ab wann weis man ob ein Kaiserschnitt gemacht werden muss?

Wird da nochmal vorher das Becken vermessen? Bzw im Vergleich zum Kopf und wenn ja wann?

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Ich habe noch nie gehört dass da irgendwie routinemäßig was gemessen wird....die Natur ist ja in der Regel nicht doof.

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nein, wenn es keinen Grund gibt anzunehmen dass es Probleme geben könnte wird davon ausgegangen dass das Baby durchs Becken passt. Das ist auch mit ganz wenigen Ausnahmen immer der Fall. Soeine Untersuchung ist letztendlich auch nicht besonders genau, denn der Kopf des Bays wird unter der Geburt zusammengeschoben, das Becken weitet sich, selbst die Körperhaltung verändert den Beckendurchmesser. Darum macht es wenig Sinn da vorab zu messen und zu untersuchen, denn wie die Bedingungen unter der Geburt sind kann man damit nicht feststellen.

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Warum möchtest Du denn einen Kaiserschnitt????

Die natürliche Geburt ist noch immer der Standard und ganz normal. Ein Kaiserschnitt wird dann erwogen, wenn es irgendwelche Probleme gibt, die darauf hindeuten, daß Mutter und/oder Kind die Geburt nicht gesund überstehen werden.

Solltest Du Dir Gedanken machen und dazu etwas lesen wollen, kannst Du Dir das Buch "Meine Wunschgeburt-Selbstbestimmt gebären nach Kaiserschnitt" besorgen.

http://www.amazon.de/Meine-Wunschgeburt-Selbstbestimmt-Kaiserschnitt-geburtshilfliche/dp/3902647248/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1409253012&sr=8-1&keywords=meine+Wunschgeburt

Es richtet sich zwar vor allem an Frauen, die bereits einen Kaiserschnitt hatten, klärt aber sehr gut über Vorteile und Risiken auf und zeigt auch Erstgebärenden, wie man eine Geburt möglichst selbstbestimmt und autonom erlebt. Und darauf kommt es ja letztenendes an, finde ich.

lg Pipi

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Ich möchte einen Kaiserschnitt? ?? Das ist mir neu, wo steht das denn? Ich werde nur sehr oft gefragt ob ich das schon weiß, kenn auch welche bei denen war es der Fall mit dem inneren zu schmalen Becken zb. Darum hat mich das interessiert. ..

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Also Kaiserschnitt würde ich nie vorziehen, es is einfach mein erstes Kind und ich hab keine Ahnung was das angeht.

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bei meiner zweiten Entbindung hat sich das während der Geburt ergeben. Unsere Große hatte spontan entbunden und hatte bei der zweiten dann meine eigene Beleghebamme dabei. Es ging auch erstmal supi los und ich hab alles mitgemacht, was die Gute von mir wollte.
Unsere Kleine war komplett in die Nabelschnur eingewickelt und konnte deshalb nicht nach unten rutschen. Das wusste vorher niemand und deshalb entschieden die Hebamme und der behandelnde FA, nach sie mich 7 oder 8 Stunden haben turnen lassen, dass es wohl ein KS werden würde. Sie hatten beide den Verdacht, dass was mit der Nabelschnur sei.
Das Wort "KS" fiel ein paar Mal vorher, es traf mich nicht unvorbereitet. Und nachdem ich stundenlang geschuftet hatte, empfand ich den KS nicht als schlimm sondern eher als erlösend, weil endlich ein Ende absehbar wurde.
Sollte ich irgendwann noch einmal das unglaubliche Glück haben, ein Kind zu bekommen, würde ich wieder genauso in die Geburt hineingehen wie damals vor beinahe 6 Jahren: ich gebe mein Bestes und wenn es nicht klappt, wird mich ein KS nicht niederschmettern. Am Ende zählt nur dass es dem Kind und auch mir gut geht. Und wenn es nicht auf spontanem Weg geht... dann nicht.
Alles Gute! Elke

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Danke, würde mich schon sehr über ne natürliche Geburt freuen. Bei meiner Oma war nämlich das innere Becken zu schmal! Und das liegt bei uns wohl in der Familie. Meine Muttef konnte leider auch nicht natürlich entbinden, was aber noch mehrere Gründe hat. Hab gelesen es werden immer mehr kaiserschnitte gemacht. Angeblich jedes dritte Kind. Bis jetzt wurde bei mir nix dazu gesagt und ich hoffe das bleibt so :)

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Normalerweise kannst du davon ausgehen, dass dein Kind auf normalem Wege zur Welt kommt. Da wird auch nicht routinemäßig geprüft, ob ein Kaiserschnitt gemacht werden muss. Eine Geburt ist ja zunächst was ganz normales und nichts, was behandelbar ist.

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