Plazentaverkalkung Grannum 4 in 33.SSW - mögliche Folgen ??

Beim Doppler wurde bei mir gestern eine Plazentaverkalkung Grannum 4 festgestellt, d.h. die ist bereits so reif, wie sie eigentlich erst zum Entbindungstermin sein sollte.

Als Befund stand auch auf dem Schreiben, daß es sich um einen beginnene Wachstumsverzögerung des Kindes handelt. Kopfumfang ist mit ca. 30 cm okay, nur das Gewicht (1.700 Gramm) und der Bauchumfang mit ca. 25 cm sind knapp an der unteren Grenze.

Da ich erst in der 33.SSW bin mache ich mir natürlich Sorgen, was das genau bedeutet.

Auf jeden Fall muss ich ein engmaschiges CTG bekommen und in 2 Wochen nochmal zum Doppler.

Meine Frage - wer hatte so etwas auch schon so zeitig und wie kann man dem entgegenwirken ? Kann es sein, daß die Versorgung des Kindes urplötzlich nicht mehr funktioniert und das es evtl. eher geholt werden muß ?

Danke

Ines

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Hi,
bei mir wurde nach diversen Vorerkrankungen eine vorzeitige Verkalkung vor 2,5 Wochen festgestellt. Meine FÄ fing gleich an von wegen "Kind früher holen" und hat mich relativ verrückt gemacht...

Jedenfalls ist der Kleine immer noch in seinem Appartment :-p. Die Fruchtwassermenge ist gut, das CTG ist gut, die Bewegungen sind unheimlich lebhaft, die Durchblutung ist gut - einzig das Wachstum verläuft sehr sehr langsam. Und da ist halt auch irgendwo die Problematik der Messgenauigkeit...Je nachdem, welcher Messung man glauben darf, hat der Kleine in den 2,5 Wochen zwischen 100 und 500 g zugenommen. Das ist schon ziemlich schwammig, finde ich. Gestern habe ich schon wieder zwei Werte zum "Aussuchen" bekommen...nicht gerade hilfreich. Außerdem erfolgt das Wachstum lt. Hebi durchaus "schubweise" - kann also sein, dass die Entwicklung nächste Woche positiver beurteilt wird - oder dann direkt gesagt wird, dass der Kleine nicht weiter wächst und "außerhalb" besser dran wäre.

Ich denke aber, so lange der Kleine so putzmunter in meinem Bauch herumturnt, und die CTGs in Ordnung sind, darf er zumindest noch etwas in mir bleiben. Allerdings wohl nicht bis zur 40. Woche, meine "Chancen" auf eine Einleitung sind deutlich gestiegen - ob 2 oder 3 Wochen vor Termin, wird sich zeigen.

Wenn Du sehr engmaschig untersucht wirst und auch auf Dein Bauchgefühl hörst (also, sobald Du den Eindruck hast dass Dein Bauchbewohner etwas zu ruhig ist - lieber einmal zu oft untersuchen lassen!) sollte nichts "urplötzlich" passieren. Wenn man Hebammen fragt, gibts die Antwort, dass ab der 30. Woche eine Geburt für die Kleinen nicht mehr so dramatisch wäre - und absolut kein Grund, für eine Woche mehr oder weniger irgend etwas zu riskieren. Und wenn die Ärzte da Befürchtungen hätten, wäre der nächste Doppler nicht erst in 2 Wochen.

Entgegenwirken kann man dem ganzen wohl nicht wirklich. Außer, dass Du Dich schonst, Stress und körperliche Belastung vermeidest (arbeitest Du noch? Wenn ja, wäre jetzt wohl der späteste Zeitpunkt zum Aufhören...), und Dich gedanklich zumindest etwas darauf einstellst, Deinen Kleinen früher im Arm zu halten...wenn Du schon eine Hebi hast, wäre das doch ein guter Bereich, um Dir von einer "Fachfrau" ein wenig die Sorgen nehmen zu lassen!

Viele Grüße
Miau2 mit #baby 36+2

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