Spontangeburt mit Symphysenlockerung - Erfahrungen

Hallo,

ich möchte dieses Mal trotz Symphysenlockerung spontan entbinden, die letzte Geburt war ein KS deswegen.
Meine Ärztin im KH meinte, sie hätte in ihrer gesamten Laufbahn noch nie eine Sprengung erlebt, bot mir aber an, früher einzuleiten, wenn die Schmerzen zu stark werden.

Nun würde mich interessieren, wie eure Erfahrungen bei einer natürlichen Entbindung mit (starker) Symphysenlockerung sind.

Wurde die S. im Geburtsverlauf beobachtet oder kontrolliert?

Hattet ihr eine PDA?
Wie waren die Schmerzen?
Was passiert im schlimmsten Fall? Darüber wurde ich nicht aufgeklärt...

LG; Sunny

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Huhu Sunny,

bei meinem ersten Sohn hatte ich ne Lockerung in der 33 Woche, bin damals mit Krankenwagen rein ins KH weil ich meine Beine nicht mehr bewegen konnte, bekam dann den Gurt und dann ging es. Geboren wurde er 41+2 mit Sturzwehen und die Geburt hat 5 Presswehen und 1,5 Std ingesamt gedauert. PDA wurde nicht gelegt, war nur 15min im Kh.

Jetzt habe ich seit der 5 Woche eine Lockerung und ich darf nicht normal entbinden, ich muss mit Ks entbinden, weil das Risiko zu groß ist, dass ich noch mehr Schäden am Becken bekomme (habe anscheind ne Schwäche da und soll nach der SS operiert werden).

Lg

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Hallo Sunny_harz,

ich würde dir stark davon abraten, meine beste Freundin hat vor einem Jahr mit einer Symphysenlockerng spontan entbunden und eine Spreung erlitten.

Sie leidet heute noch Höllenschmerzen und muss 3x mal die Woche zur Therapie und bekommt 1x die Woche eine Schemrzmittel-Indikation unter dem MRT. Eine Qual für sie.

Sie wird wahrscheinlich nie wieder spontan entbinden können. Ihre Ärzte raten sogar von einer zweiten Schwanderschaft ab.

Ich will dir nicht den Mut nehmen, aber was ich von ihr mitbekomme ist wirklich schlimm.

LG lockens

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hallo sunny,

bei meinem ersten sohn hatte ich ab ca der 25 ssw eine symphysenlockerung. in der ca 30 bekam ich den gurt und kam damit gut klar. ich habe auch spontan entbunden und das ein 4600g baby. danach hatte ich immer leichte schmerzen wenn ich ruckartige bewegungen gemacht habe. das hat sich ca nen jahr nach der entbindung gegeben. mein gyn hatte mir ne überweisung zum orthopäden gegeben die ich aber ignoriet habe.

jetzt in der ss habe ich eine lockerung seit ca der 15 ssw. bin dann zum orthopäden und dieser hat physio verschrieben. mein becken hat sich in sich verdreht und die symphyse ist locker. meine physiotherapeutin hat mir übungen für zu hause gezeigt die ich immer fleißig mache und kann bis jetzt sogar ohne gurt laufen und mich bewegen. es gibt tage da habe ich garkeine schmerzen.

ich an deiner stelle würde mir eine überweisung zum orthopäden geben lassen. ich denkmal er kann dich da besser aufklären was passieren kann und ob spontan oder lieber ks.

viel glück und eine schöne entbinung

modest8

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Ich habe bereits zweimal mit Symphysenlockerung natürlich entbunden.
Beim letzten Mal ohne PDA.

Mir wurde nie etwas davon gesagt, dass ein KS deswegen möglich/sinnig wäre.

Auch diesmal habe ich eine starke Lockerung mit ausgeprägter Gangbildstörung und muss den Gurt tragen, schonen etc.
Aber von einem KS hat mir niemand etwas gesagt....

Liebe Grüße und alles Gute

Sammy

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Hallo

Ich habe jetzt die 4. Schwangerschaft mit Symphysenlockerung(bei meinem 1. kind hatte ich keine Lockerung) und werde auch diesmal natürlich (und Zuhause) entbinden. Ich habe auch nie einen Unterschied zwischen den Geburten mit Lockerung und der Geburt ohne gespürt. Die Symphysenlockerung war während der Schwangerschaften schlimm,(hatte eine Haushaltshilfe, weil ich nicht mehr gehen konnte.) aber bei der Geburt hatte ich nie übermäßig Probleme. Warum sollte eine lockere Symphyse reißen? Die ist doch schön locker und der Zwerg kann gut durchrutschen. ;-)

Ich bekomme im Moment Physiotherapie, um meine krumme Wirbelsäule etwas zu stabilisieren, weil das ja auch Auswirkungen aufs Becken und die Symphyse hat.

Liebe Grüße,

Sandra

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