Tod meiner Mutter

Liebe Leute,
kann mir jemand seine Erfahrungen sagen, wie man am besten über den Verlust seiner geliebten Mama hinweg kommt. Sie starb ganz plötzlich an einer massiven Gehirnblutung. Es passierte einen Tag vor ihrem 52. Geburtstag. Sie lag noch Hirntod 4 Tage auf Intensiv bevor sie ganz sterben konnte. Ich habe sie begleitet. Sie war meine beste Freundin und Mama. Ich weiß nicht, wie ich ohne sie mein Leben meistern soll. Ich habe zwar eine eigene Familie, aber ich brauche meine Mama sehr. Sie ist einfach weg.
Habt ihr Erfahrung und gleiche Erlebnisse, dann meldet Euch!
Danke
Sonja

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Hallo,

erstmal möchte ich Dir mein Mitgefühl aussprechen.
Mein Vater ist auch vor 7 Jahren gestorben (7 Jahre schon wieder..mein Gott die Zeit vergeht) mit 62 Jahren.
Nur konnten wir uns auf seinen Tod, vorbereiten.
Er war unheilbar an Darmkrebs erkrankt und musst sehr viel durchmachen. 3 Jahre Chemo, viele Op's, Koma und Schmerzen, Trauer und Hilflosigkeit.
Die letzten Tage waren sehr schlimm. Und der Tag, an dem wir an seinem Sterbebett saßen, war so, als wäre es gestern gewesen.


Nun, wir wissen aber, das er von einen langen Leiden erlöst wurde und fanden es besser so. Natürlich wäre es viel besser gewesen, man hätte den Krebs eher bemerkt.
Ich vermisse Ihn auch sehr, ich habe ihn sehr geliebt und wußte anfangs gar nicht, wie ich ohne sein Lachen und seine Fröhlichkeit, weiterleben sollte.
Ich bin dann weggezogen, ganz weit weg in eine andere Stadt, ich war damals ja noch Single und ohne Familie. Habe da ganz neu angefangen. Aber er fehlt mir immer noch, nur seine Fotos sind mir geblieben, die ich anheule, wenn mir danach ist.
Ich bin traurig, das mein Papa nie mein Mann und seine Enkelkinder kennerlernen durfte.

Der Schmerz wird weniger, glaub mir und heute bin ich stolz das ich so einen tollen Vater hatte.

LG, fiori #blume

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Danke! Das war für Deinen Vater ja ein langer Leidensweg, das ist schlimm. Klar konntet ihr Euch darauf vorbereiten, aber das stelle ich mir auch schrecklich vor, ihn leiden zu sehen und ihm nicht helfen können! Meine Mama lernte ihr Enkelkind noch kennen, meine Tochter wurde 3,5 Monate vor ihrem Tod geboren. Es war eine Hausgeburt und meine Mama war dabei, sie gab mir unheimlich viel Kraft. Sie war so glücklich über ihre Enkeltochter und nun kann sie nicht mehr sehen, nur vielleicht ihre Seele.
Danke nochmal füf Deinen Beitrag, ich wünsche Dir alles Liebe und Gute

8Sonzel1978 (Sonja)

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Ja, es war schrecklich ihn leiden sehen zu müssen. Er war so tapfer, zumindestens er wollte es sein. Am Ende hat er sehr viel geweint und hatte Angst vorm sterben, wir auch.
Es ist schlimm, in einem Sterbehospiz zu liegen und darauf zu warten, das der Körper nicht mehr kann.
Die letzten Stunden, wo er nach Luft gerungen hat und kaum sprechen konnte vor Schmerzen, waren so grausam.
Den letzten Weg wollte er aber allein gehen. Er hat uns dann verabschiedet und uns gesagt, das wir gehen sollen und er uns liebt. Das waren seine letzten Worte.
Da wusste ich, das es das letzte mal war, ihn lebend zu sehen.

Er hat dann noch eine Spritze mit Morphium bekommen und ist dann für immer eingeschlafen.
Am nächsten Tag, als er so tod im Bett lag, sah er so zufrieden aus, mit einem lächeln im Gesicht. (Oh, mir wird ganz schwer ums Herz :-()
Man sagt, man kann am Gesicht sehen, wie ein Mensch gestorben ist. Er ist friedlich eingeschlafen.

