Meine Mama muß sterben weiß nicht weiter

hallo

bei meiner mama wurde letztes jahr im august
die diaknose bauchspeicheldrüsen krebs gestellt
sie wurde operiert und bekam jetzt seid november letzten jahres chemo
wir haben sooo gehofft aber seid letzte woche wissen wir das sie krebs im bauchfell hat und nicht mehr lange zuleben hat.sie ist 65 jahre und es zerreist mich sie zu verlieren.man stzeht daneben und kann nichts tun außer für sie da zu sein.
habe selbst 3 kinder zu versorgen 10 jahre 2 jahre und 4 monate aber wir werden jetzt zu ihr ins haus ziehen und ich werde alles tun um sie zu pflegen und bei ihr zu sein.der weg den wir jetzt leider gehen müssen daran darf ich nicht denken
habe nur noch meine mama und jetzt wird sie mir auch noch genommen#heul#heul
danke fürs zuhören ich mußte es einfach mal schreiben
lg antje

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Kann dich verstehen.
Bei mir ist es mein Papa, sie wolten seinen Magenkrebs operieren und haben dann nur auf und wieder zugemacht weil das Bauchfell befallen ist.

Ich finde am schlimmsten das man nicht weiß wie lange noch.

Warte erstmal ab, sie wird ja nicht komplett aufgegeben, auch sie wird sicher noch palliative Chemo bekommen um den Wachstum aufzuhalten.
Bekommt mein Vater auch seid 6 Monaten.
Ob es was gebracht hat kann ich dir nicht sagen, will der Arzt jetzt im März gucken. Wieder CT und so.

Auch ihm wurde im Krankenhaus gesagt er soll schonmal alles regeln, es könnte schnell gehen oder kann auch noch etwas dauern.
Diese Ungewissheit finde ich am schlimmsten.
Leider kann man nur abwarten.

Gruß
Arkti

4

hallo
das stimmt diese ungewissheit
sie bekommt jetzt zusätzlich noch eine chemo tablette ab nägste woche
die ärzte sagen man kann nichts machen nur versuchen den wachstum im bauchraum zu verlängern
das schlimmste für mich ist wenn ich sie anschau und denke meine arme maus ist bald nicht mehr da,auch will sie jetzt alles regel mit haus usw.....und ich kann gar nicht gut darüber mit ihr reden
aber es ist ihr wunsch und ich mache alles so wie sie es möchte
auch mit der pflege ich versuche mein bestes sie so lange es eben möglich ist zuhause bei mir zu lassen
einfach grausam zu sehn wie ein geliebter mensch immer mehr verfällt und abbaut
alles liebe für dich und deinen papa
lg

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Oh in Tablettenform.
Das ist ja sogar noch angenehmer.
Mein Papa muss immer mehrere Stunden zum Arzt.

Ja es ist schon schlimm zu sehen wie die Menschen abbauen.
Mein Papa war auch immer viel zu Fuß unterwegs, ist alles nicht mehr möglich.

Man kann nur abwarten :-(

2

Lass dich mal#liebdrueck
Ich kann dich sehr gut verstehen.Unser Opa ist heute Nacht an Krebs verstorben:-(
Ich finde es sehr schön das du bei Ihr einziehst um sie zu pflegen.
Das Leben ins manchmal so ungerecht...

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danke dir
ja werde alles versuchen das wir die letzte zeit die uns bleibt gemeinsam verbringen
ich hoffe der liebe gott gibt mir die kraft habe so angst vor dem was kommt
lg

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Liebe Antje,

lass dich erst mal feste #liebdrueck
Es tut mir sehr leid für deine Mama.Ich kann mir sehr gut vorstellen wie es Dir geht.

Ich hänge auch so sehr an meiner Mama und auch sie hatte letztes Jahr den Verdacht auf irgendwas in der Bauchspeucheldrüse.Sie hat es nicht weiter untersuchen lassen,da die Ärztin,die sie damals untersuchte einfach nur meinte,das sie sicherlich einen nervösen Magen haben würde und meine Mum ihr lieber geglaubt hat als sich noch genauer Untersuchen zu lassen :-[
Die schmerzen,die sie bis dato hatte,sind heute nicht mehr da...aber dennoch mache ich mir meine Gedanken.

Was soll ich sagen....genisst die Zeit,die ihr noch zusammen habt-richtig intensiv.

Alels erdenklich gute für deine Mama und auch für dich#herzlich

Liebe Grüsse
Nancy

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hallo nancy
danke für deine antwort
letztes jahr war alles noch ok
bis das sie erst mal gefunden haben was ihr fehlt da sind wochen vergangen
und gerade die bauchspeicheldrüse ist mit der schlimmste da man ihn erst spät erkennt und er dann meistens gestreut hat
wir haben jetzt 6 monate mit ihr gehabt und soo gehofft nur seid letzter woche ist uns alle hoffnung genommen worden.es ist so grausam einen geliebten menschen so leiden zu sehn und man kann nichts machen
lg

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Hallo!

Geniesse die Zeit mit deiner Mama auch wenn sie schwer wird.
Bei meiner Mama werden es heuer schon 10 Jahre. Sie war 48 als sie starb. Vater hatte ich nie.

