Hellbrauner Ausfluss 35. SSW

Ich bin gerade ein wenig verunsichert durch die Informationen die ich mir ergoogelt habe.

Ich habe seit heute morgen leicht bräunlichen Ausfluss und lese nun, dass es einerseits auf das Lösen des Schleimpropfes zurückzuführen sei, oder auch von einer Untersuchung kommen könnte.

Ich lag von Mittwoch auf Donnerstag eine Nacht im Krankenhaus, da der Gebärmutterhals verkürzt ist, sich ein leichter Trichter gebildet hat und auch der Muttermund schon fingerdurchlässig ist.

Allerdings soll ich mir laut Aussage der Ärzte keine Sorgen machen. Ich habe in der 28. SSW die Lungenreife bekommen und auch sonst wäre es nicht dramatisch wenn unsere Maus sich jetzt auf den Weg machen würde.

Trotzdem bin ich ein bißchen unsicher und möchte meine Hebi eigentlich um die Zeit nicht aus dem Bett klingeln.

Vielleicht kann mir ja jemand von Euch einen Rat geben.

LG
Susisum (34+1)

1

Hallo Du,

nachdem du noch keine Antwort bekommen hast, möchte ich Dir mal meine Einschätzung schreiben.
Ich vermute, dass der bräunliche Ausfluss wirklich von der Untersuchung kommt, bzw. dass da a bissel am Muttermund rumgedrückt wurde.
Es kann auch sein, dass sich langsam der Schleimpropf löst, was aber auch nicht sooooo schlimm wäre, weil man nie weiß, wie lange das danach dann noch dauert.
So lange du keine Wehen spürst würde ich mich erstmal versuchen locker zu machen und abzuwarten. Braun ist ja immer noch im Rahmen, vor allem wenn es auch nicht allzu viel ist.

Wenn Du Dich jedoch nicht gut fühlst damit, dann ruf im Kreißsaal an und beschreib denen deine ganze Situation.

Alles Liebe und Gute,
Lowgravity
(Dein Baby ist gut lebensfähig, alles was danach kommt ist Luxus - sagt meine Frauenärztin)

P.S. Darf ich Dir zu Deiner ersten Tochter Fragen stellen? Eine Freundin von mir hat auch so früh entbunden und da würde ich gerne wissen, wie ich ihr helfen kann.

2

Hallo,

vielen Dank für deine Antwort.

Ich glaube Du meinst unseren zweiten Sohn, der in der 27. SSW geboren wurde.

Ich finde es sehr lieb, dass Du deiner Freundin helfen möchtest. Wir haben damals die Erfahrung gemacht, dass sich viele "Freunde" abgewendet haben. Wahrscheinlich weil sie damals einfach nicht damit umgehen konnten.

Aktiv kannst Du wahrscheinlich eher wenig machen, aber das Wichtigste ist, dass Du für sie da bist. Höre ihr zu wenn sie mit Dir sprechen möchte. Auch wenn sie Dich mit medizinischen Details zubombt, die Du nicht verstehst. Für uns war es damals einfach wichtig über Phillip zu reden. Ihn als aktives Mitglied unserer Familie zu präsentieren, auch wenn er im Krankenhaus lag.

Es war nicht einfach, denn bei vielen kam dieses Gefühl, dass er auch unser Sohn ist, nicht an, aber einige wenige (die von denen wir es am wenigsten erwartet hätten) waren an unserer Seite und haben Phillip sehr lieb gewonnen.

Nachdem Phillip verstorben ist war es noch schwieriger über ihn zu sprechen. Nicht für uns, aber für andere Menschen. Ich nehme an, weil sie nicht wussten wie wir damit umgehen würden.

Wie gesagt, am wichtigsten ist es, dass kleine Menschlein als vollwertiges Familienmitglied zu sehen, dass nun zu deiner Freundin dazu gehört. Ich denke sie wird Dir von ganz allein zeigen was sie möchte und erwartet, indem sie entweder mit Dir darüber spricht oder nicht.

Richte ihr liebe Grüße aus. Ich wünsche ihr und ihrem Baby alles Gute!

LG
Susisum

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