Es ist sehr wichtig für Dich gewesen, das Du deine Mutter bis zum Schluss begleitet hast. Ihr hattet noch 4 Tage, wo sie dich sicher auch mitbekommen hat.
Ich bin sicher, das unsere liebsten immer bei uns sind. Wir können sie nur nicht mehr sehen.

Am Tag seiner Beerdigung, ist ständig ein weißer Schmetterling umhergeflogen, ich glaube das war die Seele meines Vaters.

fiori#blume

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Hallo,

erstmal möchte ich dir Sagen wie leid es mir für dich tut.
Ich habe vor 2 1/2 Jahren in etwa das geiche erlebt, meine Ma ist ganz plötzlich Nachts an einem Gehirnschlag gestorben mit 50 Jahren. Sie war alleine Zuhause, deshalb konnte keiner mehr helfen und mein Vater fand sie als er am nächsten Tag um 16 Uhr von einer Geschäftsreise kam. Ich hatte am Vortag nachmittags noch mit ihr Telefoniert und sie wollte mich am nächsten Tag für eine Woche besuchen kommen. Ich kann dir leider nicht sagen wie man darüber hinweg kommt, denn es ist 2 1/2 Jahre her und ich kann noch immer nicht auf den Friedhof oder mir Videos bzw. Fotos von ihr ansehen. Sie war der einzige Mensch dem ich bedingungslos alles anvertrauen konnte, der einzige Mensch mich immer unterstüzt hat. Meine Ma, mein Bruder und ich waren wirklich beste Freunde, wir haben unheimlich viel Zeit miteinander verbracht. Mein Bruder ist selbst nachdem er Zuhause ausgezogen ist und eine Freundin hatte jeden Tag noch vorbei gekommen und hat mit meiner Ma und mir Kaffee getrunken und geplaudert. Nachdem ich zuhause auszog (leider 100 km weiter weg) haben wir fast jeden Tag telefoniert und uns am We immer zum Kaffee trinken verabredet. Das alles wurde uns ohne Vorwarnung genommen. Das unglaublichste ist das meine Ma eine Woche vor ihrem Tod beim Arzt war und der ihr sagte das sie mit ihren Blutwerten (sie hatte vor 5 Jaren Krebs) 100 werden könne und der Krebs nun zu 100 % besiegt wurde. Denns sie hatte immer Angst das er wieder ausbricht. Sie war so froh und erleichtert nach dieser Diagnose. Und dann sowas. Ich habe es leider bis heute nicht geschafft es richtig zu verarbeiten, ich träume sehr oft von ihr und finde es schrecklich danach aufzuwachen.
Naja, und nun bin ich schwanger, und würde dieses Erlebnis so gerne mit ihr teilen, und das mein kleiner Schatz seine tolle Oma kennen lernt würde ich mir auch wünschen. Aber mein Bruder sagt sie teilt alle Erlebnisse mit uns und wenn wir ab und zu unseren obligatorischen Kaffe trinken steht immer noch eine 3. Tasse auf dem Tisch :-)
Ich wünsche dir ganz ganz viel Kraft und das deine restliche Familie dir halt und Liebe gibt.

Alles gute
Janine

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Hallo Janine,
ich danke Dir herzlich für Deinen Beitrag, Du weißt auch von was ich rede und wie weh so ein Verlust tut! Ich denke, daß Sie immer fehlen wird. Die 3. Tasse bei Euch gibt Euch bestimmt den glauben, daß sie noch da ist. Aber es tut so weh, es ist alles noch so frisch bei mir. Und ich denke, der Schmerz läßt zwar nach, aber er wird nie wieder weg gehen, weil das Leben nicht mehr das ist, was es war. Leider.
Ich konnte ihr auch bedinungslos vertrauen. Ihr Foto steht überall in der Wohnung, ich begegne ihr somit überall und sie ist immer bei mir. Aber natürlich kommen mir immer wieder beim vorbei laufen die Tränen. Auch besuche ich so oft ich kann den Friedhof um ihr Nahe zu sein.

LG und nochmal danke. wurde mich freuen wieder was von dir zu hören. Vielleicht per E-Mail über Visitenkarte. Danke und Grüße Sonja

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Hallo Sonja ,

tut mir leid das Deine Mutter gestorben ist ! Ich weiss wie Du dich fühlst bevor sie starb, mein Mann hatte mir 32 Jahren , also vor 3 Jahren eine Gehirnblutung und er hat sie überlebt und bekämpft. Es sah auch erst nicht gut aus ... aber er hats geschafft !

