Nach Schwangerschaft - mit Baby wirklich so anstrengend???

Von vielen habe ich gehört, dass die frischgebackenen Mütter es als anstrengend empfinden, nach der Schwangerschaft wenn das Baby da ist... also ich bin eigentlich sogar froh darüber, wenn endlich frischer Wind reinkommt in das Leben, mit einem Baby und freue mich schon, mich um mein Baby zu kümmern und es zu versorgen. Als anstrengend würde ich es nicht empfinden (so denke ich jetzt, mein erstes Kind kommt im Juli)

Wie ist eure Erfahrung, ist es wirklich so anstrengend, wenn auf einmal das Baby da ist? Oder bereichert es euch eher und ist nicht so stressvoll wie viele sagen?

Es ist Arbeit und das 24h am Tag und 7 Tage die Woche... "nebenher" muss dann noch Haushalt und Privatleben untergebracht werden. Es gibt keinen Sonntag und keine Ferien... ebenso gibt es keine Krankschreibung solange man nicht ins KH muss.

Ja ich empfinde es als extrem Kräfte raubend und anstrengend.

Ich fands nicht anstrengend :)
Ich habe die Zeit genossen.
Ich fand es nur anstrengend wenn das Umfeld einem belagert hat und angefangen hat sich selbst einzuladen, einem Arbeit zu machen, ständig sehen zu wollen.

Ja klar, die Familie will daran teil haben und meinen es alle gut, es ist jedoch trotzdem anstrengend.

Vor allem wenn man noch Kaiserschnitt oder Geburtsverletzungen hat oder körperlich noch etwas zu kämpfen hat, oder mit dem stillen noch unsicher ist oder Probleme hat und man dann dieses, dort und jenes hin fahren sollte um alle glücklich zu machen.

Die Babys empfand ich nie als anstrengend.#winke

Die ersten Wochen waren heftig.Aber im nachhinein war es eine schöne und entspannte Zeit.Als der jüngste (jetzt3 große 6geworden) geboren war , war es aus mit der Entspannung#schwitz.Mit einem Kind hat man es wirklich einfacher und leichter aber das sieht man eigentlich erst wenn man mehr hat.Zumindest war das bei mir so.Als ich damals aus KH zuhause ankam,Freund auf Arbeit war habe ich mich erstmal hingesetzt und geheult.Und dann meine Schwester angerufen und gefragt was ich eigentlich machen soll #rofl Habe die erste Zeit nur durch gemacht weil ich keinen Fehler machen wollte,wie auch immer der ausgesehen hätte.

Ich bekomme auch im Juli mein erstes Kind :-)

Habe etwas unter dir gerade über Hormone/ Traurigkeit geschrieben.. Also ich sehne die Zeit nach der Schwangerschaft so sehr herbei. Man sieht doch dann wofür das ganze weinen und leiden war.

Eine Freundin sagt allerdings auch immer "Niemand hat mir gesagt dass die Zeit nach der Geburt viel schlimmer ist als die Geburt selbst".
Aber ich denke es kommt auch darauf an welcher Typ man ist und was man selber daraus macht.

Ich freue mich darauf und lasse es einfach auf mich zukommen.
Außerdem ist ja auch jedes Kind anders ;-)

Das kann ich nur bestätigen was deine Freundin gesagt hat. Das schlimmste für mich war die Zeit nach der Geburt. Allerdings nicht auf unser Baby bezogen, sondern auf all die Leute die unbedingt das Baby sehen wollen - ständig. Noch dazu hatte ich einen Scheidenriss, den ich schlimmer fand als die Geburt. Habe ewig gebraucht um Wasser zu lassen weil es so gebrannt hat. Kaum schlief meine Tochter, ich aufs Klo und schon wieder war jemand da (Schwiegereltern im Haus).

Auch das meine Mutter schon ein paar Tage später übers Wochenende kam war einfach nur anstrengend....

