Kaiserschnitt oder Einleitung??..Achtung lang!

Hallo ihr lieben!
Ich erzähle kurz wieso ich überhaupt vor so ein Auswahl stehe..habe insulinpfl.Diabetes seit 10 ssw, 2015 Fehlgeburt in der 6. ssw mit v.A.ELss(hat sich nicht bestätigt,aber Bauchspiegelung)2016 Myomentfernung,habe Mitralklappeninsuff. 1.Grades,bin nur durch ivf schwanger geworden.
Bin jetzt in der 36 ssw. und war beim Doppler im krh...da meinte die Ärztin,dass ich selbst entbinden darf,aber mit Einleitung in der 40 ssw. wegen Diabetes.(darf auf gar kein Fall übertragen)
Mein Fa meinte heute,dass ich mit meinen Vorerkrankungen eher ein Kaiserschnitt machen lassen soll (der war früher in duesem Krh Oberarzt),da das Kind bei der Einleitung noch nicht reif wird,ich dann bestimmt 4-5 Tage eingeleitet werde und es dann sehr wahrscheinlich mit Notfallkaiserschnitt enden wird.der sagte auch,dass Kaiserschnitt für das Kind besser wäre,als Einleitung,für mich aber um einiges gefährlicher.
In dem Fall wäre es mir das egal,Hauptsache dem Kind geht es gut...jetzt habe ich am 13. Vorgespräch und weiss nich wie ich mich entscheiden soll.ich weiss ihr könnt mir das auch nicht sagen,aber gibt es vllt hier die Frauen die das schon durchgemacht haben oder Vergleich zw.Einleitung und Kaiserschnitt erleben durften.

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Wie schaut es denn aus mit der Größe des Kindes? Einleiten am Termin wegen ss Diabetes ist veraltet, da man heute weiß dass ein großes Kind nicht unbedingt reif ist..wenn die Größe, die Versorgung und bei dir alles passt sollte einer Geburt nach dem Termin nichts entgegen stehen. Ks oder nicht musst du abwägen mit deiner Gesundheit. Lg

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Das haben mir so beide Ärzte gesagt mit der Einleitung am Et...entbinde im Krh mit Perinatalzentrum Level 1,das Baby ist nicht zu gross,wiegt jetzt ca.2600 kg,Versorgung sollte auch in Ordnung sein,habe Plazentaverkalkung 1.Grades,aber die meinten für die 36.ssw ist das völlig in Ordnung.
Im krh meinten die,dass ich nicht übertragen darf,da die Wahrscheinlichkeit einer Totgeburt bei Diabetes höher ist.

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Aua die machen dir aber ziemlich Panik. Wenn dein Insulin gut eingestellt ist dann gibt es Normalerweise keinen Grund zur Panikmache. Du arme ich kann mir vorstellen was du gerade mitmachst. Ich würde mal abwarten an deiner Stelle...wer weiß vielleicht möchte dein Baby Ja früher raus und du machst dir zu viele Gedanken. Horche in dich rein und vielleicht bekommst du eine Antwort.

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Ich kann dir keinen Vergleich geben, aber stand vor einer ähnlichen Entscheidung. Hatte sehr sehr hohe Blutdruckwerte, so dass ich bei 37+3 eingeleitet wurde um einen eventuellen Kaiserschnitt, der laut Ärzten wahrscheinlich geworden wäre zu entgehen. Es hat 4 Tage gedauert, aber Ende super geklappt und die Tage davor waren nervig, aber nicht schlimm. Habe halt etwas vor mich hingeweht, war aber nicht sehr schlimm. Die Warterei war halt nervig.

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Huhu,

wie eine Einleitung wird, kann dir keiner vorher sagen.

Ich hatte eine Einleitung bei 39+0 SSW bei völlig geburtsunreifen Befund (aber medizinisch notwendig, da es mir sehr schlecht ging). Die Einleitung begann 14.30 Uhr und 1.30 Uhr in der Nacht war die Maus völlig komplikationslos da. Der Maus ging es sofort super, hatte keine Probleme.

