofft, dass sich der Krümel halten möge. Eine Freundin von mir selbiges Problem. Bloß wäre sie am liebsten täglich zum FA gerannt. Sowas kann ich nicht verstehen.

Was ich gerne noch ergänzen möchte dazu ist die Tatsache, dass es gefühlt heute mehr FGs gibt, weil so viele Frauen vor NMT testen, dann ist der vielleicht positiv, sie bekommen trotzdem ihre Tage und haben dann 2,3 oder mehr FGs.

Das soll nicht abwertend klingen, weiß Gott nicht, aber hätten diese Frauen nicht getestet, wäre ihnen Leid erspart geblieben. Sowas gab es früher auch nicht in dem Ausmaß.

du fragst was ich dazu meine

ich musste meinen Sohn in Woche 28 tot gebären
habe auch mir voll vertraut. ach, bei mir wird schon nichts sein, dachte ich immer

nun bin ich wieder Schwanger. ich gehe nur zu den Kontrollen zum Arzt,.bei Blutungen, die ich diese Schwangerschaft schon sehr häufig hatte und vorige Woche als ich Beschwerden hatte.
und es tut mir unheimlich gut, immer wieder den Herzschlag meines Kindes zu sehen

also ich kann meinen Körper und der Natur nicht vertrauen

Ich sehe das ganze anders! Sicherlich haben alle Untersuchungen oder Behandlungen ihr für und wieder. Aber ich denke in den meisten Fällen hat es seine Vorteile.
Wenn ich sage „die Natur entscheidet“, dann dürfte ich einem Krebspatienten auch kein Chemo anbieten, denn die Strahlung schädigt ja auch gesunde Zellen.
Genauso sehe ich das beim US. Ich habe bisher keine Studie gesehen aus der hervorging das die US-Untersuchungen schädigen (zeigt mir gerne Studien woraus hervorgeht das es anders ist). Vielmehr soll mit dem Gesetz die Geldmacherei mit den US-Flats, Baby-TV etc. untersagt werden.
Außerdem ist es nunmal so das viele Frauen viel später Kinder bekommen und auch dadurch oft nur durch Hilfe. Logisch sind diese panischer als eine Anfang 20-jährige.
Außerdem gab es damals ganz andere Sorgen als heutzutage und dazu konnten die Frauen nicht über Probleme und Ängste via Social Media kommunizieren.

Ich verstehe, was du meinst.

Man hat halt heute durch Internet auch ganz andere Möglichkeiten sich über "normales" und "unnormales" zu informieren. Man kann jeden Labor-Wert und jede Krankheit googlen und man weiß ja was passiert, wenn man Google fragt. (z.B.woher die Kopfschmerzen kommen, dann sagt Google: ganz klar: Tumor. :D). Da kann man natürlich schnell verunsichert sein. Unnd dann muss natürlich auch alles dringend in Foren ausgetauscht werden. ;)

Ich glaube die Ärzte machen da aber bei dem Wahnsinn auch ein bisschen mit. Meine hat zB. erst in der 8 SSW Blut abgenommen, als sie sicher war, dass die SS intakt ist und ich habe niemals einen HGC Wert oder sonstiges Erfahren. Meine Ärztin sagte mir es sei alles gut und ich vertraue darauf.

Des Weiteren gibt es natürlich immer neue Erkenntnisse, womit man sich verrückt machen kann. Meine Mama sagte z.B. zu mir, dass es damals nicht so viele "Verbote" Wie Salami usw. gab.

Was man nicht weiß, sorgt einen nicht. Vielleicht sind unsere Mütter und Großmütter deswegen argloser ran gegangen.

Wobei ich glaube, dass auch sie sehr traurig über FG waren. Aber halt erst, als es passiert ist. Sie haben sich nicht vorher verrückt gemacht.

Man muss ja auch mal betrachten, dass die meisten Schwangerschaften komplikationslos verlaufen. Das ist ja auch das, was die Frauen damals in der Internetlosen Welt mitbekommen haben. Mal davon abgesehen, dass FG bestimmt noch weniger thematisiert wurden, als heute.

#winke

„Wie schädlich das fürs Baby ist“... nein, konnte nicht belegt werden.