Vielleicht kommst Du am Besten drüber hinweg , wenn Du dir denkst das sie jetzt keine Schmerzen mehr hat . Warscheinlich wäre sie jetzt Schwerbehindert , könnte nicht mehr reden , laufen , lachen , weinen ... dann ist das jetzt sicher besser für sie .. und sie hat es jetzt schöner , da wo sie jetzt ist !

Daniela

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Hallo Daniela.
Danke für Deinen Beitrag. Ja, sie wäre schwerstbehindert, den die Chance war 1% daß sie überlebt, aber wie du schon sagtest, sie hätte nicht mehr weinen, lachen , reden, laufen, essen können, sie hätte uns nicht mal mehr gekannt. Klar dieser Gedanke tröstet mich sehr, aber sie fehlt mir einfach ohne Ende!!!

Ich freue mich so für Dich, daß Dein Mann es geschafft hat, es sind Sorgen und Ängste ohne Ende. Freu Dich über das Wunder und genießt jeden Tag miteinander!!!!!!!!!

Lg und nochmal Danke Sonja

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Hallo Sonja ,

das wäre kein schönes Leben für Deine Mutter gewesen , jetzt hat sie es viel schöner . Das sie Dir fehlt das ist schön und das merkt Deine Mama auch . Sie spürt sicher das Du sie liebst, auch wenn sie nicht mehr da ist !
Mein Mann hatte wirklich grosses Glück , das hätte nie jemand gedacht das er alles so gut schafft... er hatte seinen Schutzengel dabei und seine Familie die ihm geholfen hat . Nur manchmal ist es einfach besser auch wenn alles vorhanden ist das ein Mensch gehen muss . Das Leben das Deine Mutter gelebt hätte wäre nicht Lebenswert gewesen . Sie hätte das sicher auch nicht gewollt das sie so lebt .
Geniesen tun wir jeden Tag , wir leben aber auch mit der Angst das es nochmal passieren könnte . Die Ärzte sagen , das es vererblich ist ... und die Gedanken sind viel bei unseren Kindern aber wir sehen es positiv und hoffen das sie so etwas nie erleben müssen !

Lg Daniela

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Hallo Sonja.

erstmal herzliches Beileid zum Tod deiner Mutter, lass dich drücken. Meine Mama ist Anfang Februar gestorben und während ich dies schreibe, kommen mir immer noch die Tränen. Mein Vater ist schon lange gestorben.
Ich habe mich sehr intensiv mit Büchern und Berichten über das Leben nach dem Tod beschäftigt und bin überzeugt, dass meine Eltern noch auf einer anderen Ebene weiterleben und bei uns sind. Bei der Beerdigung meiner Mutter war das Wetter sehr schlecht (Schneesturm), es war kalt, aber während der Trauerfeier in der Kirche schwebte ein wunderschöner Schmetterling die ganze Zeit vor dem Fenster durch das strahlendes Sonnenlicht fiel - auch ich bin überzeugt, dass es die Seele meiner Mutter war.
Mein Glaube an ein Leben nach dem Tod hilft mir sehr viel.

Ein wunderschönes Gedicht

Der Tod ist nichts!
Ich bin nur schon in den nächsten Raum geschlüpft.
Ich bleibe ich, und Du bleibst Du.
Was auch immer wir füreinander waren,
das sind wir noch.
Rufe mich bei meinem gewohnten Namen,
sprich zu mir - so leicht und einfach, wie wir es immer getan haben.
Lass nicht zu, dass etwas anders wird in
unseren Gesprächen.
Hülle Dich nicht in dunkle Trauer und Sorge.
Lache - wie wir immer über unsere kleinen
Scherze gelacht haben.
Bete, lächle, denk an mich - bete für mich.
Sprich von mir wie früher und lass nicht den Schatten
der Trauer über meinem Namen sein.
Das Leben ist so, wie es immer war.
Es geht beständig weiter.
Warum sollte ich nicht mehr in Deinen Gedanken sein,
nur, weil Du mich nicht mehr siehst?
Ich warte auf Dich,
ganz in Deiner Nähe - nur um die Ecke.

