Oma..

Hallo Urbia!
Ich habe diese App vor ca 20 min entdeckt .. vll kann man sich hier etwas helfen und sich austauschen ..

Ich habe folgendes „ Problem „

Ich bin 18 Jahre alt und habe bis zu meinem 12. Lebensjahr bei meiner Oma gelebt .. sie ist wie meine Mama .. um ehrlich zu sein sehe ich sie mehr als meine Mama an als meine leibliche Mutter . Sie ist alles für mich , mein ganzer Stolz ..

Allerdings bin ich dann zu meinen Eltern gezogen da ich ein kleinen Bruder bekommen habe und sehen wollte wie er aufwächst ..

Dass erste halbe Jahr habe ich mich sehr schlecht gefühlt dass ich meine Oma alleine gelassen habe .. wenn ihr etwas passiert wäre hätte ich mir dass nie verziehen ..

Nun ist sie 73 Jahre alt und hat die typischen alterskrankheiten.. reuhma, Arthrose , Rückenschmerzen und und und ..
Dennoch ist sie fit und wird dank ihres jungen Aussehens auch für meine Mutter gehalten ..😅

Dennoch liege ich seit 2/3 Monaten jeden Abend weinend im Bett.. ich muss ständig daran denken was ist wenn sie nicht mehr da ist ? Wenn die Person weg ist zu der ich gehen könnte wenn ich Streit habe ; die mich tröstet ; die mich verwöhnt , die mein GANZES LEBEN für Mich da war .. und ist .
Jetzt rollen schon wieder Tränen über meine Wange weil der Gedanke daran so schrecklich ist .. ich bin einfach am Ende mit meinen Kräften ..
ich versuche sie täglich zu besuchen oder dass sie zu und kommt .. jeden Abend telefoniere ich mit ihr und sage ihr wie sehr ich sie lieb habe ... ich habe einfach eine solche Angst wenn sie ihrnwyqan nicht mehr bei mir ist ...

Habt ihr einen Tipp für mich ? Muss ich zum Psychiater ?

Die Frage "muss ich zum Psychiater" ist auf die Art falsch gestellt, das ist mir zu negativ behaftet. Aber wenn Du Dich so auf diesen Verlust, der irgendwann mal definitiv kommen wird, fxierst, hast Du auf alle Fälle Gesprächsbedarf. Mit wem dieses Gespräch erfolgt, ist eigentlich egal. Das kann ein Pfarrer sein oder ein Gesprächstherapeut bei sozialen Beratungsstellen (z.B. bei Caritas)- es gibt mehrere Möglichkeiten. Vielleicht sogar einfach mal die Telefonseelsorge anrufen, auch dort wird man Dir zuhören und vielleicht raten oder eine Beratungsstelle nennen können. Es muss nicht immer gleich ein Psychiater sein.
LG Moni
https://www.telefonseelsorge.de/

Hallo Moni,
Erstmal vielen dank für deine Antwort !

Ich war auch schon bei der Familienhilfe bei der Caritas etc, aber es hilft mir trotzdem nicht. Gerade nachts wenn ich versuche zur Ruhe zu kommen ..

Bei meinem Opa war es zb nicht so schlimm als er gestorben ist .. kann vielleicht auch daran liegen dass ich erst 6 war .. aber dadurch dass ich mein halbes Leben nur mit meiner Oma verbracht hBe und so viele wunderbare Momente mit ihr erlebt habe .. ist es für mich sehr schwierig irgendwann verstehen zu müssen dass sie nicht mehr da ist .

Du bist noch so jung und wirst leider noch einige liebe Menschen verlieren. Ich mag keine Phrasen dreschen, aber das gehört leider dazu. Mit 18 war ich schon am Grab meiner ersten großen Liebe gestanden und meiner beiden Großeltern. Als ich 23 war, verlor ich meinen Vater, der für mich mein Ein und Alles war. Nur, damit Du weisst, dass ich sehr wohl weiß, wie schlimm das ist. Aber es hilft nichts, aber das ist das Leben, Geburt, Tod....es ist so. Bitte mach Deiner Oma nicht das Leben schwer mit Deinen Ängsten, dann frag lieber doch Deinen Hausarzt nach einem Gesprächstherapeuten, der Dich mal ein bißchen aufs Leben vorbereitet. Das hat Deine Oma offenbar nicht ganz geschafft.
Ich denke mal, dass meine Enkelin auch mal sehr traurig sein wird, wenn ich mal gehen muss, aber sie hat schon zwei Opas verloren - beim Tod meines Mannes vor 3 1/2 Jahren war sie sogar dabei und verabschiedete sich ganz allein von ihm, da war sie 8 Jahre alt. Die beiden haben sich auch sehr geliebt, aber sie hat schon gelernt, dass der Tod einfach dazugehört, auch wenn es sehr wehtut. Wenn Du niemanden hast, mit dem Du darüber hilfreich sprechen kannst, geh bitte zu Deinem Arzt. LG Moni

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Hallo Sina

fühl dich erstmal gedrückt.
Ich habe den Eindruck, dass sich das bei dir zu einer panischen Angst manövriert hat, dass du deine Oma verlieren könntest
Es ist toll, dass du so eine inniges Verhältnis zu deiner Oma hast.
Wenn dich dass so stark beschäftigt und du nicht allein damit fertig wirst, würde ich mir an deiner Stelle Hilfe suchen bei einem Psychotherapeut/in, die dir helfen
Der Tipp mit der Telefonseelsorge ist prima, würde ich auf jeden Fall machen.
Leider ist das Leben so, dass jeder mal gehen muss, aber mache dir nicht soviele Gedanken darüber, geniesse die Zeit mit deiner Oma, mach viele schöne Dinge mit ihr und freue dich dass es ihr so gut geht uns sie noch so fit ist!
Ich wünsche dir alles Liebe
Moni

Hallo Moni die 2.😅..

Da hast du recht . Ich habe einfach panische Angst vor dem Tag an dem mir gesagt wird sie wird nie wieder kommen .. ich habe einfach so Angst um die Dinge die dann auf mich und meine Familie zukommen ..
Diese Gedanken daran sind so schrecklich ..

Ich werde mir aber auf jeden Fall Hilfe suchen !
Lg Sina

Ich wünsche dir alles Liebe :)
LG Moni

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