2.Ultraschall: Dottersack zu sehen, 6 Tage davor waren 2 Fruchtblasen zu sehen, trotz SS ein wenig t

Guten Tag, ihr Lieben!

Ich konnte hier einige Tage nichts reinschreiben, jetzt geht´s zum Glück wieder!

Ich hatte - positiven - SST + Blutabnahme am Di.21.3. Am darauffolgenden Freitag (heute vor einer Woche) sollte ich erneut zum Bluttest, der Doc fragte mich, ob mir schon übel sei, was ich verneinte, jedoch sagte ich ihm, dass ich schwer sitze, es drückt so im Bauch. Darauf machte er einen Ultraschall und zeigte mir die Ursache: es sind Zysten auf meinen Eierstöcken durch die IVF und dann zusätzlichen Schwangerschaftshormone entstanden, die mich plagen, die gehen aber von selbst zurück (sind inzwischen schon etwas zurückgegangen). Ich war total überrascht, dass man bereits 1 Fruchtblase erkennen konnte (4 mm, später las ich, dass das bei einem HCG-Wert von 1500 normal sei), beim 2. Dottersack (links von jenem, wo er sehr wohl sicher war) war er sich nicht sicher. Da hing so ein Faden weg.

Beim letzten Ultraschall (6+4): 1 schöne 12,1 mm große Fruchtblase, darin ein heller Fleck - der Dottersack. Dort dabei soll unser Embryo liegen, der Doc meinte, mit etwas Phantasie könne man bereits eine Herztätigkeit erkennen. Ob das nun an seinem geschulten und in der Hinsicht auf Ultraschall geübtem Auge liegt oder er mir nur Mut machen wollte, weil man sowieso weiß, dass das Herz schon beim SST schlägt (nur für´s Erste noch nicht sichtbar), weiß ich nicht. Der nächste Ultraschall ist jedenfalls am Montag Abend, da müsste der Herzschlag bereits zu erkennen sein, ich freu mich sehr darauf, das mit meinem Mann zu erleben.

Nun bin ich nicht die typische freudestrahlende werdende Mami, obwohl ich mich freue, dass dieser - unser - Embryo bei mir geblieben ist!
Aber ich hatte 2 Tage sehr daran zu nagen, dass da ein 2. Embryo war, ich bin sicher, auch sein Herz hat schon geschlagen, denkt ihr nicht? Wäre eine leere Fruchthöhle sonst so groß und sichtbar geworden? Ich denke, er wird kurz vor dem 1. Ultraschall wohl leider abgestorben sein, deshalb hing da etwas weg, rinnt da vielleicht was raus?
...
Darüber bin ich einerseits traurig, andererseits habe ich deshalb nun auch Angst, dass der 2. es auch nicht schaffen könnte.

Ich weiß, ich muss positiv denken, für unser Kind, das in mir wächst! Ein #baby allein hat es leichter, sich gut zu entwickeln, vielleicht ist es in unserem Fall gut so. Aber ich war nach dem 1.überraschenden Ultraschall schon ein wenig auf Zwillinge eingestellt, es wäre mir sonst wie eine Verleugnung vorgekommen. Aber ich denke, diese Angst, die ich jetzt habe, und dass ich noch ein bisschen traurig bin, ist auch normal. Ich musste einfach darüber schreiben, ich glaube, das hilft mir und unserem Baby.

Mein Mann, meine Mutter, meine Schwiegereltern und mein Schwager hatten Verständnis für meine Stimmung (die jetzt auch schon besser ist, aber ein wenig Angst ist noch geblieben), wenn auch vielleicht nicht so sehr, wie ich es gebraucht hätte. Das können sie wahrscheinlich auch gar nicht haben, so 100%ig können sie´s wohl nicht nachvollziehen, ist schon okay. Mein Mann und meine Mutter sagten mir auch, wir müssen dankbar sein, dass das eine da ist und wächst, das finde ich ja auch, aber man kann doch auch gemischte Gefühle haben ...

Wünsch euch alles Liebe, ein schönes Wochenende und uns allen ganz positive Gefühle und Stimmungen weiterhin - für unsere Babies!

1

Sei nicht traurig. In dem 2. muss sich ja noch nicht einmal ein Baby befunden haben. Vielleicht war es nur ein Windei.

2

Hallo,

lass Dich trösten #liebdrueck
Bei mir war es genauso wie bei Dir. Es waren zwei wunderschöne Fruchthüllen zu sehen und wir freuten uns sehr auf Zwillinge. Aber leider war beim nächsten US auch nur noch eine Fruchthülle zu sehen. Wir waren traurig. Aber meine FA erklärte mir, das es sehr häufig vorkommt, dass am Anfang einer ss ein Zwilling wieder geht. Für meine Risikoschwangerschaft wären Zwillinge auch nicht so gut gewesen, sagte sie als Trost. Traurig waren wir trozdem. Aber ein wirklicher Trost war dann, das sich unser Krümelchen dafür prächtig entwickelt :-)

Das mit dem Verständnis innerhalb der Familie ist so eine Sache. Was eine Mutter empfindet, kann ein Aussenstehender nicht nachempfinden. Leider! Es ist auch so, das Trauer und Ängste in unserer durchgestylten Welt als unangenehm von unseren Mitmenschen wahrgenohmen wird. Man fühlt sich dann sehr alleine und verlassen. Das kenne ich nur zu gut. Aber dafür entwickelt man ein ganz anderes Verständnis, wenn es Anderen mal nicht so gut geht.

Ganz liebe Grüsse
sternchentina

Top Diskussionen anzeigen