Huhu :-)
Also ich habe zwei Söhne von 9 und 7 Jahren, und das erste Jahr mit den beiden war irre anstrengend, ich glaube das ist aber sehr sehr individuell. Damals war ich Vollzeit Selbständig mit eigenem Geschäft, die Kinder waren beide alle 2 Stunden nachts wach und ich weiß noch, dass es sehr sehr anstrengend war.
Dieses Mal bin ich jetzt in der 14.ssw, werde nach der Geburt komplett zu Hause bleiben und hoffe auf ein besser schlafendes Baby, hihi.
Jedes Kind ist ja anders und jede Mutter ist auch anders belastbar, ich glaube dieses Mal werde ich viel entspannter sein als vor 8 Jahren.
Da hilft nur abwarten und wirklich fünfe auch mal gerade sein lassen, freunde und verwandte um Hilfe bitten und nicht alles so eng sehen, dann bleibt eben mal was liegen, na und?
Es ist definitiv ne Umstellung aber in vielen Bereichen auch ne große Bereicherung.
Alles Liebe

Anke

Es kommt immer drauf an, wie sehr man sich selbst unter Druck setzt "perfekt" zu sein.

Ich empfand es schon als anstrengend, nicht unangenehm anstrengend, aber doch ermüdend. Ich war erschöpft oftmals.

Aber ich habe 4 Jahre lang nachts nicht geschlafen als mein Kind klein war. Und es ist ein absoluter Schwachsinn, dass jedes Kind schlafen lernen kann ;P

Mein Sohn hat mit einem Jahr keinen Mittagsschlaf mehr gemacht, und hat insgesamt höchstens 8h geschlafen und die nicht durchgehend. Natürlich ist das anstrengend.
Ich brauche 10h Schlaf. Er wird jetzt 12 und geht nach mir ins Bett und steht vor mir auf - heute auch noch.

Und dann spielen da noch irre viele Faktoren mit.

Ich war mit meinem Sohn absolut alleine die ersten 1,5 Jahre. Es war keiner da, der ihn mir mal abgenommen hätte. Ich bin danach erst wieder nach Österreich zu meiner Familie gezogen.
Er ist bis er mit 3 in den Kindergarten ging auch nicht wo länger als eine Stunde alleine geblieben.

Ich war alleinerziehend, das Geld war immer knapp. Ich musste wieder arbeiten gehen. Hatte kein Auto. Hab ihn zuerst mit dem Rad in den Kiga, danach bin ich mit dem Rad zum Bus gehetzt, in die Arbeit, von der Arbeit retour, in den Kiga. Nach Hause, kochen, spielen, aufräumen, ... Selbstverständlich ist das anstrengend.

Nicht falsch verstehen - ich möchte das nicht missen. Aber man muss aufpassen, dass man sich da selbst nicht vergisst.

Es gibt Mütter, die können sich untertags eine "Auszeit" gönnen, wenn ihre Kinder schlafen. Andere studieren, arbeiten zwischendurch oder schupfen den Haushalt für die restlichen Familienmitglieder.

Es ist situationsabhängig.

lg

Ich habe festgestellt, dass es am leichtesten ist wenn man es einfach so nimmt wie es ist. In unserem Fall also Dauernuckeln, viel Nähe, Familienbett, Tragen etc.

Und nicht immer denken : Der Kleine meiner Freundin schlief mit wenigen Wochen durch, im eigenen Bett, von alleine ein, tagsüber mehrere Stunden. Das macht einen nur fertig.

Am Anfang hatte ich Angst meine Tochter zu verwöhnen und alle sagten sie wird nur mit Brust einschlafen, bei euch im Arm etc.

Huhu, ich hab auch Angst gehabt vor der Zeit nach der Geburt. Es sind glaube ich die Sprüche von anderen Leuten , wie zB. "Genieß die Zeit jetzt noch "oder " schlaf dich noch mal aus, denn danach ist alles vorbei". Aber glaub mir dein Leben hört nicht auf und an den meisten Tagen bin ich auch ausgeschlafen. Mein Baby ist jetzt knapp 10 Wochen und ich genieße die Zeit mit ihr. Natürlich ist man manchmal Fremdbestimmung, aber das ist man auch oft wenn man kein Baby hat. Ich hab immer gedacht wenns so furchtbar wäre wie alle sagen, dürfte es nur Einzelkinder geben:-).

Das spielt sich alles ein. Alles gute und freu dich ruhig auf dein Baby .

Lg tiggie

Ich bekomme auch mein erstes Kind und habe letzt meine Mum gefragt, die absolut keine Unterstützung hatte, da ihre Mutter bereits gestorben war und das Verhältnis zur SchwieMu -sagen wir- "angespannt" war:

Sie meinte: "Es ist richtig anstrengend, aber genauso schön!"