H.S.Holland Canon of St.Paulus Cathedral
1884-1910

Viele Grüße

Jusa

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Hallo Jusa! Bei dem Gedicht kamen mir die Tränen, es ist so schön!
Ich danke Dir von herzen, daß Du mir das geschrieben hast. Es tut einfach gut, wenn man weiß, daß man nicht alleine ist!
Meine Vater machte Bilder, vom Sarg und den Blumen usw. Da ist in 2 Bilder ein weißer Lichtpunkt drauf, der nicht vom Blitz und auch nicht vom Lichteinfall sein kann. Wir glauben, daß das die Seele meiner Mutter ist. Auch hat mein Vater bei der Beerdigung über dem Sarg ein helles Licht gesehen, das nach unserer Meinung ihre Seele war.

Ich vermisse sie so schrecklich!

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Hallo Sonja,

ich weiß, wie Du Dich fühlst. Meine Mama ist im Oktober 2003 im Alter von 52 Jahren an Krebs gestorben. Sie war der wichtigste Mensch für mich.

Auch ich habe 5 Tage und Nächte an Ihrem Bett auf der Intensivstation verbracht. Leider war sie da schon nicht mehr bei Bewusstsein.

Das Einzige, was mich einigermaßen mit dem Verlust leben lässt ist der Glaube, dass sie nur vorausgegangen ist und wir uns eines schönen Tages endlich wieder in die Arme schließen können.

Liebe Sonja, wenn Du möchtest, können wir gerne über E-Mail in Kontakt bleiben. Ich weiß auch oft nicht, mit wem ich darüber mal reden kann. Vor meinen Brüdern, meinem Mann und meiner Tante mag ich das nicht so zeigen - da spiel ich immer die "Starke", damit sie sich keine Sorgen um mich machen. Aber in Wirklichkeit vergeht immer noch kein Tag, an dem ich nicht um meine über alles geliebte Mama weine...

Liebe Grüße
Diana mit Elias (*26. Januar 2007)

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Hallo Sonja,

es tut mir sehr Leid, dass du diesen Schmerz durchmachen musst. Ich kann ihn gut nachvollziehen, denn auch ich musste meine Mama schon gehen lassen - mittlerweile ist das schon unglaubliche 10 Jahre her (im Juli), und sie starb mit 58 Jahren an Krebs. Sehr qualvoll, aber gnädigerweise relativ schnell (gut 4 Monate nach der Diagnose war sie tot). Wir waren bis zum Schluss bei ihr (meine Schwester, mein Papa und ich) und begleiteten sie "bis zur Tür nach drüben". Das hat uns sehr geholfen bei der Verarbeitung. Dennoch schmerzt mich ihr Tod noch heute, und wenn ich mir vorstelle, was seitdem alles in meinem Leben geschehen ist und was sie schon alles nicht mehr mit mir erleben durfte, könnte ich heulen...

Die Duplizität der Ereignisse: mein Papa hatte im August 2006 eine Hirnblutung! Eine Massenblutung links frontal mit sofortiger Not-OP (Gott sei Dank war er im Krankenhaus, als das passierte!), 10tägigem Koma und danach langsamem Erwachen. Ich bin sicher, dass Mama auf der anderen Seite stand und ihn zurückgeschickt hat!!! Er war dann fast fünf Monate in der Reha und muss jetzt leider in einem Pflegeheim leben, da er schwere Behinderungen davongetragen hat und wir ihn nicht zu Hause versorgen können. Er ist 69 Jahre alt, körperlich behindert (Halbseitenlähmung), kann nicht mehr richtig sprechen und ist geistig völlig desorientiert. Manchmal hat er "wache" Momente, da meint man dann, er ist wieder "da", dann aber ist er wieder völlig unzurechnungsfähig und irrt umher... schlimm! Was uns etwas tröstet ist der Umstand, dass er selbst nicht zu spüren scheint, wie es ihm geht - er macht eigentlich immer einen zufriedenen Eindruck und weiß offenbar nichts mehr von seinem Leben vor August. Ob er uns erkennt, wissen wir nicht, aber er geht zumindest freundlich auf uns zu... man lernt mit der Zeit, auch mit Kleinigkeiten zufrieden zu sein.

Ich weiß nicht, ob es dir ein Trost ist, dass deiner Mama und dir so ein Dasein erspart geblieben ist. Ich bin froh, dass mein Papa noch lebt - "Leben" definiert ja jeder anders, und für mich ist das noch ein Leben, was Papa führt. Andererseits kommt es aber auch vor, dass ich mir in schlechten Momenten manchmal wünsche, dass er erlöst wird... das ist eine zweischneidige Sache.

