Milchbrei

Hallo,
unser kleiner ist jetzt 8 Monate alt. Allerdings kam er 2 monate zu früh auf Die Welt. Wir haben vor ca 2 Monaten mit beikost begonnen und er schafft meistens ein halbes großes Gläschen. Allerdings hat er Probleme mit der Verdauung und uns wurde von verschiedenen Sachen abgeraten.

Wir würden gerne Milchbrei einführen, aber ich bin mir nicht sicher ob Milch schon so gut für ihn ist. Außerdem hatte ich gelesen, dass man mit Kuhmilch noch warten sollte bzw Babys nicht zu viel bekommen sollten. Er bekommt pre Nahrung als Fläschchen. Welcher Brei würde sich denn eignen? Es sollte nichts sein, was zu sehr stopft oder Blähungen verursacht. Oder sollen wir lieber noch damit warten?

Vielen Dank für Ihre Hilfe :)

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Liebe Sun-33,

Wenn das richtige Alter für den Beikoststart gekommen ist, idealerweise zwischen dem Anfang des 5. Monats bis Anfang des 7. Monats, die Beikost Stück für Stück einführen.
Am besten als erstes die Mittagsflasche durch ein Mittagsmenü, oder anders gesagt, einen Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei ersetzen.
Das Gemüsepüree, z. B. Karotte oder Pastinake. Mit wenigen Löffelchen beginnen, damit dein Kleiner behutsam an diese neue Form des Essens herangeführt wird. Zudem kann sich auch das noch nicht so geübte Verdauungssystem langsam an die neue Nahrung „gewöhnen“. Sind die ersten Löffel Gemüse geschafft, bekommt dein Kleiner seine gewohnte Milch. So gewöhnt sich das Baby an den Löffel, den neuen Geschmack und das neue Mundgefühl – von flüssiger zu fester Nahrung.
Nach ungefähr einer Woche wird ein weiteres Lebensmittel – in der Regel Kartoffel – eingeführt, sodass dein Kleiner nun einen Gemüse-Kartoffel-Brei auf den Löffel bekommt. Auch hier wieder mit einer kleinen Menge starten und im Laufe einer Woche steigern.

Wenn dein Kleiner sich mit der neuen festen Nahrung schwer tut und die Löffelanzahl nicht sichtbar zunimmt – gar kein Problem. Einfach pausieren und zu einem späteren Zeitpunkt nochmal probieren..

Zudem raten Ernährungswissenschaftler und Kinderärzte von Kuhmilch als Getränk ab. Denn Kuhmilch hat einen hohen Eiweiß- und Mineralstoffgehalt, der die noch unreifen Nieren belasten kann. Von anderen wichtigen Nährstoffen z.B. Vitamin D und Jod enthält Kuhmilch zu wenig und weist eine für Babys ungünstige Fettqualität auf.
Aber im Rahmen der Beikost-Einführung z.B. bei der Zubereitung eines Milch-Getreidebreis können durchaus bis ca. 200 ml Kuhmilch in den Speiseplan integriert werden.

Liebe Grüße,
Mike

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