Hallo! Kann mich nur anschließen. Halt dich an dein Bauchgefühl und : Chill mal Mama! Den Stress verursachen immer nur die anderen! Also Ruhe im Wochenbett und easy peasy living! Wir kriegen im Yjuli Nr. 3!

Kommt immer auf die Gesamtumstände an.

Ich hatte beim ersten Kind eine furchtbare Geburt, anschließend eine postpartale Depression und ja, ich fand alles furchtbar anstrengend. Aber auch, weil ich mich zu allem zwingen und aufraffen musste und dann auch noch wochenlang furchtbare Schmerzen hatte.
Das Kind an sich war sehr lieb, hat sehr viel geschlafen, nie geweint usw...

Beim zweiten Kind war (trotz schon vorhandendenem Kind) alles viel einfacher.

Es kommt darauf an, was für ein Kind du bekommst... ;-)
Ich gehe seit eineinhalb Jahren auf dem Zahnfleisch. :-D

Dass man das Kind lieb hat und es gerne versorgt, heißt ja nicht, dass es nicht anstrengend ist. Du kannst Dich ja über eine neue Wohnung freuen und der Umzug ist trotzdem mega-anstrengend.

Ja, gerade die ersten Wochen fand ich extrem schlauchig, man ist noch völlig durch von der Geburt und weiß nicht, wann man das nächste Mal zwei Stunden Schlaf am Stück kriegt ... ich sag mal so, je mehr Du Dir das Ganze vorher rosarot und "iiiiich werde die ganze Zeit glücklich sein" ausmalst, desto eher fällst Du hinterher in ein Loch. Je mehr Du Dich darauf einstellst, dass es (auch) sauanstrengend ist, desto besser wirst Du die Zeit bewältigen und Dich neben aller Anstrengung eben auch freuen können.

Alles Gute!

Mir ging es nach der Geburt auch eine Zeit nicht gut. Daran war nicht unser Baby Schuld sondern die Leute die mir ständig erzählt haben wie schrecklich doch alles mit Kind ist.

Ich hab jetzt einige Zeit gebraucht da einfach nicht mehr drauf zu hören.

Klar ändert sich das Leben aber es ist nicht schlechter sondern nur anders.

Das einzige was mir schwer fällt ist das zuhause sein aber ich versuche einfach jeden Tag was mit Baby zu unternehmen.

Ich kann dir nur raten: lass dir nichts erzählen sondern mach deine eigenen Erfahrungen

Hallo,

das Anstrengendste für mich waren der Schlafmangel und die ständigen übergriffigen Einmischungen meiner Schwiegerfamilie (als ob ich im Zuge der Geburt meinen gesunden Menschenverstand eingebüßt hätte).

Sobald mich meine Kinder zumindest fünf Stunden am Stück schlafen ließen, war alles gleich besser. Beim zweiten Kind war ich generell entspannter, weil ich wusste, was auf mich zukam.

Ich kenne allerdings auch Frauen, die ÜBERHAUPT keine Probleme mit der Zeit nach der Entbindung hatten.

Alles Gute für Dich! #klee

LG
Karin

Bin das 2.mal schwanger. Meine Tochter war überhaupt nicht anstrengend. Hat ca. 16h am Tag geschlafen und das 3 Monate lang. Hat nie geweint, die Nächte waren toll. Anstrengend wirds jetz erst. Sie is 1,5 Jahre und rennt was das Zeug hält, da komm ich als schwangere Mama ganz schön aus der Puste. :-):-)

Also mein Sohn ist jetzt schon 9 Jahre und ich muss sagen das erste hab ich mir schlimm vorgestellt
Man hört und liest ja so viel aber das Gegenteil war der Fall geniess die Zeit ich denke jetzt wo ist

Die Zeit hin in 2 Jahren ist er schon auf der Oberschule
Und das bisschen Trotzzeit mit rebellieren ist auch schon vergessen
Und die Geburtsschmerzen auch
Also bitte lass dich nicht verunsichern:-)

Huhu,

es kommt alles darauf an, wie dein Baby ist, wie es dir geht (körperlich und psychisch) und und und.

Ich fand es nach der Geburt schon irgendwie anstrengend und auch schön. Es war traumhaft mit dem Baby, gar keine Frage! Doch die Nächte waren anstrengend. Die ersten 6 Wochen hat mein Großer sich alle 45 Minuten gemeldet. Die ersten zwei Nächte waren ok, dann wurde es langsam anstrengender, zeitweise lagen die Nerven blank. Doch tagsüber war alles super, mir ging es auch sehr gut. Dazu die ersten 4 Wochen ums stillen gekämpft, abgepumpt, Hochsommer (Juli), heiß, puuuuh.