Ich denke Frauen die früher auch Fehlgeburten hatten, haben sich genauso Sorgen gemacht wie heute. Die, die keine hatten weniger. Man war halt auch damals nicht so Aufgeklärt über Schwangerschaft und embryonale Entwicklung wie heute.
Positiv sind halt die heutigen Geräte und Medizin, da man in bestimmten Fällen schon in der Schwangerschaft durch gezielte Eingriffe das Leben des Kindes retten kann, die früher eben verstorben wären.
Lg,
Anjobi mit J und A an der Hand und 💙 Babyboy 26. SSW inside

Ich glaube ich weiß was du meinst.
Die Schwangerschaften sind natürlich genauso wie früher. Vielleicht ging früher sogar noch öfter was schief als heute.
Aber heute kriegt man es dank Internet täglich unter die Nase gerieben was alles schief gehen kann.

Manche geben aber auch wirklich mit dem Schwangerschaftstest ihr Gehirn ab.
Diese Hysterie um alles mögliche kann ich absolut nicht nachvollziehen. Auch nicht wenn man es auf Angst zurück führt.
Anstatt einfach mal den gesunden Menschenverstand zu benutzen wird gegoogelt oder einmal die Woche zum Frauenarzt gerannt.
Möglichst noch in die Notaufnahme weil man ungewaschenen Salat gegessen hat oder man bei 4+5 ein vollständiges Baby mit Herzschlag sehen will.

Kann ja jeder halten wie er will aber viele machen sich echt lächerlich.

"Manche geben aber auch wirklich mit dem Schwangerschaftstest ihr Gehirn ab."

"Möglichst noch in die Notaufnahme weil man ungewaschenen Salat gegessen hat"

Das Thema ist zwar ganz und gar nicht lustig, aber this made my day :D

Ich glaube, dass ist ein sehr sensibles Thema. Ich habe 2 gesunde Jungs still zu Welt gebracht, als ich „der Natur freien Lauf ließ“. Ohne sehr engmaschigen Kontrollen und Behandlungen ( spritzen, Medikamente, op zwischendurch), habe ich niemals eine Chance, ein lebendes Kind in den Armen zu halten. So sehr ich es mir auch wünsche, ich habe leider kein Vertrauen in mir und mein Körper. Also man kann dieses Thema wirklich nicht verallgemeinern.

Gruß Tami

Wenn ich bedenke, was früher für Ammenmärchen kursierten und dass die Schuld einer FG oder fehlerhaften Entwicklung häufig der Frau bzw ihrem Verhalten zugeschrieben wurde, glaube ich nicht, dass Frauen generell gelassener schwanger waren.

Ich meine, damals wurde man halt schwanger- gewollt oder ungewollt. Heutzutage, wo viele einen Marathon hinter sich haben, bis sie endlich schwanger wurden, ist die Unsicherheit natürlich größer. Nach einem FGgebeutelten Weg hat man kein großes Vertrauen mehr in den Körper,

Meine Mama hatte 1983 ab der 13. ssw starke Blutungen und musste liegen. Sie hatte auch Angst. Zumal man nicht feststellen konnte, woher das kommt. Ich weiß nicht, ob man das generell so sagen kann, dass Wissen und Technik Angst befördern. Das ist vielleicht Typsache.

Lg lelamari 12+5

Ich bin froh, dass die Medizin so weit ist, sonst hätte ich mit Sicherheit meinen Eileiter verloren oder wäre sogar selbst hops gegangen.

Eileiterschwangerschaften sind heute noch Lebensgefährlich, trotz das die Medizin soweit ist.

Hätte mein Gyn nicht so früh geguckt und nicht so fix reagiert, hätte ich heute nur noch einen Eileiter und wäre wahrscheinlich jetzt nicht Schwanger.

Durch das erhöhte Risiko musste ich in dieser SS ebenfalls wieder früh hin, um bei einer ELSS wieder schnell handeln zu können.

Man kann das nicht immer so pauschalisieren..
Früher gab es viel mehr Mütter die gestorben sind und es gab viel mehr Kinder die gestorben sind, eben weil die Medizin nicht so weit war.

