So unsicher wegen Ersttrimester Screening

Hallo ihr Lieben,
vielleicht kennt jemand meine Situation und kann mir einen Rat geben. Ich bin mir so unsicher, ob ich diesen Test machen lassen soll. Ich hatte bereits drei Fehlgeburten und bin so froh, dass diesmal alles gut zu gehen scheint. Ich bin jetzt 11+6 und alles lief bisher komplikationslos, dafür bin ich so dankbar.
Ich hab Montag erstmal einen Termin gemacht fürs Screening. Ich hab es bei meiner Schwester erlebt, da waren die Werte auffällig und sie hat eine FU machen, aber alles war gut und der Kleine kerngesund. Sie hat die schreckliche Tage der Ungewissheit gehabt und dann war doch alles okay.
Ich hab solche Angst vor dem Ergebnis, dass vielleicht irgendwas nicht stimmt und ich kann mir auch nicht so recht vorstellen ein behindertes Kind zu bekommen.

Ach man, das ist nicht so leicht...
Liebe Grüße

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Hallo, schau mal so 10 Beiträge weiter unten da wird gerade ähnliches diskutiert :-)

hier ist was ich geschrieben habe:

ich bin eine von den "verunsicherten" gewesen, wo dann am ende alles gut war.

Also, wir hatten NFM machen lassen UND die Blutwerte in einem Rutsch... NFM war super (1:3000), die Blutwerte eine Katastrophe (1:18) und dann habe ich eine FWU machen lassen wo dann raus kam dass unser Zwerg gesund ist. Mein Arzt meinte danach, dass er 10% falsch positive Blutergebnisse auf den Tisch bekommt und man eigentlich nie was im Blut feststellt was nicht auf dem Ultraschall zu sehen wäre (weil zu wenige Hormone etc überprüft werden dabei...etc).

Also MEIN Fazit für mein nächstes Kind lautet:

NFM ja, wenn dann was auffälliges zu sehen ist, DANN Blutuntersuchung und wenn die dann auffällig eine Fruchtwasseruntersuchung.

NFM würde ich immer machen lassen weil eben nicht nur Downsyndrom ausgeschlossen werden kann, sondern auch die anderen lebensbedrohlichen Trisomien.

Ist ne schwierige Entscheidung, und eigentlich lässt man es ja nur machen weil man hören will dass alles super ist, wenn dann aber ein Wert spinnt, ist man sooo verunsichert und erstmal 2 Wochen echt fertig, bis weitere Ergebnisse da sind.

Sprich mit deinem Mann...

Alles Gute, jenny + zwerg 34ssw

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Danke, hab ich leider erst danach gesehen #hicks
Dein Weg finde ich gerade echt eine gute Lösung, ich muss dazu sagen, dass ich am Montag bei der FÄ war und das Baby auf dem US im dem Gesicht nach unten lag und somit die Nackenfalte sehr gut sichtbar war und sie es grob gemessen hat und meinte sieht völlig unauffällig aus...sie meinte allerdings auch, dass das grobe drüber schauen nicht der richtigen Messung entspricht.

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Ich würde das genaue Ultraschall machen lassen (ggf von nem guten Ultraschaller DEGUM Stufe 2- Liste findet man im Internet) und wenn das da gut aussieht (Nasenbein, Organe, Gehirn, Oberschenkellänge, Nackenfalte...) davon ausgehen dass dein Zwerg gesund ist.

Weiß der Himmel warum meine Hormone in der SSW so durch's Dach gingen, jedenfalls waren die 2 Wochen warten auf die FU und die Untersuchung ansich für mich die Hölle.

Deshalb würde ich beim nächsten Kind Schritt für Schritt vorgehen.

#blume

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Du meinst die Nackenfaltenmessung?Das Ersttrimester-Screening ist doch die ganz normale Untersuchung beim Fa.
Ich habe es machen lassen da ich Gewissheit haben wollte...welche Konsequenz es evtl gehabt hätte kann ich nicht sagen,darüber wollten wir erst nachdenken wenn es soweit gewesen wäre.
Lieber ein paar Tage Ungewissheit als das du dir die gesamte SS Sorgen machst...

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Hallo,

Mein Mann und ich haben über dieses Thema auch sehr lange diskutiert. Die Frage die man sich stellen muss ist: falls ein (eindeutig) auffälliges Ergebnis rauskommt, was würdest du tun? Hätte es Konsequenzen? Auch sind die Werte ja kein ein hundertprozentiger Freibrief dass alles ok ist oder dass das Kind behindert wird. Es ist nur ein Wahrscheinlichkeitswert. Was macht man also wenn ein Wert von 60:40 rauskommt? Fruchtwasseruntersuchung und dabei geht dann was schief obwohl das Kind gesund gewesen wäre? Also ich hätte damit nicht umgehen können. Ok, das ist das worst-case-szenario, aber es ist ja alles möglich. Daher haben mein Mann und ich uns dann gegen die Untersuchung entschieden.

Das muss aber wirklich jeder für sich entscheiden!

Alles Gute

Amberlynn mit Samuel im Bauch 30.ssw

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Hallo,

die meisten können es sich nicht vorstellen, ein behindertes Kind zu bekommen und kommen dann doch zurecht. Das vorweg. Man schließt ja auch nur ein paar Behinderungen aus, das Risiko geht ja nicht weg von einem guten Ergebnis.

Wenn du ein Kind mit Down-Syndrom für dich auschließt, dann führt an einer Untersuchung kein Weg vorbei. Aber vielleicht solltest du vorher abwägen, welches Down-Risiko welches Fehlgeburtsrisiko für dich rechtfertigt. Ärzte raten aus Haftungsgründen recht schnell zur FU. Das Fehlgeburtsrisiko der FU ist aber laut Studien nach bisher drei Fehlgeburten höher als die normal angenommenen 0,5%.

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