Aber es ist vieles liegen geblieben. Haushalt usw., das musste sich alles einpendeln und hat gedauert.

Mit 9 Wochen hat meine Nachteule plötzlich durchgeschlafen und es wurde richtig entspannt.

Ich habe dem zweiten Kind entspannt entgegen geschaut (Geburt ein Jahr nach dem ersten). Wuuuhuuu, zum Glück kann man nicht in die Glaskugel schauen. ;-) Was hätte ich für diese 45 Minuten-Abstände meines ersten Kindes gegeben?

Wäre mein zweites Mäusle mein erstes Kind gewesen, hätte er lange kein Geschwisterchen bekommen. #schwitz

Körperlich war ich stets fit, psychisch an sich auch. Aber es war eben anstrengend. Und Schlafentzug ist Folter. ;-)

ABER es war trotzdem schön. Ein neues Leben hat begonnen und ich bin absolut glücklich. Wir haben die stressigsten Zeiten gemeistert, waren trotzdem glücklich, wenn auch geschafft. Gut, die Nerven haben auch mal geflattert, aber wenn man dann sein schlafendes oder später lächelndes Baby sieht... #verliebt

Ich würde nicht sagen, dass das Leben dann vorbei ist (wurde uns stets so gesagt). Es beginnt ein neues Leben. Am besten positiv dem ganzen entgegen gehen, nicht verrückt machen und nichts auf all die Sprüche geben. Nicht verrückt machen und abwarten, wie es wird. ;-)

LG erdbeerchen und die 2 Räuber (5 Jahre+7Mon. & 6 Jahre+7Mon.) und Prinzessin (14 Wochen)

Ich würde sagen, es war das intensivste, was ich bisher erlebt habe. Das bedeutet auch, dass es anstrengend ist, aber gleichzeitig auch wunderschöne.

Anstrengend war für mich, dass ein anderer Mensch vollkommen von mir abhängig ist, dass ich den Menschen erst einmal kennenlernen musste und du de n Baby immer einplanen musst. Du fährst nicht einfach mal so kurz noch mal einkaufen.
Hinzu kommt, dass man sich natürlich auch Sorgen macht.

Aber es ist auch unglaublich, sein Baby wachsen zu sehen, wie es fast täglich etwas Neues kann, wie sehr man einen anderen Menschen lieben kann (auch, wenn ich meinen Mann sehr liebe).

So hab ich auch gedacht. Ist ja alles ganz easy, man hat jede Menge Zeit..

immer wenn ich gelesen habe das Mütter kaum zum duschen kommen, hab ich gedacht das die wohl irgendetwas falsch machen müssen. Solche "Probleme" würde ich nie haben.. #rofl

Dann war der kleine da, die Geburt war der Horror und als ich aus dem kh raus kam war ich zwei Wochen komplett am ende, hab viel geweint und gedacht mein leben wäre vorbei..
Jetzt ist unser kleiner 6 wochen alt und wir haben uns inzwischen aneinander gewöhnt. Er ist relativ pflegeleicht würde ich mal sagen, aber grade in der Nacht 4,5 mal stillen ist einfach anstrengend. Der Haushalt ist die ersten Wochen komplett liegen geblieben, bis auf das was mein freund nebenbei machen konnte. Jetzt hab ich langsam die Tricks raus und komme mit dem Haushalt wieder nach. Hin und wieder bin ich sogar geduscht #schwitz

Mir hat vorher keiner gesagt wie anstrengend das wird und wenn, habe ich es nicht geglaubt. Es heißt immer genieße die babyzeit, die geht so schnell rum. Aber ganz ehrlich, ich finde die ersten Wochen ziemlich zum kotzen.. Jetzt erst, wo der kleine anfängt einen auch mal zuckersüß anzulächeln bekommen wir wenigstens mal eine Entlohnung für den ganzen Stress, das macht die Sache erträglicher. Ich bin wahnsinnig froh wenn der kleine größer wird!! Im Nachhinein macht es Sinn das alle gesagt haben ich soll die zeit vor dem Baby noch nutzen und ich bin froh das ich einige Dinge gemacht habe, zu denen ich jetzt erstmal nicht mehr kommen werde.

