Ambulante Geburt - wie war es für euch als Erstgebärende?

Hallo ihr Lieben,

so langsam schreitet meine Schwangerschaft voran und ich mache mir nun langsam Gedanken zur Geburt.

Ich persönlich finde die Vorstellung, 3 Tage mit einer fremden Person auf dem Zimmer zu verbringen, sehr unangenehm. Nicht, dass nicht ich schon im Krankenhaus gelegen hätte (auch schon im Vierbettzimmer) oder dass mich die andere Dame in meiner Intimsphäre stören würde ;-), aber ich stelle es mir sehr stressig vor, wenn wir beide das Rooming-In nutzen und dann erst ein Kind am bläken ist und 5 Minuten das nächste, weil es vom anderen geweckt wird. Oder ich mich gerade hingelegt habe, und dann die Putzkolonne reinkommt oder meine Zimmernachbarin den kompletten Stammbaum eingeladen hat oder oder. Dann die unschöne Krankenhausatmosphäre, die Visiten, et cetera.

Nun frage ich mich, wie eine ambulante Geburt für eine Erstgebärende wohl wäre. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir eure Erfahrungen mitteilen könntet. #herzlich

LG obscuritas (17+2)

Ach ja, muss man das vorher im KH anmelden? Und wenn ja, wann?

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Huhu!
Ich bin zwar keine Erstgebärene, aber ich werde dieses mal auch ambulant entbinden. Voraussetzungen uns geht es gut.

Bei meinem Sohn habe ich sofort angefangen zu weinen, sobald unser Besuch bzw. mein Mann weg war. Ich habe mich sooo einsam gefühlt. Meine Hormone haben einfach verrückt gespielt. Dann gab es kein warmes Wasser, weil die einen Rohrbruch hatten. Bin also unter die eiskalte Dusche gegangen. Meine Bettnachbarin hat ihr zweites Kind entbunden und war die Geräusche eines Neugeborenen gewohnt und hat sich sehr häufig nicht gerührt, wenn ihr Kleiner wach geworden ist. Hat einfach weiter geschlafen und geschnarrcht. Ich habe kein Auge zu bekommen.

Mit den Hebammen und Schwestern kam ich zwar gut klar, dennoch waren die drei Tage grässlich. Daher die Entscheidung ambulant zu entbinden. Ausserdem halt ich das keine drei tage ohne meinen Sohn und Mann aus. :-)
Alles Gute für dich.

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Na du hattest ja ein sch*** Zimmer ;-).

Danke für deine Antwort und dir auch alles Gute!

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Ja, irgendwie schon ;-)

Ach so, ich werde das übrigens bei der Geburtsanmeldung angeben, dass ich gerne ambulant entbinden möchte.

Du benötigst auf jedenfall eine Nachsorgehebamme. Frage die dann auch gleich, wie das mit dem Sauerstofftest abläuft (kleiner Blutstropfen aus der Ferse vom Baby). Meine Hebi macht den bei unserer Kleinen, muss mir aber die Papiere bei Entlassung vom KH mitgeben lassen.

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Hallo, für mich war ein Aufenthalt im Krankenhaus auch nichts. Wäre diesmal am liebsten schon nach 1 Stunde nach Hause gefahren ;).

Du brauchst wenn du gleich nach Hause fährst natürlich einen Partner der dir alles abnimmt und eine deine Nachsorgehebamme. Nach 3 Tagen geht es zum Kinderarzt.
Ich kann eine ambulante Entbindung nur empfehlen...
Man muss es auch nicht unbedingt vorher anmelden, das kann man spontan entscheiden.

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Mein Mann wird vermutlich die ersten beiden Lebensmonate Elternzeit nehmen. Also wäre es von der Warte aus gesehen perfekt.

Und nach 3 Tagen zum KA zu rödeln ist wahrscheinlich auch nicht so wild.

Danke für deine Antwort!

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Wie wärs, wenn du ein Familienzimmer nimmst?

Dann bist du eigentlich alleine, bzw mit deinem Partner....

Kann dich aber total verstehen, bei sowas bin ich froh, dass ich im Krankenhaus Einzelzimmer habe #schein

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Ach Mist, das habe ich vergessen zu schreiben.

Drei Tage Familienbettzimmer sind uns zu teuer und ich weiß nicht, ob man nur 1 Tag buchen kann. Die müssen ja ihre Bettenbelegung auch ein Stück weit planen (bei uns im KH gibt's fast ausschließlich Zwei-Bett-Zimmer).

Den PV-Einzelzimmerluxus werde ich wohl nicht genießen können (s. o.) ;-).

Danke für deine Antwort!

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oder noch schnell ne kleine Zusatzkrankenversicherung abschließen, die das abdeckt ;-)

Ich denke, das geht zur Not auch ambulant...gibt ja viele, die z.B. nur ins Geburtshaus gehen. Klar, wenn was ist, musst du bleiben, aber davon geht man ja erstmal nicht aus ;-)

Hast du denn ne gute Hebamme, die dich zu hause betreuen würde?

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Ich habe bisher ein Kind bekommen und hätte eigentlich auch gerne ambulant entbunden (hatte mir das aber offengelassen und mich vorsorglich für ein Familienzimmer angemeldet).

Ich muss sagen, ich hätte beim besten Willen nicht nach der Geburt sofort nach Hause gekonnt, weil ich gar nicht sitzen konnte. Es hat zwei Tage gedauert, bis das wenigstens ansatzweise wieder möglich gewesen ist, so dass ich mich überhaupt ins Auto setzen konnte.