Et + / - 2 Wochen sind doch völlig normale Geburtsdaten, da kommen die meisten Babys. Ich denke eher weniger, dass das Kind dann noch unreif sein wird in der 40ten Woche.

Wenn für dich ein erhöhtes Risiko beim Kaiserschnitt besteht, dann versuche doch eine Einleitung für 1 oder 2 Tage und dann kann man immer noch auf einen Kaiserschnitt umschwenken. Man muss ja nun wirklich nicht bis Ultimo warten, sondern kann im Zweifelsfall jederzeit abbrechen und in Ruhe einen Kaiserschnitt durchführen.

LG

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Danke für den Tipp!ich werde mit der Ärztin im Krh nächste Woche nochmal reden...das wäre vllt wirklich das Beste.1 Tag versuchen..wenn sich nichts tut,dann Ks

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Hallo
Also ich wurde auch geburtsunreif 12 Tage vor Termin eingeleitet, weil ich einen nierenstau hatte und es ging super schnell 12 h von der 1 Tablette bis zur Entbindung.
Würde es immer einen Kaiserschnitt vorziehen weil man meiner Meinung nach danach viel länger flach liegt.

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Ich würde an deiner Stelle den Kaiserschnitt wählen, auch wenn ich sonst eher für spontane Geburt bin. Die Aussage "egal, Hauptsache dem Kind geht es gut" würde ich so nicht sehen. Dem Kind geht es mit Mutter besser als ohne. Lieber beide gesund nach einem Kaiserschnitt, als die Mutter in Gefahr bringen durch Einleitung und womöglich dann doch Notkaiserschnitt.

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Du hast schon gelesen, was die TE schrieb:
"der sagte auch,dass Kaiserschnitt für das Kind besser wäre,als Einleitung,für mich aber um einiges gefährlicher."

Also hier an der Stelle wäre der Kaiserschnitt für die Mutter gefährlich, ergo würde ein Kaiserschnitt die Mutter mehr in Gefahr bringen als die Einleitung ;-)

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Bei der Satzstellung nicht ganz so eindeutig zu verstehen. Dann habe ich das wohl missverstanden.

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Guten Abend,
Also da ich nicht in deiner Haut stecke kann ich es natürlich nicht beurteilen
Ich persönlich wenn mir ein Arzt gesagt hat sie haben die Chance normal zu gebären hätte ich es immer vorgezogen als einen Kaiserschnitt. Aber ich habe es nie erleben dürfen und habe bald meinen 4Kaiserschnitt und muss sagen es gibt Tage da denke ich vielleicht müsste das so sein und vielleicht wäre eine normale Geburt nicht so gut ausgegangen und ich bin glücklich 3 gesunde Kinder zu haben jetzt vor dem 4 hab ich Angst wegen der Narbe und auch weil ich beim letzten echt viel gemerkt habe was der Arzt da unten gemacht hat war nicht schön
Entcheide und verlasse dich 100% auf dein bauchgefphl du musst mit der Entscheidung und den Konsequenzen leben du kennst dich und deinen Körper am besten was traust du dir zu und ich drück dir die Daumen das du de richtigen Weg wählst der dich auch auf Dauer glücklich macht und du nicht wie andere es bereuen
Lg