Lg Marion, Luis (6) und Cheyenne (18 Monate)

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danke dir
ja werde jede minute nutzen um bei ihr zu sein
mein papa ist vor 15 jahren mit 54 gestorben
lg antje

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Hallo
Es tut mir sehr leid für dich und deine Familie!
Vor dir liegt eine ganz schwere Zeit aber du wirst es schaffen.
Ich habe vor 2 Jahren meine Mama verloren im alter von nur 55 jahren an Krebs das war für mich das schlimmste meine Mutter hat uns alleine grossgezogen und war immer für mich da.Ich habe am 18.04.06 erfahren das sie krebs hat und so gehofft das der liebe Gott mir Meine Mama nicht weg nimmt.Vorallem meine grosse tochter hat so an ihr gehangen(5jahre).Am 11.12 habe ich dann von ihre Ärztin erfahren das meine Mama Weinachten nicht mehr erleben wird ich war so fertig,wir wollten dan am 17.12 vorfeieren aber leider kam es dazu nicht mehr den sie starb am 17.12 um 13.00 uhr und ich hielt ihre hand alls sie ging,das war der schlimmst mom. in meinem leben.Ich habe sie so geliebt und sie fehlt mir heute noch jeden Tag!#kerze

Wenn du mal reden möchtes in der Zeit dann melde dich einfach bei mir,ich habe immer ein offenes Ohr für dich und ich weis genau wie du dich fühlst

Ich wünsche dir ganz viel Kraft für diese schwere Zeit!

lg
Nadine

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Hallo!
Ich finde es sehr schön, dass du deine Mutter zuhause pflegen und begleiten möchtest. Ich kann aber nur raten, dir dazu Hilfe zunehmen. Such dir einen ambulanten Hospizdienst und einen Arzt, der offen ist für dein Vorhaben ist und der das vielleicht öfter macht, der Ahnung von Schmerztherapie hat und der 24h erreichbar sein kann. Gibt es bei euch einen palliativen Pflegedienst? Dann würde ich die mit ins Boot nehmen.
Ihr braucht Leute, die professionell damit umgehen können, damit deiner Mutter ein Hin und Her zwischen Krankenhaus und zuhause erspart bleibt. Zuhause ist sehr viel möglich, wenn die richtigen Leute mitmachen.
Du wirst auch Auszeiten brauchen und Redebedarf haben. Deshalb ist es wichtig, Menschen zu haben, denen man vertrauen kann und die eben auch einfach Ahnung haben.
Denn nur dann kann eine Sterbebegleitung auch etwas sehr Schönes und Positives werden ohne dass man sich hinterher mit Vorwürfen belastet und ohne dass man selber dabei zugrunde geht.

Viele Grüße
Susanne

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Ich kann dir nur aus eigener Erfahrung sagen gebt die Hoffnung niemals auf!
kannst dir ja gerne mal meine beiträge durchlesen hier!Meine Mama hatte 6 Jahre Bauchspeicheldrüsenkrebs!

2000 die Diagnose Unoperabel mit Metastasen im bauchfell und Milz und Leber!


Sie hatte noch 6 wunderbare Jahre im Kreise ihrer Lieben!Obwohl die Ärzte ihr nur ein halbes Jahr noch gaben!


Du siehst kämpfen lohnt sich!Leider hat sie dann mit 70ig den Kampf verloren!


Wenn du reden magst meld dich doch einfach über Chnander@t-online.de!

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Hallo Antje,

dass mit Deiner Mutter tut mir wahnsinnig leid.
Meine Mutter ist im November 2005 an Krebs gestorben.
Im Februar war sie noch 3 Wochen in Vietnam Urlaub machen und kam mit Rückenschmerzen wieder. Darauf folgten dann 3 Monate in denen meiner Mutter gesagt wurde: Sie ist zu dick, nehmen sie halt mal ab
und: Sie werden bald 50, da tut einem halt mal der Rücken weh und sie wolle halt jetzt auch mal eine Kur haben.
Nachdem meine Mutter nicht mal mehr auf die Toilette kam und ich sie im Sessel gewaschen habe, habe ich sie vom Notarzt abholen lassen. Nach einer Woche stand dann fest, dass sie Krebs im Endstadium hat.
Wir haben meine Mami zu uns nachhause geholt und haben sie bis zum Tod gepflegt und waren auch bei ihrem Tod dabei. Sie wurde nur 50 Jahre und 11 Tage alt.
Ich verstehe Dich zu gut. Das Gefühl zerreist einen. Die Mutter... die im Leben alles für einen getan hat und einer der wichtigsten Menschen ist. Die immer für einen da ist. Die einen auch wenn man erwachsen ist einfach in den Arm nimmt und man weiß, dass sie einen bedingungslos liebt. Es ist so schlimm, man steht daneben muss für den Menschen stark sein und eigentlich weiß man überhaupt nicht mehr weiter.
Ich weiß nicht was ich Dir wünschen soll. Es klingt so schlimm: Aber vielleicht einfach, dass die nächsten Wochen und Monate so schmerzlos wie möglich sein werden. Ich wünsche Dir alle Kraft der Welt. Ich bin mir sicher, dass Du es schaffen wirst!!!
Vom ganzen Herzen alles Liebe
Natascha

Falls Du mal reden willst
natascha_stoy@gmx.de

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