Darüber wurde nur nicht so offen gesprochen. Selbst heute sind Fehlgeburten oft noch ein Tabuthema.

Und jede Frau, die sowas bereits durchmachen musste für die ist so ein Text wie ein Schlag ins Gesicht a la:
"Stell dich nicht so an, sowas gehört halt dazu. Früher haben die Frauen mehr auf sich vertraut, also nimm dir gefälligst mal ein Beispiel!"

Find es toll wenn Frauen soviel Urvertrauen haben und alles ist toll und nix passiert. Aber ich würde niemals einer Frau vorwerfen, dass sie Ängste hat. Wer bin ich denn, mir über sowas ein Urteil bilden zu können.

Vg Skyler mkt Prinz 36+0 inside 💙

Naja Ultraschall gab's vor 20 und 30 Jahren schon. Die Frage ist was "früher" ist. Ultraschall als Standard in der Schwangerschaftsvorsorge ist vielleicht neu und in der Dimension wie heute bald nicht mehr erlaubt. Aber auch zu Zeiten meiner Oma gab es Ultraschall. Die Geräte von damals waren halt nicht gut genug um frühschwangerschaften zu beurteilen oder Geschlechter zu erkennen. Aber meiner Oma ihre 3. Schwangerschaft 1970 wurde via Ultraschall festgestellt im KH da ihr normaler Gynäkologe ihr 4 Monate einreden wollte sie hätte Hormonstörungen und hat ihr die Pille verschrieben.

Damals war es kein Standard sondern nur im KH möglich und die Qualität war mies im Vergleich zu heute.

Heute sind glaub alle wie kopflose Hühner schwanger. Weil damals hat man sich nicht so detailliert unterhalten und schon 10x nicht über schlimme Ausgänge. Man ist damit nicht hausieren gegangen wie heute. Da heute alle alles hören und lesen Dank Internet, glauben Sie schnell sie sind einer von der Minderheit (je nach Alter ist die FG Rate bei bis zu 18% wenn man die Zeit vor nmt mitwertet 22% sprich 78-82 % bekommen ihre Kinder) als einer der Mehrheit. Das kommt eigentlich dem gleich, als würde ich bei jeder Autofahrt davon ausgehen einen schweren Unfall haben zu können/Müssen weil x Freunden beim selben Automodell und dem selben Bundesland zur ähnlichen Tageszeit ein schwerer Unfall passiert ist. Macht auch keiner, aber bei Schwangerschaften schon.

Ich versteh die Sorge absolut bei Erfahrungen in der Vergangenheit damit, dann hatten frühere schwangere auch mehr Sorgen (Meine Mutter war bei mir auch nicht sorgenfrei schwanger, da sie vor mir im 5. Oder 6. Monat eine totgeburt gehabt hatte)... Aber ich versteh diese Furcht nicht, wenn man selbst keinen Grund zur Sorge hat.

Ich selbst war was Ängste angeht sehr sorglos in beiden Schwangerschaften. Hab abgesehen von der FD keine Extras gemacht und nur deswegen Ultraschall mehr als üblich hatte, da das bei meiner Ärztin Standard ist zum vermessen. Ein Foto mitbekommen hab ich von ihr in der 2. Gar nicht weil das Kind immer ungünstig lag oder vergessen wurde zu drucken. Hab vom 2. Nur 6 oder 7 Bilder der FD. Hab Salami gegessen obwohl toxo negativ... Meine Katzen nicht geschlachtet oder abgegeben .. und nicht in jeder blähung und damit verbundenen unterleibsschmerzen wer weiß was interpretiert.

Deinen Vergleich mit dem Unfall im Auto finde ich spannend.... tatsächlich ist es ähnlich. Es kann einem jederzeit im Auto ein Unfall passieren. Manche haben mehrer im Leben und andere haben vieleicht mal irgendwann von so einem Unfall gehört.

Ob man vor oder nach einem Unfall mehr Angst vorm Autofahren hat ist ja auch Typsache... manche realisieren halt auch, dass man die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls mit einkalkulieren sollte, aber nicht so hoch schätzen soll, dass es einem im Alltag behindert. Fakt ist-->> Jee Fahrt im Auto KÖNNTE tödlich enden und JEDE Schwangerschaft könnte ebenso vorzeitig enden.

