Ab wann würdet ihr Wehen fördern - und wie?

Ich bin ja jetzt in der 40. SSW und es tut sich noch rein gar nix. Ab wann darf man denn Wehen fördern und wie am besten? Hebamme habe ich keine.

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Ich würds ganz lassen, denn es bringt meist eh nix - weil sich die Kinder schon den passenden Termin rausssuchen- und es (z.B.mit dem ominösen Rhizinuscocktail) auch schon mal gefährlich für das Kind werden kann.

LG

Gabi

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Ich habe aber Angst vor einer Übertragung, 1. weil das Risiko für das Baby steigt und 2. vor den Schmerzen bei der Einleitung. Ich werde immer nervöser. :-(

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Eigene Wehen machen auch Schmerzen und dieses forcieren kann auch beim Kind zu -unerkannten- Problemen mit den Herztönen führen und das ist für die Maus nicht ohne.

So schlimm ist übertragen auch nicht und du bist ja noch nicht mal am Termin und 7-10 Tage kann man echt in Ruhe aussitzen - ohne Angst und Panik und damit hast du die Chance auf EIGENE Wehen und eine schnellere Geburt.

LG

Gabi

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Guten morgen,

ich kann dich super gut verstehen, denn ich bin heute 41+1, dass heisst 8 Tage über den Termin. Meine Kleine will einfach nicht, egal was ich mache. Ich habe nicht soviel ausprobiert, aber wenn die Babys nicht wollen, gehen auch keine Wehen los. Ich hatte bisher auf dem ctg nie auch nur eine Wehe....
Aber man sagt ja immer, viel Bewegung, Treppen steigen, mach deinen Haushalt etc. Ich habe Ingwer Tee getrunken und Sitzbäder mit Heublumen gemacht. Ich bade abends um zu entspannen...
Vor dem berühmten Cocktail habe ich auch etwas Angst und meine Hebamme hat auch davon abgeraten.

Wir können nichts anderes machen, als warten. Ich habe auch Angst/Respekt vor der Einleitung, aber was soll man machen. Ich werde mich wohl damit anfreunden müssen, und somit weiss ich, dass sie in einigen Tagen da ist...
Kopf hoch, es wird bei dir sicher von alleine losgehen. ..Ich drück dir die Daumen, du hast ja noch Zeit
Mara

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meine tochter wurde an ET+13 eingeleitet, obwohl ich wochenlang mit MM 5cm rumlief
und meine FÄ mich jeden 2.tag so anguckte: #aerger

aber die einleitung war gut, 6 stunden ab beginn bis geburt#klee

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Meine hebamme bietet geburtsvorbereitene akkupunktur an. Das wäre vielleicht auch jetzt eine möglichkeit. Die kosten Muss man aber glaube ich selbst tragen. Vielleicht suchst du dir eine hebamme oder speziallisten der so etwas macht.

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Ich stimme hebigabi zu 100% zu! Wehen fördern hat oft keinen Sinn. Ich habe es ab 40+1 versucht - mit "heiß" baden, Sex, spazieren gehen, Treppen steigen, 1/8 Rot trinken. ... Ich hätte mich den ganzen Tag auf den Kopf stellen können, es hätte nichts gebracht, da mein geburtsbefund eindeutig unreif war (wie ich im Nachhinein erfuhr). Ich persönlich denke eine Einleitung wird erst dann nötig wenn es wirklich nötig ist, sprich Mutter oder Kind sind in Gefahr. Aber viele Ärzte wollen an Tag x (7-10 Tage nach ET) einleiten, "weil man's halt so macht". Unerfahren wie ich war stimmte ich der Einleitung an ET+10 zu, obwohl es vermutlich keine medizinische Notwendigkeit dafür gegeben hätte.
Wie auch immer, ich gab es auf die Wehen zu fördern. Und was soll ich sagen, mein Sohn hat ohne jeglichen Zwang an ET+9 das Licht der Welt erblickt. Er hatte es plötzlich so eilig, dass zwischen der 1. Wehe und dem 1. Schrei nur 2 Stunden lagen (erstgebärend!).

Vertraue auf deinen Körper und dein Baby :).

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Huhu

Wehen fördern ist sinnvoll, wenn man schon welche hat und diese dann verstärken will. Man kann es auch Anstupsen nennen :-)

Ich bin gerade in der 38.ssw und habe immer wieder Wehen und das schlaucht.Gestern kam meine Hebi und brachte mir Nelkenöl und davon hab ich jetzt die erste Dosis drin :-D ( getränkten Tampon)

Bekommt man in der Apotheke

Wehencocktail würde ich auch nicht ausprobieren.

Ansonsten eben noch Ingwertee mit Zimt und Nelken und eben spazieren gehen oder Treppen steigen

LG und viel Glück#winke

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ich bin spazieren gegangen und hab noch mal die zeit mit der großen genossen. dann, bei 40+3, hat sich die große die oberlippe komplett durchgeschlagen - kh, nähen, etc pp #schwitz durch die anstrengung (tragen, tragen, tragen ... und ein paar nerven bleiben auch liegen ...) hatte ich einen unglaublichen dauerschmerz. fühlte sich an wie ne never-ending-vorwehe #zitter ohne pause.

am nächsten tag war ich zur kontrolle da, die ärztin meinte sie wolle den mumu kontrollieren und bei der gelegenheit hat sie mich dann auch gefragt ob sie den mumu dehnen darf, das ist aber schmerzhaft ... ich hab zugestimmt mit dem kommentar, ist eh schon egal ... der schmerz war schlagartig weg. am abend hab ich noch mal nen geruhsamen spaziergang ganz allein gemacht #verliebt (naja, fast allein #rofl). und am nächsten tag um halb 4 ging es tatsächlich los!

ich würde dir raten: lass dein baby kommen. in meinem fall hab ich mir den mumu nur dehnen lassen, weil ich schmerzen ohne ende hatte. und es hat ja auch die gewünschte erleichterung gebracht. mir ging es dabei noch nicht mal um wehen. aber wenn den mumu dehnen sich gut anfühlt, dann hatte man eindeutig ein problem ;-)

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das was am meisten hilft ist, sich nicht so einen stress zu machen. Entspann dich, genieß die letzten tage noch, hab wenn du lust drauf hast #sex, geh an die frische luft, ernähre dich gesund und vitaminreich. Irgendwann kommen die kleinen da auch raus :D

Meine Tochter kam damals bei 38+2 und ob es die einleitung oder die mischung und spazieren gehen und meiner einstellung war kann mir keiner sagen.
Aber ich mache mir da jetzt auch keinen Stress wenn mein kleiner mann kommen will kommt er.

LG

Kaskarta mit Maja 15 Monate und Finn 33+5

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Meine hebamme hat gesagt, man darf es ab der 36ssw, da ja ab dieser zeit das baby jederzeit kommen kann und es aber auch dauert, bis zum beispiel der himbeerblättertee richtig wirkt oder die dammmassage was bringt. Ich werde deshalb vier wochen vor ET den tee trinken und es mit einer dammmassage probieren. Himbi tee habe ich noch sehr viel da, ist übrig geblieben aus der hibbelzeit.;-)

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Ach ja, eine tägliche brustwarzenstimulation soll auch wehen fördern.

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Ich würd gar nichts tun! Ich mag es nicht in die Natur einzugreifen. Wenn das Baby soweit ist, wird es sich auf den weg machen.

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