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Hi, da steckst du ja in einer blöden Situation! Ich hätte aber noch ein paar Verständnisfragen: 1) Warum sollte das Kind in der 40SSW noch nicht reif sein?
2) Wie schwer beeinträchtigt bist du denn durch die Mitralklappeninsuffizienz?
3) Wie hast du denn die OP's im Bauchraum vertragen?
4) Wie groß und schwer wird das Kind den geschätzt?
5) Was willst du?
Ich habe eine etwas andere Geschichte: Unser Kind ist durch ICSI entstanden. Ich hatte Schwangerschaftsdiabetis. Die hatte ich aber mit diätetischer Ernährung im Griff. Das Kind wurde in den letzten 2 Monaten vor ET groß und schwer geschätzt. Daher wollten sie mich am ET einleiten. Es kam dann anders. Mir ist 2 Tage vor ET die Fruchtblase geplatzt. Es wurde versucht mit Gel einzuleiten allerdings ohne Erfolg. Am Tag nach ET stand der Chefarzt vor mir und riet mir zum Kaiserschnitt, weil meine Entzündungswerte schlecht geworden sind. Da hatte ich aber schon Wehen und der MuMu war 2 cm auf. Da CTG immer super war und es mir gut ging (kein Fieber), habe ich das abgelehnt. Schlussendlich habe ich meine Tochter spontan entbunden. Ich hatte einen Wehentropf und eine PDA.
Unsere Maus ist zwar mit 55 cm recht lang aber mit 3450 Gramm nicht besonders schwer. Die Panikmache war komplett unnötig!
Ich habe mich immer an dem CTG orientiert und an den Kindsbewegungen. Wenn eine Wehe kam, hat sie vorher gestrampelt. Wäre es ihr schlecht gegangen, hätte ich mich sofort für einen Kaiserschnitt entschieden. Aber ein Kaiserschnitt ist halt auch nicht das ideale für das Kind. Gibt ja den blöden Spruch, dass für einen Kaiserschnitt noch kein Arzt verklagt wurde. Manchmal hilft auch einfach abwarten.
Hinterfrage einfach die Empfehlungen der Ärzte und deine eigene Konstitution und triff dann für euch eine Entscheidung aber bleib flexibel. Wenn du es spontan versuchst, könnte es trotzdem im Kaiserschnitt enden.
Viel Glück wünscht TanteLillifee mit Blume auf dem Arm

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Ich habe eher das Problem,dass ich die Kindsrbewegungen nicht so oft spüre,lage auch deswegen in der 32.ssw 5 Tage im Krh,der Kleine wollte sich nicht bewegen...musste 2 mal am Tag zum ctg und jeden Tag zum Us..Gott sei Dank war alles gut,die Ärzte haben mich da aber wahnsinnig gemacht..wegen Diabetes,obwohl ich immer gut eingestellt war.
Jetzt zu den Fragen
1)mein Fa meinte,dass man nicht warten wird,bis das Kind reif ist,man wird spätestens in der 40. ssw einleiten
2)habe oft Tachykardie...zw. 100-120 Ruhepuls
3)eigentlich sehr gut,hatte dann nur mit Kreuslauf zu tun.
4)ca.2600 kg für 35.ssw,eigentlich im Normbereich
5)ich weiss nicht was ich will...möchte nur das,was für das Kind das beste ist..was mich so wahnsinnig macht....dass die Ärzte völlig verschiedene Meinungen haben und ich nicht weiss wie ich mich entscheiden soll.aber vllt mache ich es wirklich so..versuche mit Einleitung,aber nur 1 Tag,wenn sich nichts tut,dann Ks...hoffe nur,dass die im Krh das mitmachen.

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Das Problem ist ja das wenn bei der Einleitung was s hief läuft, du ein Notfallkaiserschnitt bekommst und mit ner mitraljlappeninsuffizienz ist das immer so ne sache, wegen der der vollnarkose die dann ansteht.... Ich bin absolut gegen Kaiserschnitt, aber bei dir würde ich aus medizinischer Sicht das raten, zumal dein Baby ja auch nicht ganz so leicht auf diese Erde komm wollte

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Bei mir war es letztes Jahr fast gleich. Ich hatte Diabetes und musste auch spritzen. War mir aber mit meinem FA einig, daß wenn es mir gut geht und dem Kind auch, ich nicht einleiten lasse. Als ich dann bei ET+8 war, sagte er mir, er würde mich jetzt doch gerne einleiten lassen, da das FW zu wenig war.
Ich dann ins KH ans CTG und anschließend Gespräch mit dem OA. Der riet mir dann zum KS, da ich bei der ersten Geburt einen Dammriss IV erlitten habe und mein Sohn eine Schulterdysklasie(oder ähnlich) hatte. Aus dem Grund habe ich dann den KS machen lassen und bin froh, daß ich mich so entschieden habe.
Wie es für dich am besten ist, daß kannst allein nur du entscheiden. Wünsche dir alles Gute🍀❤️

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