1. Geburt Dammriss 4. Grades

Hallo ihr Lieben.
Vielleicht habt ihr ja Erfahrungen oder Ratschläge für mich.
Ich habe um August 2013 mein erstes Kind entbunden. Eine Vakuumgeburt und Dammriss 4. Grades und dazu einen Scheidenriss. Geburt war in der 37ssw.

Nun bin ich wieder schwanger in der 23ssw und so langsam mache ich mir Gedanken über die zweite Entbindung. Meine alte Gynäkologin hat mir direkt nach der Entbindung bei einer weiteren Schwangerschaft zum Kaiserschnitt geraten und mein jetziger Gynäkologe tendiert auch zum Kaiserschnitt. Ich soll das aber mit der Geburtsklinik besprechen.

Mein Gynäkologe ist der Meinung wenn das Kind größer wird als das erste wäre die Wahrscheinlichkeit hoch das es wieder zur Vakuumgeburt Geburt kommt. Selbst dabei mussten noch zwei Hebammen"nach drücken".

Eigentlich möchte ich gerne wieder spontan entbinden, habe aber auch immer gesagt wenn es einen medizinischen Grund gibt dann Kaiserschnitt.

Vielleicht gibt es ja Mamas hier die ungefähr gleiche Erfahrungen haben. Wie war eure zweite Entbindung?
LG Steffi

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Also wir hatten das gleiche plus noch paar Komplikationen u d haben bei unserem Zeiten Kind ein Ks machen lassen.
Und jetzt bei der nächsten ss auch wieder.
Ich fand es besser und einfacher

Kommt halt immer drauf an hattest du danach Komplikationen oder eher nicht und ob du damit noch mal leben kannst.

Also ich persönlich wat mit Ks schneller fit

Als normal entbunden.

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Hey hatte bei meiner ersten Geburt auch en dammriss,mir gings echh elendig sag ich dir ;(

Meine zweite Geburt ,nach Blasensprung auch spontan entbinden ich habe noch danach gefühlt als hätte ich nicht gerade ein Kind zur Welt bekommen ...habe mich gefühlt wie immer ;)

Allso es kann ganz unterschiedlich sein ,darf ich fragen wie groß und schwer sein Kind war bei der Geburt

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Die Größte des Babys hat nur Bedingt etwas mit der Schwere der Verletzungen zu tun und damit ob dein Kind durch dein Becken passt oder nicht.

Dein letztes Kind hat durchgepasst und das obwohl du auf dem Rücken gelegen hast. Dabei ist der Beckendurchmesser am kleinsten und das Kind hat es am schwersten, weil es quasi nach oben geboren werden muss. Dein Kind wäre ziemlich sicher auch ohne Hilfe von Saugglocke und kristellern gekommen, es hätte nur länger gedauert. Und kristellern und Saugglocke erhöhen die Wahrscheinlichkeit für schwere Geburtsverletzungen erheblich. Denn das mehr an Zeit ohne diese Mittel hilft auch dem Gewebe sich zu dehnen ohne zu reißen. Das ist keine Garantie, dass sowas sonst nicht passieren kann, aber die Wahrscheinlichkeit ist doch erheblich geringer.
Die spannende Frage ist also, warum ist es so gekommen, dass Saugglocke und co zum Einsatz kamen.

Wenn du wieder spontan gebären willst, würde ich dir raten, bereite dich gut vor und achte vor allem am Schluss darauf dich nicht auf den Rücken legen zu lassen, sondern aufrecht zu bleiben.

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Ich hatten beim ersten Kind zwar keinen dammriss 4. Grades, aber einen Schnitt der zum DR III weitergerissen ist. Also der Schließmuskel war durch. Wurde sehr gut versorgt und ich hatte keine Komplikationen. Keine Inkontinenz oder ähnliches. Habe beim zweiten dann durchaus auch über einen Kaiserschnitt nachgedacht, mich dann aber dagegen entschieden. Mein zweites Kind war weit über 1kg schwerer wie das erste, auch der kopfumfang war deutlich größer. (Das erste kam bei 35+2, das zweite am et). Wir haben entschieden dass wenn die Hebamme und Ärztin das Gefühl haben es reißt unkontrolliert oder die alte Narbe irgendwie nicht gut nachgibt, dass sie einen kleinen Dammschnitt machen. Und genauso haben wir es dann auch gemacht. Der wurde einfach genäht, weitere Verletzungen gab es nicht. Probleme hatte ich keine damit. Ich hätte es sehr bereut wenn ich einen Kaiserschnitt hätte machen lassen.

