PCO Syndrom Was nun ?

Hallo ihr Lieben,
Ich werde zwar erst in 3 Monaten 35,aber ich dachte ich frage hier trotzdem mal.
Kurz zu mir.
-PCO Syndrom
-Folsäure Verwertstörung
-1 Kind aus vorheriger Beziehung per ICSI

Ich habe seit 6 Jahren einen neuen Partner.Bei ihm sind alle Werte in Ordnung.
Wir würden gerne auf natürlichem Weg schwanger werden, aber täglich schwingt die Sorge mit ,ob es bei mir überhaupt geht.
Vor 2 Jahren wurde mir gesagt, dass mein PCO sich sehr verbessert hätte.
Heißt den PCO immer gleich Kinderwunschklinik?Wenn man einmal eine ICSI hatte ,muss es denn immer wieder so sein?
Mein Gyn meinte gestern,das sie in meinem Alter mit dieser Diagnose eigentlich eine Kinderwunschklinik empfehlen würde.
Ich wäre zwar traurig wenn es wieder der Weg sein sollte,aber könnte mich trotzdem damit anfreunden.Meinem Partner ist der Gedanke aber nicht zugänglich.
Vielleicht gibt es hier Frauen die vielleicht ihre Erfahrung dazu mal schildern können?
Wenn ihr auch unter dem PCO leidet,was macht ihr so dagegen?
Ich nehme Femiobion 0,Vit. B12 und Magnesium.Zusätzlich Trinke ich Zyklus Tees,da mein Zyklus immer so zwischen 32 und 50 Tagen ist.Ich hoffe er wird dadurch regelmäßiger.

Liebe Grüße😊

1

Hallo,
Ich habe auch PCO sehr stark ausgeprägt, habe keinen eigenen Zyklus und somit auch kein Eisprung, mein erste Kind ist vor 5 Jahren auch durch icis entstanden.
Fürs Geschwisterchen sind wir auch wieder auf icis angewiesen.
Ich kann dir noch Q10 und myo inositol (zb Ovarifert, Clavella usw) am besten die doppelte Menge 4 gramm am Tag.
Das unterstützt die eizell Reifung und Qualität. Meine Befruchtungsrate ist mit ca. 85% auch besser geworden.
Lg

2

Ausserdem kann es den Zyklus noch mehr regulieren.

3

Hallo, ich hatte auch immer sehr unregelmäßige Zyklen und erhöhte Testosteronwerte, wie es bei Pco typisch ist, aber an den Eierstöcken konnte man aber nichts besonderes erkennen. Ich habe dann einfach eine Antibabypille zur Zyklusregulation verschrieben bekommen. Ein paar Jahre später stellte meine Schwester dann während der Schwangerschaft fest, dass sie Hashimoto hat, und da das oft erblich ist habe ich mich auch testen lassen. Der Test fiel positiv aus. Seitdem muss ich Schilddrüsentabletten nehmen und hatte plötzlich sehr regelmäßige Zyklen und Eisprünge. Hashimoto und Pco treten sehr oft gemeinsam auf. Wahrscheinlich hatte ich die Hashimoto schon länger, das hatte sich aber am Anfang noch nicht auf den TSH Wert ausgewirkt, weswegen zunächst keine weitere Diagnostik in diese Richtung stattfand. Ich würde, falls das noch nicht geschehen ist, auf jeden Fall meine Schilddrüsenwerte kontrollieren und mich auf Hashimoto testen lassen. Lg Margrit

4

Ich habe PCO und bin trotzdem schwanger geworden. Meine Zwillis sind jetzt 7 Monate alt.
Natürlich hat es etwas länger gedauert, was aber auch daran lag, dass sehr viel Zeit vergangen ist, bis die Diagnose stand. War beim Endokrinologen und hab Metformin verschrieben bekommen. Ernährung umgestellt, 15 Kilo abgenommen, dann kam endlich der Eisprung. Die Diagnose PCO bedeutet keinen Abschied vom Kinderwunsch! Sei froh, dass du jetzt weißt, woran es liegt. Such dir einen Arzt, der sich wirklich damit auskennt, ggf. eine KiWu-Klinik. Normale FÄ sind damit meist überfordert. Und dann wird es auch mit dem Schwangerwerden klappen!

Top Diskussionen anzeigen