Ich für mich kann nur sagen - nein, ich empfinde es nicht als stressig. Mein kleiner ist zugegeben sehr pflegeleicht und es ist natürlich eine Umstellung. Aber stressig finde ich es nicht.

Wichtig fand ich die ersten Tage wirklich Ruhe zu haben. Ich war gleich zu hause, ds war für mich wichtig. Schlafzimmer war tabu für alle ausser Mann und Hebamme.

Das nachts stillen finde ich nicht schlimm, davor hatte ich am meisten Angst. Aber der kleine schläft bei uns und so geht das ikm Halbschlaf.

Hallo!

Also, das eine schließt ja das andere nicht aus! ;-) Natürlich versorgt man (zumindest der Großteil der Mamis) sein Baby gern und kümmert sich gerne drum - anstrengend und kräftezehrend ist es, je nach Kind, dennoch.

Mein kleiner Liebling ist jetzt 3 Monate alt geworden. Ich liebe ihn über alles. Aber seit seiner Geburt bin ich jeden Tag totmüde. Was würde ich dafür geben, mal wieder acht Stunden am Stück schlafen zu können. :-D

Die ersten drei Wochen waren meeeeega anstrengend - ich wusste im Vorfeld, dass es anstrengend werden würde, aber dass es so schlimm wurde, hätte ich niemals gedacht:

Nach über 43 Stunden Geburt war nicht an Ausruhen zu denken. Alle zwei Stunden (für jeweils 1 Stunde!!!) stillen, mit extremen Stillproblemen, die Geburtsverletzungen, die mir zu schaffen gemacht haben, der Babyblues, die Bauchweh meines Sohnes, die teilweise mit stundenlangem Dauergeschrei verbunden waren, und und und... Hinzu kamen die ganzen Freunde und Familie, die den Kleinen sehen wollten und mit uns was unternehmen wollten... Ich war so fix und fertig und habe mir an manchen Tagen die Augen ausgeheult.

Und auch jetzt noch ist es anstrengend - aber dann schaut man in die kleinen Kulleraugen oder bekommt ein Lächeln geschenkt und man weiß, wofür man das macht. #verliebt
Schwierig finde ich immer noch meine (noch) kinderlosen Freundinnen, die nicht immer verstehen, wenn Kino etc. derzeit nicht drin ist. Das ist echt nervig...

Ich kann dir nur raten: Stell dich lieber drauf ein, dass es seeeehr anstrengend wird und lass dich eventuell positiv überraschen als andersrum! ;-)

Liebe Grüße

Zuckerfee mit ihrem kleinen Prinzen - 13 Wochen alt #verliebt

Hallo#winke

Ich habe mich jetzt nicht durch alle Antworten gelesen, aber sicherlich wurde schon erwähnt das jedes Kind anders ist.
Während Nachbars Kind (14 M) so gut wie alles isst und schon eine gefühlte Ewigkeit durchschläft, habe ich hier ein Kleinkind (12 M), dass schon bei 1g zu viel Essen ALLES postwendend wieder hoch holt, bei Krankheit gleich garnichts mehr isst und lange im 2h Rhythmus gestillt werden wollte.
Und so unterschiedlich Kinder sind, so verschieden sind auch die Eltern.
Der eine steht auch nach dem 5. mal meckern gechillt in der Nacht auf oder wäscht zum 3. mal das vollge***** Shirt(ich) und der andere verzweifelt schon beim 1. Quieken (Mann;-))
Am Anfang war es bei mir auch pure Euphorie - es gibt eine Aufgabe, jemand braucht dich!
Jetzt schüttele ich manchmal den Kopf beim Lesen der Tagebucheinträge: Warum um Himmels Willen bist du aufgestanden, während Kind und Mann noch schliefen?#schock
denke ich mir dann#rofl.
Aber es ging. Nur irgendwann lässt der Akku nach!

Es wurde schon treffend formuliert. Eltern sein (vorrangig Mutter sein) ist ein 24h Job an 7 Tagen in der Woche.

Rückblickend kann ich sagen (mein Freund noch mehr, wieso auch immer#gruebel;-)), dass das erste Jahr schon anstrengend war.
Vor allem als Erstlingsmutter ohne viel Erfahrung mit Babys ist es schwierig die "Sprache" der Babys zu lernen.
Es kommt einem so vor als säße man vor dem weinenden Baby und spiele "Geh aufs Ganze" und entscheidest du dich für das Falsche (z.B. das Kind weint und du denkst es hat Hunger...) hast du den Zonk (...das Kind ist aber bis zur Oberkante voll, weint eigentlich vor lauter Blähungen und bricht dir nun folglich alles voll)
Spaß bei Seite!
Ich freue mich auf die Zeit, wenn sie endlich sagt, was sie hat.