Ich würde die Entscheidung also schon auch ein bisschen davon abhängig machen ob damals alles komplikationslos verheilt ist.

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Ich hatte 1991 einen riesigen schnitt. Vom gefühl muss es die halbe pobacke gewesen sein. Zudem scheidenrisse.

Trotzdem habe ich weitere 8 kinder spontan geboren. Teilweise ein ganzes ende nach ET. Sechs davon sogar zu hause.

Keine geburt war wie die andere, und gleich gar nicht we die erste.

Während ich bei kind 2 und 3 im kh auch wieder geschnitten wurde, wenn auch nicht so weit, hatte ich bei kind 5 bis 9 nicht die geringste verletzung. Nicht mal schürfungen.

Es muss also gar nicht so kommen.

Einfluss darauf hat aber auch die geburtsstellung.

Ich habe ab dem 5. Immer aufrecht geboren.

Lg

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Hallo Steffi,

genau das beschäftigt mich auch gerade. Schau doch mal unter "Geburt&Wochenbett", da habe ich gestern eine ähnliche Frage gestellt und einige Mamas haben schon ihre Erfahrungen dazu geteilt.

Wie lange hattest du denn mit der Heilung / Schmerzen danach zu kämpfen?

LG

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Hallo!
Mein Sohn wurde vor 3 Jahren mit knapp 4 kg wg.abfallender Herzöne auch mit Saigglocke und Dammriss-und Schnitt 3. Grades geboren. Probleme hatte ich danach eher wenig.

In 4 Wochen soll nun der kleine Bruder kommen und es zeichnet sich wieder ein stattliches Geburtsgewicht ab :)

War deshalb zur Besprechung im Krankenhaus. Der Arzt befürwortet eine normale Geburt auch wenn er mir bei der Vorgeschichte auch einen Kaiserschnitt angeboten hat. Die Hebamme ist ganz entspannt, beim zweiten geht es ja häufig einfacher und bestenfalls muss es ja diesmal nicht schnell gehen. Sie hat mit mir noch dammschonende Geburtspositionen besprochen (bspw.vierfüßler, gebärhocker eher nicht usw) und jetzt lassen wir uns überraschen.

Ich würde an deiner Stelle noch mal abwarten, wie sich das Gewicht bei dir entwickelt und dann alles im Krankenhaus besprechen.

Liebe Grüße

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Hallo.
Ersteinmal vielen lieben Dank für eure zahlreichen Antworten. Mein kleiner war 50cm 3030gramm leicht und einen Kopfumfang von 34,5cm. Also wirklich nicht groß. Er konnte nicht richtig durch anscheinend zwei Hebammen müssten nachschieben.

Die Wundheilung war kein Zucker schlecken aber das ist es ja nie und beim Kaiserschnitt wohl auch nicht besser. Bin wohl auch erst geschnitten worden, aber leider ist es doch heftig weiter gerissen.

Meine Sorge sind eigentlich weniger meine Geburtsverletztung als Angst vor einer erneuten Vakuumgeburt. Für das Kind ist es ja doch schon sehr belastend und auch nicht ungefährlich. Da kommen doch schon erhebliche Kräfte zusammen.

Im Raum stand während der Geburt schon ein"Notkaiserschnitt" aber anscheinend ging das nicht mehr. Ärztin meinte nach der Entbindung es wäre zu eng gewesen.

Eigentlich war für mich klar das ich trotzdem wieder spontan entbinden möchte, aber der Rat zweier Ärzte unabhängig voneinander hat mich doch sehr verunsichert.

Natürlich kann niemand eine genaue Prognose abgeben, daher ja die Erfahrungen.

Ich möchte gerne so wie alle anderen auch das beste fürs Kind.

Glg

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