Neue Beziehung Whatsapp Verhalten

Hallo,

ich wüßte gerne mal wie ihr das handhabt bzw. seht.
Wenn man jemanden kennenlernt und gut findet und sich eben was anbahnt, erwartet ihr dann z.b. eine SMS oder andere Messenge wie "gute Nacht".... ? Oder ist euch das egal? Oder nervt euch das sogar?

LG

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Gehört das nicht irgendwie dazu? Ob jetzt per WA, Skype, Telefon oder Email zu fragen, wie es dem anderen geht oder ihm/ihr eine Gute Nacht, einen Guten Tag, Viel erfolg, ein Ich freu mich auf Dich oder sonstwas zu schicken? Kleine Gesten, die das Interesse kundtun.

Das gehört doch dazu wenn man Anteilnahme, Fürsorge, Angezogenheit u.ä. signalisieren möchte.

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finde ich schon, aber ich hab auch schon vernommen, dass es leute gibt die so freiheitsliebend sind dass sie das in die enge treibt.

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Mich treibt nichts in Enge wenn ich jemandem Gute Nacht wünsche oder mir gewünscht wird. Und ich bin sehr freiheitsliebend.

Aber gut, jeder Jeck ist anders. Schön finde ich es nicht. Muss natürlich einwenden, dass ich manches Textbomardement auch zu viel finden kann.

Aber in der Kennenlernphase, wenn alles normal verläuft, freut man sich i.d.R. doch über Botschaften.

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Meinem Ex ging dieses Getexte damals
total auf den Keks.

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Also ich finde wenn man sowieso grade miteinander telefoniert oder textet dann ist das eine sehr nette fürsorgliche Geste die auch noch einmal das Interesse unterstreicht.
Aber einfach so aus dem nichts solche Nachrichten, am besten noch jeden Abend, würden mich tierisch nerven.
Aber ich bin vielleicht auch nicht romantisch genug für sowas.
Aber wie immer , leben und leben lassen!
Soll doch jeder so handhaben wie er mag!

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Ich finde es normal, wenn man verliebt ist und an den anderen dadurch ja auch normalerweise viel denkt, dass man sich dann auch regelmäßig meldet, so es die Zeit erlaubt. Wer das nicht tut, ist entweder nicht verliebt oder spielt Spielchen in meinen Augen. Ich erwarte als Frau nicht, dass der Mann sich immer zuerst meldet, melde mich auch von mir aus, aber wenn ich merke, das es immer oder meist von mir aus geht, frustet mich das natürlich auch. Dann verkneife ich es mir, obwohl es nicht meinem Naturell entspricht, und wenn dann vom Mann weiter nichts kommt, ist das sehr frustrierend. Spätestens dann ists Zeit für ein Gespräch, in dem man sein Bedürfnis nach mehr Aufmerksamkeit artikuliert. Kommt der Andere dem trotzdem nicht entgehen, muss er schon auf anderen Gebieten sehr punkten, dass ich das akzeptieren kann.

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Mich persönlich nervt so inhaltsleeres Geschreibsel. Auch beim Aufblühen einer neuen Beziehung. Finde ich sogar eher abtörnend bei potentiellen Partnern. Bin generell nicht so der Smalltalk-Typ.

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Man ist ja mittlerweile Sklave seines Smartphones. Wenn man mal ein paar Stunden nicht erreichbar ist oder sein will, wird gleich die komplette Beziehung infrage gestellt. Ich bin nicht der mein dass derartige Nachrichten irgend etwas über die Qualität einer Beziehung aussagen.

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Ich denke, das ist sehr individuell. Einige schreiben den ganzen Tag und einige haben nichtmal ein Smartphone, weil ihnen die permanente Erreichbarkeit auf den Zeiger geht.

Ich hatte schon beides und war mit beidem glücklich. Mein letzter Partner hatte zwar ein Smartphone, war aber nicht der Typ für Konversationen im Textformat. Wenn er mir was zu sagen hatte, hat er angerufen.

Mit meinem Mann schreibe ich seit dem ersten Tag unseres Kennenlernens bis heute über den gesamten Tag und mag es. Wir benutzen aber unsere Messenger über den PC und schreiben dort halt immer mal, was grad so passiert. Oder auch mal stundenlang nicht, wenn wir zu tun haben. Am Handy selbst hänge ich nicht so oft.

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Das kommt darauf an.

Wenn es fast schon zwanghaft ist, erwartet wird, als MUSS dazu gehört,
dann mag ich es gar nicht.
Dann hat das nichts mit meiner Person zu tun oder wie ich als Mensch bin, sondern mit Vorstellungen, Ritualen oder sonstigem.

Außerdem könnte ich dann nicht unterscheiden, ob es echt ist oder einem "Drang" oder aus einer Erwartung heraus geschrieben wird.


Täglich wäre mir zu viel.
Es gibt Tage, da bin ich abends platt oder vergesse darauf oder möchte den anderen nicht wecken.
Dabei vergesse ich NICHT den Menschen! Nur darauf zu schreiben oder sehe abends nicht mehr gut.


Bleibt es ganz aus oder wird nie gefragt, kommt es mir auch seltsam vor. Hiermit kann ich allerdings besser umgehen, wenn das drumherum stimmt. Also wenn das Zwischenmenschliche Wahrgenommen wird.


Bspw. eine Beziehung in der abends gute Nacht geschrieben wird,
beim Sehen aber nichts auffällt oder standatisiert gefragt wird,
finde ich für mich schwierig.

Eine langjährige Beziehung hat gut funktioniert, auch ohne sich täglich zu schreiben.
Wenn wir uns gesehen oder gesprochen haben, hörten wir sofort an der Stimme, sahen an der Haltung, erkannten an der Atmung, wie es dem anderen geht.
Die Art wie die Tür aufgemacht wurde, zeigte sofort Signale ob traurig, müde, fröhlich, tatendranglustig, müde usw.

Weil es nicht erwartet wurde, konnte jederzeit angerufen werden.
Ehrlichkeit, wenn es gerade ungeschickt ist, aber auch sofortiges ernst nehmen und dringliches zurückrufen, wenn an der Stimme, der Atmung erkannte wurde, dass es dringend ist.

Damit kann ich viel mehr anfangen.

Wenn dann überraschend ein "gute Nacht" kam, freute ich mich umso mehr. Eben weil es nicht dazu gehörte, sondern einfach aus dem Moment heraus ernst gemeint ehrlich war. Umgekehrt ebenso.
Das Vertrauen, wenn keine Nachricht kommt, dann bin ich nicht vergessen, es passt nur gerade nicht. Dafür umso mehr und intensiver, wenn es passt.
Abstände unregelmäßig, aber oft genug um beziehungserhaltend zu sein. Selten genug um es (für mich) nicht als Erwartung zu fühlen, sondern als ernst gemeint und passend.

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