Ich zähle meine Tochter trotz der genannten "Problemchen" zu einem einfachen Kind, es gibt weitaus "anstrengendere" Kinder.

Eine schöne Restschwangerschaft.

PS.: Es würde mich ja brennend interessieren wie du dann das 1. Jahr empfunden hast;-)

Ich bekomm auch im Juli unser erstes Kind - ich hör auch lauter so Mist, permanent.
Ganz ehrlich - ich glaube, dass das anstrengendste in meinem Fall die Familie sein wird.

Am 20.7. ist ET, am 30.7. bis 10.8. kommt meinem Mutter + ihr Lebensgefährte aus Wien zu uns nach Bayern, sie schlafen (zum Glück) 30km weiter weg in einem Hotel.
Klar, meine Mutter weiß wie man sich fühlt und sie hat das Hotel absichtlich so gewählt - damit wir eben nicht das Gefühl haben, dass sie uns auf der Pelle hocken und wir sie bespaßen müssen. Ich hab ihr dann auch direkt gesagt, dass sie dann natürlich sehr gerne mal ne Stunde mit dem Kleinen spazieren gehen kann, damit ich mal zum schlafen komme, oder sie sich sehr gerne in unserer Küche austoben und uns was zu Essen kochen kann. Sie hat zwar erst doof gelacht, aber ich hab ihr dann gesagt, dass, wenn jemand kurz nach ET zu uns kommt, derjenige von uns Getränke erwarten kann, sauberes Geschirr und für Essen selbst zuständig ist. Fertig.
Wer den Kleinen sehen will, hat Kuchen/Mittagessen/Abendessen/etc. mitzubringen und die Omis dürfen auch sehr gerne mal die Wäsche zusammen legen oder mit dem Staubsauger durch die Wohnung rasen.

Klar, mein Freund bleibt die ersten 3 Wochen Zuhause - aber dem wird's nicht anders gehen als mir, immerhin kann er aktuell nachts durchschlafen, was für mich ja schon jetzt ein Problem wird, ich kann mich da länger dran "gewöhnen" :-)
Außerdem - warum soll er die ersten 3 Wochen mit seinem Baby mit Haushalt verbringen, wenn eh seine Mutter um's Eck wohnt, meine Mutter 2 Wochen kommt und im Anschluss an meine Mutter noch mein Vater und meine Stiefmutter 1-2 Wochen kommen - da soll ruhig jeder mal nen Handgriff machen, ehrlich. Ich bin da ziemlich rigoros (gerade bei Vater und Stiefmum werd ich das sein müssen, denn die haben beide keine Ahnung wie es nach einer Geburt ist, die kommen halt "um ihren Sommerurlaub bei uns zu machen" ... mein Dad wird sich mit dem Gedanken anfreunden müssen, dass es sein Enkelkind nur gegen selbstgekochtes Essen gibt (ich liebe das Essen meines Dads, bekomme es aber auch nur alle paar Jahre mal, weil die auch in Wien wohnen)...)

Wahrscheinlich ist dann ab September, wenn die ganzen Besuche vorbei sind, alles viel einfacher und ruhiger :P

Wie schon erwähnt wurde, hängt es auch oft von der Gesamtsituation ab...

Jemand der alleinerziehend ist, wird Dir sicherlich etwas anderes erzählen, als eine Mutter oder ein Vater die/der noch einen/eine PartnerIn an seiner Seite hat mit dem/der man sich auch mal abwechseln kann bei der Betreuung.

Dann kommt es eben auch auf das Kind an... eine Bekannte von mir hatte ein Schreibaby... das die die Babyzeit richtig bescheiden fand kannst Du Dir ja vorstellen.

Und es kommt auf Den Typ Mensch selbst an... der eine ist schon mit einem Kind völlig ausgeslastet und an seiner Stressgrenze, der andere wuppt 5 Kinder (scheinbar) nebenher ;-)

Es ist ein 24/7 Job, der vor allem dann anstrengend ist, wenn es einem selbst gesundheitlich nicht so gut geht. Und jede Phase und jedes Alter ist auch unterschiedlich anstrengend.

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