Elterngeldberechnung / Steuerklassenwechsel

Huhu,

unser Baby wird vorraussichtlich am 25.03.2014 geboren. Per Oktober haben mein Mann und ich die Steuerklassen von 3/5 auf 4/4 geändert. Nun stellt sich mir die Frage, welche Steuerklasse zur Berechnung meines Elterngeldes herangezogen wird. Die Steuerklasse 5 oder die Steuerklasse 4.
Ich weiß, dass die Steuerklasse maßgeblich ist, die am längsten während der vorhergegangenen 12 Monate gültig war. Ist hierfür der Beginn der Mutterschutzfrist oder der errechnete Geburtstermin maßgeblich?
Ist der Beginn Mutterschutz maßgeblich kommt unser Wechsel leider zu spät. Ist der Geburtstermin ausschlaggebend, war er wohl rechtzeitig.

Hatte jemand von euch auch schon das Problem? Bei den Behörden bekomme ich leider auch widersprüchliche Aussagen zu diesem Thema.

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Hi!

Soweit ich weiß, gilt immer der Zeitraum AB Geburt...

Lg

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Es zählen die zwölf Monate bis zur Geburt, und wenn du da sieben Monate lang Steuerklasse 4 hattest, wird diese zur Berechnung rangezogen.

Wir haben im Vorfeld (vor der SS) schon riedige Excel-tabellen aufgestellt um zu gucken was günstiger ist ;-) lieber jetzt mehr durch 3/5 oder später durch 4/4.

Bei uns kam 4/4 raus und wir wechseln so, dass innerhalb der zwölf Monate vor Geburt, genau 7 mit 4/4 sind.

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Seit Januar dieses Jahres ist es egal in welcher Steuerklasse du bist, da der Bruttolohn zur Berechnung herangezogen wird.

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Diese Antwort ist so etwas von falsch!

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ich bin mir bei den bisherigen Antworten nicht so sicher - das ist meine Info:
http://www.test.de/Elterngeld-2013-Einbussen-fuer-junge-Eltern-4430834-0/

##Recht­zeitig die Steuerklasse wechseln

Nachteile haben künftig verheiratete Mütter oder Väter, die den Groß­teil der Eltern­zeit nehmen wollen und nicht recht­zeitig in die güns­tigere Steuerklasse III wechseln – oder zumindest in der IV sind. Denn für die Berechnung zählt nur noch die Steuerklasse, die zwölf Monate vor Geburts­monat über­wiegt. Das bedeutet, die Steuerklasse III bringt nur noch mehr Eltern­geld, wenn sie mindestens sieben Monate lang vor der Geburt des Kindes auf der Lohn­steuerkarte steht. Achtung: Die Zeit des Mutter­schutzes vor der Geburt – in der Regel 6 Wochen – gehört nicht zu den 12 Monaten der Berechnungs­grund­lage für das Eltern­geld. Folge: Mütter, denen Mutter­schutz zusteht, müssen bereits neun Monate vor der Entbindung die Steuerklasse wechseln, damit sie anerkannt wird (sieben Monate als „über­wiegende Zahl“ von zwölf plus andert­halb Monate Mutter­schutz vor der Geburt). Damit hat die Finanz­verwaltung die Möglich­keit Verheirateter, durch einen Steuerklassen­wechsel mehr Eltern­geld zu bekommen, in der Praxis stark einge­schränkt.

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Genau das fürchte ich auch...

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Hallo,ich könnte ùber die meisten Antworten hier nur den Kopf schütteln.

Für die Berechnung zählen 12 Monate bis zum MUTTERSCHUTZ,der Monat indem Frau in den Mutterschutz geht zählt nicht,da man dann Mutterschutz geld bezieht. In deinem Fall war der Steuerklassenwechsel zu spät. Für die Berechnung wird bei dir die 5 St.Klasse herangezogen.
Generell lohnt sich der St.Klassenwechsel nur dann,wenn die Frau die meiste Zeit in der besseren war.Es wird zwar vom Brutto gerechnet,aber von der St.Klasse hängt die abzuziehende Pauschale ab.
Hoffe,ich konnte das gut erklären...

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Vielen Dankfür deine Erklärungen! So habe ich es mir leider auch gedacht.

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DA egal bei was nur volle Kalendermonate zählen seid ihr eh zu spät.

Denn Oktober bis Februar (die letzten vollen Monate!) sind nur 5 Monate!

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