Aber so wie du es schilderst, war es bei deiner Mutter ja doch ziemlich schnell eindeutig, dass sie das nicht schaffen wird. Uns hatte man zu Beginn sogar noch gesagt, dass Papa wieder ganz gesund werden würde, weil er optimal schnell versorgt wurde... Das war im Nachhinein eine sehr unfaire und gefährliche Aussage, denn wir klammerten uns ja an jeden Strohhalm und glaubten, dass alles wieder gut wird. Dieses ständige Auf und Ab, bis wir akzeptieren konnten, dass Papa nie mehr der Alte sein wird... das ist schon echt hart gewesen.

Na ja, ich will dich nicht mit meinen Sorgen belasten - du hast selbst genug zu kämpfen. Aber ich biete dir gerne an, mit mir in Kontakt zu treten und zu bleiben und dich mit mir auszutauschen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie gut das tut!

Alles Liebe #liebdrueck
Ilka

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Hallo Ilka!
ich habe mich sehr über Deine Beitrag gefreut!
Ich denke mir, es ist von Deinem Vater kein Leben mehr und ich denke mir für meine Mutter ist es besser wenn sie sterben konnte, denn sie war ja auch noch Dialyse-Patientin. Sie hat zwei Wochen vor ihrem Tod noch eine Patientenverfügung gemacht, wo sie ausdrücklich wollte, daß man sie in so einem Fall sterben läßt. Wie wenn sie es geahnt hätte. Die Ärzte gaben ihr nicht mal mehr 1% Überlebenschance und wir ließen sie in Frieden. Denoch denke ich mir, Du hast Deinen Vater wenigstes noch, wenn auch nicht mehr ganz. Und vor allem war es wirklich eine unfaire und gefährliche Aussagen, daß Dein Vater wieder ganz wird. So etwas enttäuscht einen noch mehr!
Ich würde mich freuen, wenn wir per E-Mail oder per Brief in Kontakt bleiben könnten, da es mir sehr gut tut. Es tut mir mit deiner Mutter sehr leid, Du weiß von was Du redest!
Du kannst mir,wenn du möchtest über VK eine E-Mail schreiben. Würde mich freuen.
LG Sonja

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Hallo Sonja!

Mein herzlichstes Beileid zum Tode deiner Mutter.

Meine Mutter ist vor fast 7 Jahren auch über nacht an einem Gehirnschlag verstorben. Sie war 56 Jahre jung.

Über den Verlust wirst du nie hinweg kommen. Es wird auch der Schmerz nie weniger, du lernst nur damit zu leben. Die ersten Jahre sind die schlimmsten. Der erste Geburtstag, Muttertag, Ostern, Weihnachten und Todestag nach dem Tod sind die schlimmsten.
Es wird einem immer gesagt, das es ihr jetzt besser geht, aber das hilft einen nicht. Es ist einfach nur unfassbar, man hat einfach nur noch ein leeres gefühl.

Wie schon erwähnt meine mutter ist jetzt bald 7 Jahre Tod, aber es schmerzt noch immer sehr. Jeder Geburtstag (auch mein Geburtstag), jeder Todestag, jeder Muttertag, jedes Weihnachten, immer ist dieser Klos im Hals und dieses druck Gefühl im Brustkorb.

Aber glaube mir, du wirst mit der Zeit lernen mit diesem Gefühl der leere zu leben. Du wirst dich an die schönen Stunden mit deiner Mutter erinnern.
Was ich auch mache. Ich spreche mit Ihr. Ich frage sie um rat und um Hilfe. Es ist für mich einfach leichter.

Ich wünsche dir alle Kraft auf Erden, diese erste schwere Zeit zu überstehen.

LG Babs

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Herzlichen Dank für Deinen Bericht.
Mich überwältigt das wieviele Antworten ich bekomme.
Ich habe noch einen langen Weg vor mir, denn sie ist erst 3 Wochen tot!
Es ist der größte Verlust meines Lebens! Ich spreche auch mit ihr, aber ich bekomm halt keine Antwort mehr.
Mich graut es so vor Ostern, das erste Fest ohne sie!!!
Vielleicht höre ich ja nochmal was von Dir.
VG Sonja

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