Eben!

Ich find den Vergleich sehr passend. Ich hatte selbst schon 4 Autounfälle wobei 2 mal Bagatellen im schritttempo und nur lackschaden (von denen ich ironischerweise mehr geschockt reagiert hab - Vielleicht weil ich selbst schuld war), einmal mit 80 im Winter durch ne schneewehe bedingt ins Feld raus geschossen und musste vom einem Traktor rausgeholt werden... das war eher wie Achterbahn fahren... fast schon lustig, wäre ich nicht festgefahren gewesen. Und einen Mittelschweren! Da ist uns am stauende mit knapp über 60 aufs stehende Auto ein Audi aufgefahren und ich war sogar 2 Tage wegen Verdacht auf Hirnblutung im KH.

Klar weiß ich, das jeder Zeit der nächste passieren kann... Aber mit dem Gedanken steig ich in kein Auto ein!

Und so bin ich nie schwanger gewesen. Mir war bewusst was passieren kann und mich hat es Mitgefühlstechnisch sehr ergriffen als zb der Kumpel meines Mannes in der meisterschule zeitgleich als ich schwanger war, sein Kind begraben müsste, das in der 33. Woche plötzlich im Mutterleib gestorben ist. Das ist furchtbar genauso wie ich heule wenn ich höre das irgendwem sowas oder ähnliches passiert ist. Aber Mitgefühl ist das eine, selbstprojektion wäre fatal und nicht gesund. Aus Schutz für mein Kind hab ich solche Gedanken nie zulassen wollen das mir das passiert. Sondern immer gesagt "solang meine Ärztin nix negatives sagt, wird alles positiv!"

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Ich meine dazu:

früher lebten wir in Höhlen und kleideten uns in Felle.

Die Säuglingssterblichkeit war um ein Vielfaches höher. Die Fehlgeburtenrate ebenso.

Früher wurden zB die Kinder auch nicht in Kindersitzen transportiert. Macht man heut trotzdem.

Klar haben „wir“ das überlebt. Aber die, die nicht überlebt haben können hier auch schlecht mitschreiben. Aber deren Zahl ist nicht klein. Wir verschließen nur die Augen davor.

Das alles nennt man FORTSCHRITT. Nimmt man doch in allen Lebensbereichen gern an.

Warum also dieses Bashing gegenüber Frauen die die gesamte Bandbreite der Vorsorge mitnehmen. Das ist ihr gutes Recht.
Ich finde es verabscheuungswürdig diesen Frauen einzureden, sie würden etwas falsch machen. Aber genau das passiert mit solchen provokanten Fragen. [****vom urbia-Team editiert. Bitte bleibt sachlich/höflich****]

👏👏👏👏👏

Ja, hab bIsher auch alles mitgemacht, weil ich meiner Ärztin vertraute und mir wichtig ist zu wissen dass alles zeitgerecht entwickelt ist und auch die plazenta noch in Ordnung ist.

Dass das Kind dadurch gestört wird hab ich nie gehört.

.... ich möchte nur sagen, dieses Vertrauen auf den Körper und dem Baby hat leider nix mit dem ausgang zu tun. Es nervt mich. Denn ich hatte einen MA letztes Jahr und war die ruhe selbst und habe positiv gedacht.

Die neue Technologie ist natürlich ein segen. In jeglicher Hinsicht. Auch, dass mab schon früh testen kann. Schon früh rausfinden kann warum es nicht klappt etc.

Ich bin mir zu 302718%sicher, dass ALLE Frauen ob vor 10 oder 150 Jahren, leiden, wenn sie eine FG erleiden oder eine Totgeburt😞 vllt. Gehen andere frauen äußerlich anders damit um. Aber spurlos an einem vorbei: niemals.

Ich MUSS alle 2 wochen zum US. Da wird kurz geschallt.
Wenn es schädlich wäre, würde mein gyn es nicht machen.

UND: Nein,ich bin weder geil auf die fotos noch mich alle 2 wochen da unten schallen zu lassen...

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