Gestern Nackenfaltungmessung heute total verunsichert.....

Der Doc meinte das ein Wert beim US im oberen Grenzbereich liegt aber das er noch keine Aussage treffen kann solange die Blutwerte nicht da sind.
Bin heute total verunsichert und wollte mal hoeren ob schon mal jemand die gleichen Erfahrungen gemacht hat und wie das bei euch war.....

lg

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Hey,

jein:)
Ich habe das quasi studiert und meine Bachelorthesis dazu geschrieben.
Anbei der Abschnitt explizit zur NMT.
Also Blutuntersuchungen sind eigentlich nicht Teil der NTM!
Ebendiese Verunsicherung ist einer der Gründe, weswegen ich von der Durchführung solcher Untersuchungen abrate. Und wie du unten lesen kannst, sind das NUR SOFTMARKER!
Wenn du noch spezielle Fragen hast, dann meld dich doch per privater Nachricht:)

LG

"Die Nackentransparenzmessung
Die Nackentransparenzmessung, auch NT-Screening, Nackendichtemessung und ugs. Nackenfaltenmessung genannt, wird von der 12. bis zur 14. Schwangerschaftswoche (SSW) durchgeführt.17 Dabei wird eine Flüssigkeitsansammlung zwischen Haut und zervikaler Wirbelsäule im Nackenbereich des Ungeborenen gemessen. Eine gewisse Menge an Flüssigkeit ist zu diesem Zeitpunkt hier noch normal. Je größer die Flüssigkeitsansammlung ist, desto größer ist das Risiko von Fehlbildungen beim Fötus.18

Ein auffälliger Befund ist jedoch kein Beweis für eine Fehlbildung. Es handelt sich lediglich um einen sogenannten "Softmarker", d.h. einen Hinweis auf Chromosomenbesonderheiten (z.B. Trisomie 10, 15, 16, 18, 21, 22).19 Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, dass die Auffälligkeit andere Ursachen hat, z.B. Herz- oder Lungenfehler, Skelettfehlbildungen oder Bewegungsmangel des Fötus.20 Sollten beim NT-Screening Auffälligkeiten festgestellt werden, müssten gegebenenfalls invasive Untersuchungen zur weiteren Beurteilung angewandt werden.21
Es gibt derzeitig Überlegungen, das NT-Screening in den Standardkatalog der GKV aufzunehmen. Dies wird zuweilen jedoch kritisch gesehen. So besagt eine Stellungnahme der Lebenshilfe, dass es "nicht Aufgabe der gesetzlichen Krankenversicherung [ist], Untersuchungen anzubieten, die ohne therapeutische Ansatzmöglichkeit einzig der Suche nach einer Behinderung gelten“."

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