Trotz Beschäftigungsverbot arbeiten??

Hallo ihr lieben!!

Bin jetzt in der 14.SSW und habe seit der 6. SSW ein Beschäftigungsverbot vom Arbeitgeber bekommen , da ich im med. Beruf arbrite und ich diesen nicht mehr durchführen darf! An der Anmeldung kann mich mein Chef nicht einsetzen da er dort eine feste Kraft hat! Nun bekommt er ja mein gehalt komplett von der Krankenkasse erstattet!!

Jetzt soll ich ab und zu arbeiten kommen, also nur arbeiten am PC machen! Ich hab ja nichts dagegen , ganz im gegenteil, aber wie ist es wenn ich zb auf dem weg zur arbeit und nachhause einen Unfallhab oder zum Beispiel in der Praxis falle?? Da meine Chefin ja das volle gehalt bekommt von der Krankenkasse wäre es ja sicher schwierig das als arbeitsunfall geltend zu machen oder? Wie seht ihr das ?
Anderseits wärs ja doof meine chefin zu fragen weil sie dann evtl denkt das ich nur keine lust hab!:-(

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Wenn du ein volles BV hast darfst du schlichtweg nicht arbeiten gehen! Hättest du ein BV für nur bestimmte Arbeiten wäre es kein Problem. Aber so geht es nicht und dein Chef darf es auch nicht von dir verlangen! Ich arbeite auch im medizinischen Bereich und bin nun zu Hause. Mein AG würde auch niemals auf die Idee kommen...

LG caroblu (27. Ssw)

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Hallo meine Liebe,

auch ich habe ein BV und bin in einem med.Beruf. Ich kann dir nur sagen lass es!!! Du bist nicht versichert. Sonst muss dein Arbeitgeber das BV ändern!
Liebe Grüße#winke

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Ohh man was habt ihr nur Alle für Arbeitgeber.

Wo genau arbeitet ihr denn???

Ich arbeite im KH auf der internistischen Station und ich bekomme kein BV ;-(

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Hallo deluxe,
ich habe mein BV nicht von meinem Arbeitgeber sondern von meinem Gyn. Ich habe eine Placenta praevia, mir fehlen einige Antikörper und und und. Ich hatte letztes Jahr eine Eileiterschwangerschaft, die Psyche spielt auch eine große Rolle. Anmeldung alleine geht nicht, da wir nur 2 Helferinnen waren. Ich durfte nicht mehr heben, nicht beim Impfen festhalten, keine Urinuntersuchungen machen unsw. Achso ich bin Kinderarzthelferin mit Leib und Seele#verliebt aber wenn es nicht geht, geht es nicht. Und wenn die Gefahr zu groß für mich ist, muss ich Zuhause bleiben.
Es hat alles Vor-und Nachteile.

Liebe Grüße Peanut #liebdrueck

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Ich würde auch mal die Krankenkasse fragen und ggf. dann dem Arbeitgeber sagen, dass er in Teufels Küche kommt, wenn Dir auf dem Weg oder im Büro etwas passiert. Stimmt ja auch!

Mich hat damals mein Chef in der ersten SS freiwillig freigestellt, weil mein Sohnemann mir öfter einen Nerv abgeklemmt hat und ich ohnmächtig geworden bin. Das kam bei Kunden nicht so gut, wenn eine Schwangere umkippt ;-)

Dabei ging’s mir sonst gut und ich hätte bis zuletzt arbeiten wollen...

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Kann ja schlecht bei der kasse nachfragen weil sonst verpetz ich ja quasi meinen chef!:-/

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verstehe...ich finde, aber auch DU musst ja rechtlich abgesichert sein, damit Dir keiner Fahrlässigkeit vorwerfen kann.

Das Kind geht doch vor. Klar, passieren kann immer und überall etwas, aber wenn dort oder auf dem Arbeitsweg etwas passiert, wirst Du Deines Lebens nicht mehr froh. Von Versicherungsschutz mal ganz zu schweigen...

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Also ich arbeite beim zahnarzt! Wenn es jetzt aber nur pc arbeiten sind ist es doch erlaubt oder? Weil hab ja nur ein verbot für arbeiten im behandlungszimmer! Nur ich weiß halt nicht weil der chef das gely ja komplett von der kasse wiederbekommt! Von daher arbeite ich für ihn ja quasi umsonst! Würdet ihr das dem chef denn so sagen das es nicht erlaubt ist was er macht? Bin schon schwanger dort angefangen! Sollte am 01.11 anfangen und am 28.11 hab ich denen gesagt das ich schwanger bin! Ist halt doof jetzt zu sagen das ich nicht komm weil ich ja nach der elternzeit da wieder arbeiten will!

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Huhu #winke

Du hast doch sicher ein BV vom Arbeitgeber bekommen, weil er keine Arbeiten für dich hatte, die dem Mutterschutzgesetz gerecht werden.

Ich denke wenn er nun doch Arbeiten hat, die du auch schwanger ausführen darfst, dann kann er das BV entsprechend zurück nehmen / reduzieren. Da gibt es sicher eine Möglichkeit. Aber das muss offiziell von deinem Arbeitgeber aus gemacht werden, so dass alles rechtmäßig ist und du versichert bist, falls ein Arbeitsunfall o.ä. passiert. Außerdem muss natürlich dein AG das Gehalt für die Stunden zahlen, die du arbeitest, nicht die Krankenversicherung. Alles andere wäre Betrug.

Also, wenn du wirklich Interesse hast zu arbeiten, dann würde ich mich schon darauf einlassen. Allerdings nicht, ohne das es die offiziellen Wege gegangen ist und dein BV entsprechend abgeändert wurde!!
So einfach wie dein AG sich das gedacht hat, dein volles Gehalt von der KK zu kassieren und dich dann sozusagen kostenlos stundenweise arbeiten zu lassen, geht das nicht!

LG Brijuni#blume

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Wenn du noch was machen willst dann brauchst du ein Teilbeschäftigungsverbot, in dem sich auf eine gewisse Stundenzahl festgelegt wird. Das hatte ich z.b mit 3h am Tag, jedoch seit letzten Donnerstah komplettes BV.

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