Überleg dir, ob es sich nicht doch lohnt, ein Familienzimmer zu buchen (in nem Zwei- oder Mehrbettzimmer hätte ich mich auch sehr unwohl gefühlt), ihr müsst es ja nicht nutzen, wenn es dir nach der Geburt so gut geht, dass du nach Hause kannst.

Nach drei Tagen zum Kinderarzt ist übrigens nicht so das Problem - wir waren dann nämlich auch gleich, nachdem wir wieder zuhause waren, dort, weil unsere Tochter so gelb geworden ist. Kann mir zwar Schöneres vorstellen, aber geht auch. Manche Kinderärzte kommen für die U2 auch nach Hause, frag da einfach vorher nach, dann können die sich schon mal drauf einstellen.

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Hallo,

ich werde ins Geburtshaus gehen aber da man dort auch nach 4Stunden gehen darf ist es ja mit einer ambulanten Geburt vergleichbar.
Ich mag Krankenhäuser grundsätzlich nicht und eben die Punkte die du aufgezählt hast.
Fremde Person, noch einen zusätzlichen Schreihals, der ganze Besuch der Zimmernachbarin.
Familienzimmer nur wenn frei und mit Aufpreis, dazu schlechtes Essen.
Statt der eigenen Dusche nur so eine Gemeinschaftsdusche. Fremdes schmales Bett wo kein Platz ist mit Papa und Baby zu kuscheln (zu Hause satte 180x200cm!)

Meine Hebamme kommt am Anfang eh jeden Tag vorbei von daher fühle ich mich gut aufgehoben. Die U2 werde ich versuchen so spät wie Möglich zu machen, also echt am 10. Tag es sei den es trifft das Wochenende. Die Hebamme hat ja auch einen Blick drauf wie es Mama und Baby geht.
Viele finden es ja praktisch wenn der Besucheransturm im KH statt zu Hause stattfindet. Aber wir haben schon bescheid gesagt das wir erstmal unsere Ruhe möchten und dann den Besuch nach und nach rein lassen - wozu kann man eine Türklingel auch ausschalten?!

Also ich sehe das nur positiv direkt wieder nach Hause zu können.

TB

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Huhu,

ich möchte wenn möglich auch ambulant entbinden, auch wenn es mein erstes Kind ist - Du solltest das vorher in jedem Fall mit der Nachsorgehebamme besprechen und vorher den Kinderarzt kontaktieren zwecks U2...habe beim Geburtvorbereitungsgespräch im KH erwähnt, dass ich am Liebsten ambulant entbinden möchte - wenn es medizinisch nicht geht (Geburtsverletzung, Baby geht es nicht gut oder oder oder) dann bleibe ich natürlich! Zum Glück kann man das spontan entscheiden. Meiner Hebi war ganz wichtig, dass ich dann in den ersten zwei Wochen definitiv meinen Mann zu Hause hab...aber sie sagte in der Regel gäbe es bei den ambulanten Entbindungen auch weniger Stillprobleme!!
Aber Du hast ja noch jede Menge Zeit, Dir das zu überlegen!
Lg Marie& Babyboy 35+5

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Hi,

ich war zwar nur eine Nacht im Kkh nach der Geburt, aber was Du beschreibst trifft so ziemlich zu, Du hast nur die Neonbeleuchtung in der Nacht vergessen, wenn ne Zimmernachbarin aufs Klo muss.

Ich fand es total bloed dass mein Mann und ich grade zur Familie geworden sind und dann muessen wir uns trennen. Ne zweite Nacht haetten die mich nur mit Fesseln drin behalten koennen. Ich war gesund, mein Kind war gesund und die Einlagen kann ich auch zuhause vollbluten, aber da dann alles in Ruhe und mit essbarem Essen :)

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Ich habe ein kind und blieb stationär im kh würde aber bei jeder weiteren Entbindung ambulant entbinden. Deine genannten Gründe wäre für mich nicht grund genung um nachhause zu gehen beim ersten kind....das ein baby das andere weckt ist für mich von 0 Bedeutung. Ich kann mich nicht dran erinnern das sich die zwerge von mir und der bettnachbarin je gegenseitig geweckt hätten. Ob der ganze stammbaum eingeladen wird weist du z.b. auch nicht...bei uns waren von der bettnachbarin nur wenige leute da. Wir haben zusammen gestillt und wenn eine gerade auf die Toilette ist und das kleine weinte stand die andere auf und schaute nach.

Ich würde einfach nur ambulant entbinden weil mir das Krankenhaus nichts mehr zeigen könnte. Sie zeigen dir wie du wickelst, wäschst, anziehst und geben hilfe beim stillen. Naja und das kann ich alles....

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Naja und wenn dir putzkolone kommt...vielleicht machst du dir besser Gedanken wenn sie nicht kommen ;-)

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#winke

Erfahrung habe ich nicht aber ich werde im Geburtshaus entbinden und das kommt ja einer ambulanten Geburt gleich.

Mich ins KH legen kommt für mich nicht Frage, nichtmal im Familienzimmer - denn auch da hat man Pflegepersonal und Putzkolonne 'am Hals'.

Ich bin der Meinung, zu Hause erhole ich mich am besten! Mein Mann ist allerdings daheim und auch meine Mutter greift mir unter die Arme. Außerdem habe ich z.B. ein bisschen vorgekocht und eingefroren. So muss die ersten Tage niemand am Herd stehen.

Lg
Nina 37+2

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