Angst, dass das Baby nach der Geburt unterzuckert. Erfahrungen?

Huhu
langsam wird es ja ernst bei mir. Bin nun in der 37. Woche und habe noch 2,5 Wochen bis zum KS.
Meinen SS Diabetes habe ich ja nun schon seit der 9. SSW. Ich bin aber sehr gut eingestellt und mein HbA1c ist bei 5,4.
Der kleine ist trotzdem ein Brummer. Wurde vor 2 Wochen schon auf 2900 geschätzt.
Nur meine Nüchternwerte spinnen immer mal wieder. Spritze 5 Einheiten Basal und muss nun auf 6 erhöhen.
Ich habe nun Angst, dass der kleine nach der Geburt unterzuckert und in die Kinderklinik muss. hat jemand Erfahrungen?

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Da brauchst du dir keine sorgen machen. Die Ärzte Wissen ja dann von seiner ssdiabetis und werden ihn engmaschig kontrollieren. Außerdem bekommt er sicherlich Glucose dazu. Du bist in guten Händen in der klinik

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Also 2900 in der 37.SSW ist ja noch nicht sooo brummermässig. Da hatte mein echter Brummer schon 3500 g #schock

Also ich hatte in der ersten SS eine unentdeckte SS Diabetes (daher auch der Brummer) und mein Sohn war nach der Geburt natürlich extrem unterzuckert. Sie haben ihm dann eine Glukoselösung gegeben und geschaut wie weit der Körper das in den nächsten Tagen selbst regelt und immer wieder seinen Blutzucker gemessen. Zum Glück hat sich das alles von selbst geregelt und er hat keine Diabetes.

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war er denn bei dir im Zimmer? Nee die 2900 Schätzung war vor 2 Wochen schon

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Achso, vor 2 Wochen.

Also wie gesagt, es war eine unentdeckt (also bitte nun keine Angst bekommen). Mein Sohn wurde mit 5100g auf 58 cm geboren, ohne Lungenreife, verdickter Herzwand, dazu hat er noch seinen Kot eingeatmet gehabt (grünes FW) und damit ist dann der Schutzmanzel der Lunge kaputt gegangen. Sie vermuten Stressbedingt weil die Nabelschnurr um den Hals war.

Deswegen lag er 3 Wochen auf Intensiv, aber es war eine ganz andere Ausgangssituation.

Ich weiß aber durch Bekannte das ihre Kinder auch mit SS Diabetes auf dem Zimmer lagen. Nur bei einer musste die Kleine eine Nacht auf der Intensiv bleiben zur Beobachtung.

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Hi,

ich hatte hochgradiegen Gestationsdiabetes und habe zu meiner absoluten Spitzenzeit 120 iE Altinsulin (schnellwirksames Insulin) am Tag gespritzt.

Aber wegen der Unterzuckerung musst du dir keine Sorgen machen wenn du Milch hast und stillen kannst.

Ich konnte leider nicht stillen.. - habe ich lange drunter gelitten, aber das ist ein anderes Thema.

Wenn du nicht stillen kannst, fütter mit der Flasche..dann ist eine Unterzuckerung fast ausgeschlossen.

Alles Liebe für die Geburt.

LG

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ich werde die Flasche geben, nur ich denke die erste gibt man doch erst wenn man wieder auf seinem Zimmer ist oder?
Naja und kann das Kind nicht quasi dann gleich unterzuckern, wenn es raus ist?

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Ob die erste Flasche erst auf dem Zimmer gegeben werden darf, kann ich dir leider nicht sagen..
Und ob die Kleinen gleich unterzuckern, nein, das glaube ich nicht.. solange deine Werte im Normbereich sind.

Dann müsste ja jedes Kind, dessen Mutter am Tag der Geburt keinen Bissen runter bekommen hat unterzuckern.

Ich wollte damals stillen - hat leider nicht geklappt - Johanna ist Freitags um kurz nach Mitternacht geboren, Sonntags Vormittags ist sie dann auf die Intensiv gekommen - und das alles nur weil ich KEINE Milch hatte.

Deshalb werde ich beim 2. Kind - falls ich noch mal schwanger werden sollte - auf jeden Fall von Anfang zufüttern.. - denn diese Situation mein Kind auf der Intensiv "abgeben" zu müssen, will ich nie wieder erleben.

Weißt du denn schon, in welchem KH du entbinden wirst? Frag doch dort mal nach wann du die erste Flasche geben kannst.. das beruhigt dich und du kannst viel entspannter an die Geburt gehen.

Mach dir nicht solche Gedanken.. selbst wenn dein Baby unterzuckern sollte, kann man dieses mit einer Flasche Milch recht gut wieder bereinigen.

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Hi,
keine Schwangerschaftsdiabetes schützt dich nicht vor Unterzuckerung beim Kind. Bei mir war alles I.O und Madame war dennoch unterzuckert, weil sie so leicht war. (2.840 g).
Das ist nicht so schlimm. Naja, doof war, dass sie auf die Neo musste, weil das KKH eben eine hat, die wird dann genutzt. Gibt dann logischerweise super Geld von der Kasse, wenn das Kind da liegt.
Es gibt dann 24 h eine Zuckerlösung per Infusion, es wird nur alle 4 h gefüttert, damit der Blutzucker kontrolliert werden kann.
Nach 24 h bekam ich sie und nach weiteren 15 h - man muss dann noch 12 h zur Beobachtung bleiben - sind wir nach Hause.

Vorteil an der Sache: Sie hatte sich so an die 4 h gewöhnt, dass sie zumindest nachts diesen Rhythmus beibehalten hat und ich nur eine Schlafunterbrechung hatte... dauerhaft, bis sie nachts nichts mehr gewollt hat.
Lg, carana

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